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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2021

eigentlich nicht schlecht...

Das Atelier in Paris
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Madeline und Gaspard treffen in einem ehemaligen Atelier in Paris aufeinander und es liegt ein Missverständnis vor bezüglich dem gemieteten Objekt. Ursprünglich gehörte es dem Maler Sean Lorenz, der ein ...

Madeline und Gaspard treffen in einem ehemaligen Atelier in Paris aufeinander und es liegt ein Missverständnis vor bezüglich dem gemieteten Objekt. Ursprünglich gehörte es dem Maler Sean Lorenz, der ein Freund von Gaspard war und dessen letzte Gemälde sind verschollen. Gaspard will Madeline dazu gewinnen, sich mit ihm auf die Suche zu machen nach den Bildern.
Das Cover gefällt mir gut und erinnert mach an meinen Besuch in Paris, auch der Schreibstil von Musso ist immer wieder toll. Manche Beschreibungen von Kunst, Musik usw. haben mir sehr gut gefallen und man bekommt Einblick in verschiedene Details, die man sonst nicht erfährt.
An und für sich fand ich die Geschichte sehr gut aufgebaut und auch teilweise sehr spannend, aber gegen Ende wurde es mir dann etwas zu lang und den Schluss fand ich dann etwas komisch und manches an den Haaren herbeigezogen. Insgesamt fand ich die Protagonisten Madeline und Gaspard sehr interessant und manchmal so zwischendurch ein Musso kann ganz abwechslungsreich sein.

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Veröffentlicht am 03.05.2021

nicht so gut wie erwartet

DUNKEL
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Ich habe erstmal die Cover von den 3 Büchern von Jonasson interessant gefunden und dann gesehen, dass diese Reihe sehr viele 5* Rezensionen hat. Da hab ich mir dann auch den Teil 1 geholt und der Plot ...

Ich habe erstmal die Cover von den 3 Büchern von Jonasson interessant gefunden und dann gesehen, dass diese Reihe sehr viele 5* Rezensionen hat. Da hab ich mir dann auch den Teil 1 geholt und der Plot an sich war ja interessant.
Hulda, die knapp vor der Pension steht- "darf" sich zum Schluss noch einen Cold Case aussuchen und erinnerst sich an die Geschichte von einer jungen Frau, die tot an einem Strand aufgefunden wurde. Hulda ermittelt erneut und stößt auf schlampige Ermittlungen, hat auch einen Verdacht- war wirklich passiert sein könnte. Man erlebt die Kommissarin mit einer Mischung aus Angst vor der bevorstehenden Pension, nicht wissend war sie erwartet. Sie ist eine sympathische Person, die darum kämpft- nicht einfach so sang- und klanglose auszuscheiden aus dem Polizei-Dienst.
Ich fand die kurzen Kapitel etwas komisch, ich hab dann auch noch rausgelesen- dass die Bücher eigentlich in verkehrter Reihenfolge geschrieben worden sind und darum war der Schluss wahrscheinlich auch unerwartet. Aber nach den vielen tollen Bewertungen hab ich mir viel mehr Spannung erwartet! Das Buch war nicht schlecht und ich möchte jetzt natürlich auch noch die anderen beiden Teile lesen- aber umhauen tut mich das Buch nicht.

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Veröffentlicht am 09.03.2021

Hat mir gut gefallen...

Geteilte Träume
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Erst als junge Frau erfährt Ingke zufällig, dass sie adoptiert wurde und geht dann natürlich auf die Sucher nach ihrer wahren Herkunft. Dabei sind ihr dann alle möglichen Menschen aus der Familie behilflich ...

Erst als junge Frau erfährt Ingke zufällig, dass sie adoptiert wurde und geht dann natürlich auf die Sucher nach ihrer wahren Herkunft. Dabei sind ihr dann alle möglichen Menschen aus der Familie behilflich mit Erzählungen, die sie früher gut "versteckt" hielten. Im ersten Teil ist man manchmal noch verwirrt über die vielen Personen, aber dann bin ich gut reingekommen und war sehr neugierig- wie sich alles zugetragen hat.
Da ich aus Österreich bin, habe ich natürlich nicht so einen guten Einblick in die ehemalige DDR und die damit verbundenen Probleme- die in dem Teil von Deutschland so waren. Man weiß vieles, aber dass manche Dinge dort so schlimm gelaufen sind- davon hatte ich keine Ahnung.
Ich fand die Personen gut geschildert und deren Sorgen und Probleme und auch Geheimnisse, manches konnte man aber nicht so leicht nachvollziehen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, obwohl mir auch einiges an Gefühl gefehlt hat und das Ende einfach zu schnell da war und zu schnell sich alles in Wohlgefallen aufgelöst hat. Außerdem hat mir auch bei Ingke irgendwie ein Gefühl gefehlt, irgendwie bin ich ihr nicht wirklich "nahe" gekommen. Aber wenn man sich für Geschichten aus der ehemaligen DDR interessiert, kann ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.03.2021

Hydra, ich komme....

Sommer der Träumer
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Erica wächst 1960 in London auf mit ihrem älteren Bruder und den Eltern, wo dann die Mutter viel zu früh stirbt. Nach Mutters Tod kommt ein Brief samt einem Buch von einer Freundin ihrer Mutter, die auf ...


Erica wächst 1960 in London auf mit ihrem älteren Bruder und den Eltern, wo dann die Mutter viel zu früh stirbt. Nach Mutters Tod kommt ein Brief samt einem Buch von einer Freundin ihrer Mutter, die auf der griechischen Insel Hydra lebt. Erica mit ihrem Freund Jimmy, ihr Bruder Bobby mit seiner Freundin und noch eine junge Frau machen sich dann auf den Weg nach Griechenland, da sie bei dem tyrannischen Vater nichts mehr hält.
Angekommen auf der Insel lernen sie dann Charmian und deren Familie kennen. George ist Schriftsteller und die 3 Kinder haben ein etwas chaotisches Leben, aber Erica fühlt sich wohl dort. Dort trifft man dann auch auf viele Künstler (Musiker, Maler, Schriftsteller) aus allen möglichen Ländern. Die genießen alle das einfache, aber auch teilweise beschwerliche Leben auf Hydra.
Dann erlebt man noch die Rückkehr von Erice 10 Jahre später auf ihre "geliebte" Insel und erfährt am Schluss noch so manch traurige Details der anderen Protagonisten.
Als erstes hat mich auf jeden Fall die Tatsache angesprochen, dass die Story in Griechenland spielt. Ich bin ein sehr großer Freund von diesem Land und seinen Leuten. Daher hab ich auch sehr die Beschreibungen vom Land selber und den Eigenheiten der Bewohner genossen, obwohl sich die Geschichte am meisten um die gestrandeten Künstler gedreht hat. Manchmal konnte man die vielen Leute nicht mehr so ganz zuordnen, da man auch von manchen nicht sehr viel gewusst hat. Das hat mich etwas gestört...
Ansonsten fand ich die Geschichte um das Liebesleben, die manchmal ausschweifenden Exzesse der Künstler und das Drumherum interessant. Erst am Schluss hab ich dann so richtig festgestellt, dass da drin nicht nur fiktive Personen waren- sondern auch Berühmtheiten wie Leonhard Cohen als junger Mann beschrieben wurde.
Auf jeden Fall hat mir das Buch gefallen, es hat mich auch wieder daran erinnert- wie schön Griechenland ist, da ich nun schon länger nicht mehr dort war. Aber für 5 Sterne hat es nicht gereicht!




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Veröffentlicht am 08.02.2021

Einfache Geschichte, aber trotzdem ansprechend...

Big Sky Country
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August wächst auf mit Mutter und Vater auf einer Farm, wo er fleißig mitarbeitet und ihm die Arbeit auch gut gefällt. Leider gehen die Eltern dann auseinander und er geht mit seiner Mutter mit nach Montana...Dort ...

August wächst auf mit Mutter und Vater auf einer Farm, wo er fleißig mitarbeitet und ihm die Arbeit auch gut gefällt. Leider gehen die Eltern dann auseinander und er geht mit seiner Mutter mit nach Montana...Dort lernt er neue Leute kennen und auch seine Mutter findet eine Freundin. Später arbeitet er für Ancient auf einer großen Farm und hat viel zu tun, auch dort ist es nicht so schwer- Bekanntschaften zu machen. Er hat mit seinem Vater immer Kontakt und des Leben läuft so dahin für ihn. Nicht viele Highlights und keine besonderen Vorkommnisse.
An und für sich gefällt mir das Cover, der Schreibstil ist bildhaft und schön zu lesen. Aber manchmal fehlt mir etwas mehr Gefühl. Viele Gefühle kommen in diesem Buch nicht vor, vieles ist sehr unspektakulär. Ich habe dann auch noch nachgesehen, was eigentlich Bildungsroman bedeutet: Prozess der geistigen und charakterlichen Entwicklung bzw. Bildung des Helden bzw. Protagonisten. So kann man das Gelesene auf jeden Fall bezeichnen. Ich fand es auch etwas komisch, dass in der Geschichte keine Großeltern vorgekommen sind- die einem auch viel im Leben weitergeben können. Die Eltern haben ihn vielleicht zu sehr als Erwachsenen behandelt und ihn nicht wirklich Kind sein lassen. Das Ende hätte ich mir etwas anders vorgestellt, die Lebensveränderungen beim Vater waren dann irgendwie ein wenig vorhersehbar. Für Augie hätte ich mir noch ein schöneres Ende in der Geschichte gewünscht...Auf jeden Fall hab ich das Buch gerne gelesen, auch wenn es nicht gerade mein Genre ist- daher finde ich es nicht schlecht, wenn man durch andere Verlage mal was anderes entdecken kann.

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