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Veröffentlicht am 08.04.2021

Ich liebe diese Abenteuergeschichte!

Rick Nautilus - SOS aus der Tiefe
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Inhalt:
An Bord der Nautilus steuern Rick, Ava und Emilio eine unerforschte Insel an. Plötzlich entdecken sie eine Flaschenpost! Darin steckt jedoch keine Schatzkarte, sondern ein Hilferuf. Und eine Schnur ...

Inhalt:
An Bord der Nautilus steuern Rick, Ava und Emilio eine unerforschte Insel an. Plötzlich entdecken sie eine Flaschenpost! Darin steckt jedoch keine Schatzkarte, sondern ein Hilferuf. Und eine Schnur an der Flasche führt die drei Freunde immer tiefer hinab in den Ozean … Welches Geheimnis erwartet sie da unten? Welche Gefahren lauern auf sie? Das müssen die Freunde unbedingt herausfinden!

Meinung:
Rick und seine Freunde, der Piratenjunge Emilio und die Ozeanerin Ava, erleben gemeinsam die dicksten Abenteuer. Mit dem U-Boot Nautilus, das Ricks Eltern vor einigen Jahren gebaut haben, bereisen die Freunde die Weltmeere. Eines Tages finden Rick, Ava und Emilio eine geheimnisvolle Flaschenpost, in der ein Hilferuf steckt. Eine an der Flasche befestigte Schnur führt die Freunde tief in den Ozean und zum Absender des Hilferufs.

Als ich zum ersten Mal von Rick Nautilus gehört habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich liebe Abenteuergeschichten für Kinder. Und diese hier klang nach etwas, was ich in dieser Form noch nicht so oft gelesen habe. Das Meeressetting gepaart mit den Abenteuern, die die Freunde bestehen, stachelte meine Neugierde nur noch mehr an.

Und so griff ich mit doch schon recht hohen Erwartungen zu diesem Buch. Gleich vorweg kann ich sagen, dass diese auch vollumfänglich erfüllt wurden. Denn ich hatte ab der ersten Seite wirklich riesig viel Spaß mit Rick und seinen Freunden.

Dies liegt unter anderem an dem tollen Setting. Ich liebe das Meer. Das Buch hat mir daher ein wenig mein Fernweh gemildert, da aufgrund der aktuellen Corona-Lage ein Urlaub am Meer einfach nicht möglich ist. Umso schöner war es gemeinsam mit Rick, Ava und Emilio das Meer unsicher zu machen. Aber auch die ruhigen Momente am Meer werden wundervoll eingefangen. Dazu gehört natürlich auch das Betrachten eines Sonnenuntergangs. Jeder der diesen bereits einmal am Meer erlebt hat, weiß sicherlich wovon ich spreche.

Aber auch die Abenteuer kommen in diesem Buch nicht zu kurz. Aufgrund der Kürze des Buches überschlagen sich die Ereignisse an manchen Stellen und die Geschichte wird schnell vorangetrieben. Dies ist genau nach meinem Geschmack und war für mich daher zu keiner Zeit ein Problem.
So entdecken die Freunde dabei nicht nur eine geheimnisvolle Stadt unter dem Meer, sondern müssen sich auch gegen Hai-Zwillinge oder eine riesige Gruppe Quallen bewähren.
Gerade gegen Ende hin stockte selbst mir als Erwachsene der Atem. Ich war fasziniert von der düsteren Stimmung und der Angst, die die Charaktere auf den letzten Seiten des Buches erleben.

Zudem werden die Themen Umwelt- und Tierschutz in diesem Buch nicht außer Acht gelassen.

Wieder sehr begeistert bin ich von den Zeichnungen von Timo Grubing. Ich finde es toll, dass der Illustrator für diese Reihe ausgewählt wurde, da ich bereits seine Zeichnungen in der Abenteuer Reihe "Wild Claws" sehr geliebt habe.

Fazit:
Der erste Band der neuen Rick Nautilus Reihe lässt keine Wünsche offen. Abenteuerbegeisterte Kids und Fans vom Meer, werden mit diesem Abenteuer viel Spaß haben. Ich habe das Meeressetting, die vielen Abenteuer und Rätsel, sowie die Spannungselemente im Buch sehr genossen.
Nun freue ich mich riesig auf den zweiten Band!
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 08.04.2021

Für kleine Gärtner ein Muss mit schönen Spannungselementen

Lea Lavendel und das Gänseblümchenwunder (Lea Lavendel 1)
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Inhalt:
Mist! Beim Tortraining hat Lea den Ball versehentlich in den Garten ihrer schrulligen Nachbarin gepfeffert und eine Scheibe von deren Gewächshaus zerbrochen. Um ihre Schulden abzuarbeiten hilft ...

Inhalt:
Mist! Beim Tortraining hat Lea den Ball versehentlich in den Garten ihrer schrulligen Nachbarin gepfeffert und eine Scheibe von deren Gewächshaus zerbrochen. Um ihre Schulden abzuarbeiten hilft Lea der alten Dame bei der Pflege ihrer Pflanzen. Und was für merkwürdige Gewächse bei Hortensia Pfeffer blühen! Zahnbürstenbäume, Schokoladenblumen und Spatzenzungen − sogar ganz normale Gänseblümchen scheinen hier höchst ungewöhnliche Eigenschaften zu haben!
Ehe sie es sich versieht, steckt Lea mitten in einem fantastischen Abenteuer! Sie wird zur Nachwuchskräuterhexe ausgebildet und versucht - mit einer gehörigen Prise Magie - Hortensias wunderbaren Garten vor den fiesen Plänen des Bürgermeisters zu retten ...

Meinung:
Als Lea mit ihrem Fußball eine Scheibe im Gewächshaus ihrer etwas komisch wirkenden Nachbarin Hortensia Pfeffer zerstört, ist ihr klar, dass sie den Schaden ersetzen muss. Doch Hortensia möchte Leas Taschengeld nicht. Viel mehr wünscht Hortensia sich, dass Lea ihr in ihrem großen Garten zur Hand geht. Lea stimmt dem Handel ein, möchte sie doch ihr Taschengeld für richtig tolle Fußballschuhe ausgeben. Schnell entpuppt sich Hortensia Pfeffers Garten für Lea zu einem Ort voller Wunder und seltener Pflanzen. Doch damit nicht genug fangen die Pflanzen eines Tages an mit Lea zu sprechen. Und Hortensia weiht sie in das Geheimnis der Pflanzenflüsterer ein. Alles könnte so schön sein, doch der Garten ist in Gefahr. Denn der Bürgermeister hat ein Auge auf diesen geworfen und plant dessen Zerstörung.

Ich liebe Geschichten in denen magische Dinge vor sich gehen und in denen Tiere oder Pflanzen sprechen können. Auch klang der Garten von Hortensia Pfeffer nach einem magischen Ort, den ich daher mit dem Mädchen Lea sehr gerne entdecken wollte.

Lea ist zu Beginn alles andere als begeistert darüber bei der etwas komisch wirkenden Hortensia im Garten zu arbeiten. Auf der anderen Seite ist sie froh, nicht bei ihren Eltern im Garten mitarbeiten zu müssen. Denn diese nehmen an einem Wettbewerb für den schönsten Garten der Stadt teil und machen aus ihrem Garten einen grauenvoll trostlosen Steingarten. Hier blutet selbst Lea das Herz, die eigentlich mit Blumen bisher nicht so viel am Hut hatte. Doch dank Hortensia und ihrem Geheimnis der Pflanzenflüsterei wird Lea immer mehr in die artenreiche Welt der Pflanzen eingeführt.

Mir hat Leas erstes Abenteuer sehr viel Freude bereitet. Ich mochte es, wie Lea in die Welt der Pflanzenflüsterer eingeführt wird und sich schon nach kurzer Zeit mit dieser wahnsinnig verbunden fühlt. Zudem erhält Lea ihren ersten Pflanzengefährten, das Gänseblümchen Bella. Und gemeinsam erleben die Beiden ein spannendes Abenteuer. Denn neben der Einführung in die Lehre als Pflanzenflüsterin geht es auch darum die Natur zu schützen. Der grauenvolle Bürgermeister hat es nämlich auf den Garten von Hortensia Pfeffer abgesehen und setzt alles daran um diesen zu zerstören.

Gleich zu Beginn der Geschichte werden dem Leser anhand eines Personenverzeichnisses die wichtigsten Personen vorgestellt. Und wir erhalten einen Hinweis darüber, dass es alle im Buch genannten Pflanzen tatsächlich gibt. Dies fand ich furchtbar spannend, da ich bis dato noch nie etwas von einer Schokoladenblume oder einem Zahnbürstenbaum gehört hatte. So lernt man als Leser auch gleich noch etwas dazu. Ganz nebenbei lernt man zudem etwas über die teilweise heilende Wirkung der Pflanzen und Kräuter.
Ich fand es einfach nur zauberhaft, dass Lea in dieser Geschichte entdeckt wie schön die Natur mit all ihren Pflanzen und Bäumen doch sein kann und was es heißt einen richtigen Freund an ihrer Seite zu haben.

Das Buch richtet sich an Kinder ab 8 Jahren und bietet sich sehr gut zum Selberlesen an. Die Schrift ist recht groß, der Schreibstil einfach gehalten und die Geschichte wird immer wieder durch bunte Bilder aufgelockert. Diese wurden von Illustratorin Tessa Rath gezeichnet.
Ich finde es richtig klasse, dass wir in diesem Buch nicht nur in den Genuss von vielen Illustrationen kommen, sondern diese auch noch farbig sind!

Fazit:
Für kleine Gärtner ab 8 Jahren ist dieses Buch ein Traum. Aber auch Fans von Reihen wie „Der Zaubergarten“ oder „Flora Botterblom“ werden Lea Lavendel lieben. Auch mich konnte das erste Abenteuer von Lea und ihrem Gänseblümchen Bella überzeugen. Eine leichte Geschichte, die für die Altersgruppe genau die richtigen Spannungselemente aufweist, und die vielen wissenswerten Dingen, die man wie nebenbei über die verschiedenen Pflanzen erfährt, haben mich absolut abgeholt und überzeugt.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 01.04.2021

Ein Buch das in der heutigen Gesellschaft ein ganz wichtiges Beispiel für Akzeptanz und Vielfalt ist

Das alles ist Familie
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Inhalt:
Als Lars mit seiner Mama vom Einkaufen zurückkommt, entdeckt er ein Päckchen auf dem Bürgersteig vor ihrem Haus. „An Familie" steht darauf – den Rest kann man nicht mehr lesen, denn der Regen hat ...

Inhalt:
Als Lars mit seiner Mama vom Einkaufen zurückkommt, entdeckt er ein Päckchen auf dem Bürgersteig vor ihrem Haus. „An Familie" steht darauf – den Rest kann man nicht mehr lesen, denn der Regen hat die Schrift verschmiert. Gemeinsam mit Lina, die nebenan wohnt, macht sich Lars auf eine Entdeckungsreise durch die Nachbarschaft und lernt dabei die unterschiedlichsten Familien kennen. Wem das Päckchen wohl gehört?

Meinung:
Als Lars mit seiner Mutter vom Einkaufen zurückkommt, liegt vor ihrer Haustür ein Päckchen. Leider hat der Regen die Adresszeile verschmiert, sodass man nur "An Familie" und die Straße, in der Lars mit seiner Mutter lebt, entziffern kann. Lars möchte das Päckchen zu seinem rechtmäßigen Besitzer bringen und macht sich daher daran von Haus zu Haus zu gehen. Dadurch lernt Lars viel über die Bedeutung einer Familie und begegnet auf seiner Reise den unterschiedlichsten Familienkonstellationen.

Als ich diesen Titel in der Verlagsvorschau entdeckt habe, war mir sofort klar, dass mein Sohn und ich dieses Buch unbedingt lesen müssen. Denn das Thema der Vielfältigkeit unter uns Menschen gewinnt in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung.
Umso schöner finde ich es, dass Autor Michael Engler ein solches Buch geschrieben hat und im arsEdition Verlag veröffentlichen durfte.

Gemeinsam geht der Leser mit dem Jungen Lars auf eine einmalige Reise quer durch die Vielfalt der verschiedenen Familienkonstellationen. Hier ist wirklich alles vertreten, von der Patchworkfamilie, über eine Familie die nur aus zwei Müttern besteht bis hin zu einer Familie, die ein Kind adoptiert hat, ist alles dabei.

Mein Sohn und ich fanden es super spannend gemeinsam mit Lars an den verschiedenen Haustüren zu klingeln und die jeweiligen Geschichten der Familien zu erfahren.
Und so kommt es, dass Lars das Wort Familie am Ende der Geschichte mit ganz anderen Augen betrachtet.

Mich als Erwachsene hat vor allen Dingen die Aussage "Vielleicht ist Familie sein einfach nur, wenn man sich liebt." tief berührt. Ich finde, es spiegelt perfekt wider, dass jede Familie auf ihre ganz eigene Art einzigartig und besonders ist. Denn leider werden Familien, die nicht den alten Vorstellungen einer traditionellen Familie entsprechen, auch heute noch anders behandelt, als man sich dies wünscht.
Umso wichtiger finde ich dieses Buch und kann es daher nur jedem ans Herz legen. Ich hoffe, dass dieser Titel in vielen Kindergärten und Büchereien einen Platz finden und von ganz vielen Menschen gelesen wird!

Am Ende des Buches werden dann noch einmal alle Familien aufgelistet, die in dieser Geschichte aufgetaucht sind. Es bleibt sogar noch ein kleiner Platz für ein Foto frei, in dem man ein Bild seiner eigenen Familie einkleben kann.

Fazit:
Ein Buch das in der heutigen Gesellschaft ein ganz wichtiges Beispiel für Akzeptanz und Vielfalt ist. Ich kann nur hoffen, dass diese Geschichte den Weg in viele Kinderzimmer, Büchereien oder Kindergärten finden wird!
Meinem Sohn und mir hat diese besondere Geschichte wirklich viel Freude bereitet!
Daher vergeben wir 5 von 5 Junior-Hörnchen.

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Veröffentlicht am 01.04.2021

Ich liebe, liebe, liebe diese Reihe!

Ritter werden leicht gemacht - Kampf um die Burg
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Inhalt:
Sam J. Butterkappe hat einen Traum: Er möchte ein Ritter werden, edel und verwegen. Doch dazu muss er gemeinsam mit seiner Cousine Brunella sechs Aufgaben erfüllen. Diese werden dem Ritter-Azubi ...

Inhalt:
Sam J. Butterkappe hat einen Traum: Er möchte ein Ritter werden, edel und verwegen. Doch dazu muss er gemeinsam mit seiner Cousine Brunella sechs Aufgaben erfüllen. Diese werden dem Ritter-Azubi und seiner treuen Gefährtin Tag für Tag von einer alten Schriftrolle vorgegeben. Die fünfte Lektion soll darin bestehen, einen furchterregenden Feind zu besiegen und die Kunst des fairen Kampfes zu erlernen. Da es ganz fürchterlich schneit, sitzen Sam und Brunella allerdings auf Burg Falterstaub fest. Im Keller treffen sie auf eine schreckliche Riesenschlange. Wird es Sam und Brunella gelingen, die Burg von diesem Ungetüm zu befreien?

Meinung:
Sam kann es nicht glauben, aber ihm steht bereits die fünfte von sechs Aufgaben (um ein wahrhaft echter Ritter zu werden) bevor. Doch ein Schneesturm verhindert, dass seine Cousine Brunella und er Burg Falterstaub verlassen können. Wie soll er hier nur die fünfte Aufgabe erledigen? Diese beinhaltet nämlich die Kunst des fairen Kampfes zu erlernen und einen furchterregenden Feind zu besiegen.
Nun, Sam findet seine Tante Eiltrud schon ziemlich furchterregend, aber sie kann ja wohl kaum der gefürchtete Feind sein. Im Keller der Burg werden Sam und Brunella dann tatsächlich fündig.

Hierbei handelt es sich um den fünften Band der Ritter werden leicht gemacht-Reihe von Vivian French. Wer meinen Blog ein wenig genauer verfolgt, der weiß, dass ich ein riesiger Fan von Sam J. Butterkappe (ich liebe diesen Namen!) und seiner Cousine Brunella bin. Von daher musste ich das Buch sofort verschlingen, nachdem es bei mir eingezogen ist.

Dieses Mal spielt die Handlung tatsächlich die ganze Zeit auf Burg Falterstaub. Ich persönlich war von dieser Tatsache sehr begeistert. Denn so eine alte Burg bietet doch reichlich geheime Verstecke, verschlossene Türen und dunkle Geheimnisse.

Und so erfährt der Leser in diesem fünften Band einiges über die Vergangenheit von Onkel Archibald und Tante Eiltrud. Dies fand ich richtig klasse, denn beide Charaktere haben mich die gesamte Reihe über schon sehr gereizt. Und ich bin froh, dass diese Beiden in Band 5 mehr in den Fokus gerückt sind.
Denn gerade Onkel Archibalds Vergangenheit zeugt davon, dass er früher einmal selbst ein Ritter gewesen sein muss. Doch Tante Eiltrud möchte nichts von Rittern, Schwertkämpfen und Ritterrüstungen wissen.
Tatsächlich bekommen wir in diesem fünften Band nicht nur die herrische und aufbrausende Tante zu Gesicht. Nein, zum ersten Mal dürfen wir auch einen kleinen Blick hinter Tante Eiltruds Fassade werfen.

Ansonsten ist die Geschichte wieder absolut niedlich geschrieben. Es ist zwar kein Buch, bei dem man Nägel kauend daneben sitzt und sich fragt wie alles weitergehen wird, aber die Reihe kann mit so vielen anderen Dingen punkten, dass ich hier einfach keinen hohen Spannungsfaktor benötige. Gerade wenn man bedenkt, dass sich die Reihe an Leser ab 8 Jahren richtet, ist der Spannungsfaktor genau richtig gewählt.

Natürlich sind auch die Zeichnungen von David Melling mittlerweile ein fester Bestandteil dieser Reihe geworden. Der Zeichenstil ist teilweise leicht verwischt und unscharf, macht ihn aufgrund dessen aber gerade so unverwechselbar und einmalig.

Viel zu schnell ist man dann auch schon wieder durch dieses tolle Büchlein durch. Dies ist tatsächlich auch der einzige Kritikpunkt, den ich an der ganzen Reihe habe: Die Bücher könnten mindestens 100 Seiten dicker sein.
Und so blicke ich dem sechsten und leider letzten Band der Reihe mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Denn natürlich freue ich mich wahnsinnig auf das Finale, bin jedoch auch ziemlich traurig darüber dann Abschied von den liebgewonnenen Charakteren nehmen zu müssen!

Fazit:
Ritter werden leicht gemacht ist eine dieser Reihen, die in meinen Augen so viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte und die ein wenig in der Masse an guten Kinderbüchern untergeht.
Die Charaktere sind wirklich super süß und die Aufgaben die Sam und Brunella in jedem Band lösen müssen sind toll aufgebaut.
Auch der interessante Zeichenstil trägt seinen Teil dazu bei, dass diese Reihe zu meinen liebsten Kinderbuchreihen zählt.
Am Ende gibt es nichts anderes als hellauf begeisterte 5 von 5 Hörnchen!

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Veröffentlicht am 31.03.2021

Zauberhaft schönes Wimmelbuch - ein MUSS für Fans von Wimmelbüchern!

Wer wohnt denn da im tiefen Wald?
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Inhalt:
Ob Frühjahrsputz, Sommerfest, herbstliches Lagerfeuer oder Schneeballschlacht im Winter – im Wald ist immer etwas los! In diesem liebevoll illustrierten Wimmelbuch zeigt uns der Bär sein Zuhause ...

Inhalt:
Ob Frühjahrsputz, Sommerfest, herbstliches Lagerfeuer oder Schneeballschlacht im Winter – im Wald ist immer etwas los! In diesem liebevoll illustrierten Wimmelbuch zeigt uns der Bär sein Zuhause und stellt uns seine Freunde vor: Kaninchen, Frau Eule, Wiesel, Mama Fuchs, Papa Maus und viele mehr … Kannst du sie alle finden?

Meinung:
Junge Leser ab 4 Jahren werden mit diesem wunderschön illustrierten Wimmelbuch in das Waldleben entführt. Auf vielen toll gestalteten Doppelseiten wird das Leben der Waldbewohner mit einem Augenzwinkern dargestellt. So lernen die Kinder wie nebenbei auch noch ein paar neue Tierarten kennen.

Der Leser startet in das Buch mit einem Frühjahrsputz, darf einen Blick in die Waldschule werfen und feiert mit Kaninchen seinen Geburtstag unter Tage im Kaninchenbau.
Weiter geht es mit einem Sportfest im Sommer, Schwimmen im See und einem Picknick im Wald. Auch darf man einer Theatervorstellung der Waldtiere beiwohnen.
Natürlich darf auch ein Regentag, ein lauschiger Abend am Lagerfeuer und ein Winterfest in diesem Buch nicht fehlen.

All diese Dinge werden auf je einer Doppelseite wirklich absolut zauberhaft in Szene gesetzt. Ich finde, hier ist der doch schon recht hohe Preis von knapp 20 Euro wirklich absolut gerechtfertigt. Denn in diesem Buch gibt es unglaublich viel zu entdecken. Auf jeder Doppelseite gibt es Reime und Gedichte. Im unteren Teil der Seite werden den Kindern dann verschiedene Dinge aufgelistet, die es auf dem jeweiligen Bild zu finden gilt.

Mein Sohn hatte großen Spaß daran durch das Buch zu blättern und die verschiedenen Tiere zu entdecken. Besonders begeistert war er davon, dass es immer wieder viele humorvolle Szenen zu betrachten gibt.

Auf insgesamt 16 Doppelseiten begleitet man die Bewohner des Waldes durch das gesamte Kalenderjahr. So gibt es einfach wahnsinnig viel zu entdecken.
Wie es bei einem Wimmelbuch üblich ist, geht dabei der Reiz nach neuen Dingen Ausschau zu halten nie verloren. So wird man auch noch beim dritten und vierten Griff zum Buch viele Dinge entdecken, die einem vorher nicht aufgefallen sind.

Am Ende des Buches wartet noch ein Naturlehrpfad auf die Kinder. Dieser bietet Anregungen und jede Menge Ideen, was man draußen alles entdecken und tun kann.

Fazit:
Dieses Wimmelbuch wird Groß und Klein zum Staunen bringen. Natürlich war dies nicht unser erstes Wimmelbuch, doch die liebevoll illustrierten Bilder haben uns schockverliebt zurückgelassen. Egal wie oft man einen Blick in dieses Buch wirft, man wird jedes Mal etwas zauberhaft Neues entdecken.
Wir vergeben 5 von 5 Junior-Hörnchen.

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