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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2021

Diese Schmuckausgabe ist nicht nur ein wahrer Augenschmaus, sondern auch ein Herzenswärmer!

DAS ZENTRUM DES UNIVERSUMS
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Meinung:

„DAS ZENTRUM DES UNIVERSUMS“ von Ben Bennett aus dem Theil Verlag besticht nicht nur äußerlich!

Dons Geschichte berührt und regt zum Nachdenken an. Der kleine Esel Don ist nicht wie der Rest ...

Meinung:

„DAS ZENTRUM DES UNIVERSUMS“ von Ben Bennett aus dem Theil Verlag besticht nicht nur äußerlich!

Dons Geschichte berührt und regt zum Nachdenken an. Der kleine Esel Don ist nicht wie der Rest seiner Familie. Er ist besonders, möchte aber nicht ausgegrenzt werden, sondern einfach nur dazu gehören. Andere möchte er mit seiner Gabe nicht verschrecken und doch lässt es sich nicht leugnen... Er ist nicht nur einfach anders. Er ist etwas ganz Besonderes, denn er kann sprechen und ist ein Esel mit einem großen Herzen.

Tiefgründige Werte vermittelt der Autor den Lesern. Darunter ist unter anderen mehr Weitsicht zu haben für die Bedürfnisse, Sorgen und Ängste von anderen. Auch wird deutlich, dass die Gesellschaft mehr Akzeptanz für besondere und andere Menschen/Tiere entwickeln sollte, als das zu der heutigen Zeit der Fall ist.

Die Geschichte wird rührend erzählt und lässt den Leser keine Sekunde los. Einzig der Schluss wurde mir persönlich zu schnell abgehandelt, aber ansonsten konnte der kleine Don mein Herz erreichen.
Empfehlen würde ich dieses Buch außerdem auch den Fans von „Schweinchen Babe“ und „Wilbur und seinen Freunden“ oder generell jenen, die sprechende, mitfühlende Tiere lieben.

Fazit:

Diese Schmuckausgabe ist nicht nur ein wahrer Augenschmaus, sondern auch ein Herzenswärmer! Diese Geschichte erzählt über die Andersartigkeit eines kleinen Esels und die Angst vor der nicht vorhandenen Toleranz seiner Artgenossen und seiner Umgebung. Berührend und mit Herzennähe bringt Ben Bennett Dons Geschichte nah an das Leserherz heran. Am Ende jedoch zählen für den kleinen Esel Don nur noch die Menschen und Tiere, die ihn lieben und wertschätzen so wie er eben ist: etwas ganz Besonderes! Eine tiefgründige wie rührende Geschichte.

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Veröffentlicht am 23.06.2021

Die Charaktere hängen viel Erinnerungen nach...

Chilling Adventures of Sabrina: Pfad der Nacht
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Meinung:

Der letzte Band „Sabrina: Pfad der Nacht“ stimmt mich ja schon ein wenig wehmütig. Sabrina muss mit einigem zurechtkommen und kämpft mit dem Ziel Nick aus der Hölle befreien zu wollen. Doch gewiss ...

Meinung:

Der letzte Band „Sabrina: Pfad der Nacht“ stimmt mich ja schon ein wenig wehmütig. Sabrina muss mit einigem zurechtkommen und kämpft mit dem Ziel Nick aus der Hölle befreien zu wollen. Doch gewiss hat alles seinen Preis.

Ich mochte es insbesondere in den Vorgängerbänden, dass sich Hintergrundinformationen mit aufregender, gruselig angehauchter Storyline die Waage gehalten haben. Hier war dieses Gleichgewicht für meine persönliche Empfindung etwas verrutscht. Der Gruseleffekt kam mir etwas zu kurzweilig vor.

In dieser Geschichte hatte ich persönlich den Eindruck, dass der Charakterhintergrund von Nick Strach klar im Vordergrund steht. Auch im Band 2 kam es mir bereits vor, als würde dieser Charakter immer ein Stückchen vor Sabrina behandelt. Einiges aus seiner Vergangenheit hat man bereits in der Serie erfahren. Die Ausschweifungen werden also besonders von Nick-Fans willkommen geheißen, die Andere die Hälfte des Buches vermutlich förmlich überfliegen.

Auch in welcher Linie die verschiedenen Charaktere zu ihm stehen, und wie sie ihn finden, erfahren Nicks Fans in diesem Band noch einmal genauer, und das wiederum war äußerst interessant. Kurz um: einiges dreht sich um Nick. Sabrina wird aber trotzdem zum Zuge kommen, wenn auch nicht so ausgedehnt wie es mir gefallen hätte.

Die Charaktere hängen viel Erinnerungen nach. Nicht nur Harvey, sondern auch Sabrina und Co. lassen sich von diesen treiben. Wehmut steigt beim Lesen auf. Ich denke besonders bei jenen, die das Ende der Netflix Reihe bereits kennen


Der Schreibstil steht der Netflix Serie in nichts nach. Die Stimmung wird direkt auf den Leser übertragen. Kaum hat der Leser die ersten Zeilen gelesen, merkt er kaum noch den Unterschied zwischen Buch und Film. Einziger Unterschied ist wohl klar die Tiefe, die durch die im Buch offengelegten Gedankenwelt bei Filmen eher verborgen, für den Leser greifbarer und klarer wird.

Fazit:

Ergänzend zur Netflix Serie kann man mit „Sabrina: Pfad der Nacht“ nichts falsch machen. Die zwischenmenschlichen sowie hexischen Beziehungen werden gründlicher durchleuchtet. Vieles was durch die Serie dennoch verborgen blieb, erfährt der Leser hier noch einmal im Detail. Auch hier gab es prickelnde Prüfungen, denen sich unsere Hexe Sabrina mit ihren Freunden stellen muss. Band 3 konnte den vorherigen Band allerdings in Sachen Grusel- und Spannungsfaktor nicht übertrumpfen.

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Veröffentlicht am 15.06.2021

Ernstere Thematik, hübsch innerhalb der Geschichte verpackt...

Tale of Magic: Die Legende der Magie 1 – Eine geheime Akademie
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Meinung:

„Tale of Magic: Eine Geheime Akademie“ von Chris Colfer hat schon einmal eines: ein mehr als einladendes Cover. Fantasiewesen und eine mysteriöse Akademie eines Schlosses würdig ziehen die Leser ...

Meinung:

„Tale of Magic: Eine Geheime Akademie“ von Chris Colfer hat schon einmal eines: ein mehr als einladendes Cover. Fantasiewesen und eine mysteriöse Akademie eines Schlosses würdig ziehen die Leser bereits bei dessen Anblick unerbittlich in die Szenerie und damit in die Geschichte von Brystal Evergreen! Sie ist ein Mädchen, das sich mehr von ihrem Leben erhofft, als die für sie vorgesehene Zukunft diktiert von ihrem Königreich. Sie sieht sich einer unterdrückten Gesellschaft gegenüber. Jeder hat seinen Pfad dort zu bestreiten, strikt wie es das System es wünscht. Nichts davon passt zu Brystals Zukunftswünschen.

Brystal Evergreen ist ein neugieriges Mädchen mit einer ausgeprägten Schwäche für duftende Buchseiten. Auch Verbote hindern sie nicht ihrer Leidenschaft hingebungsvoll nachzugehen. Ich mochte ihren Charakter sehr, wie sie sich gegen ihre vorbestimmte Zukunft windet. Sie ist auf der Suche nach Anerkennung und Akzeptanz. Brystal ist klug und hat wundervolle Eigenschaften, die wir in der Geschichte kennenlernen dürfen. Tapfer stellt sich Brystal finsteren Mächten und lernt ihre eigenen Fähigkeiten einzuschätzen und zu nutzen.

Freundschaften werden geschlossen während das Böse bereits auf sie lauert. Stimmungsvoll wird der Leser tiefer und tiefer in diese Welt gesogen und stellt sich mit Brystal schier unlösbaren Aufgaben. Wer ist letztlich böse und wer gut oder gibt es doch etwas dazwischen?

Von dem unsicheren Mädchen zu Beginn bleibt am Ende von Band 1 wenig übrig. Am Ende ging mir aber eine Entwicklung doch etwas zu ruckartig vonstatten.

Auf Brystals Wegen lernen wir allerhand interessante Weggefährten kennen und lieben und einige auch unglaublich zu schätzen. Alle sind einzigartig, und in jedem kann man etwas Besonderes ausmachen.

Der Schreibstil ist von Anfang an fesselnd und detailliert. Allerhand Wendungen und Überraschungen lauern auf den neugierigen Leser.

Auch die etwas ernstere Thematik, hübsch innerhalb der Geschichte verpackt, z. B. Gleichberechtigung sowie die weiteren politischen Aspekte dieser Fantasywelt waren reizvoll. Mehr als genug Gedankengänge wurden dadurch aktiv, wie z.B. würde ich gewisse Probleme lösen oder Dinge ändern.

Fazit:

Es ist ein glanzvoller Auftakt zu Brystals Geschichte und eine atemberaubende Welt voll Magie, wenn auch mit einem gemächlichen Beginn bevor die Geschichte für sich selbst den Verlauf zu beschleunigen zu scheint. Feministische Themen und andere ernste Themen finden trotz zahlreicher Fantasie-Aspekte hier ihre Geltung und regen zum Nachdenken an.

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Veröffentlicht am 13.06.2021

Eine Geschichte im Blutrausch,...

Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland
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Meinung:

„Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland“ ist eine Alice-Adaption der etwas anderen Art und beginnt im Irrenhaus. Kein Ort in dem man sich plötzlich wieder finden möchte und schon ...

Meinung:

„Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland“ ist eine Alice-Adaption der etwas anderen Art und beginnt im Irrenhaus. Kein Ort in dem man sich plötzlich wieder finden möchte und schon gar nicht, wenn man nicht mehr weiß wie man dort gelandet ist wie Alice. Nur ein Mann mit Kaninchenohren ist ihr in Erinnerung geblieben. Offensichtlich aber nicht in guter. Mehr als nur eine Gefahr scheint sich in ihrem Umfeld zu befinden, und auf der Jagd nach ihren Erinnerungen und dem Kaninchen werden ihre Albträume nur weiter geschürt.

Diese Erzählung war durchaus brutal, und eine Triggerwarnung hätte hier nicht schaden können. Unter anderem, weil ein Thema immer wieder aufflammt, mit dem wohl etliche weibliche Personen in jener Welt zu kämpfen haben. Auch wurden andere Themen, die eine Triggerwarnung einfach benötigen, immer wieder einmal Raum gegeben. Kein leichtes Buch also.

Alice hat sich zu Beginn sehr von Hatcher führen lassen und wirkte nach Jahren des Irrenhauses unsicher. Ihr Charakter ist geprägt von Liebe, Verlust und tiefem Schmerz. Ihre innere eigene Stärke scheint sie noch nicht gefunden zu haben. Viel zu lange waren ihr Herz, Augen und Ohren vor der wirklichen harten Welt der Altstadt geschützt und verschlossen gewesen.

Ihr Begleiter Hatcher ist nicht gerade zum Anfang und auch später nicht wirklich der Mann, dem man gerne sein Leben bedingungslos in die Hände gegeben würde. Gequält von klaren Momenten und purem Irrsinn wirkt er eher wie eine tickende Zeitbombe, wenn auch er einen weichen Kern nach und nach aufzuweisen hat.

Hier wird eine Klassengesellschaft von zwei Schichten deutlich und prallt durch Alice und Hatcher aufeinander. Die betuchte Oberschicht der neuen Stadt und die arme Unterschicht der alten Stadt. Ansichten vermischen sich und Alice muss erkennen, dass es viele Monster in ihrer heilen rosa Welt außerhalb der neuen Stadt gibt, die nur auf sie gelauert zu haben scheinen.

Der Schreibstil war flüssig und angenehm. Die drückende sowie stickige Stimmung der alten Stadt und auch der harte und brutale Alltag der Bewohner der alten Stadt wurde durch den detaillierten Schreibstil nur allzu deutlich.

Fazit:

Eine Geschichte im Blutrausch, bei der mir aber die Spannung an manchen Stellen verloren ging. Für mich gab es trotz der Schrecken, die man vor Augen geführt bekommen hat zu wenig Widerstand. Einige Male war es für meinen Geschmack auch einfach zu leicht gelöst. Alices Gedankengänge und auch die erzeugte Neugierde beim Leser ihre Erinnerungen aufzufrischen empfand ich dagegen als aufregend und spornte mich an weiterzulesen. Die magischen Aspekte der Geschichte fand ich toll. Ein Cliffhanger hätte allerdings für mehr Spannung bzgl. Band 2 sorgen können. Der fehlte mir leider auch. Eine Triggerwarnung für diese Geschichte wäre für mich hier eigentlich unverzichtbar gewesen; „brutal“ als Einleitung des Klappentextes reicht mir da persönlich nicht. Als vollkommen „packend“ konnte ich die Geschichte nicht empfinden, aber vielleicht schafft es ja Band 2 den fehlenden Stern einzukassieren.

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Veröffentlicht am 23.10.2020

Eine emotionale wie starke Heldin ...

Die Tränenkönigin
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Meinung:

„Die Tränenkönigin“ von Jay Lahinch, entführt uns auf eine verfluchte Insel in die einzige Stadt Marennas zu Nava und Nate. Nichts ist mehr nach dem „Unfalltod“ ihrer Eltern wie es einmal war. ...

Meinung:

„Die Tränenkönigin“ von Jay Lahinch, entführt uns auf eine verfluchte Insel in die einzige Stadt Marennas zu Nava und Nate. Nichts ist mehr nach dem „Unfalltod“ ihrer Eltern wie es einmal war. Nava muss sich außerdem fragen, ob ihr überhaupt noch etwas aus der Vergangenheit geblieben ist. Verzweifelt klammert sie sich in dieser harten Zeit an ihren Bruder. Doch der ist längst nicht mehr der er einst war. Nava steht vor einem Rätsel und muss sich letztlich fragen: Was bleibt von einem noch wenn jede Träne bereits geweint wurde und jede ein Stück von deiner Seele mit sich gerissen hat?

Durch Navas Sicht werden wir durch die Geschichte geleitet. Doch jedes Kapitel gibt uns immer auch ein winziges Indiz über Nates Gedankenwege. Das gefiel mir besonders gut!

Nava kämpft nicht nur für sich allein für eine bessere Zukunft, sondern sie kämpft auch um die Zukunft ihres Zwillingsbruders Nate. Einfach ist es nicht. Sie muss doppelt so stark und doppelt so tapfer sein. Ungewissheit, ob es noch Rettung gibt, begleitet sie. Trotzdem klammert sie sich an ferne Erinnerungen und kämpft sich durch jeden neuen Tag. Tief in ihr weiß sie aber, dass sie weder aufgeben kann noch wird, egal wie winzig der Hoffnungsschimmer auch sein mag. Navas Gefühlsebene war nachvollziehbar und weckte in mir den Wunsch mit ihr um das Leben ihres Bruders und das ihre zu kämpfen.

Jayden ist hilfsbereit, aber sein Verhalten wirft mit der Zeit immer deutlicher werdende Fragen auf. Welche Beweggründe hat er, und wer ist er eigentlich? Was verbirgt er noch? Mehr Hintergründe erhoffe ich mir in Band 2. Band 1 konnte meine Neugierde nicht stillen, und ich hoffe, noch mehr über diesen Charakter erfahren zu dürfen als das, was uns in diesem Band bislang preisgegeben wurde.

Gefühlstechnisch „funkt“ es unglaublich schnell zwischen diesen beiden Protagonisten. Ich hätte mir da evtl. etwas mehr Misstrauen und einen langsameren Verlauf gewünscht.

Der Schreibstil war flüssig und angenehm. Nur manchmal fand ich den Handlungsverlauf etwas zu rasch für meinen Geschmack. Die Welt dieser Geschichte und deren Geheimnisse allerdings erschloss sich mir immer bildgewaltig vor Augen.

Fazit:

Eine bewegende Fantasiegeschichte mit kleinen Schwächen. Diese Geschichte zeigt, wie stark so manches Band sein kann, und dass es sich zu kämpfen lohnt, auch wenn man kaum noch an ein Wunder glaubt. Die Leser werden hier nicht nur eine emotionale wie starke Heldin wiederfinden, sondern auch eine wundervolle Insel entdecken.

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