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Veröffentlicht am 14.02.2017

Ein schreckliches Geheimnis

Das Haus der leeren Zimmer
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Amy muss die Familie Laurent, bei der sie tätig ist, verlassen, weil ihre Granny sterbenskrank ist und ihre Hilfe benötigt. Sie verlässt Viviane, Julia und Alain nur ungerne. Einige Monate später erhält ...

Amy muss die Familie Laurent, bei der sie tätig ist, verlassen, weil ihre Granny sterbenskrank ist und ihre Hilfe benötigt. Sie verlässt Viviane, Julia und Alain nur ungerne. Einige Monate später erhält sie einen verzweifelten Brief von Julia. Alain ist tot und Julia mit ihrer Tochter nach Somerset gereist. Sie benötigt dringend Amys Hilfe. Aber es ist etwas seltsam in dem alten, düsteren Haus und das hat Einfluss auf die Bewohner. Julia ist schwermütig und Viviane fehlt der Kontakt zu anderen Kindern. Sie schafft sich eine unsichtbare Freundin, die Caroline heißt - Caroline wie Julias ältere, verstorbene Schwester. Niemand will über Caroline reden. Was ist in der Vergangenheit wirklich passiert? Warum hält sich der hilfsbereite Daniel zurück?
Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen. Die Geschichte spielt im Jahr 1961. Doch diese geheimnisvolle Geschichte um Caroline reicht weit in die Vergangenheit.
Das Schicksal meint es nicht gut mit Julia Laurent, denn der unverhoffte Tot ihres Mannes wirft sie aus der Bahn, und dann steht sie mit ihrem Kind auch noch mittellos da. Zum Glück gehört ihr das Haus in Somerset, wo sie unterkommen können. Aber auch dort sind sie vom Wohlwollen der Dorfbewohner abhängig. Mir tut Viviane leid, da ihre Mutter sich zurückzieht, statt sich um ihr Kind zu kümmern. Alles hängt an Amy, die es auch nicht leicht hatte. Amys Mutter ist irgendwann einfach verschwunden und weder der Vater nur die Großmutter hatten eine liebevolle Beziehung zu dem Mädchen. Der Vater schenkte seinen Tauben mehr Zuneigung als seiner Tochter. Eigentlich habe ich mich zu keiner der Personen hingezogen gefühlt.
Erst als das Geheimnis aufgedeckt wird, hatten einige Personen mein Mitgefühl. Es ist einfach nur erschreckend, was Menschen anderen Menschen antun können. Aber genauso erschreckend ist es, dass es Menschen gibt, die solche Taten hätten verhindern können und einfach nur weggesehen haben.
Obwohl die Geschichte am Anfang etwas zähflüssig verlief, wollte ich doch wissen wie es weitergeht. Als dann klar wurde, worum es bei dem Geheimnis geht, über das niemand reden wollte, wurde es interessanter aber auch bedrückender.
Wirklich gepackt hat mich das Buch nicht.

Veröffentlicht am 04.02.2017

Störung der Idylle

Grün. Le vert de la Provence
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Valerie Baumann finden ihren Mann Ed tot im Swimmingpool. Zunächst nimmt man an, dass er einem Hitzschlag erlegen ist, doch die Ermittlungen zeigen, dass er zum einen voller Potenzmittel war, zum anderen ...

Valerie Baumann finden ihren Mann Ed tot im Swimmingpool. Zunächst nimmt man an, dass er einem Hitzschlag erlegen ist, doch die Ermittlungen zeigen, dass er zum einen voller Potenzmittel war, zum anderen gar nicht im Pool starb. Im Auftrag von Valerie macht sich Anselm Bernhard, ein Freund von Ed und Buchautor, an die Ermittlungen. Was hatte Ed mit der Frau zu tun, die Kräuter verkaufte und nun verschwunden ist? Die Idylle der Provence wird gestört, denn es bleibt nicht bei dem einen Mord.
Positiv an diesem Buch ist, dass es sehr schöne Beschreibungen der Handlungsorte gibt. Daneben gibt es noch viele historische Informationen. Leider geht das alles auf Kosten der Spannung, denn dadurch wird vieles sehr langatmig. Durch die unterschiedlichen Perspektiven bekommt man viele Eindrücke, die aber nicht dazu beitragen, dem Täter auf die Spur zu kommen. Ich hatte jeden mal im Verdacht. Die Charaktere waren mir eigentlich alle nicht sympathisch, am besten gefiel mir noch Anselm. Warum Valerie aber ausgerechnet einen Autor von Kochbüchern und Krimis auf die Untersuchengen ansetzt, ist mir schleierhaft. Ein Detektiv wäre doch weitaus prädestinierter gewesen. Außerdem gibt es Personen, die für den Kriminalfall unerheblich sind und die Geschichte nicht gerade übersichtlicher machen.
Die Polizei und Anselm ermitteln nebeneinander her, statt ihre Erkenntnisse auszutauschen. Auf unterschiedlichen Wegen erreichen sie ihr Ziel.
Der Fall war komplex, nicht leicht zu durchschauen und daher blieb die Lösung bis zum Ende offen.
Ein Krimi mit besonderer Provence-Atmosphäre.

Veröffentlicht am 27.01.2017

Schwarze Witwen

Schwarze Witwen
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Ronnie Ford wollte nett sein und hat die junge Anhalterin mitgenommen. Das hätte er lieber nicht tun sollen. Später wird seine grausam verstümmelte Leiche im Wald gefunden. Er bleibt nicht das einzige ...

Ronnie Ford wollte nett sein und hat die junge Anhalterin mitgenommen. Das hätte er lieber nicht tun sollen. Später wird seine grausam verstümmelte Leiche im Wald gefunden. Er bleibt nicht das einzige Opfer und Angst und Schrecken gehen in England um. Die Presse nennt die Killerin schon bald „Jill the Ripper“. Lucy Clayburn will diesen Fall lösen und gerät selbst in Gefahr.
Das Buch beginnt schon vier Jahre zuvor, als Michael Haygarth gesteht, dass er zwei Frauen vergewaltigt und ermordet hat. Er soll der Polizei zeigen, wo er die Toten vergraben hat, doch einiges läuft aus dem Ruder. Danach musste sie wieder in den Streifendienst. Aber als „Jill the Ripper“ nun ihr Unwesen treibt, bekommt Lucy eine neue Chance und so ermittelt sie undercover in der Unterwelt Manchesters.
Dieses Buch ist mein erster „Finch“. Der Schreibstil liest sich gut und flüssig, allerdings fand ich die Story streckenweise etwas langatmig. Es dauerte, bis wirklich Spannung aufkam, doch dann gab es einige Wendungen, die ein wirklich überraschendes Ende bringen.
Lucy ist eine junge Frau, die ehrgeizig ist. Als sie in die Abteilung von Detective Inspector Mandy Doyle kommt, will die sie nicht wirklich im Team haben. Schon der erste Fall sorgt dafür, dass sie wieder auf die Straße muss. Umso engagierter kniet sie sich nun in diesen Fall und nimmt dabei wenig Rücksicht auf ihr eigenes Wohlbefinden. Manchmal verhielt sie sich wie eine Superheldin, also waren ihre Handlungen etwas übertrieben. Sie konnte sich dem jeweiligen Umfeld gut anpassen und ihre Schlagfertigkeit war bemerkenswert. Trotzdem konnte ich nicht wirklich eine Beziehung zu ihr aufbauen.
Ein Thriller, der erst spät wirklich spannend wird.

Veröffentlicht am 24.01.2017

Das Leben ist hart

Mit meinem ganzen Leben
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Als Aurora mit ihrer kleinen Tochter nach Hastings zurückkommt, um ihren Vater zu pflegen, begegnet sie Carl, ihrer ersten großen Liebe, wieder. Das Schicksal hat dafür gesorgt, dass sie getrennt wurden. ...

Als Aurora mit ihrer kleinen Tochter nach Hastings zurückkommt, um ihren Vater zu pflegen, begegnet sie Carl, ihrer ersten großen Liebe, wieder. Das Schicksal hat dafür gesorgt, dass sie getrennt wurden. Wird es auch dafür sorgen, dass sie wieder zueinander finden?
Dieses Buch ist wahrlich kein Wohlfühlroman, denn eine Reihe von Themen, die nicht besonders schön sind, werden angesprochen.
Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat ist der schöne, fast ein wenig poetische Schreibstil. Sehr ausführlich werden Landschaft und dort lebende Menschen beschrieben. Die Geschichte allerdings hat mich nicht so ganz überzeugt.
Rora kommt nur wegen ihres schwerkranken Vaters, der Pflege benötigt, ins idyllische Hastings zurück. Lange hat sie es vermieden, wieder hierher zu kommen und der Kontakt zum Vater war auch abgebrochen. Sie hat sich schuldig am Tod der Mutter gefühlt und mit dem Vater konnte sie nicht reden. Zu Carl hatte sie eine enge Verbindung, den auch er hat schon einiges mitgemacht. Rora zieht sich zurück in ihre eigene Welt und nur wenigen Menschen gelingt es, ihr nahe zu kommen. Umso inniger liebt sie später ihre Tochter Ursula.
Das Leben kann manchmal sehr hart sein. Rora ist eine sympathische Person und daher konnte ich gut mit ihr fühlen. Es gibt jedoch so viele Schicksalsschläge, dass es schon zu viel wird und sehr bedrückend ist. Carl jedoch blieb mir fremd. Vielleicht lag es daran, dass die Protagonisten ein wenig blass blieben.
Stückchen für Stückchen erfahren wir, was in der Vergangenheit geschehen ist und was die Gegenwart immer noch beeinflusst. Immer wieder passierte etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Auch das Ende war für mich unerwartet.
Ein tiefgründiger Roman, der mich dennoch nicht richtig packen konnte.

Veröffentlicht am 20.01.2017

Dorfgemauschel

Land-Jagd
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Die Journalistin Anna Sturm wird ermordet aufgefunden. Warum musste sie sterben.
Die Kommissarin Jil Augustin findet sehr bald heraus, dass es in dem Dorf einiges gibt, das unter der Decke bleiben soll. ...

Die Journalistin Anna Sturm wird ermordet aufgefunden. Warum musste sie sterben.
Die Kommissarin Jil Augustin findet sehr bald heraus, dass es in dem Dorf einiges gibt, das unter der Decke bleiben soll. Baulöwe Alfons Krause benötigt Land für einen Industriepark, besonders das von Annas Eltern. Die Sturms wollen ihr Land nicht verkaufen – trotz des großartigen Angebotes.
Es ist ein ruhiger Krimi, der sich flüssig lesen lässt. Es sind eine Reihe von Personen im Spiel und wir lernen immer ein Stück der Geschichte aus der jeweiligen Sicht kennen. Die Charaktere sind gut beschrieben und nach und nach erfahren wir ihre Gedanken und Gefühle. Wirklich sympathisch war mir niemand.
Obwohl es immer wieder neue Wendungen und einige Tote gab und es lange dauerte, bis ich den Täter kannte. Spannung kam aber nicht wirklich auf, Am Ende geht alles ein wenig überhastet.
Nicht ganz überzeugend.