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Veröffentlicht am 04.03.2021

Schaurige Nervenanstalt, verwirrte Frauen und ein charismatischer Arzt!

Grabschwestern
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Der Schreibstil ist bildhaft und spannend, unterhält gut und versetzt einen in eine schaurige und gruselige Stimmung.

Das Cover zeigt ein altes Gebäude (so ähnlich könnte die Nervenanstalt mal ausgesehen ...

Der Schreibstil ist bildhaft und spannend, unterhält gut und versetzt einen in eine schaurige und gruselige Stimmung.

Das Cover zeigt ein altes Gebäude (so ähnlich könnte die Nervenanstalt mal ausgesehen haben) in einer eher dämmrigen Beleuchtung. Davor ist ein Gewässer zu sehen, vermutlich Loch Laggandhu. Schön wirkt auch der Romantitel, der sich im Wasser spiegelt. Mit den Farben, dem Stil und der Aussagekraft stellt das Cover den Romaninhalt und die Atmosphäre gut dar.

Der Klappentext kling vielversprechend, schaurig und ich war sehr gespannt darauf.

Fazit:
Im Roman treffen wir auf die Friedhofsenthusiastin Violet Grave aus der erfolgreichen Highland-Hexen-Krimi-Serie der Autorin. Diesmal soll Violet dabei helfen menschliche Überreste auf dem ausgetrockneten Grund eines Sees in Schottland (Loch Laggandhu) zu identifizieren. Dabei lernt sie den Knochenexperten David Bennett kennen und es entwickelt sich etwas mehr, allerdings hält er sie nicht für die Nachforschungen geeignet, im Gegenteil er unterstellt ihr psychische Probleme.

Dass die Autorin ausgiebig recherchierte ist gut nachzuvollziehen und sollte man anerkennen. Psychische Erkrankungen und die vermeintliche Verbindung sowie der Zusammenhang mit dem weiblichen Geschlecht zeigt sich in der Entwicklung von den sogenannten "Irrenhäusern" (Wohlwollende auch Nervenanstalten genannt) gerade im ausgehenden 18. Jahrhundert und zu Beginn des 19.Jahrhundert ist interessant, genau wie die geschichtlichen Hintergründe, die einen sehr erschrecken. Feminismus und Gleichberechtigung sind echte Fremdworte, die Unterdrückung der Frau steht im Vordergrund. Auch wichtig und informativ fand ich die Arbeit eines Knochenexperten wie in diesem Fall David Bennett, einiges war mir in dieser Form noch nicht bekannt. Ich finde es gibt alles einen recht guten Rahmen für den Roman ab – für manche Leser/innen aber vielleicht zu viel Informationen und zu wenig Handlung.

Die bildliche Schreibweise, die ich schon aus den Fantasy Romanen der Autorin kenne, Kommen hier zum Tragen. Man kann sich die Schauplätze vor Ort in Schottland (Ruinen des Sanatoriums, den Friedhof und Loch Laggandu) mit ihrer bedrückenden, dunklen und schaurigen Stimmung gut vorstellen.

Immer wieder gibt es Szenen, in den Violet ganz in die Vorfälle der ehemaligen viktorianischen Nervenheilanstalt eintaucht und sich völlig verliert. Die psychische Entwicklung von Violet ist packend geschrieben, die Selbstzweifel an ihrer Gabe und das Verhalten von ihr anderen gegenüber. Die Grenzen zwischen Realität scheinen zu verschwimmen und nahtlos an Träume anzuknüpfen.

Als Protagonistin gefällt mir Violet, sie lernt sich auf ihre Gabe zu verlassen, auch wenn es andere nicht als positiv empfinden. Vielleicht sogar lachhaft, weil sie nichts damit anfangen können oder es sich vorstellen können das es sowas gibt. In Violets Vergangenheit gibt es immer wieder kleine Anspielungen aber nur recht oberflächlich – ich hoffe da mehr zu erfahren in Band 2 Grabgesang. David Bennett hingegen kommt zumeist recht arrogant und besserwisserisch rüber, obwohl er wie es sich zeigt auch anders sein kann. Aber Violet gegenüber wirkt er recht blass und schwach als Charakter inklusive seiner Vorurteile.

Als Fan von Mystery Romanen bin ich auf meine Kosten gekommen allerdings Leser/innen die sich mehr eine Thriller Atmosphäre erhofft haben werden enttäuscht sein. Es erinnert mich stark an die Serie „Ghost Whsiperer“. Und es ist viel Zeit in Recherche verwandt worden – was ich recht interessant finde. Von mir 5 Sterne für den Auftaktband und ich bleibe gespannt auf Band 2 Grabgesang im Sommer.

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Veröffentlicht am 01.03.2021

Ewiger Kampf zwischen Licht und Schatten als dunkles Märchen!

Die Drachenhexe (Band 1): Licht und Schatten
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Der Schreibstil lässt sich gut lesen, ist spannend und die Sprache ist der Geschichte angepasst – im mittelalterlichen Vokabular gehalten. Außerdem abwechseln in der Ich-Perspektive der Hexe und des Engels ...

Der Schreibstil lässt sich gut lesen, ist spannend und die Sprache ist der Geschichte angepasst – im mittelalterlichen Vokabular gehalten. Außerdem abwechseln in der Ich-Perspektive der Hexe und des Engels gehalten.

Das Cover wird von der Drachenhaut im Hintergrund und dem golden Riss darin beherrscht. In zwei Ecken sind goldene Ornamente zu sehen zusammen mit der Schrift (Die Drachenhexe) runden sie das Gesamtbild stimmungsvoll ab.

Der Klappentext macht neugierig auf einen Reihenauftakt.

Fazit: Im Buch lernen wir Freyja kennen die als Kind schon verflucht wurde und jetzt ihr Schattenreich als Drachenhexe in Finsternis stürzt. Sie ist nicht zimperlich und wenn etwas Blut fließt, dann ist es so und bereit ihr Freude.
Parallel wächst Lucien mit der Aufgabe auf die Hexe zu töten und das Land wieder ins Licht zu bringen, damit ein normales Leben möglich ist.

Natürlich treffen die beiden im Laufe des Romans aufeinander und es endet anders als die beiden erhoffen, auch als der Leser bestimmt zu Anfang annimmt. Den der eigentlich Kampf beginnt erst danach ....

Das der Roman in einer rechten schnellen Geschwindigkeit geschrieben ist – also Jahre in Sekunden vergehen ist gerade zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig zu lesen. Diese Zeitsprünge kennen wir eher aus Märchen oder Adaptionen davon. Nachteil gerade zu Anfang gehen Detail verloren die aber anscheinende nicht relevant für die Erzählung sind. Man bekommt mehr Einblick in die Gedankengänge der Protagonisten, ihre Ängste und Zweifel, weniger in die Details von der Umgebung, das wirkt interessant!

Schön finde ich, obwohl aus Sicht der beiden Protagonisten, sowie in der Ich-Perspektive geschrieben, erfährt man die Handlung nicht doppelt – sondern es geht dann einfach weiter nahtlos weiter. Das ist angenehm, man bekommt nicht alles doppelt erzählt, was auch zu Langeweile führen kann.

Die Thematik und der Kampf zwischen Licht und Schatten wird gut herausgearbeitet, man kann der Geschichte gut folgen. Manches ist allerdings sehr klischeehaft – die böse Drachenhexe und der gute Engel. Und der Drache ist mehr Nebensache und Statist – Reittier. Im Ganzen halt die uralte Geschichte zwischen Gut und Böse, Hell und Dunkel. Die Liebesgeschichte, ja die gibt es, ist recht dezent gehalten was ich gut finde. Da ich, ja nicht so der Fan von Liebe und mehr in der Fantasy bin.

Wenn man auf düstere Märchen in einem mittelalterlichen Setting, der klassischen Geschichte zwischen Gut und Böse, sowie Drachen und Magie steht – ist man hier absolut richtig. Das Ende lässt uns überrascht und gespannt auf die Fortsetzung: Band 2 Die Drachenhexe – Krone und Ehre kann schon vorbestellt werden (Erscheinungstermin 26.März 2021). Von mir 5 Sterne für wunderbare Lesestunden.

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Veröffentlicht am 27.02.2021

Die mechanischen Katzen und ihr Geheimnis!

Die mechanischen Katzen
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Cover:
Das Cover zeigt eine Katze im Steampunk Look, aus Metall mit Uhren, Zahnrädern usw. Es passt prima zum Inhalt des Romans.

Fazit:
Spannender Mystery Krimi mit Steampunk Elementen. Hintergründig ...

Cover:
Das Cover zeigt eine Katze im Steampunk Look, aus Metall mit Uhren, Zahnrädern usw. Es passt prima zum Inhalt des Romans.

Fazit:
Spannender Mystery Krimi mit Steampunk Elementen. Hintergründig und gut aufgemacht, mit tollen Wendungen und interessanten Charakteren. Überaschende Idee super umgesetzt.
Von daher 5 Sterne für ein Taschenbuch aus dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 25.02.2021

Bitte den Beipackzettel beachten – enthält Spuren von Blut!

Blutige Welten
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Der Schreibstil ist natürlich bei jeder Geschichte etwas anders, da sie ja von einer anderen Autorin oder Autor stammt. Manche kannte ich schon und andere waren eher neu für mich.

Das Cover ist wie immer ...

Der Schreibstil ist natürlich bei jeder Geschichte etwas anders, da sie ja von einer anderen Autorin oder Autor stammt. Manche kannte ich schon und andere waren eher neu für mich.

Das Cover ist wie immer aus dem Verlag, schräg, abgedreht, anders, aus dem Rahmen fallend – aber immer passend zur jeweiligen Anthologie wie die Faust aufs Auge.

Fazit:
Wie immer finde ich es schwer eine Anthologie zu bewerten – es gibt Geschichte, die findet man super und genial, andere sind okay und vielleicht zwei Stück im Durchschnitt nicht so besonders. Aber das finde ich bei einer Geschichten Sammlung was eine Anthologie ja ist voll in Ordnung – nicht jedem gefällt alles.

In diesem wird ja extra auf die Dosierung hingewiesen, auf dem Beipackzettel (bzw. dem Klappentext – man sollte ihn unbedingt beachten – lach.

Von mir bekommt die Anthologie 5 Sterne für eine wilde blutige ausgewogene und gelungene Mischung.

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Veröffentlicht am 21.02.2021

Einmal als Katze und Ratte durch die Gosse!

Die Helden der Gosse
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Cover:
Das Cover zeigt eine recht struppige Katze, wie der Titel schon sagt ein Held der Gosse – auf jeden Fall. Mir gefällt es wunderbar und findet sich im Roman wieder.

Fazit:
Manchmal passieren Dinge, ...

Cover:
Das Cover zeigt eine recht struppige Katze, wie der Titel schon sagt ein Held der Gosse – auf jeden Fall. Mir gefällt es wunderbar und findet sich im Roman wieder.

Fazit:
Manchmal passieren Dinge, die man nicht für möglich hält – Murphys Gesetz und man landet in dem Körper der Testtiere (Katze und Ratte). Was nun? Wie kommt man zurück?
Nun beginnt eine fantastische und abenteuerliche Reise auf den Straßen (Gosse) dieser Welt. Erzählt mit viel Charme und leicht ironisch – auf jeden Fall sehr unterhaltsam.

Ich kann euch die Autorin nur mit ihren übrigen erschienen Romanen empfehlen:
Maschinenschmerz, Maschinenwahn und Maschinentod.
Von daher 5 Sterne für ein Taschenbuch aus dieser Reihe.

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