Profilbild von ASK_1212

ASK_1212

Lesejury Star
offline

ASK_1212 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit ASK_1212 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2021

Leider enttäuschend

Dein ist die Lüge
0

Kennt Ihr das, wenn Ihr euch total auf ein Buch freut und bitter enttäuscht werdet? So ging es mir leider mit dem neuen Theiller "Dein ist die Lüge" von Linda Castillo. Ich hatte vor Jahren mal ein paar ...

Kennt Ihr das, wenn Ihr euch total auf ein Buch freut und bitter enttäuscht werdet? So ging es mir leider mit dem neuen Theiller "Dein ist die Lüge" von Linda Castillo. Ich hatte vor Jahren mal ein paar Bücher aus der Kate Burkholder-Reihe gelesen und fand sie eigentlich richtig gut. Bei Band 12 habe ich mich allerdings gefragt, ob ich das falsch in Erinnerung habe, ob sich mein Lesegeschmack geändert hat oder ob die Reihe mittlerweile einfach Ermüdungserscheinungen hat.
.
Wer einen spannenden Thriller sucht, dem sei gesagt: Finger weg! Die Spannung habe ich bis zur letzten Seite leider vergeblich gesucht. Statt dessen gab es Langatmigkeit und Langeweile. Die Story hat sich über die 352 Seiten des Buches doch sehr gezogen.
.
Dabei war der Einstieg noch recht gut. Der Schreibstil von Linda Castillo ist flüssig. Ich mochte auch die netten Szenen rund um die Amisch-Familie Langacher und die Schneesturm-Atmosphäre. Aber das war höchstens Cosy Crime. Mehr Roman im Stil von "Unsere kleine Farm" als Thriller. Ich habe mich ständig gefragt: "Kommt da noch was?" Aber nein, es kam leider nicht mehr viel.
.
Das bisschen Thrill, was vorhanden war, hat mich leider nicht gepackt. Das Thema Korruption hat mich nicht gepackt. Kate Burkholders ehemalige Freundin und Kollegin Gina war mir unsympathisch.
.
Vielleicht hatte ich einfach falsche Erwartungen an das Buch. Schade drum!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2021

Krimödie ohne Pfiff

Schach mit toter Dame
0

20 Stunden

Einem kann ja nicht jedes Buch gefallen. So ging es mir mit diesem hier. Eigentlich leichte Kost für Zwischendurch. Und trotzdem habe ich mich ziemlich schwer damit getan und doch etwas durch ...

20 Stunden

Einem kann ja nicht jedes Buch gefallen. So ging es mir mit diesem hier. Eigentlich leichte Kost für Zwischendurch. Und trotzdem habe ich mich ziemlich schwer damit getan und doch etwas durch die Seiten gequält.

Die Ruhrpott-Krimödie ist von allem was sie sein will für meinen Geschmack zu wenig.

Zu wenig Ruhrpott ... bis auf ein paar Sätze im typischen Jargon - was mich aber auch eher genervt hat.

Zu wenig Krimi ... bis auf einen Mord und ein paar Ermittlungen - was aber nicht richtig spannend war.

Zu wenig Komödie ... bis auf ein paar skurrile Personen und ein paar humorvolle Dialoge - was mir nicht genug war.

Handlung und Charaktere konnten mich nicht wirklich packen. Das Buch ist leichte Kost. Locker geschrieben. Aber mir hat der Drive gefehlt - und damit auch der richtige Ansporn weiterzulesen. Es ist so dahingeplätschert. Ziemlich stereotyp. Oberflächlich. Ohne Pfiff Ansatzweise unterhaltsam mit netten Momenten. Da hätte man aber deutlich mehr draus machen können.

Fazit: Bei "Schach mit toter Dame" handelt es sich bereits um Teil 13 einer Reihe. Ich habe nicht den Eindruck, hier etwas verpasst zu haben. Das Buch war leider nicht so mein Ding.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2025

Wie aufgewärmter Kaffee

The Woman in Suite 11
0

THE WOMAN IN SUITE 11 ist der neue Thriller von Ruth Ware. Wie man am Titel unschwer erkennt, knüpft das Buch an THE WOMAN IN CABIN 10 an. Das mochte ich damals, als es erschienen ist, sehr. Mittlerweile ...

THE WOMAN IN SUITE 11 ist der neue Thriller von Ruth Ware. Wie man am Titel unschwer erkennt, knüpft das Buch an THE WOMAN IN CABIN 10 an. Das mochte ich damals, als es erschienen ist, sehr. Mittlerweile erinnere ich mich aber Null an die Handlung. Hätte ich nach einer gefühlten Ewigkeit jetzt also noch eine nachgeschobene Quasi-Fortsetzung gebraucht? Die Antwort lautet ganz klar: Nein! Und Ruth Ware konnte mich auch nicht vom Gegenteil überzeugen.
.
Darum geht’s: Zehn Jahre sind die Ereignisse auf dem Kreuzfahrtschiff her. Jetzt treffen wir Lo Blacklock wieder, die seitdem geheiratet und zwei Kinder bekommen hat. Weil sie ihr Hausfrauendasein als unbefriedigend empfindet, spielt Lo mit dem Gedanken, wieder in ihren Beruf als Reisejournalistin zurückzukehren. Lo folgt der Einladung zur Eröffnung eines Luxushotels in der Schweiz. Sie begegnet alten Bekannten wieder und wird in ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel hineingezogen…
.
Viel Zeit geht in WOMAN IN SUITE 11 dafür drauf, die Erinnerung der LeserInnen wieder aufzufrischen sowie Handlung und Personen mit der Vorgeschichte zu verknüpfen. Einerseits hatte ich genau das zwar dringend nötig, andererseits ist diese ständige Herstellung einer Verbindung aber auch ziemlich ermüdend. Die Namen der verschiedenen Charaktere, die hier wieder ins Spiel gebracht werden, habe ich mir mühsam gemerkt, nur um dann festzustellen, dass sie im Handlungsverlauf einfach wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Das ist ernüchternd und hat mich auch ziemlich geärgert. Auch das anfangs noch vielversprechend aufgebaute Setting und die damit verbundene Atmosphäre wird nicht über die Distanz gerettet. Das alles verpufft irgendwo. Stattdessen musste ich eine Protagonistin ertragen, die mich mit ihrer grenzenlosen Naivität und ihrem schlichtweg dummen und nicht nachvollziehbaren Verhalten an den Rande des Wahnsinns getrieben hat. Außerdem ist der Handlungsverlauf nicht wirklich überraschend. So geht jeglicher Hauch von Spannung in purer Genervtheit und Langeweile auf.
.
THE WOMAN IN SUITE 11 ist eine einzige große Enttäuschung. Das Buch macht auf mich von vorne bis hinten den Eindruck, als hätte es Ruth Ware einfach an neuen Ideen gefehlt. Die Story wirkt gewollt und konstruiert. Es ist, als hätte man einen alten Erfolg auf Teufel komm raus nochmal auffrischen und Profit daraus schlagen wollen. Der Versuch ist zumindest in meinen Augen aber gehörig nach hinten losgegangen. Der Thriller ist aufgewärmter Kaffee – und der schmeckt nun mal einfach nicht. Das hätte man sich lieber schenken sollen. Nach diesem Voll-Flop tendiere ich aktuell sogar dazu, Ruth Ware von meiner Leseliste zu streichen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.07.2025

Leider vergeudete Lesezeit

Not Quite Dead Yet
0

Eine halbe Ewigkeit wollte ich jetzt schon etwas von Holly Jackson lesen. Mit NOT QUITE DEAD YET war es dann jetzt so weit. Nachdem mir die Verfilmung von Jacksons absolutem Erfolgs-Jugendbuch A GOOD GIRL‘S ...

Eine halbe Ewigkeit wollte ich jetzt schon etwas von Holly Jackson lesen. Mit NOT QUITE DEAD YET war es dann jetzt so weit. Nachdem mir die Verfilmung von Jacksons absolutem Erfolgs-Jugendbuch A GOOD GIRL‘S GUIDE TO MURDER nicht gefallen hat, war ich zwar eine Zeit lang ernüchtert, aber noch nicht komplett abgeschreckt. Ich war mir sicher, dass ein Buch ein ganz anderes Erlebnis sein würde. NOT QUITE DEAD YET ist jetzt außerdem Holly Jacksons erster Thriller für Erwachsene. Und das war für mich ausschlaggebend, um zu diesem Buch zu greifen.
.
Darum geht’s: Jet Mason wird in einer Halloween-Nacht ermordet. Naja, so gut wie. Nach einem brutalen Angriff landet sie jedenfalls schwer verletzt im Krankenhaus. Die Diagnose ist niederschmetternd: In ihrem Kopf hat sich ein Aneurysma gebildet, dass binnen einer Woche tödlich sein wird. Jet will die verbleibende Zeit nutzen, um ihren eigenen Mord aufzuklären…
.
Das Gute vorweg: Ich war schnell in der Geschichte drin, mochte den Schreibstil und fand auch die Story interessant. Das alles hat sich aber innerhalb kürzester Zeit dann ins absolute Gegenteil verkehrt hat. Was soll ich sagen? Die Story und der Handlungsverlauf sind einfach nur hanebüchen. Die Protagonistin ist absolut nervig, unsympathisch und komplett unauthentisch. Ich bin im Buch regelrecht darüber gestolpert, als erwähnt wurde, dass Jet 27 Jahre alt ist. Echt jetzt? So kommt sie mir überhaupt nicht vor. NOT QUITE DEAD YET ist mir zwar als Thriller für Erwachsene verkauft worden. Er kam mir aber schnell ganz extrem wie ein Jugendbuch vor. Lächerlich ist geradezu, dass Jet mit einer für sie tödlich endenden Kopfverletzung aus dem Krankenhaus entlassen wird und dann wie Lara Croft in Tomb Raider auftritt. Absolut unglaubwürdig. Darüber habe ich nach einem Drittel des Buches dann immer mehr das Interesse am weiteren Verlauf der Handlung und der Auflösung des Falls verloren.
.
Fazit: Das Buch war leider gar nichts für mich. Es hat nach einem noch recht vielversprechenden Beginn rapide abgebaut. Für mich hat dieser Thriller weder Schwung noch atemberaubende Spannung. Noch nicht mal der Erzählstil konnte mich bei der Stange halten. Der Witz hat bei mir auch nicht gezündet. Er passt für meinen Geschmack auch absolut nicht zur Story. Das ist mein persönlicher Geschmack und soll jetzt keinem das Buch schlecht reden. Wer Holly Jackson bisher mochte, kommt bestimmt auch bei NOT QUITE DEAD YET wieder auf seine Kosten. Ich gehe hier für mich aber mit der Erkenntnis raus, dass ich künftig nicht auf optisch ansprechende Ausgaben anspringen muss und Holly Jackson für mich getrost ignorieren kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein Satz mit X

Death TV
0

Eigentlich vergebe ich ja nie, nie, nie nur einen Stern. Eigentlich. Denn diesmal kann ich leider Gottes nicht anders. Ich weiß beim besten Willen nicht, wofür ich hier eine höhere Bewertung abgeben sollte. ...

Eigentlich vergebe ich ja nie, nie, nie nur einen Stern. Eigentlich. Denn diesmal kann ich leider Gottes nicht anders. Ich weiß beim besten Willen nicht, wofür ich hier eine höhere Bewertung abgeben sollte. Ich konnte diesem Thriller leider überhaupt nichts Positives abgewinnen. Sorry, aber das war für mich leider eine totale Nullnummer.
.
Was soll ich sagen? Allein wegen Titel und Cover und weil Thriller draufsteht, wollte ich das Buch lesen. Den Klappentext habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden. Das hat mich zusätzlich neugierig gemacht. Es hätte mir aber wohl eine Warnung sein sollen.
.
Also, es geht hier irgendwie um Frankie, die Mentalistin ist und ihren Bruder vor der Pleite bewahren will. Dafür verkauft sie ihr Leben an ein TV-Format, bei dem Menschen vor einem Millionenpublikum sterben - in echt. Das erfahren wir direkt zu Beginn des Buches. Den Einstieg fand ich bizarr und habe gedacht, dass es schon besser werden wird. Beim Weiterlesen musste ich aber feststellen,dass der Anfang wohl noch das Beste war. Es geht nämlich weiter mit seltsamen Szenen sowie langatmigen und nicht wirklich zielführenden Passagen. Ich habe mich ständig gefragt: Was soll das alles? Wo will das Buch mit mir hin? Ja und wo ist überhaupt der Thriller?
.
Der Verlag kündigt das Buch als nervenaufreibenden Thriller an, der Auftragsmord und Zaubershow kombiniert. Wie bereits gesagt, den Thriller habe ich nicht gefunden. Und auch die Vibes der anderen Elemente sind nicht rübergekommen. Protagonistin Frankie bleibt völlig profillos. Gleiches gilt für die anderen Charaktere, die hier vorkommen. Mich hat hier rein gar nichts gepackt. Das Ende: Ein Witz oder eine Frechheit - jedenfalls eines Thrillers nicht würdig. Vielleicht habe ich aber nicht nur den Klappentext, sondern auch die Story an sich nicht verstanden? Sollte das so sein, tut es mir leid und ich bin offen für Erklärungen.
.
Für DEATH TV gibt's von mir die Goldene Himbeere. Hört sich zumindest netter an als 1⭐️.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere