Das ganze Leben ist eine Ermittlung
Kein EntkommenKatja Sands erster Fall.
Zwei Tote. Beide traumatisiert. Was sie verbindet? Die Marine. Mord oder Selbstmord?
Was spannend und mit einem bitteren Beigeschmack begann, sodass man das Buch beinahe schon ...
Katja Sands erster Fall.
Zwei Tote. Beide traumatisiert. Was sie verbindet? Die Marine. Mord oder Selbstmord?
Was spannend und mit einem bitteren Beigeschmack begann, sodass man das Buch beinahe schon aus der Hand legen möchte, flachte bald etwas ab. Erst erfährt man so einiges über Katjas Privatleben. Dann endlich die erste Leiche. Die Ermittlungen gehen eher zäh voran. Immer wieder unterbrochen von Katjas privaten Problemen, die jedoch nicht überhand nehmen. Im Fokus steht bis zum Schluss die Aufklärung der beiden Selbst-/Mordfälle. Zwischendurch wird der Leser immer wieder mit einem Kindheitstrauma geschockt. Man fragt sich lange wer denn wohl dahinter steckt.
Die Spannung steigt erst so richtig, wenn man an den letzten 100 Seiten angelangt ist. Und dann verfliegt die Handlung wie im Nu. Ich kam mir bei dem gesamten Buch vor, als würde ich in einem Hochgeschwindigkeitszug sitzen. Kaum habe ich begonnen zu lesen, war auch schon wieder alles vorbei. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Fragen offen blieben. Allerdings möchte der Autor natürlich auch zum Weiterlesen der Serie animieren. Ob ich jedoch mehr mit Katja erleben möchte? Wohl eher nicht. Dafür waren wir uns zu distanziert, was womöglich auch an dem emotionslosen Schreibstil des Autors liegen mag.
Fazit: Auftakt einer Trilogie ohne Suchtpotenzial.