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Veröffentlicht am 05.05.2022

Eine Frau geht ihren weg

Endlich noch nicht angekommen
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Sehr offen und ehrlich erzählt Desiree Nosbusch aus ihrem Leben wie alles anfing, dass ihr Sprachtalent ihr so vieles ermöglichte. Über den Anfang bei Radio Luxemburg als Teenager. Später in der Fernsehwelt ...


Sehr offen und ehrlich erzählt Desiree Nosbusch aus ihrem Leben wie alles anfing, dass ihr Sprachtalent ihr so vieles ermöglichte. Über den Anfang bei Radio Luxemburg als Teenager. Später in der Fernsehwelt die schon zur damaligen Zeit hart umkämpft war. Ihren Lebensweg so offen mitzuerleben war schon sehr interessant. In Luxemburg gab es kaum Widerstand gegen die Deutschen im Krieg, ich wusste gar nicht, dass es in Luxemburg keine Armee gab. Sie verheimlichte ihre Arbeit beim deutschen RTL Sender und fand eines Tages auf ihrer Schultasche ein Hakenkreuz. Es gab nicht nur Höhen, es gab viele Niederlagen. Es blieb auch vieles auf der Strecke . Und wie sie über ihren Beruf als Schauspielerin erzählt, das die Schauspielerei die Abwesenheit von Gewohnheit sei. Sie hat viele Grenzen übersprungen und sie fühlte sich von den Menschen in ihrem Heimatland nicht geliebt. Kein Mann konnte ihr aber Schönes nehmen oder sie zu brechen. Eine starke Frau die auch über Vergewaltigung spricht.

Sehr einfühlsame Stimme, das hat Freude gemacht zuzuhören. Ich hatte manchmal das Gefühl die Sprecherin sitzt bei mir auf der Couch und erzählt mir sehr feinfühlig aus ihrem abenteuerlichen Leben. Ihr gesprochener Text über tiefe Einblicke in ihr Leben kam so gut rüber, ich kann nur sagen, es lohnt sich dieses Hörbuch anzuhören. Konnte den Kopfhörer nicht absetzen, ich hab selbst beim Abwasch in der Küche der angenehmen Stimme der Autorin gelauscht. Neu für mich war auch, das es den Satz Ich liebe dich in der luxemburgischen Sprache nicht gab.

Eine beeindruckende Biographie, ich empfehle das Hörbuch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 04.05.2021

Sehr unterhaltsamer Weihnachtskrimi

Leise rieselt der Tod
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Jennifer ist der Freund abgehauen, aber deshalb trägt sie kein Trübsal. Ihr enger Schulfreund Tom (inzwischen Landarzt) hat ein großes altes Haus gekauft, nachdem Jennifer ihm behilflich war bei ihrer ...

Jennifer ist der Freund abgehauen, aber deshalb trägt sie kein Trübsal. Ihr enger Schulfreund Tom (inzwischen Landarzt) hat ein großes altes Haus gekauft, nachdem Jennifer ihm behilflich war bei ihrer Bank den Kredit zu gekommen. Er lädt sie über die Feiertage ein und das ruhige Fest entpuppt sich alles andere als entspannt. Am ersten Tag schon fällt Jennifer nach dem Jogging über eine Leiche. Dann kommt auch noch Toms Familie und Jennifer muss backen. Die Polizei hat Tom in Verdacht etwas mit der Leiche zu tun zu haben. Also ermittelt Jennifer auf eigene Faust. Es werden alte Tagebücher von Uta Möbius der Toten gefunden. Die Spur führt zum Flirt für einsame Herzen. Und dann gibt es noch Hochwasser im Dorf. Tja, da hängt die gute Jennifer mittendrin. Ob sie den wahren Täter überführen wird, das wird die Frage sein. Alles weitere wird nicht verraten, bitte selbst lesen, es lohnt sich.

Es war mein erstes Buch von Frau Aechtner, aber ganz sicher nicht mein Letztes. Ich bin begeistert vom Erzählstil der Autorin, locker und ein bisschen witzig erzählt, das mag ich sehr. Eine gute spannende Geschichte die bis zum Schluss hochgehalten hat. Nicht so brutal und blutig. Das sind Geschichten, welche ich gerne lese. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Ein Plus gibt es noch für die Weihnachtsrezepte. Das hebt die Weihnachtsstimmung bei mir. Schnelle Stollen Muffins hab ich mir sofort notiert.

Danke für die schönen Lesestunden, ich hatte das Buch in 2 Tagen ausgelesen. Ich vergebe die volle Punktzahl und eine Kaufempfehlung. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Das Cover ist meiner Meinung nach treffend gewählt.

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Veröffentlicht am 30.04.2021

Es blitzt und donnert

Mordswetter
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Krimis die im eigenen Land spielen lese ich sehr gerne. Manchmal findet man sich in Gegenden darin wieder, die einem selbst vertraut sind. Oder wo man zumindest schon einmal in Urlaub war.

Auf einem Campingplatz ...

Krimis die im eigenen Land spielen lese ich sehr gerne. Manchmal findet man sich in Gegenden darin wieder, die einem selbst vertraut sind. Oder wo man zumindest schon einmal in Urlaub war.

Auf einem Campingplatz wird eine weibliche Leiche gefunden. War es Fremdeinwirkung oder doch nur der Blitz der einschlug? Hauptkommissar Bär trifft seine alte Flamme wieder, die sich aber nicht für ihn interessiert. Als dann eine weitere Leiche gefunden wird, glaubt der Kommissar nicht mehr an tödliche Blitzschläge. Roberta und Maik allein im Zelt, da liegt ein Messer, die Sache wird gefährlich. Oder doch nicht?

Leicht hat es in diesem Fall Kommissar Bär nicht, er trifft immer wieder seine einstige Freundin Roberta bei seinen Ermittlungen. Der Gewitterfotograf macht sich sehr verdächtig, ob es dem Kommissar gelingt ihn an den Eiern zu fasssen. Bitte selbst lesen.

Ein sehr unterhaltsamer spannender Krimi, dessen Ende ich so nicht wirklich erwartet habe. Mein Verdacht wurde nicht bestätigt. Überhaupt waren für mich viele Passagen nicht vorhersehbar, so soll es sein bei einem guten Krimi. Roberta ist eine starke Protagonistin, die mir sehr gefallen hat. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten.

Interessant fand ich auch, was man alles man über das Wetter erfährt. Und was die Wetterstationen alles messen. Und das es mindestens 500.000 Blitzeinschläge jährlich bei uns gibt. Und noch mehr, hier hat die Autorin sehr gut recherchiert.

Bei Krimis dieser Autorin schalte ich gerne den Fernseher aus, damit ich ungestört lesen kann. Ich habe keine Minute bereut und spreche eine Lese Empfehlung aus.

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Veröffentlicht am 17.01.2018

sehr spannende Geschichte

Am Anfang war die Stille
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Als Nele eines Morgens nach ihrer Tochter Lotta sieht, stellt sie mit Entsetzen fest, das Kinderbettchen ist leer. Was muss das für ein Anblick für eine Mutter sein? Ihr erster Gedanke, das Kind wurde ...

Als Nele eines Morgens nach ihrer Tochter Lotta sieht, stellt sie mit Entsetzen fest, das Kinderbettchen ist leer. Was muss das für ein Anblick für eine Mutter sein? Ihr erster Gedanke, das Kind wurde entführt. Die Polizei sieht die Sache anders. Sie verdächtigt Nele ihre Tochter Lotta getötet zu haben. Sie recherchieren in Neles Vergangenheit.

Das erschwert die Sache für sie. Niemand glaubt ihr, und wie schnell bricht auch ein Vertrauen, wenn man verdächtigt wird. Ihr Leben gerät aus der Balance, sie verliert alles was sie hatte. Aber aufgeben, niemals. Sie fasst den Entschluss auf eigene Faust ihre Tochter zu finden. Ob es ihr gelingt bitte selbst lesen.

Die Geschichte ist spannend und emotional zugleich. Die Autorin schreibt flüssig, die Artikulierung ist einwandfrei. Ich konnte mich schnell in die Geschichte einlesen. Das Ende um Lotta und ihre Mutter war etwas voraussehbar, aber die Spannung wurde immer packender. Ich fand das Buch lesenswert, ich fühlte mich gut unterhalten.

Es mein erstes Buch von Leonie Haubrich, aber ganz bestimmt nicht mein letztes. Ich vergebe 5 Sterne.

Veröffentlicht am 17.02.2026

Wunderschöner Wohlfühl Roman

Winterglück und Inselzauber: Ein Weihnachtsfest auf Borkum
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Der Fährverkehr zwischen Borkum und dem Festland muss eingestellt werden, weil ein heftiger Schneesturm über die Insel fegt. Mobilfunk und Internet sind ausgefallen. Somit strömen viele Gäste in Julias ...

Der Fährverkehr zwischen Borkum und dem Festland muss eingestellt werden, weil ein heftiger Schneesturm über die Insel fegt. Mobilfunk und Internet sind ausgefallen. Somit strömen viele Gäste in Julias Sterwegs kleine Pension Meereszauber. Seit dem letzten Sommer kümmert sie sich um das in die Jahre gekommene Gasthaus. Spontan beschließt sie ihren Gästen, ein unvergessliches Weihnachtsfest zu bescheren. Aber nicht alle sind erfreut auf der Insel zu bleiben da sie dringend zur Arbeit wieder nach Hause müssen. Eigentlich wollte Julia über Weihnachten die Pension schließen und mit Sohn Leon zu Katrin ins Allgäu reisen. Der Eissturm an der Nordseeküste lässt sie nicht weg, weil es keine Möglichkeit gibt, die Insel zu verlassen. Musikerin Nina Vogt im Hauptberuf Verkäuferin in einer Boutique bangt um ihre Gesangskarriere, lediglich Rentner Gerd und seine Frau Flora, seit Jahren Stammgast, haben nichts dagegen, auf der Insel zu bleiben. Ist Simon Lehnfeld wirklich ein gestresster Manager? Jedenfalls scheint er fast mit seinem Handy verheiratet zu sein. Und dazu noch besessen von seiner Arbeit. Julias Sohn Leon mag ihn sehr. Vater Jasper hat aber Angst, dass er sich zu sehr an ihn hängt.

Wie wird Julia ihren Gästen jetzt ein in Erinnerung bleibendes Weihnachtsfest bescheren? Es gibt viel zu organisieren, aber es sieht auch bald nach einer gefühlsbetonten Überraschung aus.

Einen wunderschönen Wohlfühl-Roman hat Claudia Schirdewan hier geschrieben. Liebe Herz und Schmerz, es passt einfach alles. Tolles Winterfeeling mit entspannter Insel Atmosphäre. Julias kleine Pension versprüht ein richtig gemütliches Insel Ambiente. Sympathische Charaktere und eine Geschichte wie aus dem echten Leben. Ein flüssiger Schreibstil ließ mich die Geschichte sehr angenehm lesen.

Das Ende war für mich vorhersehbar, aber ich spreche gerne eine Leseempfehlung aus.



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