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Bisco

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Veröffentlicht am 16.02.2021

Für Licht wird es Dunkel, den leider ist das ein Megafail gewesen

Lovely Curse, Band 2: Botin des Schicksals
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Wenn ich etwas gut kann, dann ist es gegen den Strom zu schwimmen. Denn ich sehe die Fehler, die Unstimmigkeiten und die schlechte Umsetzung, sowie unliebsame Charaktere in Büchern oft anders als die breite ...

Wenn ich etwas gut kann, dann ist es gegen den Strom zu schwimmen. Denn ich sehe die Fehler, die Unstimmigkeiten und die schlechte Umsetzung, sowie unliebsame Charaktere in Büchern oft anders als die breite Masse. So mag es eventuell daran liegen, dass ich schon was älter bin als die Teenager bis hin zu den Mittzwanziger welche die Bücher von Kira Licht gerade zu vergöttern, bzw. sie als Autorin. Leider kann ich sie nicht auf mein Siegertreppchen der wirklich für mich guten Autorinnen stellen. So hat mich der zweite Band auch wirklich sehr enttäuscht und ich hätte diesen, wie den ersten schon, komplett als Hörbuch hören sollen anstatt ihn neu zu kaufen.

Ich fasse hier nur kurz zusammen was wir bis hierhin haben:

Vier apokalyptische Reiter (mal mit Pferd, mal mit Auto, mal mit Motorrad) müssen das Ende der Welt verhindern. Dafür müsste man aber erst den vierten finden. Bis jetzt haben hier Aria, Noemi und Dean. Alle mit neuen Haarfarben welche sich über Nacht, selbst nach frischen färben, wieder zurückfärben. Sie haben spezielle Fähigkeiten, welche diese im Kampf einsetzten sollen.

So wirklich wissen sie nicht wer der vierte Reiter ist und wo sie suchen sollen. Im Allgemeinen Wissen sie nichts, trotz ständigem Fragen von Onkel Google. Den guten Onkel daheim der Ahnung hat oder einen Mann der Kirche den man kennt, fragt man natürlich nicht.

So sind Naturgewalten in der kleinen Stadt unterwegs und die Tiere sterben elendig an der roten Alge im Wasser. Hier ist man wenigstens versucht noch was zu machen.

So das wäre dann der grobe Abriss. Nun kommt das große Ganze was neben dem Versuch die Erde zu retten stattfindet. Die Dreieckskiste zwischen Aria und ihren beiden Jungs Simon und Dean.

Band 1: Aria kommt mit den lieben Simon zusammen. Ein toller Junge, überall beliebt, spielt Football, hilft im Diner seines Vaters aus. Band 2: Simon mutiert zum Arschloch. Und das so richtig. Also muss Dean als neuer Kerl herhalten.

So haben wir eine Lovestory schön verpackt neben dem Weltuntergang, aber hey, Hormone haben Vorrang.

So nun komme ich zum dem was mir schon seit dem Vortag unter den Fingern brennt loszuwerden:

Fail 1:

Wiederholungen. Ständig und überall, und nicht nur einmal oder zwei Mal, sondern so oft, dass ich nicht zählen mag.

Tammy ist tot, Tammy ist tot, Tammy ist nicht mehr da, Tammy fehlt mir, was ist bloß passiert, Warum hat er uns nicht alle umgebracht?

Wer sagt das sie tot ist? Es stellt sich heraus, dass sie ein Engel ist und nun verschwunden ist. Wie sagt man so schön im Krimi: keine Leiche, also kein Beweis.

Ohne zu sehr zu spoilern, es ist der vierte Bote schon da. Und er schafft es sich zu verstecken in dem er sich jeden Tag aufs Neue die Haare färbt. Aria wiederholt so oft wie die Haarfärbemittel bei den Temperaturen stinken würden und wie auffällig diese im Müll wären. Ach klar, nur sie findet diese, der Rest wundert sich nicht und nun der Fehler überhaupt: Es stinken auch die Haare. Jeder der sich diese färbt, egal welche Farbe, weiß das es noch tagelang nachriecht. Hier wird sich täglich gefärbt und sie schnallt es nicht? Nicht nur eine nervige Wiederholung, sondern auch der Preis für absolute Dummheit geht hier nicht nur an den Charakter.

Fail 2: SPOILER!!!

Die Dreiecksbeziehung zwischen Aria, Simon und Dean. Erst war da der tolle, liebe, smarte Simon der bis zur Hochzeit auf den Sex warten würde. Und dann machte es peng und er ist ein sexbesessener Kerl der sie zu hart am Handgelenk festhält. Simon hat sich verändert. Er ist dominant, zeigt was er will, glaubt ihrer Geschichte nicht und stellt sie als dummes Kind da. Etwas was keine 16/17-Jährige gerne hört. Auch Aria nicht. Dann ein Kuss zwischen den beiden, sie fühlt nichts. Aber man küsst einfach nochmal und nochmal und nochmal. (Klar macht doch jeder). Dann kommt er ihr in der Scheune unterm Shirt zu nah und später in einer anderen Szene ist er auch zu schnell und zu drängend. Aria merkt das sie lieber Jungfrau bleiben möchte.

Also wechselt sie lieber zu Dean. Der legt zwar jeden zweiten Tag ne andere flach. Aber was solls. Am Anfang haut sie ihm noch auf die Finger, dass er sich benehmen soll. Er sagt: „Seit ich dich getroffen habe, hatte ich keine andere mehr.“ Oh mein Gott, feuchte Höschen für die jüngeren Leserinnen, somit hat es sich bei Dean bei den meisten wohl ins Herz befördert. Also gibt es, nicht allzu lange nach Simon, ein, zwei Küsschen und dann zack ab ins Heu und Aria lässt sich entjungfern. Interessant wie schnell sie von „ich fühle mich nicht reif genug dafür“ zu „gib es mir“ wechselt. Ob es nicht doch die Erfahrung ist die Simon nicht mitbringt?

Dies war für mich der mit Abstand größte Fail. Kira Licht als selbst noch recht junge Autorin von Mitte zwanzig schreibt Bücher für Kids von 12 Jahren bis hin zum jungen Erwachsenen und auch darüber hinaus. Aber gerade mit dem Blick auf die Jüngeren, was soll der Mist? Muss ich einer 16-Jährigen vermitteln das nach drei Küssen der erste Sex stattfinden muss und das mit einem Wechsel des Kerles innerhalb weniger Tage? Gerade Autoren die für so ein junges Publikum schreiben haben für mich auch ein Stück weit eine Fürsorgepflicht. Und da gehört sowas nicht rein. Es hätte das Händchen halten und Küssen vollkommen gereicht. Mag vielleicht jeder anders sehen, aber gerade in der heutigen Zeit wo die Aufklärung immer noch für die Katz ist, erwarte ich da mehr Feingefühl und verstand in einem hauptsächlich basierenden Jugendbuch und nicht YA oder NA.

Fail 3:

Auf einmal ist jeder Charakter alles, aber nicht das was er vorzugeben scheint. Ich gehe hier nicht stärker drauf ein, aber wir werden noch überrascht wer sich alles als Teil des himmlischen oder dämonischen Teams herausstellen wird. Und damit meine ich nicht die Unlogik, dass ein Charakter sogar mit zwei Persönlichkeiten besetzt wird. Das war dann der Fail in Sachen Charaktervergabe.

Grundsätzlich sind diese bei mir sehr gemischt empfunden wurden. So mag ich Aria für ihre ständigen Wiederholungen und ihre unreife und teilweise so dumme Art nicht. Kein Holzpfahl der Welt kann groß genug für sie sein, um das Offensichtliche nicht zu sehen.

Dean erfährt man etwas mehr von, aber der Fail aus Fail 2, den er mit zu verantworten hatte, machte ihn mir auch nicht sympathischer.

Noemi mochte ich als einzige, ihre bissige Art ist frisch und für mich amüsant gewesen. Gerade die Treue zu ihrem im Koma liegenden Freund fand ich super. Hier könnte sich Aria mal eine Scheibe von abschneiden.

Simon ist das Arschloch in diesem Buch, aber dies gehört einfach zu der Story. Von daher weder positiv noch negativ bewerten kann.

Fazit:

Alles in allem denke ich mir, das Hörbuch wäre besser gewesen. Gerade der flüssige Stil den die meisten bei Licht´s Büchern anpreisen ist für mich nicht existent. Ich lese z.Z. einen Krimi und ein anderes Jugendbuch, da fliegt man durch die Seiten, hier ist es nicht der Fall. Der Schreibstil ist zu wiederholend, schleppend und stellenweise zäh. Das Buch hätte auch locker einhundert Seiten weniger haben können und kompakter mehr Spannung gehabt. Die Charaktere sind für mich nicht ausgeprägt genug und die Lovestory einfach nur reingedrängt, für das Publikum welches sowas unbedingt braucht.

Ich kann leider keine Empfehlung für den zweiten Teil geben und den ersten ohne den Zweiten lohnt, nicht, also lasst es ganz sein.

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Veröffentlicht am 05.02.2021

Magerer Einstieg - Sehr schlechte Vertonung des Hörbuches

Haus der Hüterin: Band 1 - Das Erbe
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Kurzrezension zur Hörbuchversion:

Da es sich hier nur um den ersten Band handelt, ist es wie ein Einstieg in eine Geschichte welche noch viel Potential entwickeln kann und fantasiereiche Möglichkeiten ...

Kurzrezension zur Hörbuchversion:

Da es sich hier nur um den ersten Band handelt, ist es wie ein Einstieg in eine Geschichte welche noch viel Potential entwickeln kann und fantasiereiche Möglichkeiten bietet.

So hat die junge Rylee mit ihren 18 Jahren ein echt mieses Leben hinter sich und freut sich das Erbe ihrer totgemeinten Eltern anzunehmen. Ein Haus welches als B&B diente und total heruntergekommen ist, jedoch die Flucht von den Adoptiveltern ermöglicht.

Angekommen ist das Haus in einem schrecklichen Zustand. Schon am zweiten Tag steht eine alte Frau vor der Tür und erbittet bei der neuen Hüterin um Unterkunft. Rylee ist total überfordert und wird in den nächsten Tagen immer mehr in die Geheimnisse des Hauses und dessen Zusammenhänge eingeführt. Sie erfährt das ihre Eltern ebenfalls Hüter waren, die Gäste nicht alle menschlich sind und das Haus mit seinen Besuchern wächst.

Die Geschichte ist nicht wirklich herausragend und schnarcht ziemlich vor sich hin. Nervig ist das Rylee alles für einen Scherz handelt. Da wächst ein Fenster in eine vorher vollständige Wand und sie glaubt es wird gleich ein Fernsehteam um die Ecke kommen. Doch irgendwann muss auch das Mädchen mal begreifen was die Wahrheit ist, vor allem wenn immer mehr Besucher erscheinen und diese alle alles in allem sehr besonders sind.

An sich hat die Geschichte die Möglichkeit mehr zu werden, aber ich bezweifle es ernsthaft. An dem gerade mal dreistündigen Hörbuch hat mich vor allem die Sprecherin gestört. Diese ist viel zu alt für die Stimme einer 18-Jährigen und die ältere Frau hat sie so dermaßen überzogen gekrächzt, dass ich diese Stellen zu gerne weggeschaltet hätte.

So kommt das Buch für einen nur mittelmäßigen Einstieg drei Sterne, durch die schlechte Vertonung welche dafür sorgt das ich die Folgebücher beiden werde, sogar nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 04.02.2021

Never Never - Niemals wieder Hoover für mich

Never Never
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Du weißt nichts mehr. Wer du heißt, wo du bist, was passiert ist. Du erfährst nur zwei Dinge. Du bist ein Mädel, heißt Charlie und da gibt es diesen Jungen. Dann ist der männliche Part. Ihm geht es wie ...

Du weißt nichts mehr. Wer du heißt, wo du bist, was passiert ist. Du erfährst nur zwei Dinge. Du bist ein Mädel, heißt Charlie und da gibt es diesen Jungen. Dann ist der männliche Part. Ihm geht es wie Charlie. Auch er erfährt erstmal nur das er Silas heißt und das Charlie seine Freundin sein soll. Amnesie? Ein Unfall? Eine Erkrankung? What´s happening?

Der Leser erfährt erstmal nicht mehr als Silas und Charlie welche ihre beiden eigenen Kapitel haben, somit aus ihrer jeweiligen Sicht die Geschichte erleben aber in der meisten Zeit dies gemeinsam tun.

So erfahren wir nach und nach das die beiden sehr unterschiedliche Leben haben. Silas mit ihrer Schwester in einem Zimmer wohnt, eine alkoholkranke Mutter hat und der Vater im Knast. Die Familie ist arm und Charlie wohl in ihrer „normalen“ Form sehr asozial. Zudem einiges zum Vorschein kommt, was gegen sie und Silas in der letzten Zeit gesprochen hat.

Silas wiederum kommt aus besser gestelltem Hause. Eine Köchin/Hausfrau welche sie haben seit er ein Kind ist und den beiden so einiges verraten kann wie z.B., dass die beiden seit ihrer Kindheit ein paar waren, kaum dass sie laufen konnten. Aber warum, dass schlechte Verhältnis zwischen den Vätern und das Charlie vor Ort nicht geduldet ist?

Wir erleben alle 48 Stunden das die beiden Ihr Gedächtnis verlieren. Zudem es nicht das erste Mal passiert. Sie haben Briefe wo sie sich aufklären, was sie bereits wissen, wie sie als Personen wahrgenommen werden, wo sie in den letzten 48 Stunden waren. Ein Detektivspiel zur Wahrheitsfindung auf der einen Seite, Selbstfindung von sich ihrer eigenen Person und das Schauspiel vor Freunden und Familie um das Geheimnis zu bewahren. Viel Verantwortung für die beiden jungen Menschen.

So erfahren die beiden und der Leser ab dem zweiten Teil, wo der erste Aussetzer war. Dies geschieht über Briefe. Darüber hinaus erfahren wir viel über Tagebücher, Fotos, Sprachnachrichten und all dem was sie in den letzten Jahren gesammelt haben. Sie erfahren, dass sie das Traumpaar waren, sich wie ein Paar benommen haben, Nähe erleben und dann kam der Bruch. Aber warum dies, wenn Silas Charlie liebt als wäre der Aussetzer nie der da gewesen.

Eine Geschichte über Selbstfindung, Wahrheitsfindung. Seelenverwandtschaft und der Suche nach dem Grund für die Aussetzer.

Zudem sehr viel Liebe und Liebelei, Versprechungen, schöne Worte.

Sry mir fällt es schwer das jetzt richtig positiv zu schreiben. Mir war es einfach zu viel. Zu viele Aussetzer, zu viel Geschichte aus der Vergangenheit, zu viele offene Fragen. Ganz großes Manko: Es gibt keine Auflösung warum es passiert ist. Nach dem Motto: Wenn du den gegenüber wirklich liebst, hört der Spuk auf. Aber warum er erst angefangen hat, ist nicht ersichtlich.

Die Charaktere konnten mich nicht überzeugen und waren wortwörtlich blind vor Liebe. Es steht schon fast das: „Hauptsache wir haben uns, egal was der Grund ist“ im Vordergrund. Klar versuchen sie auch den Grund zu finden, notieren Ergebnisse und dann der große Schrecken im zweiten von den drei Teilen wo das „Warum“ mal so richtig in den Vordergrund rutscht.

Alles in allem kann ich den Hype hier nicht nachvollziehen und würde das Buch nicht weiterempfehlen. Handlung unsinnig. Charaktere zu flach. Zu viel Liebe-geht-über-alles.

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Veröffentlicht am 01.02.2021

Ich muss mich besaufen wie es Easton tat, um dieses Buch zu vergessen

Paper Passion (Paper-Reihe 4)
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Der vierte Teil „„Das Begehren“ ist anders als die ersten drei Bücher, da hier Easton, das mittlere Kind der Sippe im Mittelpunkt steht.

Die beiden älteren Brüder am College, seine beiden jüngeren Zwillingsbrüder ...

Der vierte Teil „„Das Begehren“ ist anders als die ersten drei Bücher, da hier Easton, das mittlere Kind der Sippe im Mittelpunkt steht.

Die beiden älteren Brüder am College, seine beiden jüngeren Zwillingsbrüder sind wie eine Person, steht er auf alleinigen Posten. So wie die anderen steht ihm Geld, Ruhm und ne Menge Mädchen zur Seite bzw. auch erwachsene Frauen. Doch all das ist für ihn, neben dem erhöhten Alkoholkonsum und den Schlägerpartys, nur die Möglichkeit ein Loch zu füllen. Denn wir erfahren es im Buch immer wieder. Easton ist einsam. Er vermisst seine Mutter und seinen älteren Bruder Reed. Zum Rest der Familie fehlt ihm der Bezug, Football spielt er nur weil man es von ihm erwartet und die Schule ist viel zu leicht für ihn. Er baut also Mist um sich selbst von seiner Einsamkeit abzulenken.

So merkt man immer wieder das er emotional gesehen eine echt arme Socke ist. So ist er begeistert als die neue der Schule das totale Antipüppchen ist. So bringt Hartley ihn nach einer Party wo er es immens übertrieben hat zu sich nach Hause. Nur ist dies nicht der Nobelschuppen den man erwartet, sondern die mieseste Gegend wo man wohnen kann. So erfährt er nach und nach mehr von der distanzierten Schönheit, welche für ihn wie ein Schloss ist, welches zu knacken gilt.

Doch da ist mehr. Easton erfährt die Familiengeschichte und warum sie jobben muss. Er lernt sie kennen und sie schaut hinter seine Fassade. So wird es eine Freundschaft und später auch mehr.

Aber so schön sich das alles anhört, ist das Buch eine reine Achterbahn der Gefühle und des Durchhaltens.

Easton: sexsüchtig, alkoholsüchtig, auf Streit aus. Hat das Gefühl nichts zu verlieren zu haben und lebt so in den Tag. Die Schule ist egal, man verzeiht einen Royal alles. Ein Techtelmechtel mit der Lehrerin gehört dazu.

Hartley: Abweisend, diszipliniert, hat Ziele und arbeitet hart dafür. Doch Easton soll sie aufwärmen und erweichen, sich mehr zu öffnen.

Nun kommt etwas, was man am besten so bezeichnen kann: +1 -2 +1 -3 +1- 2 usw. Jedes Plus ist eine Situation oder eine Tat wo Easton H. etwas Gutes tut oder ihr schafft im Guten näher zu kommen. Jedes Minus seine unbegrenzte Dummheit die sie zurückweichen lässt. Er kann im Buch nicht einen Abend am Stück nicht scheiße bauen und so ist es ein ständiges Hin- und Her.

Er will ihr helfen, er will für sie besser werden, er schwört dem Alkohol ab um für das bessere denken wieder zu trinken. Leider ist dieser Unsinn, mit der größte Bestandteil des Buches. Für seine fast 18 Jahre ist er naiv und dumm, bekommt nichts auf die Reihe. Schwört sich zu bessern und versaut es wieder. Es hat schon was psychisch Krankes an sich, dabei gibt er selbst zu als Kind wurde ADHS diagnostiziert. Doch dies passt nicht für mich ins Bild. Am Ende des Buches gibt es dann noch eine richtig heftige Szene welche den Übergang in den fünften Teil schaffen soll. Dieser wird dann aus ihrer Sicht stattfinden.

Ich habe eine mehrere Jahre große Pause zwischen Teil drei und vier gehabt und habe mich nach dem zu Ende bringen dieses Teils dazu entschlossen weder den fünften Teil noch die Nebengeschichte „Paper Party“ wo Gideon im Mittelpunkt ist zu lesen. Die besten Teile sind eins bis drei, alles danach ist nur noch aufgewärmt und unsympathisch.

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Veröffentlicht am 29.01.2021

Viel Werbung für schlechten Inhalt

Das Windsor-Komplott
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Ich muss vorwegsagen, ich bin nicht die große Krimileserin. Aber ich freue mich immer mal wieder, wenn ich einen erwische, der mich doch überzeugen kann. Sei es in der Geschichte, den Charakteren, den ...

Ich muss vorwegsagen, ich bin nicht die große Krimileserin. Aber ich freue mich immer mal wieder, wenn ich einen erwische, der mich doch überzeugen kann. Sei es in der Geschichte, den Charakteren, den besonderen Schliff.

Wie ich dieses Buch sah war mein erster Gedanke: Die Queen geht mit ihrem schwarzen Humor auf Verbrecherjagd. Aber leider ist dem weit gefehlt.

Den Inhalt aus dem Klappentext werde ich hier nicht wiedergeben, sondern nur kurz erklären warum für mich dieses Buch nicht mehr als zwei Sterne verdient hat, dabei ist zu verstehen, es ist eine Bewertung auf der Grundlage das es mir nicht gefallen hat aber nicht, weil es schlecht in sich geschrieben ist.

Kritikpunkt 1.: Die Queen selbst ermittelt nicht. Es sind ihre Hausangestellten, von der jungen Sekretärin Rozie, über den Stallmeister, über jeden der sich dafür anbietet und den die Queen sich dafür aussucht. Denn immerhin kann sie selbst dem nicht nachgehen, sie ist ja ein Staatsoberhaupt. Und niemand nimmt sie ernst. Alle denken ihr Hirn wäre so alt wie ihr Körper und unterschätzen sie und ihren meisterhaften Verstand. Aber genau das war es, worauf ich mich gefreut hätte. Das sie Shelock Holmes spielt und nicht die anderen.

Kritikpunkt 2: Wo bleibt der schwarze Humor? Die Zweideutigkeit beim Dialog? Die Queen selbst hat ihre Art Humor, die selbst die Anwesenden kaum verstehen, und stellenweise auch für den Leser, der ihre Gedanken liest/hört, kann diesen nicht unbedingt nachvollziehen. Aber darüber hinaus fehlt mir genau das.

Kritikpunkt 3 und 4: Zu viel von dem was man nicht braucht. Zu viele Charaktere die vorgestellt werden und die dem Verbrechen mit einbezogen werden. Da wären drei Tote, viele Verdächtige und somit viele Dialoge für Rozie und andere die ermitteln. Zugleich werden viele Bedienstete erwähnt und die Namen sind dann doch nur Schall und Rauch, von den Toten mal abgesehen. Hier viel mir selbst im Zuhören es sehr schwer zu verstehen wer gerade sprach, da es nur eine Sprecherin gibt.

Zu viel Politik. Es ist ein toter Russe und Putin wird als Schuldiger benannt. Ein Spitzel soll am Hofe sein. Also wird die Politik der Welt großartig breitgetreten. Leider war dies sehr ermüdend aber für den Hintergrund am Ende, warum die Morde geschehen tatsächlich wichtig.

Kritikpunkt 5: Der Grund für drei Tote die anscheinend nichts miteinander zu tun hatten. Sry, aber ohne zu spoilern: Das war wohl nichts.

Das Buch war für mich daher im Ganzen alles aber nicht das was ich erwartet hätte. Keine tollen Charaktere, langweilige Story, fehlender Humor. Die Masse an fünf Sternen welche das Buch erhält (Papierform) ist für mich in mindestens 80 % mal wieder der Tatsache zu verschulden, dass man das Buch als Rezensionsexemplar erhalten hat und sich mit den Seitenbetreibern gut stellen will.

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