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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2021

Gelungene Fortsetzung

Midnight Chronicles - Blutmagie
2

Nach dem ersten Teil, der mir sehr sehr gut gefallen hat, wurde die Messlatte für den zweiten Teil sehr hoch gesetzt. Und obwohl das Buch sehr gut war, hat mir trotzdem der erste Teil, doch etwas besser ...

Nach dem ersten Teil, der mir sehr sehr gut gefallen hat, wurde die Messlatte für den zweiten Teil sehr hoch gesetzt. Und obwohl das Buch sehr gut war, hat mir trotzdem der erste Teil, doch etwas besser gefallen.



Schuld daran waren hauptsächlich Teile der Handlung. Wenn man die Geschichte auf ihr Grundgerüst reduziert, war sie mir doch zu ähnlich zu dem ersten Teil. In beiden Teilen gab es am Anfang ein Ereignis, dass den Verlauf der weiteren Geschichte prägt, das Ende enthielt immer einen entscheidenden Kampf, in dem einige ihr Leben lassen mussten. Darunter waren in beiden Teilen zum einen ein Nebencharakter, der im Buch an sich keine Relevanz besaß, aber ein enges Verhältnis mit einem Protagonist aus einem anderen Teil der Reihe stand. Zum anderen stirbt der Hauptantagonist, was mich beide Male echt überrascht hat. Schließlich erwartet man mehr Drama, um den Fein; vor allem in einer Buchreihe, die aus sechs Teilen besteht.
Und gerade in diesen Buch war es mir ein Dorn im Auge, weil er als mächtig galt und dann eigentlich bei seinem ersten persönlichen Auftritt stirbt.
Da habe ich doch etwas mehr erwartet.

Im Grunde war das auch schon der Punkt, der mich am meisten stört. Natürlich gab es noch die eine oder andere Sache, die mir weniger gefiel, aber das ist dann schon meckern auf sehr hohem Niveau.

Der Stil und der Inhalt an für sich mochte ich sehr gerne. Es war leicht sich in die Geschichte einzufügen und sie ließ sich auch schön und flüssig lesen. Es gab fast keinen Punkt, an dem mir die Handlung eines Protagonisten ein Rätsel war. Auch die Gefühle waren nachvollziehbar.
Dazu lernte man neben den bereits Bekannten, auch neue Gesichter kennen, bei denen einige dabei waren, die ich gerne näher kennen lernen möchte (wie beispielsweise den Hexenmeister).

Alles in allem ist dieses Buch trotz meines Kritikpunkts sehr gut geworden und ist auch eine würdige Fortsetzung.
Hoffentlich wird sich dieses gute Level auch in den folgenden Bänden halten können.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 19.09.2019

Grausame Realität

Vergesst unsere Namen nicht
0

Es fiel mir ehrlich gesagt schwer diese Rezension zu “Vergesst unsere Namen nicht” von Simon Stranger zu schreiben. Diese Geschichte erhält viele Szenen, die einem auf Grund von der Respektlosigkeit und ...

Es fiel mir ehrlich gesagt schwer diese Rezension zu “Vergesst unsere Namen nicht” von Simon Stranger zu schreiben. Diese Geschichte erhält viele Szenen, die einem auf Grund von der Respektlosigkeit und der Brutalität einfach nur sprachlos ist. Das schlimmste daran ist, dass auf eine wahre Erzählungen beruht.

Das Buch erzählt die Geschichte von einer jüdischen Familie in der Nazizeit und die Auswirkungen auf die Kinder und Enkel.
Einer, der eine große Rolle im Buch spielt, weil er höchst wahrscheinlich Einfluss auf diese Familie hatte, ist Henry Rinnan. Ein Monster wie aus dem Bilderbuch.
Grausame Szenen, die so oder ähnlich sich auch in der Realität stattfanden, sind in dem Buch enthalten und verleihen dem ganzen beim Lesen einen bitteren Beigeschmack. Um ehrlich zu sein, war das aber auch ein Punkt, der mich extrem gestört hat. Man hat so viel über diesen Mann erfahren, aber am Ende wusste man über die eigentliche Hauptrolle immernoch nichts. Persönlich fand ich das sehr schade, weil ich das Buch lesen wollte, um mehr über die Menschen zu erfahren, die zu dieser Zeit nichts mehr waren außer Juden. Aber was ich in diesem Buch bekam war eine halbe Biografie über jemanden, über den ich nichts wissen wollte und die Garantie nun niemals seinen Namen wieder vergessen werden zu können. Dabei sollte man doch die “andere Seite” auch in Erinnerung behalten, gerade weil der Klappentext einem darauf hinweist.

Die Kapiteleinteilung in diesem Buch ist wirklich einzigartig!
Für diese Idee hat Simon Stranger ein dickes Lob verdient!
Die Idee mit dem Alphabet bringt Abwechslung mit und die Worte, die mit dem jeweiligen Buchstaben anfangen, geben dem Buch eine gewisse Tiefe.
Aber der ständige Szenenwechsel ist sehr anspruchsvoll, wenn man nichts verpassen will. Deshalb sollte man das Buch nur dann lesen, wenn mein dem auch seine vollste Aufmerksamkeit widmen kann.

Allem in allem kann ich das Buch nur empfehlen, jedoch sollte man auch eine dicke Haut haben...
Die brutalen Szenen sind nicht ohne, gerade wegen dem Bezug zur Realität.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Authentizität
  • Geschichte
Veröffentlicht am 15.04.2019

Berührendes Buch ^^

Berühre mich. Nicht.
0


Sage hat ein gestörtes Männerbild, was an ihrer Vergangenheit liegt, vor der sie zu entkommen versucht nach Nevada flieht. Auf der anderen Seite der USA trifft sie auf Luca, der das Inbegriff ihrer Angst ...


Sage hat ein gestörtes Männerbild, was an ihrer Vergangenheit liegt, vor der sie zu entkommen versucht nach Nevada flieht. Auf der anderen Seite der USA trifft sie auf Luca, der das Inbegriff ihrer Angst ist. Aber bekanntlich soll man Bücher nicht nach ihrem Cover beurteilen.

Aber für jemanden, der sich vor Männern fürchtete, sollte das doch nicht zum Problem werden, oder?


Im Großen und Ganzen fand ich das Buch sehr schön. Der Schreibstil war flüssig und fließend.
Sage mochte ich sehr, denn man konnte sich sehr leicht in ihre Lage versetzten und ihre Handlungen fast immer nachvollziehen.
Luca gehlört zu meinen Favoriten. Er wirkte optisch wie ein klischeebeladener Bad Boy, aber war ganz anders. Er war mir vor allem so sympatisch, weil es das Wort "Respekt" kannte. Wann immer es für Sage zu viel wurde, trat er einen Schritt zurück. Er war auch eine Stütze für sie, wann immer ihre Probleme sie zu überwätligen drohten.

Doch jetzt mal zu der Kritik:
Auch wenn ich Luca und Sage gerne mochte, hatten beide (vor allem Sage) hin und wieder gerne mal ihre Aussetzter. Er hat bei einer Szene, die scheinbar ziemlich serös war, wenn man nicht weiß, was passiert ist, einfach zu "harmlos" gehandelt. Er hat sich um sie gekümmert und so weiter, aber hat nichts getan, um den Ausslöser herauszufinden (und damit meine ich nicht, die Vergangenheitsprobleme). Bei der Situation war es jetzt nicht schlimm, wäre es aber anders gelaufen hätte es nämlich verherende Folgen haben können.
Die ständigen Anspielungen die eine Serie fand ich etwas nervtötend, weil ich kein gr0ßer Fan dieser war.
Aber am merkwüdigsten war das Ende des Buches.
Aus dem nichts kamen auf einmal eine Aussage von Sage, was sie angeblich getan haben sollte, aber nie gemacht hat. Nicht Luca hat es ihr unterstellt, sonder sie sich selbst! Dabei stimmte es nichtmal! Und auch ihre darauffolgende Handlung war einfach nur überdramatisch und weit hergeholt!
Das fand ich wirklich schade, denn ich schwankte die ganze Zeit zwischen 4 und 4,5 Sternen und genau dieses Dramagedöns hat dann letztendlich für die 4 Sterne gesorgt.

Aber es gibt ja auch noch einen zweiten Teil!

Veröffentlicht am 24.03.2019

Something else ^^

Someone New
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!!Spoiler!!

LGBTQ-
ein Begriff, der mehr oder weniger für eine gewisse Form von Selbstverwirklichung steht, und dennoch von einem großen Teil der Gesellschaft "gedisliked" wird.
Und genau um dieses ...

!!Spoiler!!

LGBTQ-
ein Begriff, der mehr oder weniger für eine gewisse Form von Selbstverwirklichung steht, und dennoch von einem großen Teil der Gesellschaft "gedisliked" wird.
Und genau um dieses Thema dreht sich dieses Buch:

Micah, eine zurückglassene Schwester, die aus einer Anwaltsfamilie stammt, zieht in eine eigene Wohnung, nachdem ihre Eltern ihren Bruder wegen seiner Homosexualität regelrecht aus der Familie verbannt haben.
Denn mit dem Studium wollte sie ein gänzlich neues Kapitel in ihrem Leben anfangen. Zu dumm nur, dass ihr neuer Nachbar ausgerechnet Julian ist. Der Julian, der wegen Micah, gefeuert wurde. Micah will diese Chance nutzten, um sich bei ihm zu entschuldigen, aber Julien geht lieber auf Distanz! Dies lässt sich Micah natürlich nicht bieten und kämpft sich duch seine Mauer und entdeckt ungeahnte Seiten dahinter...

Dieses Buch ist aufgrund seiner Hintergründe wirklich einzigartig! Ich finde es wichtig und auch nötig, dass das LGBTQ- Thema nicht nur angesprochen wird, wie in vielen andern Büchern, sondern sogar eine zentrale Rolle spielt.
Trotzdem finde ich es schade, dass vor allem Julians Geschichte zu kurz kommt!
Persönlich habe ich keinen Kontakt zu jemanden, der gleiche Erfahrung gemacht hat wie Julian. Umso interessanter fand ich es dann auch, als heraus kam, dass er in dem Körper eines Mädchen hineigeboren wurde. Ich hatte deshalb so viele Fragen und hätte gerne mehr über seinen Weg in den für ihn richtigen Körper erfahren. Diese Thematik kam leider etwas zu kurz meiner Meinung nach .
Die Reaktionen der Eltern von Julian aber auch von Micah, haben mich wirklich schockiert. Natürlich ist es erstmal ein Schock, gerade für Julians Eltern, zu erfahren, dass das eigene Kind trans ist. Aber so das eigene Kind zu verstoßen, ist nichts als grausam! Und zu wissen, dass es vielen Menschen auch in der Realität gibt, die so reagieren würden, ist echt traurig!

Und genau deshalb finde ich es wichtig, dass dieses Buch genau diese Thematik aufgreift und man anhand von Julian sehen kann, welchen Schaden so ein Verhalten anrichten kann!

Aber warum gebe ich dem Buch keine 5 Sterne?

Das Buch hat mir zwar gefallen, aber irgendwie hat mir trotzdem etwas in dem Buch gefehlt...
Das erste Kapitel fand ich ein bisschen langweilig, wahrscheinlich weil ich schon im vorraus wusste, was darin passieren wird. :-/
Auris Verhalten bei dem ersten Date mit Cassie war einfach fies und ich verstehe nicht, wie sie ihm mir nichts, dir nichts vergeben konnte!
Da hätte ich mir ehrlich gesagt mehr "Charakter" von ihr gewünscht, statt sich einfach so rumschubsen zu lassen.

Trotz dieser Kritikpunkte ist dieses Buch auf jedenfall empfehlenswert und regt zum Nachdenken an!

Veröffentlicht am 17.03.2019

Ein gelungener Abschluss :-D

Save Us
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Nach "Save Me" und "Save You" war jetzt logischerweise auch der letzte Teil der Maxton- Hall- Trilogie dran, bei dem ich hoffte, dass er besser sein würde als der Vorgänger!

Der zweite Zeil endete ziemlich ...

Nach "Save Me" und "Save You" war jetzt logischerweise auch der letzte Teil der Maxton- Hall- Trilogie dran, bei dem ich hoffte, dass er besser sein würde als der Vorgänger!

Der zweite Zeil endete ziemlich dramatisch mit veherenden Folgen für Ruby und ihrem Traum in Oxford zu studieren. Sie wurde suspendiert! Und das wegen etwas, das sie nicht getan hat! Und alle Hinweise deuten darauf hin, dass es niemand anderes als James Beauford war! Natürlich möchte sie das nicht glauben. Aber zuerst muss sie sich ihren Schulabschluss erkämpfen.
Denn ohne Abschluss gibt es keine Chance für Oxford!
Parallel dazu steigt der Familiendruck bei James, der ihn in die Knie zwingt.

Nachdem der zweite Teil eine Entäuschung für mich war, hatte ich keine großen Hoffnungen in dieses Buch .
Aber -zum Glück- war dieses Buch wesentlich besser !
Das Buch war sehr spannend und ließ ich auch sehr schön lesen, aber trotzdem kommt es leider nicht an das erste Buch heran.
Das ein oder andere Drama fand ich ein bisschen übertrieben.
James entwickellte sich zu einem liebevollen Freund, aber irgednwie hat mir das Freche aus dem ersten Buch gefehlt, was aber nicht unbedingt ein Minus ist. Sowas ähnlichem habe ich ja auch schon in anderen Büchern gelesen und es ist ja auch in gewisser Hinsicht normal, aber hier hat mir dann hat doch der "Ursprung- James" besser gefallen.
Die Wandlung unter James Freunden dagegen fand ich dabei aber sehr gelungen. Vor allem weil ich persönlich fand, dass es auch dringend nötig war.
Auch die ein oder andere Beziehung, die sich entwickeltelte, gefiehl mich sehr gut, besonders weil ich das so sarkastisch fand, wen dabei getroffen hatte.

Allem in allem kann ich sagen, dass dieses Buch wirklich sehr schön geworden ist! Zwar fand ich das erste dennoch spannender (vor allem wegen James Auftreten, das sich ja geändert hat ), trotzdem ist es sehr gut geworden und ist daher ein guter Abschluss der Reihe!