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Veröffentlicht am 09.01.2021

Spannend bis zum Ende

Wisting und der Atem der Angst
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Wisting und der Atem der Angst ist der dritte Teil von Wistings Cold Cases, aber so kalt ist der Fall nicht, da er durch die Flucht des Täters an Aktualität gewinnt. Wisting muss den Täter und seinen Komplizen ...

Wisting und der Atem der Angst ist der dritte Teil von Wistings Cold Cases, aber so kalt ist der Fall nicht, da er durch die Flucht des Täters an Aktualität gewinnt. Wisting muss den Täter und seinen Komplizen finden und muss dabei auch mit Schwierigkeiten aus seinem Umfeld kämpfen. An seiner Seite: Tochter Line mit Kamera.
Spannend bis zur letzten Seite, überraschend, manchmal (leider) auch vorhersehbar. Der Leser wird auf falsche Spuren gebracht. Manchmal (aber vielleicht notwendig) sind die Beschreibungen gewöhnungsbedürftig (und sehr unverblümt, nicht unbedingt für zarte Gemüter geeignet), aber die Charaktere sind authentisch und die Story gut durchdacht.
Ich kenne den ersten Teil der Serie noch nicht, aber der Atem der Angst ist besser als Wisting und der fensterlose Raum was die Spannung anbelangt, gibt aber weniger Einblicke in die Ermittlungsarbeit was gut ist, weil man nicht ständig ähnliche Fälle lesen möchte).
Der Atem der Angst kann auch bedenkenlos gelesen werden ohne dass man die anderen Bände mit William Wisting kennen muss.

Spannende skandinavische Krimikost ... mit Lust auf mehr.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2020

Ein muss für jeden Molluskenfreund

Die Meeresschnecken und -muscheln Deutschlands
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Als Kind/Jugendlicher bin ich in den Sommerferien an den Stränden des Mittelmeers entlanggeschlendert und im Meer geschnorchelt, immer auf der Suche nach Tieren. Und Schnecken und Muscheln gehören zu den ...

Als Kind/Jugendlicher bin ich in den Sommerferien an den Stränden des Mittelmeers entlanggeschlendert und im Meer geschnorchelt, immer auf der Suche nach Tieren. Und Schnecken und Muscheln gehören zu den häufigsten Tieren, die man findet, wobei Muscheln meistens nur in Form ihrer Schalen gefunden wurden. Natürlich hatte ich auch die entsprechenden Bestimmungsbücher, aber keines davon war so umfangreich wie Die Meeresschnecken und -muscheln Deutschlands. Deutschland grenzt nicht ans Mittelmeer und Nord- und Ostsee habe ich damals nie besucht. Und ob es damals ein entsprechendes Buch gegeben hätte…
Aber ich schweife ab.
Die Meereschnecken und -muscheln Deutschlands ist nicht unbedingt ein Bestimmungsbuch, es ist mehr aber auch weniger. Aber es ist umfangreich (und lässt sich wohl auch als Waffe benutzen, aber das ist eine Bemerkung, die absolut unangebracht ist)
Die einleitenden Kapitel befassen sich mit der Nomenklatur, mit den Lebensräumen der Meeresmollusken, dem Suchen, Finden und Anlegen einer Sammlung, Bestimmungsmethodik und entsprechender Literatur, sowie mit den Merkmalen von Gehäusen und Tierkörpern.
Den größten Teil nehmen die Artenbeschreibungen ein: Eine fast vollständige Sammlung von Schnecken, Muscheln und Kopffüßern wird dem Leser geboten, jeder umfangreich mit Wort und Bild vorgestellt. Neben sehr kleinen Vertretern findet man auch sehr große Tiere (so dass das Buch sowohl für den Laien als auch dem Wissenschaftler auf Feldforschung nützliche Dienste leistet).
Das Buch ist übersichtlich gegliedert und auch für den Laien verständlich geschrieben. Als reines Bestimmungsbuch mag es versagen, da nicht alle Arten allein mit diesem Buch zweifelsfrei bestimmt werden. Aber mir ist auf der anderen Seite kein Bestimmungsbuch diesen Umfangs bekannt.

Der Molluskenfreund wird jedoch seine Freude haben auch wenn er nicht an Ost- und Nordsee nach Exemplaren sucht.

Veröffentlicht am 31.12.2020

Vogelbestimmen leicht gemacht

Vogelbestimmung für Einsteiger
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Amsel … kennt jeder. Blau- und Kohlmeise, leicht zu unterscheiden und bestimmbar.
Sollte man meinen. Aber tatsächlich scheint das Wissen über die heimische Vogelwelt zu fehlen, obwohl man ständig von den ...

Amsel … kennt jeder. Blau- und Kohlmeise, leicht zu unterscheiden und bestimmbar.
Sollte man meinen. Aber tatsächlich scheint das Wissen über die heimische Vogelwelt zu fehlen, obwohl man ständig von den kleinen Tieren umgeben ist und sie auch zumindest vom Aussehen erkennt.
Und dann will man mehr über die Vögel, die man sieht und beobachtet wissen und greift zu einem Bestimmungsbuch (von denen es zahlreiche gibt). Und dann ist man überfordert…
Mornellregenpfeifer? Nie gehört, was soll das sein? Theklalerche? Das Wort ist ja schon schwierig. Sieht aus wie ein Vogel… Man ist schnell überfordert, vor allem wenn die heimische Vogelwelt so fremd erscheint.
Aber es gibt Abhilfe.
Vogelbestimmung für Einsteiger ist ein dünnes Buch, enthält aber alles (und ein bisschen mehr), was der angehende Vogelbeobachter wissen muss.
Es werden 30 häufig zu sehende Vogelarten beschrieben. Für den Fortgeschrittenen ist das Buch nicht geeignet, denn die häufigen Arten wie die erwähnte Amsel und die Meisenarten wird er ohne ein Buch benutzen zu müssen, erkennen und Mornellregenpfeifer und Theklalerche sind in diesem Buch nicht enthalten, ebenso wie die meisten Wasservögel.
Die Vögel werden anhand von Gefiederfarbe, Gesang oder auffälligem Verhalten unterschieden (systematische Verwandtschaften werden größtenteils ignoriert und sind für die Beobachtung und Bestimmung nicht wichtig)
Neben dem Bestimmungsteil findet der Leser auch Informationen zu Vogelschutz, Lebensräume, Vogelzug … und natürliche weiterführende Quellen (wie diverse Webseiten von Vogelschutzvereinen).

Auf wenigen Seiten wird viel geboten und der Einsteiger wird schnell kein Einsteiger mehr sein.
Einfach und verständlich, manchmal ist das nötig. Und es ist schön, wenn man die Tiere der eigenen Umgebung einer Art zuordnen kann und vielleicht noch ein bisschen mehr über sie weiß.

Veröffentlicht am 24.12.2020

Informatives aus der Tierwelt ... nicht nur für Kinder

Glitschig, leuchtend, unsterblich
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Axolotl, Okapi oder Nacktmull … das sind nur einige der Tiere, die in diesem wunderschön gestalteten Buch vorgestellt werden.
Auf riesigen Doppelseiten mit spektakulären Fotos, einem Steckbrief und Info-Kasten ...

Axolotl, Okapi oder Nacktmull … das sind nur einige der Tiere, die in diesem wunderschön gestalteten Buch vorgestellt werden.
Auf riesigen Doppelseiten mit spektakulären Fotos, einem Steckbrief und Info-Kasten mit Zusatzwissen entdecken Kinder ab 6 Jahren interessante Tierfakten und Tierrekorde. Kindgerecht serviert (das heißt, dass die Texte zwar kurz, aber informativ sind und leicht verständlich)

Was fehlt sind die wissenschaftlichen Bezeichnungen, die der Vollständigkeit halber durchaus erwähnt worden hätten können. Dass Kinder damit oft weniger Schwierigkeiten haben als ihre Eltern zeigt das Interesse an Dinosauriern.
Ein wissenschaftlicher Name ist im Buch vorhanden, aber auch nur, weil es keine deutsche Bezeichnung gibt: Turritopsis dohrnii. Wer das wohl besser fehlerfrei aussprechen kann? Kinder oder Eltern?
Apropos Eltern. Glitschig, leuchtend, unsterblich bietet auch dem (lesefaulen) Erwachsenen viel Wissenswertes.
Und wer will vor dem eigenen Kind schon dumm dastehen?

Glitschig, leuchtend, unsterblich ist für Kinder, die an Tieren interessiert sind und einen Blick auf ungewöhnliche Arten (aber nicht nur) werfen wollen und ihre Eltern.

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  • Cover
Veröffentlicht am 17.12.2020

Megasüß und informativ

Pinguine kuscheln gern, Eichhörnchen haben Milchzähne und Kamelkinder keine Höcker
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Pinguine sind kitzlig war ja schon süß (und informativ) und etwas anderes kann ich zu Pinguine kuscheln gerne nicht sagen. Als ich gesehen habe, dass es eine neues Buch von Maja Safström gibt war ich schon ...

Pinguine sind kitzlig war ja schon süß (und informativ) und etwas anderes kann ich zu Pinguine kuscheln gerne nicht sagen. Als ich gesehen habe, dass es eine neues Buch von Maja Safström gibt war ich schon sehr begeistert (die Zeichnungen sprechen das Kind im Manne total an, zumindest meines).
Diesmal geht es (meistens) um Tierkinder (Ausnahmen bestätigen die Regel und man erfährt nicht nur warum Pinguinkinder gerne kuscheln, sondern auch wie ein Bienenstaat aufgebaut ist, dass kleine Seeotter nicht schwimmen können und das es Tiere gibt, die sich schon im Mutterleib bekriegen.
Kurz und knapp sind die Informationen, niedlich und nicht naturgetreu sind die Zeichnungen (im typischen Maja Säfström.-Stil, der die Tiere erkennen lässt und einen gewissen Charme ausströmt, dem man sich nicht entziehen kann oder will).

Ein ideales Geschenkbuch für Kinder, die mehr wissen wollen. Und es schadet nicht, wenn auch Eltern einen Blick in dieses wunderbare Buch hineinwerfen.
Ich will mehr davon und es ist mir egal, dass ich das meiste schon weiß, die Zeichnungen sind die Anschaffung wert.
Außerdem ist das Buch zu kurz (wie der Vorgänger leider auch)

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