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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2020

Eine bittere Enttäuschung

Nur wenn du mich liebst
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In meiner Jugend war ich ein großer Fan von ihr und hatte ihre Bücher sehr spannend in Erinnerung. Auch der Klappentext dieses Exemplares klang sehr spannend. Allerdings weckt er falsche Vorstellungen. ...

In meiner Jugend war ich ein großer Fan von ihr und hatte ihre Bücher sehr spannend in Erinnerung. Auch der Klappentext dieses Exemplares klang sehr spannend. Allerdings weckt er falsche Vorstellungen.

Tatsächlich geht es um vier Frauen, die sich ganz jung kennen lernen. Jede ist verheiratet und hat Kinder. Ein wundervolles Leben. Doch leider gibt es im Leben oft auch Schicksalsschläge, die man zu verkraften hat. Und hier gibt es keine Ausnahmen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen.

Ich habe bewusst den Klappentext beiseite gelassen, den wie gesagt, dadurch bekommt man eine komplett falsche Vorstellung von der Story und dem Genre. Joy Fielding ist eigentlich für ihre Thriller bekannt. Auch bei "Nur, wenn du mich liebst" hatte ich mit einem packenden Thriller gerechnet, war jedoch etwas irritiert von der Coveraufschrift, die besagt, dass es sich um einen Roman handelt. Tatsächlich war es dann doch wohl eher ein Roman. Der Thrill kommt erst in den letzten 100 Seiten. Doch auch hier enthält die Handlung kaum Spannung. Ich hatte mit einer überraschenden Wende am Ende gerechnet und war total enttäuscht, als auch diese nicht eintrat.
Leider gibt es hier von mir diesmal keine Leseempfehlung. Außer vielleicht für die Desperate Housewifes Fans unter euch.

Fazit: Lasst euch nicht vom Cover und Klappentext täuschen. Ja, es ist tatsächlich ein ROMAN!!

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Veröffentlicht am 30.11.2020

Eine Psychotherapeutin ermittelt

Blauer Montag
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Das Cover finde ich echt toll. Es ist auch super zum Inhalt abgestimmt, da die Handlung in London spielt.

Der junge Matthew verschwindet spurlos.
Frieda ist Psychotherapeutin. Unter anderem therapiert ...

Das Cover finde ich echt toll. Es ist auch super zum Inhalt abgestimmt, da die Handlung in London spielt.

Der junge Matthew verschwindet spurlos.
Frieda ist Psychotherapeutin. Unter anderem therapiert sie Alan, der sich einen Sohn wünscht auf den die Beschreibung des kleinen Matthew passt. Als sie ein Foto von dem 5-jährigen Alan sieht, stockt ihr der Atem. Es gleicht dem Bild des verschwundenen Jungen aufs Haar genau. Hat Alan etwas mit dem Verschwinden zu tun?

So packend der Klappentext auch klingt, das Lesen war für mich leider so zäh wie Tapetenkleister. Die Handlung kommt einfach nie so richtig in Schwung und wird von vielen unnötigen Nebenhandlungen aufgehalten. Klar möchte man auch ein wenig in das Privatleben von der Protagonistin eindringen, dies hätte man jedoch auch anders umsetzen können.
Zudem zieht Frieda manchmal Schlüsse, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Klar müssen die Ermittlungen irgendwie weiter gehen, allerdings sollten sie nicht allzu sehr an den Haaren herbei gezogen sein.
Das Ende war für mich dann leider auch die vollste Katastrophe. Eine logische Auflösung gab es hier nicht. Generell blieben viel zu viele Fragen offen. Für mich ergab NICHTS einen Sinn. Ob man im zweiten Teil mehr darüber erfährt? Das werde ich wohl nie wissen, denn "Eisiger Dienstag" werde ich mir wohl kaum zu Gemüte führen.

Fazit: Ein langweiliger "Psychothriller", indem man die Logik vergebens sucht.

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Veröffentlicht am 12.11.2020

Zwei verschiedene Frauen, jedoch mit vielen Gemeinsamkeiten

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
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"Entschuldigen Sie sich nie für jemanden, den sie lieben. So stehen Sie nämlich da wie ein Idiot."

Unsere Protagonistin Jane zieht um. In ein Haus, das nur an ganz bestimmten Personen vermietet wird. ...

"Entschuldigen Sie sich nie für jemanden, den sie lieben. So stehen Sie nämlich da wie ein Idiot."

Unsere Protagonistin Jane zieht um. In ein Haus, das nur an ganz bestimmten Personen vermietet wird. Bald schon erkennt sie Parallelen zu ihrer verstorbenen, möglicherweise sogar ermordeten Vormieterin Emma. Muss sie etwa auch um ihr eigenes Leben bangen?

Gegen den Schreibstil gibt es nichts einzuwenden. Es lässt sich super locker, flockig lesen. Die Kapitel wechseln sich immer ab zwischen Damals (Emmas Version) und heute (Janes Version).
Allerdings hat dies nicht dazu beigetragen Spannung aufzubauen. Auch die Handlung selbst ist eher träge. Viel passiert hier irgendwie nicht.
Einzig und allein drei Seiten am Ende ließen mich dann etwas mitfiebern, die jedoch genauso abrupt endeten. Leider hab ich auch die Handlungen der Charaktere nicht ganz nachvollziehen können. Hätte mir hier eine bessere Aufklärung gewunschen.
Es ist bereits mein zweites Buch von diesem Autor. Auch "Tot bist du perfekt" hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Ob ich mir noch einmal ein Buch von Delaney gönnen werde? Wohl eher nicht...
Vielleicht aber sehe ich mir die Verfilmung von "The Girl Before" an. Ich denke, dieser könnte etwas mehr Potenzial haben als das Buch.

Fazit: Den Thrill wird man hier vergeblich suchen.

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Veröffentlicht am 08.03.2021

Auf hoher See

Passagier 23
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"Passagier 23" spielt auf hoher See.
Auf einem Kreuzfahrtschiff verschwinden immer wieder Menschen. Eine selbsternannte Thrillerautoren ruft Polizeipsychologen Martin um Hilfe, der vor einigen Jahren ...

"Passagier 23" spielt auf hoher See.
Auf einem Kreuzfahrtschiff verschwinden immer wieder Menschen. Eine selbsternannte Thrillerautoren ruft Polizeipsychologen Martin um Hilfe, der vor einigen Jahren seine Frau und seinen Sohn auf demselbigen Schiff verlor.

Fitzeks Bücher lassen sich immer sehr schnell lesen. Das liegt nicht nur an seinem spannenden, locker, leichten Schreibstil, sondern auch an seine fesselnden Handlungen. Dazu sind die Kapitel kurz gehalten, was mir persönlich bei Büchern besser gefällt, da man nicht mittendrin pausieren muss und sich beim nächsten Mal nicht fragt, nach welchem Absatz man denn aufgehört hat, um dann einige Passagen doppelt zu lesen. Zudem finden sich hier des öfteren wieder einige Cliffhanger, was den Leser weiters dazu animiert nicht zu stoppen.
Inhaltlich gefiel mir das Buch auch sehr gut. Es zog mich von Seite 1 sofort in den Bann. Es gab keine einzige Stelle, an der Langeweile aufkam.
Und wer den Fitzek kennt weiß, dass die Enden mit unerwarteten Wendungen aufwarten. Für meinen Geschmack diesmal leider etwas zuviel des Guten. Manchmal ist einfach weniger mehr. Deshalb gibt es einen Stern abzug.

Fazit: Ein wirklich guter Thriller, wenn man beim ersten Ende aufhört zu lesen.

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