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Veröffentlicht am 30.04.2021

Gemütlicher Krimi mit Schwachstellen

Mord auf Provenzalisch
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Der Roman „Mord auf Provenzalisch“ von Serena Kent handelt von Penny, die von England nach Südfrankreich gezogen ist. Als bei der Eröffnung einer Galerie einer der Künstler an einer Olive erstickt, beginnt ...

Der Roman „Mord auf Provenzalisch“ von Serena Kent handelt von Penny, die von England nach Südfrankreich gezogen ist. Als bei der Eröffnung einer Galerie einer der Künstler an einer Olive erstickt, beginnt Penny sich zu fragen, ob es sich um einen Unfall oder Mord handelt.
Das Cover ist passend zum Inhalt gestaltet. Es spiegelt die Schönheit und Urlaubsstimmung wieder, die ich während des Lesens erfahren habe.
Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig und rasant lesen. Häufig gibt es Beschreibungen des Settings, sodass man das Gefühl hat, man sei vor Ort. Auch sind humorvolle Stellen zum Schmunzeln enthalten. Ab und an sind französische Wörter dabei. Wer des französischen nicht mächtig ist, wird allerdings selten erfahren, was von den Charakteren gegessen wird.
Penny ist der Hauptcharakter der Geschichte. Sie kam mir sehr ambivalent vor. Einerseits ist sie taff, dann aber wieder naiv und unsicher. Auch die Nebencharaktere sind sehr flach gehalten und tragen wenig bis Klischeehaftes zum Geschehen bei. Diese Kombination führt daher zu teils langatmigen Stellen. Wer zudem den ersten Band nicht gelesen hat, wird anfangs Schwierigkeiten haben, die Personen unterscheiden zu können. Ich hätte daher eine kurze Personenübersicht zu Beginn als hilfreich empfunden.
Die Handlung beinhaltete plotholes, aus welchen mehr hätte geholt werden können. Nichtsdestotrotz gab es für mich unerwartete Wendungen und ein noch überraschendes Ende. Zudem ist es sehr gemütlich gehalten, und somit ein Krimi für leichte Gemüter. Leider sind bei mir wichtige Fragen nach dem Beenden des Buches unbeantwortet geblieben. Zudem gab es Momente, die definitiv unrealistisch und/oder übertrieben waren. Dies hat das Buch in meinen Augen sehr geschwächt.
Abschließend kann ich daher sagen, dass es sich bei dem Buch um einen gemütlichen, leichten Krimi handelt, der gute Laune beim Lesen verbreitet hat, aber einige Schwachstellen aufweist.

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Veröffentlicht am 23.01.2021

Humorvolle Anekdoten für die Frau ab 40

Ich hatte mich jünger in Erinnerung
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Das Buch „Ich hatte mich jünger in Erinnerung“ ist eine Sammlung von mehreren kurzen Erzählungen aus dem Leben der beiden Autorinnen und wie sie mit dem Alter (vermeintlich „alten“ Alter) umgehen. Diese ...

Das Buch „Ich hatte mich jünger in Erinnerung“ ist eine Sammlung von mehreren kurzen Erzählungen aus dem Leben der beiden Autorinnen und wie sie mit dem Alter (vermeintlich „alten“ Alter) umgehen. Diese Erzählungen sind humorvoll gestaltet und lassen sich einfach und flüssig lesen. Dabei ist „Hintergrundwissen“ gefragt. Deshalb empfehle ich das Buch auch nur für Frauen ab 40 Jahren.

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Veröffentlicht am 05.01.2021

Eine unaufregende Geschichte in Londons Theaterwelt

Kiss me in London
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In „Kiss me in London“ von Catherine Rider treffen Jason Malone und Cassie Winter bei einer Vorführung von Les Misérables in London aufeinander. Während Jason in London auf eine Kariere als Schauspieler ...

In „Kiss me in London“ von Catherine Rider treffen Jason Malone und Cassie Winter bei einer Vorführung von Les Misérables in London aufeinander. Während Jason in London auf eine Kariere als Schauspieler hofft, drückt Cassie sich davor, nach Abbruch ihres Studiums nach Hause zu ihrer Familie zu kehren.
Nachdem ich von „Kiss me in London“ vollkommen überzeugt war, enttäuscht mich dieser Teil, der im Übrigen in sich abgeschlossen ist. Den Großteil des Buches verbringen die Charaktere mit verschiedenen Stücken, was sehr eintönig ist, wenn man nichts über diese weiß. Trotzdem sind ab und an auch interessantere Stellen dabei.
Die beiden Charaktere durchleben eine Entwicklung, aber plötzliche Ausbrüche beider konnte ich nicht nachvollziehen, was die Handlung nicht ganz schlüssig macht.
Dennoch war das Ende sehr überraschend und hat vorerst unscheinbare Szenen erklärt. Das hat das Buch gerettet.
Auch wenn die Geschichte thematisch in der Vorweihnachtszeit spielt, handelt es sich lediglich um eine Wintergeschichte ohne weihnachtlichen Glanz.
Ich empfehle all denen das Buch zu lesen, die sich für Theater, Schauspielerei und London sowie (Jungend-)Liebesgeschichten interessieren.

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Veröffentlicht am 15.11.2020

Ein schnelles Büchlein zum Schmunzeln

Dann bleiben wir eben zu Hause! (Die Online-Omi 13)
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In ihrem neuen Buch beschreibt Renate Bergmann ihren Umgang mit dem Lockdown während der Corona Krise Anfang 2020.
Dabei zeigt sie, dass man vorbildlich und glücklich durch die Zeit kommen kann, ohne ...

In ihrem neuen Buch beschreibt Renate Bergmann ihren Umgang mit dem Lockdown während der Corona Krise Anfang 2020.
Dabei zeigt sie, dass man vorbildlich und glücklich durch die Zeit kommen kann, ohne seinen Humor zu verlieren. Und Spaß, den hatte ich beim Lesen. Wer selbst den 1. deutschen Lockdown miterlebte, wird vieles wiederfinden können. Man kann sehr zügig das Büchlein verschlingen und dabei viele Tipps mitnehmen. Im großen und ganzen hätte ich mir neben den hauptsächlichen Ratschlägen mehr Anekdoten gewünscht, da auf vielen Seiten der Platz für unnötige Dinge verbraucht wurde.
Daher empfehle ich denjenigen das Buch, die Corona in Deutschland erlebt haben und etwas kurzes zum Schmunzeln und Rückerinnern wollen, oder noch Tipps für den Lockdown light benötigen. Es von einem Bekannten auszuleihen anstatt es zu kaufen, reicht dabei meiner Ansicht nach vollkommen aus.

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Veröffentlicht am 06.10.2020

So sehen Siegerinnen tatsächlich aus

So sehen Siegerinnen aus
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In ihrem Buch „So sehen Siegerinnen aus“ erzählt die Kampfchoreografin Katrin Klewitz von ihren Erfahrungen im Umgang mit Konflikten.
Durch ihre persönlichen Anekdoten war mir Klewitz sofort sympathisch. ...

In ihrem Buch „So sehen Siegerinnen aus“ erzählt die Kampfchoreografin Katrin Klewitz von ihren Erfahrungen im Umgang mit Konflikten.
Durch ihre persönlichen Anekdoten war mir Klewitz sofort sympathisch. Mit viel Humor erzählt sie, wie sie sich Herausforderungen in einer Art und Weise entgegenstellt, die sich die meisten von uns wohl nicht trauen würden. Diese Haltung hat mich sehr beeindruckt. „Wachstum findet nur außerhalb der eigenen Komfortzone statt.“ Nach diesem Motto erklärt sie, wie man mit kleinen, einfachen, aber wirkungsvollen Übungen mehr Selbstvertrauen gewinnt. Egal ob Frau „Kriegerin“ oder „Kampfelfe“ sei, jede Frau hat besondere Eigenschaften, welche sie sich in Konfliktsituationen zu Nutze machen kann. Dabei bedarf es nicht immer vieler Worte. Klewitz erklärt die Macht der nonverbalen Signale. Der Text wird durch Illustrationen zusätzlich visualisiert und damit aufgelockert. Dennoch muss ich auch anmerken, dass ich ab und an die Leselust trotz des interessanten Inhalts verloren habe, weil ich mich etwas langweilte.
Dennoch würde ich jeder Frau, egal ob sie sicher in Konflikten auftreten kann oder nicht, empfehlen, das Buch zu lesen, da man von Klewitz viel über den Umgang mit solchen Situationen wie auch mit Menschen lernen kann.

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