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Veröffentlicht am 28.05.2021

Kurzweilig, schön für Zwischendurch, aber schwieriger Anfang

Café au Love. Ein Sommer in den Hamptons
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Inhalt
Um Geld für ihr Studium zu verdienen, arbeitet Emma in einem Café in den Hamptons. Einerseits mag sie das Café richtig gerne und findet die Atmosphäre dort toll. Doch andererseits versteht sie sich ...

Inhalt
Um Geld für ihr Studium zu verdienen, arbeitet Emma in einem Café in den Hamptons. Einerseits mag sie das Café richtig gerne und findet die Atmosphäre dort toll. Doch andererseits versteht sie sich mit ihrem Chef Leo und ihrer Kollegin nicht. Sie machen ihr die Arbeit schwer und suchen nur nach einem Grund, sie wieder zu entlassen. Zu allem Übel fühlt sie sich trotz alldem auch noch zu Leo hingezogen. Überraschenderweise scheint auch Leo nicht ganz abgeneigt zu sein...

Meine Meinung
Ich hatte mich vorher nicht groß mit dem Buch beschäftigt und mir deshalb auch keine Gedanken über meine Erwartungen oder Ähnliches gemacht. Ich habe einfach drauf los gelesen und war vor allem, von der Entwicklung der Geschichte überrascht.

Die Handlung fand ich anfangs sehr interessant und hat mich neugierig gemacht. Allerdings habe ich etwas gebraucht, um Emmas Hintergrund zu verstehen. Dieser hat sich nur aus dem Gespräch mit ihrer besten Freundin ergeben, weswegen sich erst nach und nach ein Gesamtbild ergeben hatte. Zudem ist mir anfangs der ganze Hamptons-Lifestyle unangenehm aufgefallen. Ich hatte schon damit gerechnet, dass die Dinge Thema sein werden, aber man wurde doch recht schnell da hineingeworfen und ein wenig überladen. Im weiteren Verlauf legte sich das und es wurde auch ein bisschen kritisch hinterfragt, was mir wiederum gut gefallen hat.
Ebenso fand ich, dass die Handlung anfangs ein wenig vor sich hin plätscherte. Doch ab einem bestimmten Punkt, kamen spannende Elemente und Dinge, mit denen ich so nicht gerechnet hätte, hinzu, die mich fesseln und überraschen konnten. Das hat der Handlung etwas Schwung gegeben und auch zur Entwicklung der Charaktere beigetragen.

Bei Emma wusste ich zunächst gar nicht so richtig, wie ich sie einschätzen sollte. Im Umgang mit ihrer besten Freundin hatte es den Anschein, dass sie den Hamptons-Lifestyle ebenfalls lebt. Andererseits hat sie immer gesagt, dass sie ganz anders ist und ihr mit Vorurteilen begegnet wird. Je weiter die Handlung fortschritt, desto besser konnte ich mir ein Bild von ihr machen und mit ihr mitfiebern. Dennoch konnte ich keine richtige Bindung zu ihr aufbauen, was ich schade fand.

Der Schreibstil war einfach und locker gehalten, sodass er wunderbar zu dem Setting passte und sich das Buch auch leicht lesen ließ. In den ernsteren Momenten kamen auch die Gefühle gut rüber, sodass mich die entscheidenden Stellen auch berühren konnten.
Die sommerliche Atmosphäre hat mir gut gefallen und mir auch ein entsprechendes Gefühl beim Lesen vermittelt. Dennoch hatte die Atmosphäre an den entsprechenden Stellen auch einen ernsten Touch bekommen, was sehr passend war und mir gut gefallen hat.

Insgesamt hat mir das Buch gut für Zwischendurch gefallen. Gerade der Einstieg in die Geschichte war für mich persönlich etwas durchwachsen, aber je weiter die Handlung fortschritt, desto besser wurde sie.

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Veröffentlicht am 14.04.2021

schöne Geschichte aber der Schreibstil war nicht meins

The Perfect Date
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Inhalt
Brooks ist schwer damit beschäftigt auf sein Wunsch-College zu kommen. Doch selbst wenn er angenommen wird, würde ihm das Geld dafür fehlen. Wie es der Zufall so will, hilft Brooks einem Mädchen, ...

Inhalt
Brooks ist schwer damit beschäftigt auf sein Wunsch-College zu kommen. Doch selbst wenn er angenommen wird, würde ihm das Geld dafür fehlen. Wie es der Zufall so will, hilft Brooks einem Mädchen, damit sie nicht alleine zu ihrem Abschlussball muss, wofür ihr Vater Brooks ordentlich entlohnt. Kurz darauf melden sich weitere Eltern und bitten Brooks, mit ihren Töchtern auszugehen. Brooks nutzt diese Gelegenheit, um das Geld für das College zusammen bekommen. Doch dann trifft er auf Celia und Shelby. Die eine, die ihm fast sein Geschäft kaputt macht und die andere, in die er sich ordentlich verguckt...

Meine Meinung
Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Ich glaube, der Film könnte mir wirklich gut gefallen, aber das Buch war leider nicht meins, da mir vor allem der Schreibstil nicht zugesagt hat.

Die Thematik an sich rund um die Unibewerbungen und die Dates mit den Mädchen hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Die Ernsthaftigkeit von Brooks Situation kam gut rüber und auch die Thematik mit seinem Vater hat ihren Raum bekommen.
Dennoch hat es etwas gedauert, bis es so richtig los ging, wodurch das Tempo ziemlich rausgenommen wurde.
Zudem hat es sich für meinen Geschmack Zwischendurch etwas gezogen, weil Brooks viel drum herum geredet hat und häufig abgeschweift ist. Das hat auch so ein bisschen den Lesefluss gestört und die Geschichte in die Länge gezogen.

Brooks fand ich als Protagonisten sehr interessant. Man merkt, dass er einerseits sehr weit für sein Alter ist, weil er seine Ziele klar vor Augen hat und diese auch knallhart verfolgt. Aber andererseits wirkte er doch noch sehr jung und etwas blauäugig in manchen Dingen. Die Mischung hat mir gut gefallen und ihn sehr interessant wirken lassen.
Die anderen Protagonisten blieben leider etwas blass und oberflächlich, sodass ich mir da kein so gutes Bild von machen konnte, was ich bei manchen wirklich schade fand.

Der Schreibstil hat mir leider nicht so zugesagt. Die Geschichte ist aus Brooks Perspektive geschrieben, als eine Art Hintergrundkommentar. Es hat mir so das Gefühl gegeben, dass Brooks mir seine Geschichte erzählt, während ich die Bilder wie in einem Film vor mir hatte. An sich fand ich das auch nicht schlimm, aber was mich dabei gestört hatte war, dass er sehr ausschweifend erzählt hatte und teilweise Informationen gegeben hatte, die ich für irrelevant gehalten hatte. Dadurch wirkte das Ganze sehr überladen und ich hatte das Gefühl, in der Geschichte nicht voran zukommen. Die Gefühle und Emotionen blieben trotz seiner Perspektive auch etwas auf der Strecke und kamen nicht so gut rüber, da er eher der rationale Mensch ist.

Insgesamt hat mir die Geschichte an sich schon gut gefallen, aber leider hat mir der Schreibstil und die Umsetzung nicht so zugesagt.

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Veröffentlicht am 18.03.2021

Spannende Elemente, zwischenzeitlich etwas zäh

Die Verzauberung der Schatten
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Inhalt
Nachdem Kell zusammen mit Lila gegen die dunkelste Form der Magie gekämpft hatten, hat sich einiges verändert. Ihre Wege haben sich getrennt, doch sie denken stets aneinander. Kell hat Albträume ...

Inhalt
Nachdem Kell zusammen mit Lila gegen die dunkelste Form der Magie gekämpft hatten, hat sich einiges verändert. Ihre Wege haben sich getrennt, doch sie denken stets aneinander. Kell hat Albträume und Lila hat es auf das Schifft des Piraten Alucard Emery geschafft. Währenddessen werden Vorbereitungen für das große Spiel der Elemente getroffen, ein Turnier, bei dem Magier gegeneinander antreten.

Meine Meinung
Nachdem mich Band 1 leider nicht gänzlich überzeugen konnte, wollte ich aber trotzdem irgendwie wissen, wie es mit Kell und Lila weiter geht. Zudem hat mich der Klappentext von Band 2 wegen des Turniers angesprochen. Dennoch muss ich leider sagen, dass das Worldbuilding und die Aufbereitung der Geschichte nicht meins waren.

Die Handlung begann etwas verwirrend und ich musste mich erst einmal orientieren und zurecht finden, weswegen ich nicht sofort in die Geschichte eintauchen konnte.
Doch nach ein paar Seiten hatte sich das gelegt und Spannung kam auf. Ich war neugierig darauf, wann sich die Wege von Kell und Lila kreuzen werden sowie auf das anstehende Turnier. Ich mag Turniersituationen oder Wettkämpfe in Büchern und war dementsprechend wirklich gespannt darauf, wie es vonstatten geht und was dabei so passieren wird. Dennoch muss ich leider sagen, dass der Weg dahin sehr anstrengend war. Es wurde zwischenzeitlich für meinen Geschmack leider etwas zäh und es hat sich etwas gezogen. Aber es hat sich dennoch gelohnt, am Ball zu bleiben, da es zum Ende hin richtig fesselnd und spannend wurde.

Lila ist eine tolle Protagonistin. Ich mag ihre Art, ihr Selbstbewusstsein und ihre Intelligenz. Es ist spannend zu sehen, wie sie in den ausweglosesten Situationen immer noch einen Plan hat oder ein Ass aus dem Ärmel zieht. Das war immer sehr interessant und fesselnd.
Kell ist ein ebenso interessanter Protagonist. Er hat noch mit der Entscheidung, die er in Band 1 getroffen hat, zu kämpfen und es war interessant zu sehen, was diese für Auswirkungen nun nach sich zieht.

Der Schreibstil, muss ich leider sagen, ist einfach nicht meins. Er ist mir ein wenig zu ausschweifend, sodass ich häufiger gedanklich abschweift bin. Dennoch ließ sich das Buch flüssig lesen und ich konnte auch gut mit den Protagonisten mifiebern. Ebenso hat mir die Atmosphäre nicht ganz zugesagt. Einerseits hat sie es schon unterstützt, dass ich gut in die Geschichte eintauchen konnte, aber andererseits hatte sie etwas schweres und unangenehm düsteres an sich, was es vor allem am Anfang mir schwer gemacht hatte, in die Geschichte einzufinden.
Die Gefühle und Emotionen kamen ebenfalls nicht so gut bei mir rüber. In der Hinsicht wurde mehr wert auf die Spannung und die Action gelegt, als dass mich die Geschehnisse berühren konnten.

Insgesamt fand ich also die Idee rund um das Turnier wirklich spannend und fesselnd. Leider war die Umsetzung der Geschichte sowie das Worldbuilding einfach nicht meins. Dennoch werde ich auch Band 3 noch lesen, da die Neugier schon da ist, wie das Ganze zum Abschluss gebracht wird.

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Veröffentlicht am 11.03.2021

spannende und fesselnde Handlung, aber leider nicht meins

Inmitten von Sternen und Dunkelheit
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Inhalt
Als Delaney sich von einem Club auf den Heimweg macht, wird sie plötzlich entführt. Ihr Entführer, der Bodyguard Ruckus, hält sie für Lissa Olena, die Prinzessin von Xenith und hat den Auftrag, ...

Inhalt
Als Delaney sich von einem Club auf den Heimweg macht, wird sie plötzlich entführt. Ihr Entführer, der Bodyguard Ruckus, hält sie für Lissa Olena, die Prinzessin von Xenith und hat den Auftrag, sie nach Hause zu bringen. Doch als er seinen Irrtum erkennt, ist es bereits zu spät und Delaney muss in die Rolle der Lissa schlüpfen, um einen Krieg zu verhindern. Delaney möchte ihr Bestes geben, doch das gestaltet sich schwerer als gedacht und zu allem Übel kommt auch noch der Verlobte der Prinzessin ins Spiel...

Meine Meinung
Ich bin ein bisschen zwiegespalten, was dieses Geschichte angeht. Einerseits hat sie mir wirklich gut gefallen und das Buch konnte mich gewissermaßen auch fesseln, aber andererseits war die Geschichte auch überhaupt nicht meins.

Die Handlung beginnt schon sehr spannend und interessant. Die Verwechslungsgeschichte rund um Delaney und der Lissa Olena konnte mich wirklich fesseln und hatte meine Neugier geweckt. Ich war gespannt darauf, wie sich alles entwickeln wird und, wie es letztlich auch für Delaney ausgehen wird. Auch die Geschehnisse auf dem Raumschiff und in dem Palast fand ich spannend und interessant, auch, wenn ich zwischendurch einmal das Gefühl hatte, dass mir das alles etwas zu viel wurde. Das Tempo jedenfalls wurde stets hoch gehalten. Doch es gab auch kürzere Sequenzen mit etwas ruhigeren Momenten, die für ein bisschen Abwechslung sorgten.
Was mir leider nicht so gut gefallen hatte, war das ganze Worldbuilding drum herum. Ich muss gestehen, dass ich das alles sehr kompliziert fand und anfangs überhaupt nicht verstanden habe. Das hat es mir sehr schwer gemacht, in die Geschichte reinzufinden. Dazu kamen noch die ganzen Bezeichnungen der Titel, die von Planet zu Planet auch noch unterschiedlich waren und die unbekannten Namen der Protagonisten. Das hatte meinen Lesefluss leider etwas gestört und ich musste mir immer wieder vergegenwärtigen, wer, welchen Rang hatte und was die Bezeichnungen bedeuteten. Irgendwann habe ich mich mehr auf die Handlungen an sich konzentriert und versucht den Rest etwas auszublenden, da diese mich fesseln konnte.

Die Protagonistin Delaney fand ich sehr interessant und spannend. Sie ist sehr eigenwillig und schlagfertig. Dennoch blieb sie ansonsten eher oberflächlich meiner Meinung nach. Es werden teilweise Dinge, die ihren Charakter und ihre Person betreffen angedeutet, die ihre Ursache in der Vergangenheit haben, aber so richtig mehr darüber erfahren, hat man leider auch nicht.
Auch die anderen Protagonisten blieben eher blass, sodass ich auch da keine Verbindung zu aufbauen konnte.

Der Schreibstil war, abgesehen von den verwirrenden Bezeichnungen, einfach und flüssig gehalten, sodass ich an sich auch schnell voran gekommen bin. Die Gefühle und Emotionen kamen leider nicht so gut rüber, sodass mich auch nichts großartig berühren konnte. Auch zu der Atmosphäre kann ich leider nicht viel sagen, was vor allem daran liegt, dass ich mit dem Worldbuilding leider nichts anfangen konnte.

Insgesamt fand ich das Buch wirklich spannend und fesselnd. Ich fand die Idee der Geschichte wirklich gut und war auch gespannt auf das Ende. Leider war das Worldbuilding und das ganze drum herum einfach nicht meins und traf nicht meinen Geschmack.

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Veröffentlicht am 08.03.2021

hatte seine Schwächen war aber trotzdem unterhaltsam

Kiss & Crime 1 - Zeugenkussprogramm
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Inhalt
Emily macht gerade ihr Abi und lebt zusammen mit ihrer Großmutter, ihrer Mutter und dem neuen Freund ihrer Mutter. Als sie plötzlich von Männern mit Waffen bedroht werden, ändert sich ihr Leben ...

Inhalt
Emily macht gerade ihr Abi und lebt zusammen mit ihrer Großmutter, ihrer Mutter und dem neuen Freund ihrer Mutter. Als sie plötzlich von Männern mit Waffen bedroht werden, ändert sich ihr Leben schlagartig. Der gutaussehende Pascal vom LKA, von dem Emily schnell genervt ist, soll für ihre Sicherheit sorgen und die Familie muss in ein Zeugenschutzprogramm...

Meine Meinung
Die Geschichte hatte ihr Stärken und Schwächen. Es konnte mich also nicht gänzlich von sich überzeugen und begeistern, aber es hat mich gut unterhalten und eignet sich wunderbar, wenn man mal etwas spannendes und leichtes für Zwischendurch sucht.

Die Handlung begann schon sehr interessant und die Spannung hat sich langsam aufgebaut. Die Neugier war also schon sehr schnell geweckt und das Buch konnte mich dementsprechend in gewisser Weise auch fesseln. Leider muss ich aber sagen, dass der Handlungsverlauf an manchen Stellen etwas unglaubwürdig rüber kam. Der Fall, wegen dem Emily ins Zeugenschutzprogramm muss, hat sich schon nachvollziehbar aufgebaut, doch vor allem zum Ende hin, fand ich die Entwicklungen etwas an den Haaren herbei gezogen. Wie der Fall dann zur Auflösung kam, hat mich sehr überrascht und war für mich persönlich unglaubwürdig.
Ich will nicht sagen, dass alles rund um den Fall etwas übertrieben und überspitzt war, aber durch den Humor und den Witz in der Geschichte, kam es zumindest so rüber. Das Ganze wird mit sehr viel Witz erzählt, was aber irgendwie der Geschichte rund um das Verbrechen die Ernsthaftigkeit nimmt.
Nichtsdestotrotz hat das Lesen aber Spaß gemacht und die Leichtigkeit, mit der die Geschichte erzählt wird, hat gute Laune gemacht, wenn man das alles nicht so ernst nimmt.

Emily fand ich anfangs wirklich toll. Wie sie mit der Extremsituation gleich am Anfang umgeht war nachvollziehbar und authentisch dargestellt. Doch zwischendurch und vor allem nachdem sie in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen wurde, kam sie viel jünger rüber, als sie eigentlich war. Sie hat sich teilweise wirklich wie ein Kind verhalten und ich musste mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass sie schon 17 ist und ihr Abi macht. Ihre Reaktionen, ihre Handlungsweisen und, wie sie redet, wirkten passten einfach nicht zu ihrem Alter.
Pascal hingegen fand ich etwas unnahbar und schwer einzuschätzen. Zum Ende hin, hat man ihn ein bisschen besser kennen gelernt, aber wirklich greifbar war er nicht. Auch, wie sich das Ganze zwischen Emily und Pascal entwickelt, fand ich etwas merkwürdig und sehr schnell.
Emilys Oma war meine Lieblingsfigur in dem Buch. Sie ist einfach nur spitze und liebenswürdig. Ich habe sie richtig in mein Herz geschlossen.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten sowie geprägt von Witz und Humor, der dem ganzen einfach eine Leichtigkeit verliehen hat und einem gute Laune beim Lesen verschafft hat. Gleiches gilt für die Atmosphäre. Sie war ebenfalls locker und leicht, sodass man ein gutes Gefühl beim Eintauchen in die Geschichte hatte. Die Gefühle und Emotionen waren anfangs schon recht präsent, sodass ich mich gut in Emily einfühlen konnte, mit der Zeit hatte ich aber das Gefühl, dass das etwas nachgelassen hatte.

Insgesamt eine spannende und leichte Geschichte mit viel Humor für Zwischendurch, die aber ihre Schwächen hatte.

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