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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2018

ein solider Krimi

Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2)
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Bei dem Krimi " Tiefer denn die Hölle " , handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe um den Polizeiseelsorger Martin Bauer. Die Geschichte ist spannend und interessant und hat mit einge spannende ...

Bei dem Krimi " Tiefer denn die Hölle " , handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe um den Polizeiseelsorger Martin Bauer. Die Geschichte ist spannend und interessant und hat mit einge spannende Lesestunden beschehrt.

Trotzdem gelang mir der Einstieg in diesen Krimi nicht sofort. Es gibt zwar einen interessanten Plot und die Spannung nimmt immer mehr an Fahrt auf, doch ich brauchte etwas , um mich an Schreibstil und auch an die Protagonisten zu gewöhnen. Das verhalten des Polizeipfarrers war mir manchmal etwas zu unverstädlich, zumal er das zweite Mal Vater wird und die Ehe aus Gründen seiner Zusammenarbeit mit der Polizei gescheitert ist. Die Querelen innerhalb des Kollegiums der Polizeibehörde empfand ich als Auflockerung der Handlung, denn mir war der Kollege Karmann mehr als unsympathisch.

Die Beschreibung der Figuren haben ich als sehr positiv empfunden,sodass ich mich diesen Personen nahe fühlte, außer Bauer, bei dem es etwas gedauert hat.

Alles in allem ist dies ein solider Krimi, der sich auch ohne Vorkenntnisse des ersten Buches lesen lässt.

Veröffentlicht am 02.02.2026

wichtiges The,ma das manchmal den Fokus verliert

Hazel sagt Nein
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„Hazel sagt nein“ von Jessica Berger Groß, behandelt ein Thema, was lange für Debatten gerade in Amerika, aber auch hier sorgte, das Thema „me too“.

In diesem Buch wird die Geschichte von Hazel und ihrer ...

„Hazel sagt nein“ von Jessica Berger Groß, behandelt ein Thema, was lange für Debatten gerade in Amerika, aber auch hier sorgte, das Thema „me too“.

In diesem Buch wird die Geschichte von Hazel und ihrer Familie erzählt, die aus beruflichen Gründen von New Yorker in das beschauliche Riverburg in Maine ziehen.
Die ganze Familie hat Probleme in diesem kleinen Örtchen Fuß zu fassen.
Als Hazel, die achtzehnjährige Tochter der Familie, am ersten Tag ins Büro des Direktors gerufen wird, denkt sie sich nichts dabei. Doch diese Begegnung verändert das Leben ihrer Familie und speziell ihr eigenes maßgeblich.
Der Direktor ihrer Schule sagt ihr unumwunden, dass er sich jedes Jahr eine Schülerin aussucht, mit der er Sex hat und in diesem Jahr hätte er sie ausgesucht und da sie ja vorhat einen guten Abschluss zu machen,um einen Platz an ihrer Wunschuni zu bekommen, wäre das doch sicher auch in ihrem Interesse, denn er hätte darauf großen Einfluss.
Hazel beweist Courage und sagt nein. Was das nach sich zieht wird in diesem Buch sehr anschaulich beschrieben.

Ich muss sagen, dass ich es sehr gut finde, dass solch ein Thema in einem Buch verarbeitet wird, weil es sehr wichtig ist. Machtmissbrauch gegenüber Abhängigen ist etwas, was alltäglich ist, egal in welchen Bereichen, wie wir durch die „me too“Debatte erfahren haben.
Ich fand es auch gelungen, wie die Autorin aufgezeigt hat, was es mit einem jungen Mädchen macht.Selbstzweifel, die aufkommen, ob man sich vielleicht falsch verhalten hat, trotzdem man ja Opfer ist.Die Reaktion der Umwelt , wenn man ihr nicht glaubt und auch die Familie in Geiselhaft nimmt und dann später, als sich die Medien dieses Themas annehmen , um möglichst viel Profit aus dem Ganzen zu ziehen.Das fand ich gelungen und auch gut dargestellt.

Doch leider verliert sich die Autorin immer wieder in Nebenschauplätzen und Nichtigkeiten, die für das Thema an sich nicht relevant waren und das hat das Lesen teilweise mühsam gemacht und die Autorin hat mich auf diesen Strecken verloren.

Irgendwie blieb Hazel für mich auch seltsam distanziert und auch zu ihren Eltern habe ich irgendwie keinen Zugang gefunden. Einzig Wolf galt meine Sympathie, der sich so viele Sorgen um seine Familie machte.

Ein Buch das ein wichtiges Thema behandelt und sicherlich für junge Frauen interessant ist, aber mir zu leider zu viele Themen behandelt hat, die meinen Lesefluss gebremst haben. 3,5⭐️

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Veröffentlicht am 24.09.2025

eine beührende Geschichte

Was du siehst
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„Was du siehst“ von Lara Maaß ist das Debüt der Autorin und ist im @Gutkind Verlag erschienen.

Die Geschichte spielt zum großen Teil in der ehemaligen DDR auf verschiedenen Zeitebenen.
1967 verläßt Ruth ...

„Was du siehst“ von Lara Maaß ist das Debüt der Autorin und ist im @Gutkind Verlag erschienen.

Die Geschichte spielt zum großen Teil in der ehemaligen DDR auf verschiedenen Zeitebenen.
1967 verläßt Ruth hochschwanger Ostberlin. Sie hat ihre Verlobung gelöst , hat sich Hals über Kopf in Tom verliebt, der aber plötzlich verschwindet und sie bittet, auf ihn zu warten. Dass sie schwanger ist, erfährt er nicht.
Ruth kommt bei ihrem Onkel unter in einem kleinen Dorf nahe der Grenze in Mecklenburg Vorpommern.
Jule, Ruth‘s Tochter wächst zusammen mit dem Sohn ihrer Freundin Hannah auf,mit Andi.Die beiden sind unzertrennlich trotz ihrer verschiedenen Charaktere, Andi eher ruhig und besonnen und Jule, neugierig temperamentvoll.Im Jugendalter verlieben sie sich ineinander, doch nach dem Mauerfall sucht Jule die Freiheit in der sich ihr öffnenden Welt und Antworten und Andi bleibt zu Hause und wartet.

Laura Maaß erzählt ihre Geschichte ruhig und unaufgeregt , mit Wiederholungen und ohne großen Spannungsbogen. Sie erzählt von dem kleinen Dorf und den Bewohnern und ihrem Leben in der DDR, seinen Tücken, aber auch vom Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft.Wir können die Liebesgeschichte von Jule und Andi miterleben und deren weitere Entwicklung beobachten.
Diese Geschichte berührt das Herz, ist sie doch sicherlich kein Einzelfall gewesen , denn der Mauerfall hat Beziehungen und Familien entzweit.

Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen, was zum Teil an den Wiederholungen, der fehlenden Spannung und dem Schreibstil lag. Zum Ende flacht die Geschichte auch etwas ab und ließ mich etwas unzufrieden zurück.

Wer aber ruhige Geschichten mag,die Emotionen hervorrufen und sich vor Augen führt, dass dies ein Debüt ist, dem sei dieses Buch empfohlen, das sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.

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Veröffentlicht am 21.05.2025

ein Generationenroman

Die Frauen von Helgoland. Windflüchterin
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Auf das Buch " Windflüchterin" von Thesche Wulff hatte ich mich sehr gefreut, spielt es doch auf Helgoland und handelt von 4 Frauen einer Familie. Ich liebe Familienromane und so machte ich mich voller ...

Auf das Buch " Windflüchterin" von Thesche Wulff hatte ich mich sehr gefreut, spielt es doch auf Helgoland und handelt von 4 Frauen einer Familie. Ich liebe Familienromane und so machte ich mich voller Vorfreude ans Lesen.

Die 38 jährige Doro abeitet in einem Offshore -Windpark vor Helgoland. Für sie ist es ihr Traumberuf und so kann sie nach der Evakuierung nach einem Sturm dort nicht verstehen, warum sie unter Panikattacken leidet, die es ihr unmöglich machen wieder zu arbeiten, da die Arbeit in der Höhe große Konzentration, aber auch volle Einsatzbereitschaft erfordern.
Nach einem Arztbesuch, der organische Ursachen ausschließt und psychische Ursachen zugrunde legt, fragt sie ihre Großmuuter, bei der sie aufgewachsen ist, da ihre Mutter sie nach ihrem 8. Lebensjahr nicht mehr betreuen wollte, ob sie irgendwann aus hoher Höhe gestürzt ist. Ihre Großmutter erinnert sich nicht, tritt aber nach zwanziger jähriger Stille zwischen ihr und ihrer Tochter, Doros Mutter , wieder in Kontakt mit ihr, um sie nach Vorkommnissen zu fragen, weil ihr viel daran liegt, ihrer Enkelin zu helfen und so werden nach und nach Gründe freigelegt, die alle mit der Geschichte Helgolands in Verbindung stehen und sich auf die weiteren Generationen ausgewirkt haben.

Tja, was soll ich sagen ?Ich fand diesen Roman sehr interessant, weil ich sofort angefangen habe zu googlen , was es mit der Geschichte Helgoland auf sich hat.Ich habe vieles erfahren was ich noch nicht wusste und das finde ich immer gut. Was allerdings die Familiengeschichte angeht, war ich etwas enttäuscht. Irgendwie konnte ich zu keiner der Frauen eine emotionale Verbindung aufbauen, was ich brauche, um mich in die Figuren hineinzuversetzen. Am nächsten stand mir Elsie und ihre Geschichte, die auch den größten Raum einnimmt.
Ich fand manchen Schilderungen t,rotz des an sich emotionalen Themas, zu nüchtern und unemphatisch, manche Reaktionen der Situation nicht angemessen und so konnte ich auch nicht richtig in die Geschichte eintauchen und ich blieb nur als zUSCHAUER AM rANDE DABEI:

Der Schreibstil ist allerdings flüssig und gut zu lesen. Schade, da war wirklich noch Luft nach oben. Vielleicht beim nächsten Mal.


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Veröffentlicht am 26.02.2025

diesmal war mir zu wenig Spannung

Verfolgung
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"Verfolgung " ist das zweite Buch, dass der Autor David Lagercrantz nach Unterlagen von Stieg Larrson zu Ende führt und diesmal hat sich das Buch für meinen Geschmack etwas zu sehr gezogen, was zu Kosten ...

"Verfolgung " ist das zweite Buch, dass der Autor David Lagercrantz nach Unterlagen von Stieg Larrson zu Ende führt und diesmal hat sich das Buch für meinen Geschmack etwas zu sehr gezogen, was zu Kosten der Spannung ging.

Die Themen die behalndelt werden, fand ich schon interessant, doch es dauerte einfach zu lange, bis ein bisschen Aktion aufkam und das ist für Bücher , die aus der Feder von Stig Larsson stammten nicht der Fall gewesen. Bei dem letzten Buch von David Lagercrantz habe ich noch gedacht, nun, ein anderer Autor , aber trotzdem gut, kann ich hier nicht sagen.

Lisbeth Salander sitzt im Gefängnis und beobachtet, wie eine Insassin von der Anführerin einer Gefängnisgang gegängelt wird und keinerlei Gegenwehr leistet. Das gefällt ihr nicht und sie greift ein, gleichzeitig geschieht ein Mord, der mit Lisbeths Vergangenheit zu tun hat und auf den auch Mikael angesetzt wird. Also insgesamt viel Stoff für eine spannende Story, doch die Geschichte zog sich leider.

Lisbeth ist sicherlich immer wieder gut für eine zentrale Figur in den Bücher, doch diesmal fühlte es sich etwas bemüht an.

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