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Veröffentlicht am 17.05.2021

Der Sinn des Lebens

Das Café am Rande der Welt
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Dieses Buch steht seit mittlerweile zwei Jahren in meinem Schrank und ich habe mich lange Zeit einfach nicht ran getraut, obwohl es mir schon von vielen Personen empfohlen wurde. Warum fragt ihr euch? ...

Dieses Buch steht seit mittlerweile zwei Jahren in meinem Schrank und ich habe mich lange Zeit einfach nicht ran getraut, obwohl es mir schon von vielen Personen empfohlen wurde. Warum fragt ihr euch? Ich bin einfach nicht der allergrößte Fan von Büchern aus diesem Genre. Da ich gerade versuche meinen SuB etwas abzubauen, dachte ich: Wenn nicht jetzt, wann dann?

John ist mit seinem Leben schon seit einer gewissen Zeit nicht mehr zufrieden und nimmt sich von seinem Beruf eine kurze Auszeit um abzuschalten und seine Batterien wieder aufzuladen. Um nicht im Stau stehen zu müssen entscheidet er sich zu wenden und einen anderen Weg zu suchen, nicht ahnend, dass ihn dieser Weg zum Café am Rande der Welt führen wird, wo ihn eine Reise zum eigenen Selbst bevorsteht.

Das Buch scheint ein sehr guter Einstieg zu sein, wenn man sich mit dem Sinn des Lebens beschäftigen möchte. Die Gespräche im Buch führen den Leser zielsicher an die Thematik heran, ohne allzu tiefgründig zu werden. Nach und nach wird John mit unterschiedlichen Fragen konfrontiert, welche relativ schnell Aufklärung finden.

Für mich persönlich war das Buch leider kein Highlight, aber es war durchaus nicht so schlimm wie ich befürchtet hatte. Da das Buch mit 128 Seiten recht kurzgehalten ist, fiel es mir schwer eine Verbindung zu John aufzubauen. Auch erfährt man kaum etwas über ihn selbst, wodurch er in meinen Augen etwas farblos geblieben ist. Den Schreibstil fand ich recht einfach gehalten und es werden viele Themen angesprochen, die absolut ihre Berechtigung haben. Wirklich gut gefallen hat mir die Erkenntnis die nach dem Lesen des Buches bleibt: Das Leben ist zu kostbar um es mit Dingen zu verschwenden die man nicht gern tut.

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Veröffentlicht am 08.05.2021

Ohne ein einziges Wort

Ohne ein einziges Wort
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Tatsächlich habe ich mich sehr darauf gefreut, dieses Buch zu lesen. Wie könnte ich auch nicht bei diesem wunderschönen Cover? Auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen und in mir hohe Erwartungen ...

Tatsächlich habe ich mich sehr darauf gefreut, dieses Buch zu lesen. Wie könnte ich auch nicht bei diesem wunderschönen Cover? Auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen und in mir hohe Erwartungen geweckt. Umso enttäuschter war ich als ich auf Seite hundert ankam und so genervt war, dass ich das Buch erst einmal beiseitelegen musste und es dann auch für einige Tage nicht mehr angefasst habe. Bis dahin hatte ich bereits die wichtigsten Charaktere des Buches kennen gelernt: Sarah & Eddie. Sarah, die sich innerhalb von nur einer Woche unsterblich in Eddie verliebt hat. Und Eddie, welcher nach dieser besagten Woche in den Urlaub gefahren ist und sich nun nicht mehr meldet. Eigentlich klingt das nach dem Grundgerüst für eine tolle Liebesgeschichte. Das Problem: Sarah hat mich leider ziemlich genervt. Neben einigen Rückblicken und extrem ausschweifenden Beschreibungen der Umgebung, geht es eigentlich nur darum wie sehr Sarah leidet. Es ist nicht mal so, dass ich ihre Gefühle nicht nachvollziehen könnte, aber irgendwann hat das Jammern leider nur noch genervt.

Als ich das Buch nach einer Woche wieder in die Hand genommen habe musste ich feststellen, dass ich es genau ein Kapitel zu früh abgebrochen hatte, denn nun kam ein bisschen mehr Spannung in die Geschichte. Endlich tat sich etwas. Die restlichen 426 Seiten habe ich dann doch recht schnell weg gelesen. Die Handlung nahm Fahrt auf und ich war einfach unglaublich gespannt auf das Ende der Geschichte. Auch die Nebencharaktere bekamen mehr Tiefe und haben sich mit ihrer Geschichte wirklich schön in die Handlung eingefügt.

Bis zum Ende ist mir jedoch nicht ersichtlich, wieso Sarah sich nach nur einer Woche so sehr in Eddie verliebt hat. Eddie war mir absolut sympathisch und er scheint ein wirklich toller Mann zu sein, doch in den Rückblicken ist der Funke einfach nicht übergesprungen, was ich schade finde. Da diese eine Woche das Grundgerüst der ganzen Handlung darstellt, hätte ich mir hier einfach mehr Tiefe gewünscht. Trotz aller Kritik konnte mich das Buch am Ende in seinen Bann ziehen und die Botschaft, dass Liebe Berge versetzen kann ist einfach wunderbar.

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Veröffentlicht am 08.05.2021

Jenseits von Timbuktu

Jenseits von Timbuktu
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Das Buch „Jenseits von Timbuktu“ spielt in Afrika und hat aufgrund dessen direkt meine Aufmerksamkeit geweckt. Ich liebe die Beschreibung der wilden Natur, der Tiere und das Gefühl von Abenteuer beim Lesen. ...

Das Buch „Jenseits von Timbuktu“ spielt in Afrika und hat aufgrund dessen direkt meine Aufmerksamkeit geweckt. Ich liebe die Beschreibung der wilden Natur, der Tiere und das Gefühl von Abenteuer beim Lesen. Die ersten Seiten des Buches haben mich direkt ins Herz getroffen. Schon beim Lesen hat mich Anitas Schicksal stark berührt und ich bewundere ihre Stärke und ihren Umgang mit dem Thema Schuld und Tot.

Nachdem der Grundstein für die Handlung gelegt ist verlagern sich die Geschehnisse nach Afrika und leider fiel es mir hier zunehmend schwer der Geschichte weiter zu folgen. Die Beschreibungen sowie die Handlung haben sich für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen. Auch scheinen mir die Beschreibungen der Landschaft etwas trist und ich hatte das Gefühl, dass sich hier die traurige Grundstimmung von Anita wiedergespiegelt hat. Für mich folgte daher ein etwas zäher Abschnitt durch den ich mich etwas durchkämpfen musste. Was ich wiederrum sehr gelungen und interessant fand war die Einbindung von der Geschichte und Politik Afrikas.

Mit der Zeit habe ich wieder besser in die Geschichte hineingefunden, da die Beschreibungen lebendiger wurden und die Handlung an Fahrt aufnimmt. Auch die Nebencharaktere gewinnen mit jeder Seite mehr Tiefe und konnten mich in ihren Bann ziehen. Besonders angetan haben es mir Jill und ihre Tochter Kira, mit welchen ich persönlich noch mehr mitgefiebert habe als mit Anita selbst. Das Buch bleibt bis zum Ende sehr spannend. Oft hatte ich jedoch das Gefühl, dass alle Katastrophen die es überhaupt nur geben kann am Ende gleichzeitig aufgetreten sind. Für mich war es etwas zu viel des Guten, da sich dadurch zum Ende hin die Ereignisse überschlagen haben. Eine durchaus interessante Geschichte die einen guten Einblicken in eine Welt gibt, die man sich manchmal nur schwer vorstellen kann. Die genannten negativen Punkte trüben das Lesegeschehen leider ein wenig.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Dunbridge Academy - Anywhere von Sarah Sprinz

Dunbridge Academy - Anywhere
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht richtig weiß, womit ich anfangen soll… an sich war das Buch ok, aber so richtig gut war es tatsächlich nicht. Fangen wir vielleicht mit dem Positiven an: das Setting. ...

Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht richtig weiß, womit ich anfangen soll… an sich war das Buch ok, aber so richtig gut war es tatsächlich nicht. Fangen wir vielleicht mit dem Positiven an: das Setting. Die Autorin schafft es sehr gut, die Dunbridge Academy lebendig werden zu lassen. Die Internatsatmosphäre kommt unglaublich gut rüber und genauso stelle ich mir persönlich das Internatsleben vor. Auch der Schreibstil war sehr angenehm und ich bin wirklich schnell durch die Geschichte gekommen.

Damit sind die positiven Dinge leider schon fast alle genannt. Emma mochte ich eigentlich gern. Ich kann sie ziemlich gut verstehen und viele ihrer Gedanken nachvollziehen. Auch Henry ist mir eigentlich sehr sympathisch, nur finde ich, dass er sich in Sachen Liebe nicht ganz korrekt verhält. Ich hätte mir gewünscht, dass er seine Angelegenheiten wesentlich früher regelt und moralisch nicht in einen solche Konflikt gerät. Leider konnte ich die Liebesgeschichte zwischen Emma und Henry nicht nachvollziehen und bei mir kam gefühlstechnisch nur wenig an. Dass Emma sich beim ersten Zusammentreffen bereits wünscht, an seiner Schulter einschlafen zu können und beide direkt hin und weg voneinander sind, hat es für mich gleich zu Beginn kaputt gemacht. Wirklich positiv ist mir Grace aufgefallen. Vor ihrem Umgang mit der ganzen Situation ziehe ich meinen Hut.

Henry und Emma sind beide 17 Jahre alt, benehmen sich in meinen Augen aber nicht immer ihrem Alter entsprechend. Auch die erste wirklich intime Szene finde ich von der Örtlichkeit her total unpassend. An dieser Stelle konnte ich nur den Kopf schütteln… aber es war ja „wirklich ziemlich perfekt“.

Den Hype um das Buch kann ich leider gar nicht nachvollziehen. Noch habe ich nicht entschieden, ob ich die Reihe weiterlesen werde.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Vampyria - Der Hof der Stürme von Victor Dixen

Vampyria - Der Hof der Stürme
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Band drei der Vampyria-Reihe hat mich wirklich neugierig gemacht, da ich gespannt war, wie die Reihe zu Ende gehen wird. Band eins hat mir gut gefallen. Düster und morbide kam das Buch daher und hat Lust ...

Band drei der Vampyria-Reihe hat mich wirklich neugierig gemacht, da ich gespannt war, wie die Reihe zu Ende gehen wird. Band eins hat mir gut gefallen. Düster und morbide kam das Buch daher und hat Lust auf mehr gemacht. Band zwei hat mich dahingegen enttäuscht. Mir fehlte es an genau der Kreativität, die mich zuvor so begeistert hatte. Auch hat das Buch für mein Gefühl nur wenig zum Kampf gegen Ludwig den Unwandelbaren beigetragen. Leider musste ich am Ende von Band drei feststellen, dass mir der letzte Teil am wenigsten gefallen hat.

Was mich sehr gefreut hat ist, dass die Kreativität und die morbiden Einzelheiten aus Band eins hier wieder mehr aufgetaucht sind. An diesen Stellen ist es mir immer eiskalt den Rücken runter gelaufen. Auch fand ich die Handlung an sich sehr interessant, auch wenn das Potenzial in meinen Augen nicht ausgeschöpft wurde. Viele Stellen waren für meinen Geschmack zu langgezogen und ich musste mich die ganze Zeit über fragen, wie das Alles am Ende zum Sturz des Unwandelbaren beitragen soll, denn die Seiten wurden immer weniger und es passierte wenig in diese Richtung…

An den Schreibstil von Victor Dixen musste ich mich jedes Mal aufs Neue gewöhnen. Es gibt immer wieder Passagen, über die ich beim Lesen gestolpert bin. Auch mit den Charakteren habe ich leider nach wie vor meine Schwierigkeiten. Was in diesem Buch jedoch komplett überraschend für mich kam, war die Liebesgeschichte. Bis zum Ende konnte ich leider nicht nachvollziehen, wie die Gefühle zustande gekommen sind bzw. auf was diese Beziehung aufbaut.

Alles in allem konnte mich das Buch leider überhaupt nicht überzeugen. Vielen gefällt das Buch jedoch wirklich gut, weswegen ihr euch definitiv selbst ein Bild machen solltet.

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