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Veröffentlicht am 22.01.2021

Das Erbe von Gullrock Hall

Das Erbe von Gullrock Hall
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Das Geheimnis von Gullrock Hall von Sophie Oliver ist ein Roman mit einem alten Familiengeheimis. Ich lese solche Romane sehr gerne. Auch wenn es eigentlich immer irgendwie gleich abläuft fesseln mich ...

Das Geheimnis von Gullrock Hall von Sophie Oliver ist ein Roman mit einem alten Familiengeheimis. Ich lese solche Romane sehr gerne. Auch wenn es eigentlich immer irgendwie gleich abläuft fesseln mich die Bücher. Es hat von allem etwas. Es ist spannend, hat eine bzw Liebesgeschichten, Intrigen, Krieg und auch Humor. Es hat genau die richtige Mischung um den Leser zu fesseln. Auch wenn es zum Ende hin sehr vorhersehbar wurde war es doch sehr schön zu lesen.

Was mir an solchen Büchern immer wieder gut gefällt ist, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt. So lernt man Iris in der Gegenwart kennen die aus Amerika nach Wales kommt. Sie möchte die Heimat ihrer Vorfahren kennen lernen und auch mehr über ein altes Geheimnis aus der Familie erfahren. Auf der zweiten Ebenen lernen wir Iris Vorfahren kennen und wie es zu einem Ereignis kommt das noch gut 100 Jahre später seine Auswirkungen auf alle hat.

Der Schreibstil ist flüssig und man kann den Geschehnissen gut folgen. Mich hat sowohl die Gegenwart als auch die Vergangenheit gefesselt. Obwohl mich die Vergangenheit rund um das Leben zur Zeit des 1. Weltkriegs fasziniert hat und mir die Protagonisten dort auch mehr zusagten. Sie waren authentisch und ich konnte sehr mit ihnen mitfühlen und leiden. Bei den Protagonisten aus der Gegenwart war es nicht ganz so. Sie waren zwar auch authentisch und wirkten Lebendig, aber mich störte etwas dass die Menschen in einem Dorf über hundert Jahre eine ganze Familie mieden und schlecht behandelt haben. Obwohl die Nachfahren nichts für die Vergangenheit konnten wurden sie gemieden, beschimpft oder unter Druck gesetzt. Dies wirkte auf mich etwas befremdlich, es passte aber zur Story.

Dies ist ein netter Roman mit einem Geheimnis das am Ende gelöst wird. Leider war es etwas vorhersehbar, aber trotzdem lesenswert.

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Veröffentlicht am 18.01.2021

Lady Arrington und die tödliche Melodie

Lady Arrington und die tödliche Melodie
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Lady Arrington und die tödliche Melodie von Charlotte Gardener ist ein leichter Cosy Crime Krimi. Es ist der zweite Teil einer netten Kreuzfahrt - Krimi Reihe. Alle Teile sind in sich abgeschlossen und ...

Lady Arrington und die tödliche Melodie von Charlotte Gardener ist ein leichter Cosy Crime Krimi. Es ist der zweite Teil einer netten Kreuzfahrt - Krimi Reihe. Alle Teile sind in sich abgeschlossen und können gut separat gelesen werden.

Ich mag den leichten und lockeren Schreibstil der Autorin. Sie schafft es einem gemütliche Stunden des Lesens zu schenken. Sie bedient zwar einige Klischees, aber dies tut sie auf eine sehr sympathische Art.

Ihre Lady Arrington Bücher erinnern mich auch etwas an Agatha Christies Miss Marple. Lady Arrington ist eine etwas ältere Krimischriftstellerin die auf ihren Kreuzfahrturlauben immer über einen Mord stolpert. Da ist das Ermittlerherz der Lady geweckt und sie will den Mörder Dingfest machen. Doch nicht jeder ist mit ihren Ermittlungen einverstanden.

Man kommt gut in das Buch rein und sie haben sowohl spannende sowie lustige und manchmal auch langweilige Stellen. Stellenweise wirkt es sehr gewollt und mit dem Ende hatte ich nicht ganz so gerechnet. Auch wirkte dies sehr gewollt und kam sehr plötzlich. Es hatte den Anschein das schnell ein Ende her musste.

Die Idee das Geschehen auf einem Kreuzfahrtschiff spielen zu lassen fand ich sehr schön. Aber leider gab es für mich zu wenig Kreuzfahrer Flair. Es hätte genauso gut in einem abgelegenen Hotel stattfinden können.

Im großen und ganzen fand ich das Buch klasse. Es hat Spannung, ist humorvoll und eine leichte Lektüre für gemütliche Stunden auf dem Sofa mit einer Tasse Grog oder Tee.

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Die Abenteuer des Tom Sawyer

Tom Sawyer
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Immer zum Jahresende hin lese ich einen Klassiker. Dieses Jahr war es Die Abenteuer des Tom Sawyer von Mark Twain. Dies ist eigentlich nicht als Kinderbuch gedacht gewesen, aber mitleerweile ist dies zum ...

Immer zum Jahresende hin lese ich einen Klassiker. Dieses Jahr war es Die Abenteuer des Tom Sawyer von Mark Twain. Dies ist eigentlich nicht als Kinderbuch gedacht gewesen, aber mitleerweile ist dies zum Kinderbuchklassiker geworden.

Mark Twain hat mit dem Buch eher die damalige Gesellschaft mit viel Ironie kritisieren wollen. Denn es gab nur „brave“ Kinderliteratur. Dies hat er mit Tom Sawyer geändert. Dieser kleine Junge ist alles andere als brav. Er lebt nach dem Tod seiner Elter bei seiner Tante und bereitet ihr so manchen Kummer. Er schwänzt die Schule,  spielt Streiche und in seiner kindlichen Fantasie erlebt er so manches Abenteuer.

Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen. Mark Twain hat es verstanden seine Leser zu fesseln und sie mit auf Toms Abenteuer zu nehmen. Allerdings fand ich diese für ein heutiges Kinderbuch doch etwas brutal und beängstigend. So werden Tom und sein Freund Zeugen eines Mordes, reißen von zu Hause aus, gehen auf Schatzsuche und verirren sich. Ich würde es meinen Sohn noch nicht lesen lassen.  Aber als Klassiker der Weltliteratur wirklich schön zu lesen.

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Veröffentlicht am 28.12.2020

Stellen Sie die Sirenen aus

Stellen Sie die Sirenen aus - mein Kind macht Mittagsschlaf!
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Stellen Sie die Sirenen aus – mein Kind macht Mittagsschlaf von Carola Padtberg und Lena Greiner zeigt wieder neue Anekdoten über Helikopter Eltern auf. Die Bücher sind immer sehr witzig und unterhaltsam. ...

Stellen Sie die Sirenen aus – mein Kind macht Mittagsschlaf von Carola Padtberg und Lena Greiner zeigt wieder neue Anekdoten über Helikopter Eltern auf. Die Bücher sind immer sehr witzig und unterhaltsam. Sie zeigen mir als Mutter auch immer wieder das ich auf dem richtigen Weg bin aber auch manchmal in den Heli Modus abrutsche. Dies ist aber selten und nun ja nobody is perfect.

Das Buch zeigt auf erschreckende Art und Weise auf das Eltern Kindern bis zum Schulalter alles erlauben, da das Kind selbst bestimmen soll was für ihn richtig ist. Also zieht das Kind im Winter Sommerkleidung an, muss sich nicht bedanken oder entschuldigen. Aber ab der Schule ach oh Schreck kann das Kind ohne Mama und Papa gar nichts. Nicht alleine einschlafen, es braucht eine vorgeheizte Klobrille und Eltern entscheiden über den Partner, die Ausbildung und sagen dem Kind auch wie es sich zu fühlen hat. Erschreckend ist das Eltern das ganz offen ausleben und damit ihr Umfeld in Mitleidenschaft ziehen. Notaufnahmen werden blockiert weil das Kind einen Fussel im Bauchnabel hat oder ein Krankenwagen wird für 200 Meter gerufen weil es draußen kalt ist und das Kind ja sonst frieren könnte. Bei vielen Dingen fehlen mir ehrlich gesagt die Worte.

Ich habe das Buch wieder sehr gerne gelesen und bin überrascht über die Vielzahl der Anekdoten. Es ist erschreckend und lustig zugleich.

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Veröffentlicht am 22.12.2020

Die kleine Sommerküche am Meer

Die kleine Sommerküche am Meer
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Die kleine Sommerküche am Meer von Jenny Colgan ist ein leichter Sommerroman der zum Teil sehr vorhersehbar ist, sich aber trotzdem gut lesen lässt. Ich mag die Bücher der Autorin sie sind leicht und nehmen ...

Die kleine Sommerküche am Meer von Jenny Colgan ist ein leichter Sommerroman der zum Teil sehr vorhersehbar ist, sich aber trotzdem gut lesen lässt. Ich mag die Bücher der Autorin sie sind leicht und nehmen einen mit auf eine wunderbare Reise. So war es auch diesmal.

Die Autorin entführt uns auf die ausgedachte schottische Insel Mure. Flora kommt von ihr und wollte dort eigentlich nicht wieder so schnell hin. Doch das Anwaltsbüro in London für das Flora arbeitet bekommt einen Auftrag. Der Auftraggeber Roger Colton besteht darauf das Flora sich den Fall mit annimmt und auch vor Ort agitiert. Flora kann einfach nicht nein sagen. Auch weil sie in ihren Chef verliebt ist und so die Möglichkeit hat näher mit ihm zu arbeiten. Wohl oder übel muss Flora sich ihrer Vergangenheit stellen.

Anfangs fand ich es etwas beschwerlich in das Buch rein zu kommen. Was zum Teil an der dritten Perspektive lag in der das Buch geschrieben ist. Dies hat sich nach den ersten Kapiteln aber gelegt. Die Geschichte an sich ist leicht und bietet Geheimnisse, Liebe, Verstrickungen und eine wunderbare Kulisse. Wenn es Mure geben würde, wäre sie sicher eine Reise wert, so wie die Autorin sie beschrieben hat.

Auch die Protagonisten sind authentisch und individuell beschrieben. Allerdings war mir Flora immer etwas blass und unschlüssig. Manchmal nervte sie mich auch. Aber sie ist eine starke junge Frau die ihrer Familie wieder auf die Beine hilft und auch wieder zu sich selbst findet.

Das Buch lässt sich nicht nur gut lesen sondern es regt einen auch zum selbst kochen und backen an. Es ist immer wieder von Floras Koch- und Backkünsten die rede und es werden auch immer wieder Rezepte eingestreut das man beim Lesen Hunger bekommt. Das machte für mich das Buch zu etwas gemütlichen.

Was mich an solchen Büchern immer stört ist dass oft Klischees bedient werden auf die man gut und gerne verzichten kann. Hier waren es gleich mehrere Klischees. Zum einen gab es den Quotenschwulen der alle denkbaren Klischees bedient. Dann der Milliardär der alles bekommt und die kleine Angestellte die ihren Chef anhimmelt der aber nur dumme Barbies ausführt.

Ein nettes Buch für zwischendurch wenn man nichts großes erwartet.

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