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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2024

Spannend, aber nicht immer ganz logisch

Dynasty of Hunters, Band 1 - Von dir verraten
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Die Handlung erinnert direkt an die Hungerspiele. Es spielt in einem Land, in dem es fast nur die Bürgerlichen und den Adel gibt, der mit eiserner Hand über die Bürgerlichen herrscht und die Jugendlichen ...

Die Handlung erinnert direkt an die Hungerspiele. Es spielt in einem Land, in dem es fast nur die Bürgerlichen und den Adel gibt, der mit eiserner Hand über die Bürgerlichen herrscht und die Jugendlichen beider Seiten zwingt an teils tödlichen Spielen um gesellschaftliches Ansehen und Freiheit zu kämpfen. Allerdings gibt es in „Dynasty of Hunters“ zusätzlich noch die magische Komponente mit dem Zeichnen. Ich für meinen Teil habe dieses Thema bis auf das Zeichnen nun schon relativ häufig gelesen und es konnte mich leider nicht ganz aus den Socken hauen. Dafür fand ich aber den Schreibstil wirklich gut. Das Buch war wirklich durchgehend spannend geschrieben und hatte für mich keine Längen. Dafür hat mir allerdings ein wenig die Tiefe gefehlt. Ich hätte gerne noch mehr Einblicke in die Welt der Bürgerlichen bekommen. Für mich gab es jedoch auch einige Logikfehler, die mir an einigen Stellen ein wenig den Spaß am Buch genommen haben. Insgesamt handelt es sich um ein kurzweiliges Buch, was mit einem spannenden Schreibstil glänzt. Den ein oder anderen Logikfehler muss man jedoch auch mitnehmen 😊

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Überzeugt mich leider nicht ganz

Mina und der Trau-dich-Zauber
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Was bei dem Buch „Mina und der Trau-Dich-Zauber“ als aller erstes auffällt, ist natürlich die Optik. Ich glaube ich habe noch nie ein schöneres oder süßeres Buch gesehen. Mir gefällt an der Illustration ...

Was bei dem Buch „Mina und der Trau-Dich-Zauber“ als aller erstes auffällt, ist natürlich die Optik. Ich glaube ich habe noch nie ein schöneres oder süßeres Buch gesehen. Mir gefällt an der Illustration tatsächlich einfach alles. Mina und ihre Familie sind so liebevoll bis ins kleinste Detail gezeichnet worden, dass ich einfach nur wow sagen kann. Das ganze Buch ist thematisch an den Herbst angelehnt, was auch in den Farben und den Bildern zum Ausdruck gebracht wird. Inhaltlich behandelt das Buch das Thema Mut, Trauen und Veränderungen und endet natürlich mit einem Happy End. Dennoch muss ich sagen, dass mir die Geschichte zwischendrin an einigen Stellen nicht so gut gefallen hat, da Minas Eltern Mina ganz alleine in einer für sie total schlimmen Veränderung alleine lassen. Am Ende fangen sie sie zwar auf, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, als sie für sich alleine die Situation angenommen hat, dennoch empfand meine Tochter und auch ich das Alleine lassen von Mina echt kritisch. Für mich hinterlässt das Buch leider einen kleinen Nachgeschmack, weswegen ich drei von fünf Sternen vergebe.

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Veröffentlicht am 12.06.2021

Neben einem tollen Schreibstil leider auch einige Längen

Das Lied der Nacht
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„Das Lied der Nacht“ überzeugte mich auf den ersten Blick mit einem unheimlich schönen Cover und einem spannenden und vielversprechenden Klappentext. Leider wurde mir sehr schnell klar, dass dieses schöne ...

„Das Lied der Nacht“ überzeugte mich auf den ersten Blick mit einem unheimlich schönen Cover und einem spannenden und vielversprechenden Klappentext. Leider wurde mir sehr schnell klar, dass dieses schöne Buch düster, brutal und sehr blutig ist. Wer damit kein Problem hat, kann gerne zugreifen. Alle anderen sollten sich genau überlegen, ob sie damit klarkommen.

Der Einstieg ins Buch fiel mir leider nicht ganz so leicht. Zu Beginn konnte mich die Geschichte leider nicht wirklich fesseln und die vielen Charaktere verwirrten mich. Der mittlere Teil des Buches hatte für mich leider einige Längen, sodass ein bisschen die Spannung litt. Jedoch konnte ich gegen Ende das Buch kaum aus der Hand legen. Die Ereignisse überschlugen sich fast und es kam endlich Bewegung in die Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr poetisch und springt auch gerne mal von Satz zu Satz zwischen verschiedenen Charakteren hin und her. Mir persönlich hat das total gut gefallen und hat auch für mich viel Spannung in die Erzählungen gebracht. Dennoch kann es teilweise anstrengend sein, wenn Worte viele Male wiederholt werden und nicht immer direkt klar ist, aus welcher Perspektive gerade die Geschichte erzählt wird.

Die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet. Jeder einzelne hat einzigartige Fähigkeiten, die im Laufe der Geschichte Anwendung finden. Es sind jedoch auch sehr viele Charaktere und Namen, sodass ich am Anfang einige Zeit gebraucht habe einen Überblick zu bekommen.

Insgesamt lässt mich „Das Lied der Nacht“ ein wenig zwiegespalten zurück. Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen und gegen Ende wurde das Buch für mich auch wirklich interessant. Leider hat es mir aber zu lange gedauert, bis ich wirklich von der Geschichte gefesselt war. Deshalb gibt es von mir drei Sterne.


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Veröffentlicht am 28.04.2021

Leider wenig Fokus auf dem Hauptthema

Fair Play
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„Fair Play“ hat mich nicht nur mit dem Klappentext direkt abgeholt, sondern auch ganz klassisch konnte mich das Cover begeistern. Nun aber weg von Oberflächlichkeiten und hin zum Inhalt und dem Schreibstil. ...

„Fair Play“ hat mich nicht nur mit dem Klappentext direkt abgeholt, sondern auch ganz klassisch konnte mich das Cover begeistern. Nun aber weg von Oberflächlichkeiten und hin zum Inhalt und dem Schreibstil.

Das Buch beschäftigt sich mit einem Thema, was uns alle leider betrifft: dem Klimawandel. Im Rahmen eines Schulwettbewerbs raufen sich vier Jugendliche, die kaum verschiedener nicht sein könnten, zusammen, um die Idee einer App, bei der sich jeder Schüler so handeln muss, dass sein Verhalten den Klimawandel aufhält bzw. nicht verschlimmert. Dass jeder der vieren einen ganz bestimmten Grund zur Teilnahme an dem Projekt hat und sie das ein oder andere Geheimnis mit sich herumschleppen, ahnt man zu Beginn des Buches nicht. Schnell wird jedoch klar, dass das Projekt „Fair Play“ nicht nur gute Seiten hat, sondern auch eine gewisse Dynamik an der Schule auslöst. Vergleichbar ist dies ein wenig mit dem Roman „Die Welle“ oder dem Film „Nerve“. Mehr mag ich aber gar nicht verraten, lest das Buch einfach selbst.

Der Schreibstil gefiel mir ganz gut. Die Geschichte wird in den einzelnen Kapiteln von den Protagonisten aus der Ich-Perspektive erzählt, sodass man einen wirklich guten Einblick in die Gefühlswelt der einzelnen Charaktere erhält und sich auch ein Stück weit mit ihnen identifizieren kann. Mir persönlich war die Dynamik des Buches jedoch zu schnell. Ich hatte das Gefühl, dass sich einzelne Charaktere einfach zu schnell veränderten, ohne dass ich als Leserin nachvollziehen konnte, wie dies innerhalb der kurzen Zeit logisch sinnvoll geschehen konnte. Dies könnte natürlich am Umfang des Buches liegen, der mit knapp 330 Seiten nun mal begrenzt war. Zudem rückte das eigentliche Hauptthema, der Klimawandel, neben den sozialen Medien und den sozialen Konflikten der Charaktere in den Hintergrund. Für mich ist das Buch ein wenig überladen. Es werden so viele verschiedene Themen wie Politik, Klimawandel, soziale Medien, Konflikte, persönliche (Liebes)beziehungen, Intrigen und viele mehr angeschnitten. Für meinen Geschmack hat mir ein bisschen der rote Faden gefehlt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich „Fair Play“ leider nicht ganz so in seinen Bann ziehen konnte, wie ich gehofft habe. Stellenweise ist das Buch spannend, allerdings sind auch viele Wendungen vorhersehbar. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Buch viele Jugendliche begeistern kann. Zum Schluss muss ich aber sagen, dass ich es wirklich toll finde, dass die Autorin das echt schwierige und unangenehme Thema „Klimaschutz“ zum Thema des Buches gemacht hat.

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Veröffentlicht am 10.10.2017

Zäh wie Kaugummi

Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch
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Dieser orientalisch angehauchte Fantasyroman konnte mich durch den Klappentext und das wirklich neugierig machende Cover in seinen Bann ziehen.

Der Einstieg ins Buch gelang mir gut. Nalia ist ein sehr ...

Dieser orientalisch angehauchte Fantasyroman konnte mich durch den Klappentext und das wirklich neugierig machende Cover in seinen Bann ziehen.

Der Einstieg ins Buch gelang mir gut. Nalia ist ein sehr spannender und tiefgründiger Charakter, dessen Geschichte und Beweggründe man aber erst im Laufe des Buches erfährt. Deshalb waren für mich viele ihrer Handlungen im ersten Teil des Buches nicht ganz nachvollziehbar und so habe ich sie erst im zweiten Teil lieb gewonnen. Trotzdem ist sie eine sympathische Protagonistin, die durch ihre magischen Fähigkeiten wirklich interessant ist.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und es ist auch zumeist recht spannend.

Die Autorin hat es geschafft eine richtig tolle und vielschichtige Welt zu erschaffen, die ich mir wunderbar vorstellen konnte.

Trotz all dieser tollen Dinge konnte mich das Buch einfach nicht fesseln. Es zog sich im Mittelteil wie Kaugummi und ich für meinen Teil schiebe die Leseunlust auf das Dschinn-Thema. Ich denke mal, dass ich einfach keine Orientbücher mag und dies wohl der Hauptgrund war, warum mir das Lesen so unheimlich schwer viel.

Außerdem ging mir die Dreiecksbeziehung zwischen Malek, Raif und Nalia ziemlich auf die Nerven. Obwohl Malek Nalia sehr oft gequält hat, hat sie stellenweise doch das Gefühl, dass sie ihm unrecht tut und ihn doch gerne hat. Sorry, aber das konnte ich echt nicht nachvollziehen.

Auch die Beziehung zwischen Raif und Nalia hat mich einfach überrumpelt. Ich hatte nicht mal das Gefühl, dass sie einander gern hatten, da wurden schon die ersten "Ich liebe dich"-Sätze raus gehauen. Das zwischen den beiden ging mir einfach viel zu schnell.

Fazit

Tolles Setting in Verbindung mit einem tollen Schreibstil und einer sympathischen Protagonistin. Trotzdem hat es mir nicht gefallen, weil es mich einfach überhaupt nicht fesseln konnte und die Liebesbeziehung mich gestört hat.