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Veröffentlicht am 26.02.2021

Meisterhaft erzählt!

Stay away from Gretchen
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Nie hätte ich gedacht, dass sich hinter diesem doch eher schlichten Cover eine derart fesselnde und weitgreifende Geschichte verbirgt, die mich so viel neues gelehrt hat und mir erschütternde ...

Nie hätte ich gedacht, dass sich hinter diesem doch eher schlichten Cover eine derart fesselnde und weitgreifende Geschichte verbirgt, die mich so viel neues gelehrt hat und mir erschütternde Details der deutschen Nachkriegszeit erzählt hat. Als junge Frau Anfang 20 ist der zweite Weltkrieg für mich recht weit weg und erst durch einige Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, habe ich gemerkt, wie wenig ich über diese Zeit eigentlich weiß - über die "Standartthemen", die in der Schule gelehrt werden, hinaus. Seitdem interessiere ich mich sehr für Schicksale während und nach des zweiten Weltkrieges und war durch die Inhaltsangabe von "Stay away from Gretchen" gleich sehr interessiert. Trotzdem war ich nicht vorbereitet auf diese weitgreifende, fesselnde und erschütternde Geschichte, die so viele wichtige Themen abdeckt und dabei dennoch total unterhaltsam war. Für mich ein grandioses Buch, dass ich sicherlich weiterempfehlen werde und vielleicht auch noch einmal lese (Und das tue ich bei historischen Romanen eigentlich nie).

Der Einstieg in die Geschichte verläuft über Tom Monderath, einen bekannten Kölner Journalisten, gestresst, alleinstehend und ohne Absicht, sich jemals zu binden. Seine Mutter Greta besucht er regemäßig, doch dann passieren einige witzige Vorfälle und der Verdacht liegt nahe, dass Greta an Demenz erkrankt ist. Die Handlung wird zu Beginn abwechselnd aus Toms und Gretas Sicht erzählt und vor allem aus Toms Sichtweise ist der Schreibstil schon sehr derb und wenig ausgeschmückt. Genau das fand ich aber so toll, weil ich trotz des eher emotionslosen Schreibstils - oder gerade deswegen - sehr viel über Tom erfahren habe und überraschender Weise auch direkt Sympathien zu ihm aufbauen konnte. Allein das finde ich schon eine Meisterleistung, wo der Nachrichtensprecher, dessen Leben aus Hektik, Wutausbrüchen, übermaßigem Alkoholkonsum und Gelegenheitssex besteht und er zu Beginn charakterlich eigentlich wenig überzeugt. Und trotzdem war ich wie gebannt von der Geschichte und erstmal ziemlich überfordert, als die Handlung plötzlich wechselte und man die achtjährige Greta in Ostpreußen kennenlernte, in der Zeit kurz vor dem zweiten Weltkrieg. Nach wenigen Seiten war ich aber auch in diesem Handlungsstrang völlig gefangen, der so ganz anders erzählt war, als zuvor die Geschichte aus Toms Sichtweise und aus der Perspektive der leicht verwirrten, älteren Greta.

Die Handlung wechselt sich nun mit jeweils relativ langen Passagen aus Vergangenheit und Gegenwart ab und jedes Mal gelang mir der Wechsel in die jeweils andere Zeit mühelos, es war einfach alles total stimmig, fesselnd und toll erzählt. Während in der Gegenwart Gretas Demenz, Toms eigene psychische Probleme, die Geschichte der Familie und die Flüchtlingskrise 2015/2016 in Deutschland behandelt wurden und vor allem letzteres Thema auf grandiose Art und Weise mit der Flucht der jungen Greta und ihrer Familie aus Ostpreußen verknüpft wurden, behandelte die Geschichte der Vergangenheit so viel mehr als das Leben in Ostpreußen und die Flucht während des Krieges. Es geht um die Nachkriegszeit in der amerikanischen Besatzungszone, um Liebe, Ausgrenzung, Armut, um die sogenannten Brown Babies und die unvorstellbaren Geschichten, die mit diesen Kindern verbunden sind. Selbst den Bogen in die aktuelle Situation der USA, in der Rassismus noch immer ein wichtiges Thema ist, gelingt der Autorin mühelos.

Für mich ist das Buch ein absolutes Highlight, das so viel Wissen vermittelt, aber auch die daran geknüpften Emotionen nicht vernachlässigt. Das Buch erzählt von einem ganzen Leben und noch von viel mehr und ist für mich ein wahrer Schatz, über den ich sehr froh bin, ihn entdeckt zu haben. Der Autorin gelingt alles, was ein gutes Buch ausmachen muss. Sie baut eine Beziehung zu den Protagonisten auf, hat einen interessanten Schreibstil, der je nach Situation ganz anders sein kann, erzählt ungeschönt von den damaligen und heutigen großen gesellschaftlichen Problemen, aber auch von den Einzelschicksalen, die daran gekoppelt sind. Die Botschaft des Buches ist für mich, dass wir immer weiter unsere Vergangenheit aufarbeiten müssen, dass wir unsere Erfahrungen an nachfolgende Generationen weitergeben und dass wir auf gar keinen Fall aufhören dürfen, über diese Dinge zu reden und sie zu verarbeiten.

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Veröffentlicht am 02.02.2021

Alter Mythos neu erzählt!

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1)
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Eigentlich hat ja allein schon das atemberaubende Cover von "Meeresglühen" eine 5-Sterne-Bewertung verdient. Ich muss auch zugeben, dass ich etwas Angst hatte. vom Inhalt enttäuscht zu sein, da tolles ...

Eigentlich hat ja allein schon das atemberaubende Cover von "Meeresglühen" eine 5-Sterne-Bewertung verdient. Ich muss auch zugeben, dass ich etwas Angst hatte. vom Inhalt enttäuscht zu sein, da tolles Cover ja nicht automatisch tolle Geschichte bedeuten muss. Nach dem Lesen des Buches kann ich aber jeden beruhigen, denn das Buch wird dem ersten Eindruck definitiv gerecht und braucht sich nicht hinter dem Cover zu verstecken! Ich muss sagen, dass der Erzählstil und die Handlung schon eher etwas für Jugendliche ist, aber trotzdem hat mir das Buch als Erwachsene auch sehr gut gefallen und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band.

Die Geschichte beginnt in Cornwall, eine stürmische Landschaft, die von Anna Fleck bildgewaltig und eindrucksvoll beschrieben wird. Wir lernen direkt Ella kennen, eine junge Abiturientin aus Berlin, die fast jeden Sommer nach England kommt, auch seit dem ihre Großmutter verstorben ist, welche dort lebte. Die Autorin fängt gekonnt die Szenerie in dem kleinen Küstendorf ein und gibt dem Leser erstmal einen netten Einstieg in die Geschichte und die Leute, bevor dann auch schnell Spannung aufgebaut wird, als Ella einen jungen Mann vor dem Ertrinken rettet, der an ein Surfbrett gefesselt war. Es folgen spannende Szenen an Land, bei denen mir besonders gut gefallen war, dass man als Leser auch nicht mehr wusste, als die Informationen, die Aris an Ella weitergegeben hat. Da diese mehr als spärlich ausfielen, blieb die Spannung groß, bis die beiden sich aufmachten, um Aris in seine Heimat zurückzubringen und Ella auf ein verborgenes Königreich stößt, das den Menschen an der "Oberfläche" schon immer verborgen war.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, denn Ann Fleck nimmt einen als Leser von Anfang an mit auf die spannende Reise von Ella und Aris. Besonders gelungen fand ich den ironischen Humor, der sich vor allem in Ellas "innerer Stimme" manifestiert hat, die ihr immer wieder den ein oder anderen zynischen Kommentar entgegengeschleudert hat. Diese leichte Art war sehr lustig und schön zu lesen, hat einem Ella als Protagonistin noch einmal besonders nahe gebracht und lässt den Leser in den Kopf einer jungen Erwachsenen blicken. Auch die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Zu Beginn hatte ich nicht erwartet, das der Plot sich so lange in Cornwall bewegt, aber rückblickend fand ich das Tempo der Geschichte sehr gelungen. Viel mehr will ich gar nicht sagen, um nicht zu spoilern, aber weder Spannung noch Emotionen kamen im Buch zu kurz und für mich ist die Geschichte rundum gelungen! Besonders gefallen hat mir auch das Ende des Buches, bei dem vieles geklärt wurde und der erste Band schon relativ abgeschlossen ist, aber auch genug offen bliebt, um den Leser auf Teil zwei neugierig werden zu lassen! Allzu offene Enden kann ich nämlich nicht leiden.

Ein weiterer positiver Aspekt ist für mich die Leichtigkeit, mit der die Autorin auch schwierige und aktuelle Themen in ihrem Fantasyroman untergebracht hat. Vor allem ging es darum, auf Abgrenzung und Klassenunterschiede aufmerksam zu machen, was man gut auf die aktuellen Rassismus-Konflikte übertragen kann. Die ernstzunehmende Botschaft, die so schön zwischen die Zeilen gepackt wurde, hat mir gut gefallen! Abschließend kann ich nur sagen, ich bin begeistert und will mehr davon!

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Veröffentlicht am 24.01.2021

Eine Anleitung zum Glück und zu sich selbst

Die Mitternachtsbibliothek
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„Es ist leicht, um die möglichen Lebensvarianten zu trauern, die wir nicht leben“ (Matt Haig)
Mit seinem Buch „Die Mitternachtsbibliothek“ schreibt Matt Haig eine Geschichte über Gefühle, die wohl jeder ...

„Es ist leicht, um die möglichen Lebensvarianten zu trauern, die wir nicht leben“ (Matt Haig)
Mit seinem Buch „Die Mitternachtsbibliothek“ schreibt Matt Haig eine Geschichte über Gefühle, die wohl jeder schon einmal hatte. Das Gefühl, nicht am richtigen Platz zu sein, versagt zu haben, die falschen Entscheidungen getroffen zu haben und sein Potenzial nicht ausgeschöpft zu haben. Nicht das Leben zu leben das man leben könnte. All diese Gefühle packt er in seine Protagonistin Nora Seed, die zu Anfang des Buches aus kaum etwas anderem zu bestehen scheint als Reuegefühlen und Bedauern über die Entscheidungen, die sie getroffen hat und die sie nun zu einem Leben geführt haben, das ihr unvollkommen und vergeudet erscheint. Als dann auch noch ihre Katze stirbt, läuft das Fass über und Nora beschließet, ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Doch sie landet in einer endlosen Bibliothek, in der jedes Buch eine andere Version ihrer selbst ist. Endlose Paralleluniversen, jedes Buch ein Leben, das auf einer Entscheidung in eine andere Richtung basiert. Und Nora soll das Leben finden, in dem sie im Gegensatz zu ihrem Ursprungsleben, glücklich sein kann.
Mit wunderschönen, eingängigen und zum Nachdenken anregenden Worten erzählt Haig eine Geschichte, über eine depressive Frau, die im Laufe des Buches so vieles über sich selbst und ihr Leben lernt. Dass man nicht glücklich sein kann, wenn man nur danach strebt, den Traum anderer für einen selbst zu verfolgen. Dass, egal in welchem Leben, immer negative Gefühle bleiben und man nie ganz zufrieden ist mit dem, was man hat. Denn heute gibt es so unglaublich viele Möglichkeiten, dass man immer das Gefühl hat, etwas zu verpassen. Der Schreibstil des Buches hat mich total gefangen genommen und mich eingesaugt in diese besondere Geschichte, die so traurig und ausweglos beginnt und einen am Ende total erfüllt, hoffnungsvoll und lebensbejahend zurücklässt. Die Charakterentwicklung von Nora war total ausgefeilt und nachvollziehbar und es war so schön, ihr dabei zuzusehen, wie sie immer mehr zurück ins Leben uns zu sich selbst fand. Und erkannt hat, dass sie nicht an jedem Fehler alleine die Schuld trägt, dass nicht immer alles zu ausweglos ist, wie es scheint, sondern dass man manchen Dingen einfach noch etwas Zeit geben muss. Gepaart mit Witz, Philosophie, einer Menge Schach und einer bodenständigen physikalischen Erklärung für die Geschichte nimmt der Autor einen mit auf eine Reise, die sich nicht nur um Nora, sondern auch um einen selbst dreht. Und das Ganze verpackt in einen fesselnden, spannenden Roman, den man bereits nach den ersten Seiten nicht mehr aus der Hand legen kann. Besonders hervorzuheben sind auch die vielen Leben und Facetten, die der Autor in nur einem Buch und manchmal nur in ein paar Sätzen kreiert hat.
„Wir wissen nicht, ob irgendeine andere Version besser oder schlechter gewesen wäre. Diese Leben existieren, das ist wahr, aber wir selber existieren auch. Und darauf müssen wir und konzentrieren.“ (Matt Haig)
Dieses Buch gibt einem so vieles, vor allem das Gefühl, nicht alleine zu sein mit negativen Gedanken und Reuegefühlen. Es gibt aber auch Hoffnung, Freude und eine Anleitung zum Glück. Ich hatte das Gefühl, der Autor hat mit dem Buch auch einen Teil seiner eigenen Gefühlswelt preisgegeben und seine eigenen Erfahrungen in Worte gebracht, was das Buch wunderschön, echt und greifbar macht. Es ist nicht voller sinnloser, übertriebener „schlauer“ Sprüche, sondern hat durch weise Worte eine Saite zu mir im Klingen gebracht und ich bin sicher, dass ich noch lange über diese Geschichte nachdenken werde und die ermutigende Botschaft, die sie übermittelt. Es werden aktuelle Themen aufgegriffen, wie die sozialen Medien, die einem das Gefühl suggerieren, immer mehr haben zu können und besser sein zu können, als man gerade ist und dadurch einen unglaublichen Druck ausüben. Es geht um Depressionen, darum, dass man auch durch Ruhm nicht zwangsläufig glücklich wird, darum, zu sich selbst zurück zu finden und aus dem eigenen Leben das zu machen, was man will. Aber auch darum, nicht immer zurück zu denken und die „was wäre wenn“-Fragen endlos im Kopf zu wiederholen.
Eine erstaunliche schriftstellerische Leistung, die mich ganz besonders berührt hat und lange unvergessen bleiben wird. Ich glaube, dieses Buch kann jeden ansprechen und ihm einen neuen Blick auf sein eigenes Leben geben und ich empfehle das Buch wärmstens weiter.
„Es reicht, eine einzige Person zu sein. Es reicht, eine einzige Existenz zu leben.“ (Matt Haig)

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Veröffentlicht am 11.01.2021

Gänsehaut-Feeling!

All das Ungesagte zwischen uns
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Ich bin schon seit dem Erscheinen von "Weil ich Layken liebe" ein großer Fan von Colleen Hoover und auch wenn ihr Debüt immer noch mein Lieblingsroman von ihr ist und vermutlich auch bleiben wird, finde ...

Ich bin schon seit dem Erscheinen von "Weil ich Layken liebe" ein großer Fan von Colleen Hoover und auch wenn ihr Debüt immer noch mein Lieblingsroman von ihr ist und vermutlich auch bleiben wird, finde ich auch viele ihrer anderen Bücher großartig. Nachdem ich zuletzt (ohne die Inhaltsangabe zu lesen) "Verity" gelesen habe und nächtelang nicht schlafen konnte, hatte ich etwas Angst vor ihrem nächsten Buch, aber dieses Buch hier hat wieder komplett meinen Geschmack getroffen (oder eher meine Comfort-Zone, denn Verity ist zweifelsfrei ein großartiges Werk).

Ich lese wahnsinnig gerne kitschige Liebesromane, in denen zwar auch nicht alles rundläuft, aber die ein Happy End haben und einen beim Lesen einfach glücklich machen und Gänsehaut erzeugen. Wichtig ist mir bei solchen Geschichten einfach, dass sie hoffnungslos romantisch sind und dass sie mich wie magisch anziehen und ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Diese hohen Erwartungen konnte das Buch für mich aber definitiv erfüllen, weshalb ich heute eigentlich nichts mehr von meiner To-Do Liste getan habe, außer dieses Buch im Rekordtempo zu lesen.

Die Charaktere sind einfach mega sympathisch, erzeugen Mitgefühl und Mitfiebern und obwohl sie manche schwer verzeihbare Tat begehen, kann man einfach nicht anders, als ihnen zu verzeihen und sie zu lieben. Total gut gefallen hat mir der Aufbau der Geschichte, der zwei ganze Generationen umspannt und zwei ganz unterschiedliche und doch ähnliche Liebesgeschichten erzählt, von Mutter und Tochter. Schön waren auch die Rückblicke in Morgans Vergangenheit, als sie so alt war wie ihre Tochter Clara in der Gegenwart und auch zum ersten Mal verleibt war.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir mühelos gelungen und ich war schnell wieder verzaubert von diesem wunderbaren Schreibstil, der mich Seite um Seite umschlagen ließ und bei dem ich gar nicht bemerkt habe, wie schnell die Zeit verging. Die Gefühle sind so echt und tief und den Figuren wird genug Zeit für ihren Schmerz und auch für Streit eingeräumt, dass die Geschichte einfach real und greifbar wirkt. Man kann den Schmerz beim Lesen richtig mitfühlen, aber auch das Herzklopfen und die Liebe.

Auch wenn das Buch nicht unglaublich viel Handlung zu verzeichnen hat, sondern sich auf ein schreckliches Erlebniss zu Beginn und dessen Verarbeitung konzentrierte, so geschah für mich doch so vieles und so wichtiges. Die Entwicklung der Figuren wurde großartig beschrieben und vor allem Clara konnte man beim erwachsen werden förmlich zusehen. Und vor allem das Ende war so unglaublich kitschig-süß und romantisch, dass ich selbst beim Lesen Herzklopfen bekommen habe :D Ich habe das Buch geliebt und Colleen Hoover ist und bleibt einfach eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen!

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Veröffentlicht am 05.01.2021

Erfrischend!

One Last Song
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"One last Song" war für mich ein echt tolles Buch, das mir die nötige Portion Herzkribbeln und einfach so ein schönes Gefühl nach dem Lesen verbreitet hat. Die Geschichte ist toll geschrieben und lässt ...

"One last Song" war für mich ein echt tolles Buch, das mir die nötige Portion Herzkribbeln und einfach so ein schönes Gefühl nach dem Lesen verbreitet hat. Die Geschichte ist toll geschrieben und lässt sich angenehm und flüssig lesen, die Seiten blättern sich fast wie von selbst um. Die Figuren fand ich interessant und sympathisch, besonders Riley mit ihrer unumstößlichen Hoffnung, eine rasante Karriere hinzulegen, aber gleichzeitig ihrer Unsicherheit gegenüber ihrem eigenen Talent. Sie war eine sehr sympathische und echte Protagonistin mit großen Träumen, deren Umsetzung dann nicht mehr ganz so leicht wirkte. Auch Julian mochte ich sehr gerne, vor allem, da er trotz seines Erfolges nicht abgehoben wirkte und Riley in ihren Träumen unterstützen wollte.
Die Welt der Musicals am Broadway ist eigentlich nicht so wirklich das, was mich interessiert, aber da die Inhaltsangabe so schön klang, habe ich mich gerne auf das Buch eingelassen und bin jetzt total froh darum! Die Geschichte würde ich jetzt nicht als außergewöhnliche Story mit vielen unerwarteten Wendungen bezeichnen, aber so muss ja auch nicht jedes Buch sein. Vielmehr war es eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch und zum Abschalten, die mich etwas an "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" erinnert hat". Das Buch bietet große Gefühle und Herzkribbeln und hat mir einfach gute Laune gemacht, weshalb ich es nur empfehlen kann! Außerdem hat es die Botschaft, an seine Träume zu glauben und nicht aufzugeben, um sich selbst stolz zu machen und auch die Menschen, die man liebt.

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