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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2020

Ein guter Kluftinger

Funkenmord (Kluftinger-Krimis 11)
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Es war ein grausames Verbrechen, damals. Es blieb ungesühnt, denn ein Unschuldiger saß dafür jahrelang im Gefängnis. Doch Kluftinger ist fest entschlossen, den Fall wieder aufzurollen, allerdings zeigen ...

Es war ein grausames Verbrechen, damals. Es blieb ungesühnt, denn ein Unschuldiger saß dafür jahrelang im Gefängnis. Doch Kluftinger ist fest entschlossen, den Fall wieder aufzurollen, allerdings zeigen seine Kollegen wenig Interesse daran. Doch die neue Mitarbeiterin Lucy Beer. hilft ihm bei der Suche nach dem wirklichen Täter. Der Kommissar ist beeindruckt von der jungen Frau. Sie bringt frischen Wind ins Kommissariat. Kluftis Frau Erika ist krank und Dr. Langhammer hat sie von jeglicher Arbeit freigestellt. So muss er selbst Hand anlegen. Und das gerade jetzt, wo die Taufe seines Enkelkindes ansteht. Der muss also beides machen: Hausmann spielen und den Mörder finden.

Meine Meinung
Dies ist der elfte Kluftinger-Krimi des Autoren-Duos Klüpfel/Kobr. Wie die anderen vorher ließ sich auch dieser, dank des angenehm unkomplizierten Schreibstils der Autoren, denn es gab keine Unklarheiten im Text, leicht und flüssig lesen. Ich war wieder schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Vor allem natürlich in Kluftinger, der fast verzweifelt darüber war, dass er damals den Falschen verhaftet hatte und dieser für etwas verurteilt worden war, das er nicht getan hatte. Durch seine akribische Arbeit versuchte er jetzt dem wahren Mörder auf die Spur zu kommen. Und am Ende war ich selbst auch etwas überrascht. Was ich an diesen Romanen auch so liebe ist, dass es nicht immer bierernst zugeht, dass es auch hie und das amüsante Momente gibt, wo ich hellauf lachen muss. Ich denke nur an den Thermomix. Aber das soll der Leser selbst lesen und sich – so hoffe ich – auch amüsieren. Auf jeden Fall habe ich dieses Buch wieder mit Begeisterung gelesen. Es war fesselnd und von Anfang an spannend. Es hat mich hie und da eben auch amüsiert und mich sehr gut unterhalten. Gerne empfehle ich es weiter und für Kluftinger-Fans ist es eigentlich ein MUSS. Von mir dafür die volle Bewertungszahl. Ach ja, liebe Autoren macht weiter so.

Veröffentlicht am 11.10.2020

Der junggebliebene 85-jährige

Der 85-Jährige, der morgens aufstand und immer noch jung war
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Horst Janson war bereits Ende 30 als er mit der Rolle des Bastian berühmt wurde. Eigentlich war er viel zu alt für diese Rolle des ewigen Studenten, aber er eroberte dennoch die Herzen der Zuschauer für ...

Horst Janson war bereits Ende 30 als er mit der Rolle des Bastian berühmt wurde. Eigentlich war er viel zu alt für diese Rolle des ewigen Studenten, aber er eroberte dennoch die Herzen der Zuschauer für immer. Nun wurde Horst Janson 85 Jahre alt und die Jahre haben Spurenhinterlassen. Er hatte ein Leben reich an Höhen und Tiefen, Erfolgen und Rückschlägen. Doch dabei blieb er immer optimistisch.
Er spielte mit Weltstars wie Franco Nero, Roger Moore und Peter O’Toole und wird durch die Sesamstraße zum Liebling einer ganzen Generation. Privat wird er in zweiter Ehe mit seiner Ehefrau Hell glücklich. Er ist seit 38 Jahren mit ihr verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Es gab eine Zeit da sie vor dem finanziellen Ruin standen oder auch die Zeit als Tochter Laura gegen die lebensgefährliche Essstörung kämpfte da hielten sie zusammen wie Pech und Schwefel. In dieser Autobiographie gewährt Horst Janson – immer noch der Bastian – Einblicke in seine Welt, welche auch immer und verrät, wie er es geschafft hat. sein jugendliches Wesen auch im Alter zu bewahren.

Meine Meinung
Ich mochte den Schauspieler Horst Janson schon immer sehr gerne. Als Sascha in Salto Mortale genauso wie als Bastian. Aber auch in anderen Rollen hat er immer eine gute Figur gemacht. Daher war ich gespannt, wie sein Lebensweg wohl ausgesehen haben mochte. Als ich gerade über den finanziellen Ruin gelesen hatte fiel mir ein, dass ich damals wohl schon etwas darüber gehört hatte. Und zu hören was ihm zugestoßen war tat mir wirklich leid. Ich konnte dieses Buch – dank des angenehm unkomplizierten Schreibstils – leicht und flüssig lese, kam auch gut in die Geschichte hinein. Wir hören von seinem Leben ab der Rolle des Bastian, doch er schweift zwischendurch auch mal in die Vergangenheit ab. Wie er zu dieser Rolle gekommen ist, denn eigentlich war er ja dafür zu alt, wie auch die Filmemacher dachten – zunächst. Doch mangels eines anderen Schauspielers, der dieser Rolle gerecht geworden wäre, griffen sie dann doch auf Horst Janson zurück, und ich denke, sie haben es nicht bereut. So wie die Zuschauer es nicht bereut haben, ihn in dieser Rolle bewundert zu haben. Es hat halt Vor und Nachteile wenn die Leute zwar wissen, wie alt man ist, man aber jünger aussieht, und das aber auch nicht jeder weiß. Ich selbst habe mehr Erinnerungen an Salto Mortale, denn davon habe ich die DVDs, die ich mir schon ein paar Mal angeschaut habe. Ich finde das Buch sehr aufrichtig und geradlinig, sogar ‚kleine‘ Verfehlungen hat er darin untergebracht. Passieren kann ihm da nichts mehr, ist ja inzwischen verjährt. Mir hat diese Autobiographie sehr gut gefallen, ich habe sie sehr gerne gelesen und fühlte mich auch gut unterhalten. Eine Lese empfehlung von mir und ein MUSS für alle Horst-Janson-Fans. Von mir die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 10.10.2020

Wer hat den Sarg geklaut?

Stille Nacht in der Provence
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In Andreas‘ und Nicolas Ehe herrscht nur noch Routine. Ein Freund bietet ihnen überraschend an, den Winter in seinem Ferienhaus in Maramas-le-Vieux zu verbringen Der Ort ist malerisch aber halb verfallen ...

In Andreas‘ und Nicolas Ehe herrscht nur noch Routine. Ein Freund bietet ihnen überraschend an, den Winter in seinem Ferienhaus in Maramas-le-Vieux zu verbringen Der Ort ist malerisch aber halb verfallen und vergessen. Das Haus mutet romantisch an, auch die Nachbarn sind recht freundlich. Doch in der ersten Nacht fällt so viel Schnee, wie noch nie und am Morgen findet Andreas en eingestürztes Kellergewölbe und darin einen verfallen en Sarg plus Skelett. Er verfällt in Panik und läuft auf der Suche nach Hilfe durch das Dorf. Komischerweise reagiert niemand bis er endlich auf Milène Tanguy trifft. Sie ist eine Künstlerin, die Santons fertigt. Das sind provenzialische Krippenfiguren. Sie gehen zusammen zurück zum Gewölbe – doch der Tote ist verschwunden, spurlos…..

Meine Meinung
Von Cay Rademacher habe ich schon einige Bücher gelesen, die mir alle gut gefallen haben. Auch dieses hat mich gefesselt und durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil ließ es sich auch leicht und flüssig lesen. Ich war dementsprechend schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Hier zunächst mal in Andreas, der den Sarg entdeckt und die Leiche gesehen hatte, auch wenn er hinterher daran zu zweifeln begann. Dann gab es da noch einen Polizisten, der wegen eines dummen Fehlers? I diesen kleinen Ort versetzt worden war. Und eben wegen dieses Fehlers war er Andres und Nicola zunächst suspekt. Andreas sah sich gezwungen auf eigene Faust Recherchen anzustellen, was ihm nicht immer gut bekam. Doch diese Recherchen hatten auch noch etwas Gutes, abgesehen von den Ermittlungsergebnissen, doch was, das verrate ich nicht. Dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich habe es genossen, es zu lesen und habe ich sehr gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 09.10.2020

Êin Buch über eine großartige Schauspielerin

Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne (Ikonen ihrer Zeit 2)
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Niederlande 1944. Die junge Audrey Hepburn entdeckt während dieser Zeit ihre Liebe zum Tanz. Sie träumt davon eine Primaballerina zu werden in den Zeiten des Krieges und des immerwährenden Hungers. Doch ...

Niederlande 1944. Die junge Audrey Hepburn entdeckt während dieser Zeit ihre Liebe zum Tanz. Sie träumt davon eine Primaballerina zu werden in den Zeiten des Krieges und des immerwährenden Hungers. Doch dieser Traum platzt. Und doch kommt Audrey Hepburn nach Hollywood und wird ein Filmstar. Schon bald spielt sie an der Seite von großen Stars wie ‚Gregorys Peck und Humphrey Bogart. Doch die Schauspielerei verlangt ihr alles ab. Kann sie als Stern dort glänzen und sich nicht selbst dabei verlieren?

Meine Meinung
Ich kenne nicht alle Filme von Audrey Hepburn bin aber doch von ihrer Schauspielkunst begeistert. Und dieses Buch, das die Autorin Juliana Weinberg über sie geschrieben hat, musste ich unbedingt lesen. Ich möchte mal sagen, es ist ein biographischer Roman. Denn vieles, was hier erzählt wird, entspricht den Tatsachen, doch muss es mit Dialogen ausgeschmückt werden, die Audrey nicht so geführt hat, bzw. die sie hätte so führen können. Ich war auch schnell in ihrer Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Genau wie Audrey Hepburn mag ich auch Gregory Peck, mit dem sie ihren ersten Hauptrollen-Film drehte: Ein Herz und eine Krone. Sie tat mir unendlich leid sie Grund zum Trauern hatte. Doch freute ich mich mit ihr, wenn sie welchen zur Freude hatte. Das Buch ist sehr interessant geschrieben, doch konnte die Autorin natürlich nicht alles in das Buch aufnehmen. Es war sehr spannend hat mich durchaus begeistert und gut unterhalten. Dieses Buch über die berühmte Schauspielerin hat mir sehr gut gefallen und ich kann es nur allen empfehlen die an ihrem Leben interessiert sind. Ich bin froh es gelesen zu haben und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 06.10.2020

Aus dem Leben einer zweifachen Nobelpreisträgerin

Madame Curie und die Kraft zu träumen (Ikonen ihrer Zeit 1)
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Marie Curie träumte schon als Kind davon der ihrer Heimat zu entfliehen. Polen war damals von Russland besetzt. Zwanzig Jahre später erfüllt sich der Traum, denn Marie darf in Paris an der4 Sorbonne studieren. ...

Marie Curie träumte schon als Kind davon der ihrer Heimat zu entfliehen. Polen war damals von Russland besetzt. Zwanzig Jahre später erfüllt sich der Traum, denn Marie darf in Paris an der4 Sorbonne studieren. Doch sie musste hart dafür kämpfen, denn sowas gab es nur ganz, ganz selten. Eine Frau als Wissenschaftlerin? Das war doch Männersache! Doch trotz dem männlichen Anfeindungen und Widerstände forscht sie. Sie lernt den Physiker Pierre Curie kennen und ihr Glück ist perfekt. Er wird ihre große Liebe die es so nicht oft gibt. Sie hat mit ihm riesengroße Erfolge. Doch sie zahlt dafür einen hohen Preis. Sie ahnt gar nicht, was noch alles auf sie zukommt.

Meine Meinung
Von der Autorin Susanna Leonhard habe ich bisher noch nichts gelesen. Dementsprechend war ich auch gespannt auf dieses Buch. Ich wurde nicht enttäuscht. Obwohl es über ein Thema geschrieben wurde, von dem ich wenig oder fast gar keine Ahnung hatte. Aber der Name Marie Curie war mir natürlich ein Begriff, denn wer kennt sie nicht. Es hat mich interessiert, etwas über das Leben und die Arbeit der Physik- und Chemie-Nobelpreisträgerin zu erfahren. Und ich bin überzeugt – nach Lektüre bei Wikipedia – dass die Autorin auch tüchtig recherchiert hat. Nicht alles nahm sie in das Buch auf, es wäre sonst wohl einfach zu dick und zu fachlich geworden. Doch was ich gelesen habe, hat mich voll überzeugt. Dass der Physiknobelpreis damals an das Ehepaar Curie 2 Personen) und an Becquerel ging, kann ich ja noch verstehen, doch wieso wurde dieser nicht wie eigentlich richtig gewesen wäre, dreigeteilt statt nur durch zwei?? Allerdings hat das mit dem Buch natürlich nichts unbedingt was zu tun, es fiel mir nur ärgerlich auf. Für mich war dieses Buch spannungsgeladen vom Anfang bis zum Ende. Ich habe es begeistert gelesen, auch wenn es - fast – eine Biographie war. Eben aber nur fast, denn Biographien sind nur bedingt mein Ding. Dieses Buch hat mir gefallen, es hat die Person Marie Curie hervorragend gezeichnet und dargelegt, wie – ich würde sagen besessen – sie von ihren Forschungen war. Doch genauso auch ihren Mann Pierre, den sie abgöttisch liebte. Das Buch hat mich auch sehr gut unterhalten. Ich empfehle es jedem der sich für Marie Curie und ihre Arbeit interessiert, Von mir die volle Bewertungszahl