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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2021

Franz Eberhofer zum Ersten

Winterkartoffelknödel
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Mit diesem Krimi startet die Reihe um Franz Eberhofer, Polizist in Niederkaltenkirchen, der es immer wieder mit Mordermittlungen zu tun bekommen soll. So auch hier, als es zu mehreren merkwürdigen Todesfällen ...

Mit diesem Krimi startet die Reihe um Franz Eberhofer, Polizist in Niederkaltenkirchen, der es immer wieder mit Mordermittlungen zu tun bekommen soll. So auch hier, als es zu mehreren merkwürdigen Todesfällen innerhalb einer Familie kommt. Plötzlich ist das kriminalistische Gespür des Eberhofer gefragt.
Das dieser Krimi nun keinen tiefschürfenden Plot oder krimitypische Charaktere hat, dürfte einem schon bei der auf dem Cover angegebene Bezeichnung „Provinzkrimi“ klar sein. Die Krimihandlung ist eher hintergründig zu betrachten und ist eigentlich der Rahmen, um die skurrilen Charaktere, den bayerischen Dialekt und den feinsinnigen Humor in Szene zu setzen. Also nicht wirklich was für eingefleischte Krimi-Fans. Doch wer gerade deswegen zu diesem Buch gegriffen hat, bekommt einen Regionalkrimi präsentiert, bei dem man sich stellenweise das Lachen nicht verkneifen kann. Mir hat es gut gefallen und ich vergebe 4 von 5 Sterne für den ersten Eberhofer.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Schicksalhafte Sturmflut

Sturmherz
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In „Sturmherz“ wird die große Flut in Hamburg im Jahr 1962 als Rahmenhandlung genutzt. Die Flut wird zum Schicksal für das weitere Leben von Cornelia und Richard. Die Sturmflut ist zwar der entscheidende ...

In „Sturmherz“ wird die große Flut in Hamburg im Jahr 1962 als Rahmenhandlung genutzt. Die Flut wird zum Schicksal für das weitere Leben von Cornelia und Richard. Die Sturmflut ist zwar der entscheidende Aufhänger für die Geschichte nimmt aber keinen zu großen Raum ein. Die eigentliche Handlung umfasst die Lebenswege der Beiden, die sie nach der Trennung durch die Naturkatastrophe eingeschlagen haben. Auf zwei Zeitebenen werden nun die weiteren Lebensentscheidungen und deren Konsequenzen von Cornelia und Richard erzählt. Mit viel Einfühlungsvermögen lässt die Autorin nun jeden ihrer Hauptfiguren ihre Sicht der Dinge erzählen und verbindet diese einzelnen „Leben“ am Ende zu einer kompakten Geschichte. Der Schreib- und Erzählstil ist wie bei den anderen Romanen von Corina Boman leicht und flüssig zu lesen. Mir hat dieser Roman über eine tragische Liebe, mit einem wahren historischen Hintergrund, gut gefallen und konnte mich für eine ganze Weile gut unterhalten. Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Fulminanter 1. Teil

Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe (Die Löwenhof-Saga 1)
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Es ist eine Familiensaga über die Lejongårds und ihr Zuhause, das Gut Löwenhof in Schweden. Mit mehr als 750 Seiten kann man diesen Teil durchaus als historischen Schmöker bezeichnen. Die Autorin erzählt ...

Es ist eine Familiensaga über die Lejongårds und ihr Zuhause, das Gut Löwenhof in Schweden. Mit mehr als 750 Seiten kann man diesen Teil durchaus als historischen Schmöker bezeichnen. Die Autorin erzählt hier den Lebensweg Agnetas, die aus den für Frauen zu Beginn des 20. Jh. vorgegebenen Strukturen ausbricht und sich ein selbstbestimmtes Leben aufbaut, aber durch Schicksalsschläge in der Familie gezwungen wird genau dahin wieder zurückzukehren. Agneta wird dabei als starke, optimistische und zupackende Person charakterisiert, die ihre Interessen und Überzeugungen durchzusetzen versteht. Das dies zu jener Zeit alles andere als selbstverständlich war, wird nachvollziehbar erzählt. Die auftretenden Figuren sind facettenreich und haben ihre Stärken und Schwächen wodurch sie authentisch und passend in ihren Rollen wirken. Auch bei diesem Buch ist der Schreibstil wie immer flüssig und gut zu lesen. Die Geschichte zieht einen durch seine detaillierte und lebendige Erzählweise in seinen Bann und viel zu schnell waren die gut 800 Seiten ausgelesen. Ich bin jetzt jedenfalls gespannt wie es auf dem Löwenhof weitergeht und empfehle diesen 1. Teil gern weiter.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Bezaubernd

Winterengel
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Die Geschichte spielt im Jahr 1895 und erzählt von der 19-jährigen Anna Härtel die, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen, gläserne Winterengel verkauft. Die schwierige Situation der Familie wird ...

Die Geschichte spielt im Jahr 1895 und erzählt von der 19-jährigen Anna Härtel die, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen, gläserne Winterengel verkauft. Die schwierige Situation der Familie wird anschaulich vermittelt und die auftretenden Figuren wirken überzeugend und authentisch. Ein bisschen Geschichtliches in Bezug auf die Weihnachtstraditionen im englischen Königshaus wird auch vermittelt und runden die Geschichte ab. Der Roman ist eine Wohlfühlgeschichte, die trotz aller Widrigkeiten Hoffnung und Liebe in den Vordergrund stellt. Eben das richtige Maß für eine wirklich gelungene Weihnachtsgeschichte. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin sind wie gewohnt leicht und flüssig zu lesen. Zusammengefasst kann ich sagen ist es eindeutig eine perfekte Lektüre für die kalte Jahreszeit, die mich auf das Sofa gekuschelt mit einem heißen Kakao, gut unterhalten konnte. Ich spreche hiermit eine Leseempfehlung für das Buch aus und vergebe gute 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.03.2021

Ein Buch für die Weihnachtzeit

Winterblüte
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„Winterblüte“ ist ein typisches Weihnachtsbuch. Man könnte auch sagen Wohlfühlbuch – man taucht in die Geschichte ein und fühlt sich einfach wohl. Der Roman ist ideal dazu geeignet abzuschalten, sich toll ...

„Winterblüte“ ist ein typisches Weihnachtsbuch. Man könnte auch sagen Wohlfühlbuch – man taucht in die Geschichte ein und fühlt sich einfach wohl. Der Roman ist ideal dazu geeignet abzuschalten, sich toll unterhalten zu lassen und sich letztlich auf Weihnachten einzustimmen. Die Handlung selbst ist eine unverkennbare Corinna Bomann Geschichte. Erneut werden Frauen in den Mittelpunkt gerückt, die sich über ihre momentane Lebenssituation klarwerden und neue Wege finden müssen. Auch in diesem Buch beschreibt die Autorin die Ansichten ihrer Protagonistinnen in verschiedenen Handlungssträngen und verwebt sie Schluss endlich zu dieser schönen Geschichte mit dem verbindenden Teil über die Tradition des Barbarazweigs. Die Schreibweise ist wie immer gewohnt leicht und routiniert und lässt sich flott lesen. Auch wenn die Handlung nicht von viel Tiefe geprägt ist kommt das Flair zu Beginn des 20. Jh. durchaus rüber. Alles in allem lesenswert und für die Weihnachtszeit bestens geeignet.