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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2021

Informativ, lehrreich, unterhaltsam

Was, wenn wir einfach die Welt retten?
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Mit „Was, wenn wir einfach die Welt retten? - Handeln in der Klimakrise“ trifft Autor Frank Schätzing den Nerv der Zeit, regt zum Umdenken und Engagieren an. Die Zeit läuft.

„Wir sind in einem Thriller. ...

Mit „Was, wenn wir einfach die Welt retten? - Handeln in der Klimakrise“ trifft Autor Frank Schätzing den Nerv der Zeit, regt zum Umdenken und Engagieren an. Die Zeit läuft.

„Wir sind in einem Thriller. Sie und ich. Nicht als Leser und Autor. Als Akteure. Besagter Thriller schreibt sich seit Menschengedenken fort und wechselt dabei immer wieder den Titel. Aktuell heißt er Klimakrise. Pandemie. Digitalisierung. Terror.“

„Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.“ Arthur Schopenhauer. Vier eindringliche Zitate stehen am Anfang des Buches und stimmen auf „die wohl größte existenzielle Bedrohung unserer Geschichte, den Klimawandel“, Auswirkungen, Herausforderungen und Lösungen ein. Originell ist die Herangehensweise ans Thema. Der Leser wird zum Thriller-Akteur. „Darum habe ich dieses Buch geschrieben (das andere schreibe ich danach zu Ende, versprochen). Um der Klimakrise das Abstrakte, Glaubenskriegerische zu nehmen und auf nicht zu vielen Seiten (und ich sage Ihnen, das fällt mir schwer!) möglichst viel Wissen zusammenzutragen. Wissen ist magisch! Wissen versetzt uns in die Lage, zielgerichtet zu handeln. Wissen gibt uns Kontrolle und Souveränität. Wissen ist die Wunderpille gegen fragwürdige Ideologien. Wissen erzeugt Zuversicht!“ Das Buch ist in acht Teile gegliedert, „Von „Eigentlich“ bis „Science-Faction“ nimmt uns der Autor mit auf eine Reise durch unsere bedrohte Welt und in eine Zukunft, die nach einem Wandel und aufgrund neuer Technologien so möglich wäre. Themenvielfalt, Recherche und Wissensvermittlung beeindrucken. Das Sachbuch entwickelt sich schnell zum Pageturner. In „Klimapolitik – was bisher geschah“ geht Frank Schätzing auf die Weltumweltkonferenz 1972 bis zur UN-Klimakonferenz 2015 in Paris ein. Unter „Klimaschutz in der Welt“ zeigt er auf, was bisher in den einzelnen Ländern geschah und wie die Aussichten sind. Nicht Belohnungssysteme könnten das Zünglein an der Waage sein, sondern der gute Ruf. Wer will sich schon bei Systemwechsel, Zukunftstechnologien, Umweltschutz und Katastrophenvermeidung abhängen lassen? „Letztlich entscheidet die Menschheit, unsere Welt zu schützen oder zu zerstören, und diese Entscheidung ist die Summe aller Einzelentscheidungen.“ Unterhaltsam sind Dialoge, Perspektiven und Vergleiche. Ein Affe auf Borneo kommt genauso zu Wort wie die künstliche Intelligenz. Mit dem Thema „Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks“ geht Frank Schätzing nicht nur auf Unternehmen sondern auch auf jeden Einzelnen ein. Das letzte Buchdrittel hat jede Menge Tipps, Rtaschläge und interessante Internetadressen, darunter viel Neues, parat. Ein nachhaltiges Lebensmodell hat viele Facetten. „Gibt es ein Best-Case-Szenario? Ich weiße es nicht. Lohnt es, dafür zu kämpfen? Unbedingt!“

Das Cover setzt auf eine bunte, vielfältige Welt und den prägnanten, provozierenden Titel. Die auffällig weiße Schrift springt ins Auge. „Was, wenn wir einfach die Welt retten? - Handeln in der Klimakrise“ ist ein lehrreiches, wichtiges Buch zum stets aktuellen Klimawandel. Es spricht Menschen fast jeden Alters an und zeigt Wege auf, wie wir das Ruder noch herumreißen können. Jeder Einzelne zählt. „Wenn wir Qualität über Quantität, Werterhalt über Entwertung, Förderung des Allgemeinguts über Egoismus stellen, können wir eine dynamische Welt schaffen, die faire Chancen für alle bietet, ohne in ideologischer Gleichmacherei zu verdummen.“

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Veröffentlicht am 04.04.2021

Pageturner-Debüt mit Kultfaktor

Der gekaufte Tod
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„Der gekaufte Tod“ ist das Thriller-Debüt von Autor Stephen Mack Jones. Für den (hoffentlichen) Auftakt der Detroit-Krimireihe räumte er die Auszeichnungen „Nero Award“ und „Hammett Prize for Crime Fiction“ ...

„Der gekaufte Tod“ ist das Thriller-Debüt von Autor Stephen Mack Jones. Für den (hoffentlichen) Auftakt der Detroit-Krimireihe räumte er die Auszeichnungen „Nero Award“ und „Hammett Prize for Crime Fiction“ ab.

Ex-Polizist August Octavio Snow kehrt in seinen Heimatort Mexicantown in Detroit zurück. Großunternehmerin Eleanore Padget bietet ihm einen Auftrag an. August soll Ermittlungen in ihrer Bank durchführen. Kurze Zeit später ändert eine Nachricht alles, und August steckt mitten in einem hochbrisanten, lebensgefährlichen Fall.

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus Sicht von August Octavio Snow erzählt. Durch einen Prozess hat es sich August mit vielen seiner ehemaligen Kollegen verscherzt und nur noch Rückhalt von seinem Ex-Chef und langjährigem Freund Captain Ray Danbury. Aber der schmilzt dahin, als August eigene Recherchen anstellt und in einem Hornissennest herumstochert. Er schreckt mehr Gangster auf als ihm lieb ist. Snow ist eine kantige, eigen- und scharfsinnige Hauptfigur im Schimanski-Stil, Nur mit noch mehr Schlagfertigkeit, Ironie und Sarkasmus. Seine Ausbildung zum Marine hat ihm hilfreiche Fähigkeiten im Kampf gegen skrupellose, egozentrische Drecksäcke beschert. Außerdem hat er ein gutes Herz und weiß das Ruder für gefährdete Existenzen herumzureißen. Durchweg unterhaltsam und echte Brüller sind die Dialoge. August hat spezielle Freunde, wie Hackerlegende Skittles, dem er noch nie persönlich begegnet ist. Skittles ist genau wie Snow ein Unikum und ebenso einfallsreich und schlagfertig. Augusts Ausreden in brenzligen Situationen häufen sich und bringen zum Schmunzeln. Tempo und Spannung bleiben auf einem packenden Niveau. Gefahren lauern von immer mehr Seiten. Eiskalte Killer sind August auf den Fersen und bedrohen nicht nur ihn. Zeit zum Aufräumen. Kein Alleingang und dadurch umso überzeugender. August nimmt Hilfe an und bringt neue Schachfiguren ins Spiel. Er ist ungeahnten dunklen Geheimnissen auf der Spur. Die Schlinge zieht sich zu. Das Ende hat mehr als einen Showdown parat. Packend bis zum Schluss. Atmosphärischer starker Handlungsort und gleich mehrere Charakterköpfe mit Potential für Folgebände. Wer wird überleben? "Wir werden definiert durch die Menschen, die wir verlieren."

Das Cover setzt auf Autorenname und Titel und macht die Spannung mit drei Worten greifbar. „Der gekaufte Tod“ entwickelt sich mit einem hartnäckigen, impulsiven August Octavio Snow schnell zu einem fesselnden Pageturner. Sehr empfehlenswert für alle, die schlagfertige Charaktere lieben. Entertainment pur und sehr empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 09.03.2021

Origineller und unterhaltsamer Auftakt

Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre
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„Akademie Fortuna – Wenn Wahrsagen so einfach wäre“ von Autorin Sarah M. Kempen bildet den Auftakt zur Kinderbuchreihe um Visionistin Anniversary. Die Altersempfehlung liegt bei ab 10 Jahren.

Anniversary ...

„Akademie Fortuna – Wenn Wahrsagen so einfach wäre“ von Autorin Sarah M. Kempen bildet den Auftakt zur Kinderbuchreihe um Visionistin Anniversary. Die Altersempfehlung liegt bei ab 10 Jahren.

Anniversary Fortune, Spitzname Sorry, beginnt ihre Ausbildung an der Schule für Wahrsagerei. Ihre ältere Schwester Merry war drei Mal in Folge Schulbeste und hat so den Schulleiterinnen-Posten für ihre Mutter Euphoria gesichert. Der Druck auf Sorry ist groß.

Mit der Einschulung sitzt Sorry in der Klemme. Ihre Vorhersagen sind nicht annähernd so bedeutend wie die ihrer berühmten Familienangehörigen. Zwar helfen Sorrys banale Versionen Anderen, aber selbst ihre Mutter ist tief enttäuscht. Die Konkurrenz, allen voran die Familie Astra, darf nicht hinter Sorrys Geheimnis kommen. Die Idee zur Akademie Fortuna, den Wahrsager-Disziplinen und unterschiedlichen Wahrsager-Familien ist originell. Konfliktpotential ist vorprogrammiert. Es geht um Außenseiter, Vorurteile, Intrigen, Freundschaft und Zusammenhalt. Den Unterhaltungswert steigert Hausmeistertochter und Unglücksrabe Missy. Durch plötzliche Visionen und Missys Missgeschicke gerät Sorry in Bedrängnis. Für Spannung sorgt eine plötzliche Wendung und neue Herausforderung für die Familie Fortune. Erzählstil und Ereignisse reißen mit. Undurchsichtiges fließt mit ein. Ein Geheimnis lässt aufhorchen und wird anfangs nicht aufgelöst. Der versteckte Cliffhanger hat es in sich. Sorry findet Rückhalt bei neuen Freunden. Ein Plan birgt allerlei Risiken. Der Plot ist gut gestrickt und hat Überraschungen parat. Jedes Kapitel wird mit einer Glaskugel und der jeweiligen Nummer eingeleitet. Nichtseherin Missy sticht mit eigenwilligem Outfit und Eigenarten heraus. Die humorvollen und phantasiereichen Illustrationen von Alica Räth unterstreichen den Unterhaltungswert. Sorrys Abenteuer spricht Klein und Groß, Mädchen wie Jungs an und ist für die ganze Familie ein Lesespaß. Das Ende weckt die Neugierde auf einen spannenden zweiten Band.

Die zauberhafte Cover-Illustration stimmt auf eine ungewöhnliche Geschichte und besondere Charaktere ein. Der Titel zieht zusätzlich zur kreativen Gestaltung die Blicke aufs Buch. „Akademie Fortuna – Wenn Wahrsagen so einfach wäre“, übertrifft die Erwartungen und entwickelt sich schnell zum Lieblingsschmöker. Die Geschichte hat auch lehrreiche Botschaften parat. Prestige und Ansehen sind nicht alles.

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Veröffentlicht am 15.02.2021

Packender Auftakt!

Der andere Sohn
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„Der andere Sohn“ bildet den Auftakt zur Karlstad-Krimireihe vom Autorenduo Peter Mohlin und Peter Nyström. Das Debüt der besten Freunde spielt in ihrem Heimatort Karlstad in Schweden.

„Vor zehn Jahren ...

„Der andere Sohn“ bildet den Auftakt zur Karlstad-Krimireihe vom Autorenduo Peter Mohlin und Peter Nyström. Das Debüt der besten Freunde spielt in ihrem Heimatort Karlstad in Schweden.

„Vor zehn Jahren ist in der schwedischen Kleinstadt Karlstad eine junge Frau spurlos verschwunden. Ihre Leiche blieb verschollen, den einzigen Verdächtigen Billy musste man laufen lassen. Doch die Tat ist nie vergessen worden, die Schuldzuweisungen sind nie verstummt. Nun wird der Cold Case neu aufgerollt.“

Der direkte Einstieg mit rätselhaften Geschehnissen und einer ansteigenden Gefahr ist sehr gelungen. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Die Eltern der vermissten Emelie Heimer und Sissela gehen mit der bedrückenden Ungewissheit und Trauer unterschiedlich um. Längst hat sich ein Keil zwischen sie geschoben. Der verdeckte Ermittler und FBI-Agent John Adderley trifft eine selbstmörderische Entscheidung, um ins Cold-Case-Team aufgenommen zu werden. Seine persönliche Verwicklung im Vermisstenfall sorgt für zusätzliche Spannung. Was ist damals geschehen? Wer ist der Täter? Die Fragen bilden den roten Faden der Geschichte. Emelie hatte ihre Geheimnisse und wenig von sich preisgegeben. Die Ermittlungen erweisen sich damals wie heute als schwierig. Johns Recherche ist unvoreingenommener. Er hat damit und auch aufgrund seiner Erfahrungen entscheidende Vorteile. John Adderley ist eine interessante Hauptfigur mit Stärken aber auch Schwächen. Ein Traumata macht ihm zu schaffen. Er eckt gerne mit seinen eigenwilligen Ermittlungen und Alleingängen an. Zwei Frauen bilden in dieser Geschichte einen ebenbürtigen Gegenpol mit ihrer scharfsinnigen und direkten Art. Wer hat etwas zu verbergen? Das Undurchsichtige, Rätselhafte und mögliche Gegenspieler und Verfolger sorgen für Spannung. Eine Freundschaft berührt. Dramatische Wendungen sind gut inszeniert. Es lässt sich nur wenig vorausahnen. Der Plot hat Raffinesse. Im letzten Buchdrittel zieht das Tempo an. Wer ist einen Schritt voraus? Schicksale erschüttern. John muss sich seinen eigenen Dämonen stellen. Ein fesselnder Krimi bis zum Schluss.

Cover und Titel wecken die Neugierde und stimmen auf eine packende Geschichte ein. Das Autorenduo fällt mit großer Schrift ins Auge. „Der andere Sohn“ überrascht mit einem geheimnisvollen Fall und Verstrickungen und entwickelt sich schnell zum Pageturner. Ein sehr gelungenes Debüt, das die Vorfreude auf Band 2 schürt.

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Veröffentlicht am 26.01.2021

Aufrüttelnd und tiefberührend

Sprich mit mir
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„Sprich mit mir“ von Kultautor T.C. Boyle spielt Ende der 1970er Jahre und befasst sich mit den Themen „Primatenforschung“ und „Wildtiere in Gefangenschaft“.

In der Gameshow „Sag die Wahrheit“ sieht ...

„Sprich mit mir“ von Kultautor T.C. Boyle spielt Ende der 1970er Jahre und befasst sich mit den Themen „Primatenforschung“ und „Wildtiere in Gefangenschaft“.

In der Gameshow „Sag die Wahrheit“ sieht Studentin Aimee Villard Professor Dr. Guy Schermerhorn und Schimpanse Sam, der sich mit Gebärdensprache verständigen kann. Sie ist fasziniert und bewirbt sich als studentische Hilfskraft.

„Und was, wenn es wirklich möglich war, mit Angehörigen einer anderen Spezies zu kommunizieren, sich mit ihnen zu unterhalten, anstatt ihnen zu befehlen und sie abzurichten wie Papageien, die nur wiedergaben, was man ihnen beigebracht hatte?“ Schimpanse Sam fühlt sich als Mensch, liebt sein Zuhause und hat einen Lieblingsmensch. Als Melanie Guy und Sam verlässt, gerät der Schimpanse außer Rand und Band. Aimee wird für die Beiden zum Rettungsanker. Schimpanse Sam erobert auch die Leserherzen im Sturm. Er ist klug, erkennt Zusammenhänge, schmiedet Pläne, liebt es zu kuscheln und zu spielen und verströmt eine unbändige Lebensfreude. Er kann sich verständigen, seine Wünsche äußern und zeigt seine Emotionen ungefiltert. Perspektivwechsel ermöglichen den Blick auf die Ereignisse von mehreren Seiten. Die Wende erschüttert. Wie konnte es so weit kommen? Zwei Handlungsstränge, Gegenwart und Zukunft, laufen neben einander her und erhöhen die Intensität. Die Geschichte schafft es, ohne erhobenen Zeigefinger auszukommen und rüttelt durch den Erzählstil und Sams Gefühle wie Angst und Verzweiflung dermaßen auf. Vieles im Umgang mit Tieren wird in Frage gestellt. Auch die Vermenschlichung wird auf die Schippe genommen. Tatsächlich ist der Affe der bessere Mensch. „Wenn Schimpansen intellektuell und emotional auf dem Niveau dreieinhalb- bis vierjähriger Kinder waren, dann war es doch mehr als grausam, sie einzusperren.“ Das Thema „(Wild)Tiere in Gefangenschaft“, ob für Forschung oder andere Zwecke, berührt. Sam steht stellvertretend für viele Schicksale. Er muss erkennen, dass Menschen, die er liebt, ihn verraten. Packend und fesselnd bis zum Schluss. Das Ende rührt zu Tränen.

Das Cover setzt den Inhalt mit wenigen, aber eindringlichen Mitteln in Szene. Der Titel hat Ausdruckskraft und stimmt auf eine emotionale Geschichte ein. „Sprich mit mir“ übertrifft alle Erwartungen. Alle Charaktere, besonders Sam, wirken sehr real und greifbar. Sein Schicksal lässt einen nicht mehr los. Ein aufrüttelndes Buch, das hoffentlich Wandel und Veränderungen anregt und zum entschlossenen Handeln animiert. Was gibt uns Menschen das Recht, Tiere zu benutzen, zu manipulieren, ihnen Schmerzen und Leid zu zu fügen?

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