Nervige Hauptperson statt Gruselfaktor
Haus der GeisterDer Klappentext hat mich gefesselt, deswegen musste ich dieses Buch unbedingt haben.
Richtig überzeugen konnte es mich allerdings nicht, aus mehreren Gründen:
Zum einen finde ich die Sprache etwas holprig. ...
Der Klappentext hat mich gefesselt, deswegen musste ich dieses Buch unbedingt haben.
Richtig überzeugen konnte es mich allerdings nicht, aus mehreren Gründen:
Zum einen finde ich die Sprache etwas holprig. das Buch spielt 1867, dementsprechend ist auch die Sprache angepasst. Das erleichtert allerdings nicht gerade das flüssige Lesen.
Zum anderen nerven mich die ständigen Wiederholungen im Buch. Irgendwie ist es immer das selbe, eine Tatsache nach der anderen wird immer wiederholt, sodass sich das Buch richtig in die Länge zieht.
Spannung ist keine vorhanden. Von Anfang an sind die Charaktere in Gut und Böse aufgeteilt und weichen davon auch nicht ab. Damit ist natürlich auch die Entwicklung der Geschichte sehr vorhersehbar und nicht gerade Spannung.
Mich nervte die Hauptfigur, was ja meistens ein schlechtes Zeichen ist. Ich finde sie naiv, langweilig und unglaubwürdig. Sie hatte keine Macken, sondern wirkte zu glatt und perfekt.
Bei Geistern denkt man ja eigentlich an einen Gewissen Gruselfaktor. Den habe ich hier auch vermisst.
Alles in allem hat mich das Buch nicht überzeugt. Ob ich von diesem Autor noch mehr lese, weiß ich noch nicht.