Profilbild von Dirk74

Dirk74

Lesejury Star
offline

Dirk74 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Dirk74 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2021

Arno Bussi macht Urlaub in Tirol

Totentanz im Pulverschnee
0

Es ist Winter und der Inspektor Arno Bussi sitzt weiterhin im Bundeskriminalamt in Wien. Das Leben könnte schön und kurzweilig sein, säße der Arno nicht ausgerechnet in der Statistik-Abteilung. Da er für ...

Es ist Winter und der Inspektor Arno Bussi sitzt weiterhin im Bundeskriminalamt in Wien. Das Leben könnte schön und kurzweilig sein, säße der Arno nicht ausgerechnet in der Statistik-Abteilung. Da er für das langweilige Büroleben einen Ausgleich braucht, hat er begonnen für den Triathlon zu trainieren. Probleme bereitet ihm dabei das Schwimmen. Als die Mama ihn fragt, ob er sie für einen Kurzurlaub nach Tirol begleitet, denkt er sich, das Hotel hat auch ein eigenes Schwimmbad, also warum nicht. Dann kann er auch dort trainieren.

Arno Bussi fährt mit der Mama nach Maria Schnee. Zuvor hat er jedoch gelesen, dass der Name täuscht, denn Maria Schnee hat arge Probleme wegen akutem Schneemangel. Doch das lässt die Veranstalter des Eisfestivals nicht verzagen. Der ganze Platz vor dem Hotel ist eine große Eisfläche. Ringsum gibt es jede Menge Fressbuden und direkt am Hotel steht eine große Bühne. Das wird dann wohl doch nichts mit dem entspannten Trainieren, denkt der Arno, zumal die nette Rosa an der Rezeption ihm sagt, dass das Schwimmbad geschlossen ist.

Da stürzt sich der Arno eben doch mit der Mama in den Trubel. In der Nacht kommt dann die Mama plötzlich an und erzählt, die Rosa wurde entführt und Arno muss sie wiederfinden. Obwohl das nun nicht in seine Zuständigkeit fällt, lässt sich der Arno breitschlagen und beginnt erstmal vorsichtig zu ermitteln. Er findet heraus, dass die Rosa wirklich weg ist, doch am Abend steht sie auf einmal wieder auf der Bühne. Dann ist ja wieder alles gut, denkt der Arno, bis am nächsten Tag eine Tote auf dem Festplatz gefunden wird und Maria Schnee doch noch seinen Schnee bekommt....

Auch in Arnos drittem Fall geht es wieder rasant daher. Zum Einen ist es spannend, doch zum Anderen muss man auch immer wieder schmunzeln. Joe Fischler bleibt seinem Schreibstil treu und schafft es den Leser zunächst zu verwirren. Am Ende wird aber alles aufgeklärt und es gibt keine Ungereimtheiten. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich vergebe 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 08.04.2021

Ein wunderbares Buch über das Leuchten in der Nacht

Die Nacht leuchtet!
0

Was passiert wenn am Abend die Sonne untergeht? Am Himmel scheint blass der Mond. Plötzlich tauchen zwei Punkte in der Finsternis auf. War das eine Katze oder vielleicht ein Fuchs?

Lena Sjöberg begibt ...

Was passiert wenn am Abend die Sonne untergeht? Am Himmel scheint blass der Mond. Plötzlich tauchen zwei Punkte in der Finsternis auf. War das eine Katze oder vielleicht ein Fuchs?

Lena Sjöberg begibt sich auf eine Reise durch die Nacht. Zunächst schaut sie sich den Himmel genauer an. Dort entdeckt sie viele Sterne und den Mond. Manchmal sind auch Planeten oder Sternschnuppen zu sehen. In der Nähe der Pole kommen auch noch die Polarlichter dazu. Doch auch unten auf der Erde kann man durchaus ein Leuchten entdecken. So gibt es eine Seite über die Nachttiere. Habt ihr vielleicht schonmal etwas von Irrlichtern gehört oder von leuchtendem Moos? Wusstet ihr, dass es über 70 Arten von Leuchtpilzen gibt? Doch es gibt nicht nur Pflanzen sondern auch leuchtende Insekten. Das bekannteste ist wohl das Glühwürmchen, welches ich auch schon persönlich sehen durfte.

Die Autorin dringt auch in dunkle Höhlen vor und entdeckt die Arachnocampa luminosa. Hoch oben in den Baumwipfeln gibt es auch viele Vögel, die unter UV-Licht herrlich leuchten, genau wie viele Fische tief unten im Meer. Selbst auf Satellitenfotos konnten leuchtende Küsten festgehalten werden.

Und dann sind da natürlich auch noch die Lichter der Menschen. Hier hat sich in den letzten Jahrzehnten das Bild deutlich gewandelt. Wo früher Vollmondnächte genutzt werden mussten, gibt es heute fast überall elektrisches Licht. Lena Sjöberg wagt auch einen Blick in die Zukunft und schreibt von selbstleuchtenden Bäumen und Straßen.

Am Ende des Buches ist die Nacht vorbei und ein neuer Tag erwacht.

Uns gefällt das Buch sehr gut. Die Autorin zählt nicht einfach nur viele leuchtende Dinge auf, sondern berichtet auch über die wissenschaftlichen Hintergründe und Erkenntnisse. Trotzdem ist das Buch für Kinder gut verständlich. Da es bislang wenig Bildmaterial zur Welt des Leuchtens gibt, ist das Buch vollständig von der Autorin illustriert. Von uns gibt es für das Buch 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.03.2021

Wir kochen jetzt magisch

Die Schule der magischen Tiere – Das Kochbuch
0

Das Kochbuch der Schule der magischen Tiere lädt alle Kinder zum selber kochen ein. Zunächst stellen sich die Kinder aus den Büchern mit ihren magischen Tieren vor. Dann folgen einige Verhaltensregeln ...

Das Kochbuch der Schule der magischen Tiere lädt alle Kinder zum selber kochen ein. Zunächst stellen sich die Kinder aus den Büchern mit ihren magischen Tieren vor. Dann folgen einige Verhaltensregeln beim Kochen. Und dann kann es auch schon losgehen.

So gibt es Rezepte fürs Frühstück und für Pausensnacks. Nach der Schule kann dann etwas Warmes gekocht werden. Zum Abschluss gibt es noch Gerichte aus den Heimatländern der magischen Tiere und Partygerichte.

Wir haben schon den Gute-Laune-Smoothie ausprobiert. Er ist sehr lecker.

Als nächstes ging es dann bei uns ans Backen. Wir haben mit Max und Muriel eigene Müsliriegel hergestellt. Diese waren ebenfalls sehr lecker. Wir werden in Zukunft wohl öfters welche machen.

Doch das Buch bietet noch viele weitere Rezepte, von denen wir sicher noch viele ausprobieren werden. Alle Rezepte sind ausführlich beschrieben und mit Fotos versehen.

Uns gefällt das Buch sehr gut und wir vergeben 5 von 5 Sterne. Vielen Dank an lovelybooks und den ZS Verlag für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 25.03.2021

Reiseführer für das Land der tausend Seen

Reiseführer Mecklenburgische Seenplatte
0

Der Reiseführer liefert zunächst eine allgemeine Einleitung zur Region. Dann folgt die Landeshauptstadt Schwerin. Neben zahlreichen Farbfotos erfahren wir etwas zur Geschichte des Schweriner Schlosses. ...

Der Reiseführer liefert zunächst eine allgemeine Einleitung zur Region. Dann folgt die Landeshauptstadt Schwerin. Neben zahlreichen Farbfotos erfahren wir etwas zur Geschichte des Schweriner Schlosses. Danach folgen weitere Sehenswürdigkeiten. Alles ist mit Öffnungszeiten, Adressen und weiterführenden Webseiten versehen. Unter der Rubrik Westlich der Mecklenburgischen Seenplatte gibt es neben Schwerin auch noch Informationen zu Ludwigslust, Güstrow, Kloster Dobbertin, Plau am See, Lübz und Malchow.

Weitere Abschnitte sind Rund ums kleine Meer mit Waren, Klink, Röbel und den Müritz-Nationalpark, Neustrelitz und die Feldberger Seen mit Neustrelitz, Mirow, Rheinsberg, Feldberg und die Feldberger Seenlandschaft, Neubrandenburg und Tollensesee sowie Mecklenburgische Schweiz mit Reuterstadt Stavenhagen, Rund um den Malchiner See, den Kummerower See und den Teterower See.

Das Buch gibt Tipps zum Essen gehen, für Übernachtungen, Shopping und Ausflüge. Am Ende des Buches gibt es noch einen Überblick über die Mecklenburgische Geschichte.

Uns gefällt das Buch sehr gut und wir werden es auf jeden Fall bei unserem Urlaub nutzen.

Veröffentlicht am 25.03.2021

Lesespaß mit Juli

Und dann kam Juli
0

Paul wünscht sich ganz doll ein Haustier. Er möchte einen eigenen Hund. Doch was da eines Tages in seinem Garten steht, ist nun wirklich kein Hund. Nein, es ist ein echtes Pferd. Während Paul überhaupt ...

Paul wünscht sich ganz doll ein Haustier. Er möchte einen eigenen Hund. Doch was da eines Tages in seinem Garten steht, ist nun wirklich kein Hund. Nein, es ist ein echtes Pferd. Während Paul überhaupt nicht begeistert ist, finden es seine Eltern ganz normal und freuen sich. Nun hatten sie also ein Pferd und da es gerade Juli war, nannten sie es Juli, ganz im Sinne von Robinson Crusoe.

Als Pauls Freund Max vorbeikommt, ist auch er begeistert. Paul fragt sich, was mit den anderen nicht stimmt. Es ist doch nun wirklich nicht normal, wenn einem ein Pferd zuläuft. Max ist Pauls bester Freund. Zusammen haben sie eine Bande und ein Bandenhaus. In dieses darf außer ihnen niemand ... eigentlich, denn Juli ist das herzlich egal. Sie macht es sich in der Bude gemütlich. Juli macht überhaupt was ihr gefällt. Sie frisst das ganze Gemüse und verwüstet den Garten anschließend. Auch vor den Blumen macht sie nicht halt. Doch Pauls Eltern finden das irgendwie in Ordnung.

Paul versucht die ganze Zeit dieses Pferd wieder loszuwerden. Schließlich muss es ja irgendjemandem gehören. Juli nervt ihn nur. Seine Nachbarin Anna hingegen findet das Pferd einfach süß. Als dann eines Tages der Besitzer auftaucht, will Paul Juli plötzlich doch nicht hergeben und versucht mit ihr nach Afrika auszuwandern. Dabei merkt er, dass Juli in Wahrheit eine gute Freundin geworden ist.

Petra Eimer erzählt eine amüsante Geschichte. Diese wird durch zahlreiche bunte Illustrationen ergänzt. Im Text sind einzelne Wörter im Comicstil geschrieben, um diese hervorzuheben. Dadurch eignet sich das Buch auch für Kinder, die nicht viel Text mögen. Das Buch ist in 15 Kapitel aufgeteilt und ist somit auch für das abendliche Lesen vor dem Schlafen gut geeignet.

Die Geschichte wird von Paul erzählt und zwar in einer humorvollen und kurzweiligen Art und Weise. Ein besonderes Abenteuer für Jungen und Mädchen gleichermaßen. Am Ende des Buches gibt es dann auch Hoffnung auf einen weiteren Band in der Weihnachtszeit.

Uns hat das Buch sehr gut gefallen und wir vergeben 5 von 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere