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Veröffentlicht am 06.06.2021

gesund, aber neu?

Medical Cuisine
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Ein Kochbuch, dass mich neugierig gemacht hat. Zum einen durch den Klappentext, zum anderen, weil ich gespannt auf Johann Lafers Rezepte war.
Das Buchcover hat mich nicht wirklich angesprochen.

Es gibt ...

Ein Kochbuch, dass mich neugierig gemacht hat. Zum einen durch den Klappentext, zum anderen, weil ich gespannt auf Johann Lafers Rezepte war.
Das Buchcover hat mich nicht wirklich angesprochen.

Es gibt sehr viele Rezepte, die auch sehr schmackhaft aussehen und sich leicht zubereiten lassen. Die fleischlosen Alternativen, die zu jedem Rezept angeboten werden, sind jetzt nicht immer nach meinem Geschmack.

Die Rezepte sind vielfältig, bestehend aus den drei Themen: Salate, Suppen, Vorspeisen / Hauptgerichte / Süßes. Jedes für 4 Personen in 4 Schritten erklärt, mit dazugehörigen schönen Fotos auf je 2 Seiten.

Die Aufmachung des Buches gefällt mir gut, ist sehr ansprechend. Allerdings finde ich die Rezepte jetzt nicht als "die Erfindung der neuen gesunden Küche". Vielleicht sollen die fleischlosen Alternativen den Eindruck erwecken.

Ich werde das Buch auf jeden Fall als Inspiration nutzen und einiges ausprobieren.

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Veröffentlicht am 26.04.2021

Iren und Engländer

Der Abstinent
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England, Ende des 19. Jahrhunderts.
Armut, Schmutz und Perspektivlosigkeit herrschen hier vor, ein perfekter Schauplatz für einen düsteren, historischen Krimi.
Der Autor versteht es wunderbar, diese Stimmung ...

England, Ende des 19. Jahrhunderts.
Armut, Schmutz und Perspektivlosigkeit herrschen hier vor, ein perfekter Schauplatz für einen düsteren, historischen Krimi.
Der Autor versteht es wunderbar, diese Stimmung einzufangen und wiederzugeben. Er schafft an manchen Orten ine sehr beklemmende Atmosphäre.

Im Vordergrund steht der Kampf zwischen Iren und Engländern. Es geht um Verrat und Loyalität, Gewalt und Rache. Und dazwischen James O’Connor, ein ehemaliger Alkoholiker und Polizist. Dank seiner irischen Herkunft, scheint er bestens geeignet den Mord an einem anderen Polizisten aufzuklären. Er steht zwischen den revalisierenden Gruppen, allen voran Stephen Doyle...

Durch die verschiedenen Erzähler bekommt der Leser einen guten Blick auf beide Seiten, beide Meinungen und Ziele.

Ein interessanter Blick in die Geschichte.

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Veröffentlicht am 23.04.2021

Zeitreise in die politischen 60er

Die Experten
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Dieser dicke Wälzer ist kein wirklicher Thriller, eher eine historische Familiengeschichte mit politischem Einschlag. Aber das macht es nicht weniger interessant. Die Geschichte ist spannend erzählt, bietet ...

Dieser dicke Wälzer ist kein wirklicher Thriller, eher eine historische Familiengeschichte mit politischem Einschlag. Aber das macht es nicht weniger interessant. Die Geschichte ist spannend erzählt, bietet viele wertvolle dokumentarische und fiktive Einblicke in die Politik der Nachkriegszeit der sechziger Jahre.
Im Mittelpunkt steht die Familie Hellberg, deren Vater Friedrich an den Nil zieht und dem ägyptische Präsident Nasser beim Aufbau einer eigenen Rüstungsindustrie hilft. Der Titel bezieht sich auf eine Gruppe von Raketen- und Flugzeugbauern, Flugzeuingenieuren und anderen Experten, die schon während des Nationalsozialismus aktiv waren. Eine Zeitreise die den Nahostkonflikt beleuchtet.

Sehr gut recherchiert und mit Fotos, Briefen und Zeitungsberichten ausgestattet gelangt man tief ins Geschehen.
Eingeteilt in drei "Fotoalben" mit "Bilder" der Jahre 1961 bis 1970. Jedes Kapitels beginnt mit der Beschreibung eines Fotos und wie es entstanden ist.

Ein einzigatiges Buch für alle, die sich für Weltgeschichte und Politik interessieren.

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Veröffentlicht am 15.04.2021

Sehnsuchtsort

Sommer der Träumer
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Eine Einladung auf die Insel Hydra verändert das Leben der 18jährigen Erica.
Sie geniesst diesen Aufenthalt, muss sich aber bald der Frage stellen, wie groß ist ihre Liebe zu Jimmy wirklich?

Eine illustre ...

Eine Einladung auf die Insel Hydra verändert das Leben der 18jährigen Erica.
Sie geniesst diesen Aufenthalt, muss sich aber bald der Frage stellen, wie groß ist ihre Liebe zu Jimmy wirklich?

Eine illustre Gesellschaft tummelt sich auf der griechischen Insel, einem Paradies in der Ägäis. Es ist ein Kommen und Gehen, unbekannte und bekannte Personen, wie Leonard Cohen, Axel Jensen, Charmian Clift und anderen.

Die Insel scheint geradezu perfekt für die Aussteiger. Eine Hippiekolonie der Sechziger fernab vom kalten Krieg, dem täglichen Einerlei und den Zwängen der Gesellschaft. Das Leben genießen, feiern, leben.

Durch die Anzahl der Figuren, bleibt leider oft ein tieferer Einblick in ihre Charaktere auf der Strecke. Vielleicht wären ein paar weniger mehr gewesen, zumal sie nicht unmittelbar im Zusammenhang mit Ericas Geschichte stehen. So blieben mir die meisten eher fremd.

Sehr gelungen fand ich die Beschreibung des Schauplatzes, die Natur und der Charme der Insel kamen voll zum Tragen. Da stellte sich sofort Urlaubsfeeling und Reisesehnsucht ein.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Leider ohne Wunder

Zeit der Freundinnen
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Wundertütentage. Man weiß nie, was der Tag noch bringen wird, welche Überraschungen er bereithält.

So geht es auch den drei Frauen Julia, Helene und Sophie. Alte Freundinnen, neue Freundinnen. Alle drei ...

Wundertütentage. Man weiß nie, was der Tag noch bringen wird, welche Überraschungen er bereithält.

So geht es auch den drei Frauen Julia, Helene und Sophie. Alte Freundinnen, neue Freundinnen. Alle drei haben Kinder, die das Haus verlassen, um die Welt zu entdecken, ihre Träume zu verwirklichen und ihre eigene Zukunft aufzubauen.

Die alltäglichen Aufgaben und Ereignisse, die das mit sich bringt wechseln ab mit den persönlichen Problemen rund um Ehe, Freundschaft und eigene Träume.

Es ist eher eine ruhige Geschichte, bei der manches etwas aufgebauscht wird, was letztendlich schnell vergeht. Verlustängste, Eifersucht und Geheimnisse beschäftigen die Frauen. Julia, die im ersten Band die Hauptrolle spielt, sucht immer noch nach ihrem Vater, der vor langer Zeit die Familie verlassen hat. Durch einen Zufall hat sie endlich eine Spur zu ihm gefunden. Nette Idee, aber für mich nicht ganz nachvollziehbar.

Die Autorin hat hier viele Dinge aufgegriffen und in ihrer Geschichte untergebracht, immer auch darauf bedacht den Themen und Redewendungen der Zeit gerecht zu werden. Mir war es manchmal etwas zu viel und macht die Figuren, allen voran Julia, in meinen Augen nicht immer sympathisch.

Ich hätte gerne mehr erfahren über die Ausbildung des Sohnes, dafür weniger über die manchmal unreifen Handlungen von Julia.

Wundertüten sind Geschmackssache, genau wie Geschichten. Mir hat hier der Pep gefehlt, das Mitreißende, das was mich ans Buch fesselt. Eine nette Geschichte, die bestimmt ihre Leser finden wird.

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