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Veröffentlicht am 04.01.2021

Viel mehr als nur eine banale Liebesgeschichte...

Ein schwerer Fall von Liebe
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Elvira ist mit ihrem Zwillingsbruder Sixten und dessen Freund Koster eng befreundet. Nur leider hatten sie es während ihrer Kinderheit und Jugend nicht leicht. Mittlerweile ist Elvira 39 Jahre alt und ...

Elvira ist mit ihrem Zwillingsbruder Sixten und dessen Freund Koster eng befreundet. Nur leider hatten sie es während ihrer Kinderheit und Jugend nicht leicht. Mittlerweile ist Elvira 39 Jahre alt und wiegt 147kg. Sie ist Sozialhilfeempfängerin und wünscht sich nichts mehr, als endlich in die Erwerbsminderungsrente zu fallen. Doch das Amt macht es ihr nicht leicht und denkt sich immer weitere Maßnahmen aus, um sie wieder ins Berufsleben zu bringen. Allerdings hat Elvira ihren Aquariumsblick, mit dem sie alle bedenkt, die sie nicht zu ihrem Ziel bringen wollen. Es ist aber nicht so, als arbeitet sie nicht, denn sie arbeitet häufig nachts im Kellerbordell von Koster, aber schwarz, genauso inoffiziell, wie das Bordell selbst ist. Sixten ist auch alles andere als glücklich mit seinem Leben, denn er lebt nur noch von Schuss zu Schuss, bestiehlt sogar seine Schwester und hat immer Geldprobleme.

Anne-Sophie Lunding hat hier einen sehr ernsten Roman geschrieben mit den Hauptthemen Kindesmissbrauch, Prostitution und Drogenabhängigkeit. Alles nicht allzu leichte Kost. Die Sprache ist gut zu lesen und passt zu den Themen, denn es wird nichts ins lächgerliche gezogen oder ähnliches.

Als ich mit dem Buch begonnen habe, habe ich mir etwas komplett anderes erwartet, vorallem weil das Cover und der Klappentext nicht auf die ernsten Kernthemen schließen lassen. Das hat mich sehr irritiert, da ich mich auf eine lockere und lustige Liebesgeschichte eingestellt habe. Da muss der Verlag meiner Meinung nach unbedingt etwas verändern! Ansonsten war ich positiv überrascht, wie die Autorin die Themen behandelt hat.

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Veröffentlicht am 19.12.2020

Eine schöne Liebesgeschichte in der Weihnachtszeit!

Der Winter der Wunder
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Katherine O'Connor, von allen nur K.O. genannt, begegnet zufällig dem renommierten Kinderpsychologen Dr. Wynn Jeffries. Sie kann ihn nicht leiden, denn er hat ein Buch über antiautoriäre Erziehung geschrieben ...

Katherine O'Connor, von allen nur K.O. genannt, begegnet zufällig dem renommierten Kinderpsychologen Dr. Wynn Jeffries. Sie kann ihn nicht leiden, denn er hat ein Buch über antiautoriäre Erziehung geschrieben und ihre Schwester Zelda lebt diesen Erziehungsstil, was sich mehr als negativ auf deren eineiige Zwillinge Zoe und Zara auswirkt. Vorallem die These "Den Weihnachtsmann unter seinem Schlitten zu begraben" und Weihnachten nicht zu feiern, bringt sie in Rage. Nachdem K.O. sogar Hausverbot in ihrer Buchhandlung bekommen hat, da sie sich mit der Buchhändlerin und einer Kundin über dieses Buch gestritten hat, ist sie alles andere als gut auf Dr. Jeffries zu sprechen. Als sie ihn dann in ihrem Lieblingscafé sieht, folgt sie ihm, denn sie will wissen, wo er lebt und ihn zur Rede stellen. Das Ergebnis ihrer Verfolgung schockiert sie, denn er lebt in ihrem Haus im obersten Stockwerk. Ihr Nachbarin und Freundin LaVonne bemerkt ihre Beobachtungen und beschließt, die Beiden miteinander zu verkuppeln und lädt sie zuallererst in ihre Wohnung ein...

Debbie Macomber hat einen flüssigen und gut zu lesenden Schreibstil. Ihre Handlung ist übersichtlich in Kapitel gegliedert. Das Geschehen passt gut in die Weihnachtszeit und vereint eine relativ romantische Liebesgeschichte mit der Winter- und Weihnachtszeit in Seattle. Die Charaktere sind allesamt sympathisch.

Das Buch passt sehr gut in die Vorweihnachtszeit, behandelt aber nicht allein dieses Thema, was es interessanter macht. Ich habe es sehr gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 07.12.2020

Nicht übertrieben weihnachtlich, trotzdem passend für die Weihnachtszeit

Zimtsterne mit Zuckerkuss
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Keelie ist der tiefen Überzeugung, dass sie Weihnachten hasst. Denn ihr Job in einer Buchhandlung ist in der Vorweihnachtszeit am schlimmsten, alle wollen Beratung, sind teilweise unfreundlich und gestresst. ...

Keelie ist der tiefen Überzeugung, dass sie Weihnachten hasst. Denn ihr Job in einer Buchhandlung ist in der Vorweihnachtszeit am schlimmsten, alle wollen Beratung, sind teilweise unfreundlich und gestresst. Auch ihr Chef macht alles nicht besser, da er seine Mitarbeiter unfreundlich behandelt und sehr überheblich ist. Als dann auch noch Ted kommt, der von der Zentrale zur Überwachung des Warenschwunds geschickt wurde, ist das Chaos perfekt. Rodney, der Chef wird immer schlimmer und Keelie fällt auch noch von einer Leiter. Ted setzt sich über Rodney hinweg und fährt sie in die Notaufnahme, wo herauskommt, dass sie sich tatsächlich den Knöchel gebrochen hat. Gut, dass sie neben ihrem neuen Freund Ted auch noch ihre Freunde Evan, Ivy und Holly hat, die sie immer unterstützen und sie nicht im Stich lassen. Da Ted Keelies Retter ist, lädt sie ihn kurzerhand ein, mit ihr und Evan nach Coventry zu Ivys Granny zu fahren und dort Weihnachten mit ihnen zu verbringen.

Becky Cochrane hat einen einfachen und flüssigen Schreibstil. Das Buch ist nicht übertrieben weihnachtlich romantisch und passt daher in den kompletten Winter. Ihre Protagonisten sind allesamt sympathisch und man hat so manches Mal das Gefühl, selbst Teil der Clique zu sein, wenn sich alle zum Essen treffen.

Das Buch hat mir gut gefallen und ich habe es sehr gerne gelesen. Die Stimmung des Buches ist angenehm und entspannt. Die Betonung auf Weihnachten ist angenehm und nicht so übertrieben, wie ich es aus anderen Romanen kenne.

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Veröffentlicht am 01.12.2020

Wenn Ruhe hilft, wieder zu sich selbst zu finden

Ein Jahr auf dem Land
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Rebecca Winter, die eine sehr erfolgreiche Fotografin aus New York ist, muss aus ihrem alten Leben raus. Mit ihren nun 60 Jahren muss sie feststellen, dass ihr Kontostand immer weiter sinkt und ihr Erfolg ...

Rebecca Winter, die eine sehr erfolgreiche Fotografin aus New York ist, muss aus ihrem alten Leben raus. Mit ihren nun 60 Jahren muss sie feststellen, dass ihr Kontostand immer weiter sinkt und ihr Erfolg langsam der Vergangenheit angehört. In New York vermietet sie ihre Wohnung und tauscht sie gegen ein kleines Häuschen auf dem Land. Dort kommt sie sehr lange gar nicht mit der Ruhe und Einsamkeit zurecht. Doch lange Wanderungen und schließlich ein Hund bringen sie dazu, dieses beschauliche Leben zu mögen und sogar wieder eine neue Fotoserie zu schaffen. Auch Jim Bates, der Dachdecker, trägt seinen Teil zum Wohlfühlen Rebeccas bei...

Anna Quindlen hat einen einfach und schnell zu lesenden Schreibstil. Die Geschichte ist interessant und voller nachdenklicher Einzelheiten. Das Cover ist sehr schön, wirkt allerdings etwas banaler, als das Buch es ist.

Das Buch ließ sich gut lesen und hatte ein Thema, das mich interessiert hat. Leider waren manche Stellen etwas langatmig.

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Veröffentlicht am 02.11.2020

Wenn im Herzlichsten Dorf ein Mord geschieht...

Kirchwies
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... ermittelt der Bürgermeister und eine Ärztin. Doch fangen wir am Anfang an... Thea Brommel wird nach der Einweihungsparty ihres neuerworbenen Hauses erschlagen und erwürgt und ohne Hose aufgefunden. ...

... ermittelt der Bürgermeister und eine Ärztin. Doch fangen wir am Anfang an... Thea Brommel wird nach der Einweihungsparty ihres neuerworbenen Hauses erschlagen und erwürgt und ohne Hose aufgefunden. Leider haben drei Straßenhunde schon an ihrem Fuß genagt, was die Ermittlungen nicht erleichtert. Der Bürgermeister, der früher bei der Mordkommission tätig war, überredet seine Münchener Kollegen, ihm die Ermittlungen zu übertragen. Schon allein, weil sie seine Liebhaberin war, ist ihm viel an einer Aufklärung des Mordes gelegen. Um nicht alleine ermitteln zu müssen, bittet er die Ärztin und ehemalige Boxerin Fritzi ihn zu unterstützen. So fühlt sich Campari gut aufgestellt, doch die Geheimnisse häufen sich und der Fall wird komplizierter, als man anfangs ahnen konnte...

Hannsdieter Loy hat einen sehr gut zu lesenden Schreibstil. Der Fall ist gut gestaltet, da er immer wieder Passagen einbaut, in denen der "Todesengel" berichtet und so die Sicht des Mörders mit ins Spiel kommt. Die vielen Geheimnisse der Ermordeten passen perfekt in die etwas skurile Handlung und machen alles interessanter. Die Beziehung von Bürgermeister und Pater ist komisch und der Leser fragt sich immer wieder, warum dies denn so ist.

Der Krimi hat mir gut gefallen, allerdings hat mir etwas Spannung gefehlt. Durch die etwas skurile Handlung ist das Buch immer interessant und ich habe immer wissen wollen, wer den nun der Mörder war.

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