" Und die Welt war jung" von Carmen Korn,war mein erstes Buch dieser Autorin. Ich kenne ihre Trilogie nicht und so war ich sehr gespannt, wqeil ich viel Gutes gehört hatte. Ich kann auch nicht sagen, dass ...
" Und die Welt war jung" von Carmen Korn,war mein erstes Buch dieser Autorin. Ich kenne ihre Trilogie nicht und so war ich sehr gespannt, wqeil ich viel Gutes gehört hatte. Ich kann auch nicht sagen, dass mir das Buch nicht gut gefallen hat, es lässt sich flüssig lesen, einzelne Personen waren mir näher als andere und die fünfziger Jahre als Thema ist sicherlich auch spannend. leider hat das Buch aber nicht so meinen Geschmack getroffen, dass ich es mit 5 Sternen bewerten würde. Dafür war mir die Grundstimmung zu düster, die Personen mqanchmal ein bisschen zu viel und dadurch, dass die Handlungsorte ständig wechseln, kam man keiner Familie so richtig nah. Es wird halt von drei Familien und ihrem Leben und ihren Schicksalen in dieser Zeit erzählt, aber das habe ich tatsächlich schon spannender erlebt, z.B. bei Brigitte Riebe. So bleibt abzuwarten, ob der Folgeband noch etwas spannender und unterhaltsamer wird.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch 42 Grad gut gefallen. Es ist sehr aktuell und ich denke die Knappheit an Wasser könnte für uns wirklich irgendwann ein Problem darstellen und die Preise für das nasse ...
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch 42 Grad gut gefallen. Es ist sehr aktuell und ich denke die Knappheit an Wasser könnte für uns wirklich irgendwann ein Problem darstellen und die Preise für das nasse Gut werden sicherlich nicht auf heutigem Niveau bleiben. Trotzdem war ich nicht ganz zufrieden mit der Auflösung dieses Thrillers, der den großen Bruder im Osten als große Gefahr darstellt. Sicherlich ist Putin eine Figur, die man nicht unterschätzen sollte und seine Machtgier auf die Baltischen Staaten hat er ja schon zur Genüge gezeigt und sicherlich ist die Auflösung dieses Thrillers was die Hackerangriffe angeht stimmig, trotzdem war mir das Ganze etwas zu platt. Mir hätte es besser gefallen, wenn man noch mehr auf die Auswirkugen des Wassermangels auf die Menschen eingegangen wär. Ich denke, wenn der Klimawandel seine ganzen Auswirkungen zeigt, brauchen wir keine Manipulationen von Betriebssystemen mehr, dann sind die Auswirkungen von sich aus schon so groß, dass wir mit Flüchtlingswellen zu rechnen haben, die die, die wir in den letzten Jahren erlebten, locker in den Schatten stellen werden. Auch Hungersnöte und Krankheiten werden auf uns zu kommen, von denen wir jetzt nicht die geringste Ahnung haben. Dann wird uns unserer Geld und die Annehmlichkeiten, die wir uns damit heute leisten können, mehr als nebensächlich vorkommen. All das hätte ich mir mehr in diesem Buch gewünscht, denn die Realität, die uns erwarten wird ist schon Thriller genug. Spannend ist dieses Buch aber allemal und so vergeben ich 4 Sterne für ein Buch, das mich nicht ganz überzeuge
Bei dem Krimi " Tiefer denn die Hölle " , handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe um den Polizeiseelsorger Martin Bauer. Die Geschichte ist spannend und interessant und hat mit einge spannende ...
Bei dem Krimi " Tiefer denn die Hölle " , handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe um den Polizeiseelsorger Martin Bauer. Die Geschichte ist spannend und interessant und hat mit einge spannende Lesestunden beschehrt.
Trotzdem gelang mir der Einstieg in diesen Krimi nicht sofort. Es gibt zwar einen interessanten Plot und die Spannung nimmt immer mehr an Fahrt auf, doch ich brauchte etwas , um mich an Schreibstil und auch an die Protagonisten zu gewöhnen. Das verhalten des Polizeipfarrers war mir manchmal etwas zu unverstädlich, zumal er das zweite Mal Vater wird und die Ehe aus Gründen seiner Zusammenarbeit mit der Polizei gescheitert ist. Die Querelen innerhalb des Kollegiums der Polizeibehörde empfand ich als Auflockerung der Handlung, denn mir war der Kollege Karmann mehr als unsympathisch.
Die Beschreibung der Figuren haben ich als sehr positiv empfunden,sodass ich mich diesen Personen nahe fühlte, außer Bauer, bei dem es etwas gedauert hat.
Alles in allem ist dies ein solider Krimi, der sich auch ohne Vorkenntnisse des ersten Buches lesen lässt.
„Hazel sagt nein“ von Jessica Berger Groß, behandelt ein Thema, was lange für Debatten gerade in Amerika, aber auch hier sorgte, das Thema „me too“.
In diesem Buch wird die Geschichte von Hazel und ihrer ...
„Hazel sagt nein“ von Jessica Berger Groß, behandelt ein Thema, was lange für Debatten gerade in Amerika, aber auch hier sorgte, das Thema „me too“.
In diesem Buch wird die Geschichte von Hazel und ihrer Familie erzählt, die aus beruflichen Gründen von New Yorker in das beschauliche Riverburg in Maine ziehen.
Die ganze Familie hat Probleme in diesem kleinen Örtchen Fuß zu fassen.
Als Hazel, die achtzehnjährige Tochter der Familie, am ersten Tag ins Büro des Direktors gerufen wird, denkt sie sich nichts dabei. Doch diese Begegnung verändert das Leben ihrer Familie und speziell ihr eigenes maßgeblich.
Der Direktor ihrer Schule sagt ihr unumwunden, dass er sich jedes Jahr eine Schülerin aussucht, mit der er Sex hat und in diesem Jahr hätte er sie ausgesucht und da sie ja vorhat einen guten Abschluss zu machen,um einen Platz an ihrer Wunschuni zu bekommen, wäre das doch sicher auch in ihrem Interesse, denn er hätte darauf großen Einfluss.
Hazel beweist Courage und sagt nein. Was das nach sich zieht wird in diesem Buch sehr anschaulich beschrieben.
Ich muss sagen, dass ich es sehr gut finde, dass solch ein Thema in einem Buch verarbeitet wird, weil es sehr wichtig ist. Machtmissbrauch gegenüber Abhängigen ist etwas, was alltäglich ist, egal in welchen Bereichen, wie wir durch die „me too“Debatte erfahren haben.
Ich fand es auch gelungen, wie die Autorin aufgezeigt hat, was es mit einem jungen Mädchen macht.Selbstzweifel, die aufkommen, ob man sich vielleicht falsch verhalten hat, trotzdem man ja Opfer ist.Die Reaktion der Umwelt , wenn man ihr nicht glaubt und auch die Familie in Geiselhaft nimmt und dann später, als sich die Medien dieses Themas annehmen , um möglichst viel Profit aus dem Ganzen zu ziehen.Das fand ich gelungen und auch gut dargestellt.
Doch leider verliert sich die Autorin immer wieder in Nebenschauplätzen und Nichtigkeiten, die für das Thema an sich nicht relevant waren und das hat das Lesen teilweise mühsam gemacht und die Autorin hat mich auf diesen Strecken verloren.
Irgendwie blieb Hazel für mich auch seltsam distanziert und auch zu ihren Eltern habe ich irgendwie keinen Zugang gefunden. Einzig Wolf galt meine Sympathie, der sich so viele Sorgen um seine Familie machte.
Ein Buch das ein wichtiges Thema behandelt und sicherlich für junge Frauen interessant ist, aber mir zu leider zu viele Themen behandelt hat, die meinen Lesefluss gebremst haben. 3,5⭐️
„Was du siehst“ von Lara Maaß ist das Debüt der Autorin und ist im @Gutkind Verlag erschienen.
Die Geschichte spielt zum großen Teil in der ehemaligen DDR auf verschiedenen Zeitebenen.
1967 verläßt Ruth ...
„Was du siehst“ von Lara Maaß ist das Debüt der Autorin und ist im @Gutkind Verlag erschienen.
Die Geschichte spielt zum großen Teil in der ehemaligen DDR auf verschiedenen Zeitebenen.
1967 verläßt Ruth hochschwanger Ostberlin. Sie hat ihre Verlobung gelöst , hat sich Hals über Kopf in Tom verliebt, der aber plötzlich verschwindet und sie bittet, auf ihn zu warten. Dass sie schwanger ist, erfährt er nicht.
Ruth kommt bei ihrem Onkel unter in einem kleinen Dorf nahe der Grenze in Mecklenburg Vorpommern.
Jule, Ruth‘s Tochter wächst zusammen mit dem Sohn ihrer Freundin Hannah auf,mit Andi.Die beiden sind unzertrennlich trotz ihrer verschiedenen Charaktere, Andi eher ruhig und besonnen und Jule, neugierig temperamentvoll.Im Jugendalter verlieben sie sich ineinander, doch nach dem Mauerfall sucht Jule die Freiheit in der sich ihr öffnenden Welt und Antworten und Andi bleibt zu Hause und wartet.
Laura Maaß erzählt ihre Geschichte ruhig und unaufgeregt , mit Wiederholungen und ohne großen Spannungsbogen. Sie erzählt von dem kleinen Dorf und den Bewohnern und ihrem Leben in der DDR, seinen Tücken, aber auch vom Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft.Wir können die Liebesgeschichte von Jule und Andi miterleben und deren weitere Entwicklung beobachten.
Diese Geschichte berührt das Herz, ist sie doch sicherlich kein Einzelfall gewesen , denn der Mauerfall hat Beziehungen und Familien entzweit.
Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen, was zum Teil an den Wiederholungen, der fehlenden Spannung und dem Schreibstil lag. Zum Ende flacht die Geschichte auch etwas ab und ließ mich etwas unzufrieden zurück.
Wer aber ruhige Geschichten mag,die Emotionen hervorrufen und sich vor Augen führt, dass dies ein Debüt ist, dem sei dieses Buch empfohlen, das sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.