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Veröffentlicht am 28.04.2021

Schöne Familiengeschichte

Wo wir Kinder waren
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"Wo wir Kinder waren " von Kati Naumann ist das zweite Buch der Autorin und sie beschriebt in diesem Buch auf zwei Zeitebenen die Geschichte einer Familie und deren Spielzeugfabrik im Wandel der Zeit. ...

"Wo wir Kinder waren " von Kati Naumann ist das zweite Buch der Autorin und sie beschriebt in diesem Buch auf zwei Zeitebenen die Geschichte einer Familie und deren Spielzeugfabrik im Wandel der Zeit.

Beginnen tut dieses Buch damit , dass Eva , Iris und Jan in das Haus ihrer Großeltern in der ehemaligen DDR gehen und dort das Haus ausräumen. Immer wieder werden Rückblenden in die damlige Zeit ins Geschehen gebraucht, die dem Leser das Entstehen der Spielzeugfabirk von der Kaiserzeit, über die Weimarer Republik bis hin zur DDR und der Wiedervereinigung aufzeigen.

Diese Wanderung durch die Jahrhunderte, die Erlebnisse und das teilweise sehr harte Leben der Familie Langbein, die sich lange gegen eine Verstaatlichung wehrte, ist sehr spannend und interessant zu lesen. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht so ganz gefangen nehmen. Die Teile, die in der Vergangenheit spielten fand ich sehr spannend, doch die Gegenwart hat mich manchmal einige Seiten umblättern lassen, weil sie mich nicht so gefesselt haben. Ich fand auch die Protagonisten in der Vergangenheit spannender , als die in der Gegenwart.

Alles in allem ist es aber ein Buch das ich gerne weiterempfehle, gerade für Leser, die die jüngste Vergangenheit interessiert.

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Veröffentlicht am 28.04.2021

Familienroman, aber kein Thriller

Die Experten
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Vorab, das Buch " Die Experten" von Merle Krögr ist kein Thriller, eher ein Familienroman mit politischem Hintergrund in teilweise dokumentarischer Schreibform.

Schauplatz ist Ägypten Anfang der sechziger ...

Vorab, das Buch " Die Experten" von Merle Krögr ist kein Thriller, eher ein Familienroman mit politischem Hintergrund in teilweise dokumentarischer Schreibform.

Schauplatz ist Ägypten Anfang der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Die Familie Hellberg siedelt nach Ägyppten über, wo Präsident Nasser mithilfe deutscher Ingenieure den Raketen und Flugzeugbau für die ägyptische Rüstungsindustrie voranbringen will. In Deutschland geht das Ganze aufgrund der deutschen Vergangenheit schleppend voran, hier in Ägypten sehen sich viele Altnazis wieder , um ihren Traum auszuleben. Aus diesem Grunde, werden auch immer wieder Rückblicke auf diese Zeit und deren agierende Peronen in die Berichte eingebracht.

Der Roman mutet manchmal schon als dokumentarische Schilderung an, was das Ganze etwas langatmig macht. Sicherlich gibt es viele interessante Informationen, die man sonst in Romanen nicht so schnell findet, doch mir fehlt die Spannung eines Thrillers. Auch mit den handelnden Personen bin ich nicht ganz warm geworden.

So bleibt dieses Buch für mich eine interessante Erzählen, die aber noch Luft nach oben hat.

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Veröffentlicht am 28.12.2020

ein guter Schorlau mit Abzug in der B- Note

Kreuzberg Blues
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Mir hat der neue Schorlau gefallen, doch ich hatte mich auf das Thema Mietwucher und Imobilienhaie eingestellt und habe zum Schluss gedacht, " Was hat er mir da alles erzählt ? " Der Autor beschreibt zwar ...

Mir hat der neue Schorlau gefallen, doch ich hatte mich auf das Thema Mietwucher und Imobilienhaie eingestellt und habe zum Schluss gedacht, " Was hat er mir da alles erzählt ? " Der Autor beschreibt zwar am Ende des Buches, dass er gedacht hat, das Thema Corona nicht unter den Tisch fallen lassen zu können und er hat durch das Thema noch viele andere gestreift, aber das war mir am Ende dann doch ein bisschen zu viel. Der Kröger KG

In einem Mietshaus der Kröger KG wird ein kleines Kind durch eine Ratte angefallen und die Mietervereinigung, die sich zusammen getan hat, um sich gegen die horrenden Mietsteigerungen der letzten Jahre zu wehren, gegen davon aus, dass Kröger dahintersteckt, um sie aus ihren Wohnungen zu vertreiben, um sie dann zu sanieren und noch mehr Miete zu verlangen. Dass das mittlerweile gängige Praxis ist, vor allem in großen Städten, wissen die ,die in einer Wohnung von der Vovonia oder anderen Wohnbaugesellschaften wohnen. Wohnungen , die früher in der Hand der Stadt wahren, wurden billig verkauft an Gesellschafter, die den höchsten Gewnn daraus schlagen wollen.Die Mieten sind für viele nicht mehr bezahlbar, vor allem die Wohnungen, die mitten in der Stadt liegen und bei denen man nicht unbedingt auf ein Auto angewiesen ist.

Über das Thema Mietwucher und die Veränderung auf dem Wohnungsmarkt, hat Schorlau auch viel geschrieben, aber er hat eben auch Themen , wie Corona, Rechtsradikalismus, Coronaleugner usw. in seine Geschichte gepackt und das war mir dann manchmal ein bisschen zu viel, weil das eigentliche Thema dabei ein bisschen verloren ging.

Gefallen hat mir aber auch dieses Buch, der Autor trifft immer politische Themen , die aktuell sind und durch die man dann auch immer wieder neue Aspekte kennenlernt.

Ich werde weiter ein großer Fan dieser Bücher bleiben und bin schon gespannt, welches Thema der Autor das nächste Mal aufgreift.

Veröffentlicht am 11.10.2020

hatte mehr erwartet

Und die Welt war jung
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" Und die Welt war jung" von Carmen Korn,war mein erstes Buch dieser Autorin. Ich kenne ihre Trilogie nicht und so war ich sehr gespannt, wqeil ich viel Gutes gehört hatte. Ich kann auch nicht sagen, dass ...

" Und die Welt war jung" von Carmen Korn,war mein erstes Buch dieser Autorin. Ich kenne ihre Trilogie nicht und so war ich sehr gespannt, wqeil ich viel Gutes gehört hatte. Ich kann auch nicht sagen, dass mir das Buch nicht gut gefallen hat, es lässt sich flüssig lesen, einzelne Personen waren mir näher als andere und die fünfziger Jahre als Thema ist sicherlich auch spannend. leider hat das Buch aber nicht so meinen Geschmack getroffen, dass ich es mit 5 Sternen bewerten würde. Dafür war mir die Grundstimmung zu düster, die Personen mqanchmal ein bisschen zu viel und dadurch, dass die Handlungsorte ständig wechseln, kam man keiner Familie so richtig nah. Es wird halt von drei Familien und ihrem Leben und ihren Schicksalen in dieser Zeit erzählt, aber das habe ich tatsächlich schon spannender erlebt, z.B. bei Brigitte Riebe. So bleibt abzuwarten, ob der Folgeband noch etwas spannender und unterhaltsamer wird.

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Veröffentlicht am 29.08.2020

spannend

42 Grad
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Im Großen und Ganzen hat mir das Buch 42 Grad gut gefallen. Es ist sehr aktuell und ich denke die Knappheit an Wasser könnte für uns wirklich irgendwann ein Problem darstellen und die Preise für das nasse ...

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch 42 Grad gut gefallen. Es ist sehr aktuell und ich denke die Knappheit an Wasser könnte für uns wirklich irgendwann ein Problem darstellen und die Preise für das nasse Gut werden sicherlich nicht auf heutigem Niveau bleiben. Trotzdem war ich nicht ganz zufrieden mit der Auflösung dieses Thrillers, der den großen Bruder im Osten als große Gefahr darstellt. Sicherlich ist Putin eine Figur, die man nicht unterschätzen sollte und seine Machtgier auf die Baltischen Staaten hat er ja schon zur Genüge gezeigt und sicherlich ist die Auflösung dieses Thrillers was die Hackerangriffe angeht stimmig, trotzdem war mir das Ganze etwas zu platt. Mir hätte es besser gefallen, wenn man noch mehr auf die Auswirkugen des Wassermangels auf die Menschen eingegangen wär. Ich denke, wenn der Klimawandel seine ganzen Auswirkungen zeigt, brauchen wir keine Manipulationen von Betriebssystemen mehr, dann sind die Auswirkungen von sich aus schon so groß, dass wir mit Flüchtlingswellen zu rechnen haben, die die, die wir in den letzten Jahren erlebten, locker in den Schatten stellen werden. Auch Hungersnöte und Krankheiten werden auf uns zu kommen, von denen wir jetzt nicht die geringste Ahnung haben. Dann wird uns unserer Geld und die Annehmlichkeiten, die wir uns damit heute leisten können, mehr als nebensächlich vorkommen. All das hätte ich mir mehr in diesem Buch gewünscht, denn die Realität, die uns erwarten wird ist schon Thriller genug. Spannend ist dieses Buch aber allemal und so vergeben ich 4 Sterne für ein Buch, das mich nicht ganz überzeuge

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