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Veröffentlicht am 10.02.2021

actionreicher romantischer Abschluss

Elbendunkel 2: Kein Weg zu dir
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Elbendunkel – Kein Weg zu dir

von Rena Fischer

konnte mich wieder packen und begeistern.

Wie bereits im ersten Teil wird die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln und Sichtweisen beschrieben, sodass ...

Elbendunkel – Kein Weg zu dir

von Rena Fischer

konnte mich wieder packen und begeistern.

Wie bereits im ersten Teil wird die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln und Sichtweisen beschrieben, sodass ich als Leser die Geschichte aus den unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten konnte – die Entwicklung der unterschiedlichen Parteien betrachten konnte. Mir ihre jeweiligen Ziele, die miteinander verbundenen Handlungsstränge immer klarer wurden – gleichzeitig aber auch neue Fragen aufwarfen.

Wie bereits im ersten Teil wurde die einzelnen Charaktere fein ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen waren nachvollziehbar. Ihre Entwicklung – spannend zu verfolgen. Spannende Momente wechselten mit emotionalen Momenten ab, sodass ich als Leser ein Wechselbad der Gefühle erlebte. Schockmomente erlebte, mir insbesondere an zwei Stellen einen anderen Ausgang wünschte – auch wenn mir natürlich bewusst ist – dass mein Wunsch vollkommen utopisch wäre.

Die Handlung selbst, spannend, facettenreich und fantastisch bis zum Schluss, sodass ich als Leser in Atem gehalten wurde. Zum Mitdenken angeregt wurde – eigene Vermutungen anstellte.


Fazit:
Eine spannende actionreiche Dystopie mit einem guten Schuss Romantik.

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Veröffentlicht am 08.02.2021

emotionale tiefgründige Fortsetzung

House of Scarlett
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House of Scarlett – Legend Trilogie 2

von Meghan March

konnte mich fesseln und emotional berühren. Insbesondere da in diesem Teil der Focus auf der Charakterentwicklung, den zwischenmenschlichen Interaktionen, ...

House of Scarlett – Legend Trilogie 2

von Meghan March

konnte mich fesseln und emotional berühren. Insbesondere da in diesem Teil der Focus auf der Charakterentwicklung, den zwischenmenschlichen Interaktionen, nicht nur der beiden Protagonisten miteinander, sondern auch ihre jeweiligen Beziehungen zu ihrer Familie bzw. nahestehenden Personen, liegt.
Sowohl Scarlett als auch Legend entwickeln sich in diesem Teil sehr viel weiter. Scarletts Beziehung zu ihrem Vater und ihrem Ex-Freund entwickelt sich weiter. Ihre Erkenntnisse und Erfahrungen setzt sie – auch wenn es schwer fällt in die Tat um. Sodass sie zum Ende des zweiten Bandes wesentliche Entwicklungsfortschritte gemacht hat. Auch über Legends „familiäre Bindungen“ erfuhr ich als Leser einiges, sodass ich seine Handlungen, aber auch die Handlungen seiner Freunde viel besser nachvollziehen konnte.
Scarletts Freundinnen, einerseits einfach ein Traum – ihr Zusammenhalt, ihre Unterstützung. Ein wenig mehr „Objektivität“ gegenüber Legends Handlungen hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle gewünscht. Spricht doch einiges dafür das Legends Vergangenheit durchaus noch Auswirkungen auf sein jetziges Leben hat – und ihn zu seinen Entscheidungen getrieben haben könnte.
Aus diesem Grund empfand ich Gabes Verhalten durchaus nachvollziehbar.
Aber auch Legend kommt zu der ein oder anderen wichtigen Erkenntnis. Sein Charakter lässt ihn an der ein oder anderen Stelle eine unglückliche Entscheidung treffen – die sicherlich im 3. Teil für Sprengstoff sorgen dürfte.
Die Entwicklung der beiden Protagonisten zueinander war einfach nur zu Herzen gehend.

Einige offene Fragen, die ein oder andere von Legends Entscheidung und insbesondere seine Vergangenheit – versprechen einen actionreichen Abschluss der Trilogie.

Fazit:
Von mir eine klare Leseempfehlung. Der Focus liegt in meinen Augen auf den zwischenmenschlichen Entwicklungen Scarletts und Legends zueinander. Aber auch zu ihrer jeweiligen „Familie“ und engen Freunden.


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Veröffentlicht am 15.01.2021

spannende Geschichte voller Informationen über das veränderte Leben in der Arkits

Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter
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konnte uns mit einer kleinen Einschränkung vollkommen überzeugen. Die Altersempfehlung ist mein Kritikpunkt. Angegeben ist 6-8 Jahre. Für dieses Alter war es mir persönlich zuviel Text und zu wenig Bilder. ...

konnte uns mit einer kleinen Einschränkung vollkommen überzeugen. Die Altersempfehlung ist mein Kritikpunkt. Angegeben ist 6-8 Jahre. Für dieses Alter war es mir persönlich zuviel Text und zu wenig Bilder. Insbesondere wenn es um die Erstleser ging. Als Vorlesegeschichte für das Alter sehr gut geeignet. Wenn ich mir auch hier ein paar mehr Bilder/Zeichnungen gewünscht hätte. Ein bildhafter Erzählstil , die Schriftgröße, die Sprache und der Satzbau – waren in meinen Augen altersgemäß und ideal auf die Zielgruppe abgestimmt.
Das ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt.

Die Geschichte konnte uns begeistern.
Eine Geschichte, aus der Sicht der Tiere geschrieben, die ihr Zuhause retten wollen und sich daher auf den Weg machen um den Winter (gefangene Eiskristalle) zurückzuholen und so dem Schmelzen der Arktis entgegenzuwirken. Als Leser erhielten wir einen uns bisher unbekannten Einblick in die einzigartige Lebenswelt der arktischen Tierwelt, und ihre Anpassung an die sich ändernden Lebensbedingungen.
Unbekannte Begriffe und Fremdwörter und insbesondere die Fakten werden am Rand erklärt, sodass das Hin- und Herblättern oder Nachschlagen dieser Wörter entfällt und der Lesefluss kaum unterbrochen wird.

Fazit:
Eine spannende Geschichte ideal zum Vorlesen und für lesebegeisterte und wissbegierige Erstleser.

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Veröffentlicht am 05.01.2021

düstere postapokalyptische Geschichte

Days of Ashes and Dust
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Days of Ashes and Dust

von Ewa A

eine postapokalyptische Geschichte, die ich, nach dem Klappentext, nicht erwartet hätte.
So trafen mich die Beschreibungen der Welt, die darin lebenden Wesen – vollkommen ...

Days of Ashes and Dust

von Ewa A

eine postapokalyptische Geschichte, die ich, nach dem Klappentext, nicht erwartet hätte.
So trafen mich die Beschreibungen der Welt, die darin lebenden Wesen – vollkommen unerwartet.
Zudem gehören postapokalyptische Geschichten nicht zu meinem bevorzugten Genre – und ich lese sie eher selten, da mir die darin vorkommenden Wesen nicht wirklich zusagen.
So erlebte ich beim Lesen ein Wechselbad der Gefühle – und überlegte immer wieder ob ich angesichts der auf der Erde lebenden Wesen weiterlesen sollte.
Die Beschreibungen der Welt, und insbesondere der Wesen – erschreckend, gruselig, blutig, verstörend, düster auf der einen – und die sie bekämpfenden Überlebenden auf der anderen Seite.
Blutige Kampfhandlungen gegen die Wesen und ums Überleben. Menschen, die versuchen ihr altes Leben aufrechtzuerhalten, und natürlich diejenigen – die sich an der Gier der Menschen, ihrer Sucht nach Exzessen bereichern.
Tilly und ihre Gruppe an Savern versuchen die Bedrohung soweit wie möglich von der Bevölkerung fernzuhalten. Sich dem Kampf gegen die Wesen zu stellen – bis sie jemandem begegnen der allem bisher bekannten widerspricht.
Und mit ihm ändert sich die Richtung der Geschichte – hin zu einem anderen Weltuntergangsszenario.
Begeben sich Tilly und ihre Gruppe auf eine ihnen unbekannte Suche – wobei der findige Leser den ein oder anderen Hinweis bereits erhalten haben könnte – und sind nun gezwungen, einzelne Personen und ihren Auftrag - mit ihrem Leben zu beschützen.
Um nach dem Endkampf nochmals ein anderes Weltuntergangszenario zu bedienen.
Bei der Liebesgeschichte bin ich um Worte verlegen. Nicht zu 100% spürbar. Andererseits litt ich -insbesondere mit Josh.
Die Geschichte selbst wird aus Tillys Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser durch ihre Augen ihre Welt entdecken konnte. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen für mich nachvollziehbar wurden. Der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir die Welt sowie ihre Wesen sehr gut vorstellen konnte.

Fazit:
Eine postapokalyptische düstere brutale Dystopie. Mit unterschiedlichen Weltuntergangsszenarien, die einander miteinander verwoben werden. Und einer Liebesgeschichte, die für mich nicht 100% spürbar war. Die mich durchaus begeistern konnte – mir wie bereits oben angesprochen – aus persönlichen Gründen stellenweise zu düster war – für begeisterte Leser dieses Genres – allerdings genau passend sein dürfte.

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Veröffentlicht am 07.12.2020

informativ interssant insbesonder die Macht der Sprache wurde eindrücklich vermittelt

Sprachzauber
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Sprachzauber –Warum unser Blabla mehr als Hokuspokus ist

von Nikolaus Nützel

erklärt interessant und leicht verständlich die verschiedensten Aspekte von Sprache.
So erfuhren wir als Leser, wie machtvoll ...

Sprachzauber –Warum unser Blabla mehr als Hokuspokus ist

von Nikolaus Nützel

erklärt interessant und leicht verständlich die verschiedensten Aspekte von Sprache.
So erfuhren wir als Leser, wie machtvoll Sprache sein kann – weltverändernd, einem ständigen Wandel unterliegend (Die Sprache von früher und heute / Jugendsprache) ihre Missverständlichkeit, die zu bewussten und unbewussten Verletzungen führen kann. Die Macht der Sprache auf unsere Sicht der Dinge, ihren Einfluss darauf – wie wir die Welt sehen, wie wir etwas wahrnehmen und entsprechend handeln. Wie Sprache gar zu einer Waffe werden kann.
Die Bedeutung des Satzbaues für die Aussagekraft des jeweiligen Satzes. ( „Das kann ich auch – Ich kann das auch ….“ S.24)

Fazit:

Ein interessantes und informatives Buch zum Thema Sprache, ihrem Aufbau, dem Erfinden von Geheimsprachen und insbesondere ihrer Macht. Ihrer Möglichkeit zu verletzten, die Welt anders Wahrzunehmen, das eigene Handeln zu beeinflussen.

Von mir eine klare Leseempfehlung.


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