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Veröffentlicht am 10.07.2021

erste große Liebe mit Startschwierigkeiten

So leise wie ein Sommerregen
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Die Autorin erzählt hier die Liebesgeschichte von Hope und Cooper, abwechselnd aus deren Perspektive, so dass man ihnen wirklich nahekommt, sie kennenlernt und ihre Entscheidungen nachvollziehen kann. ...

Die Autorin erzählt hier die Liebesgeschichte von Hope und Cooper, abwechselnd aus deren Perspektive, so dass man ihnen wirklich nahekommt, sie kennenlernt und ihre Entscheidungen nachvollziehen kann.
Hope ist 18 Jahre alt und beginnt demnächst mit der Uni. Das unbeschwerte Leben endet jäh, als sie die Nachricht über den Tod des Vaters erhält. Sie versucht Halt bei der Mutter zu finden und erwischt diese bei einem anderen Mann. Für Hope bricht eine Welt zusammen und es kommt zu einem Bruch zwischen den Beiden. Als sie von der Trauerfeier flieht, lernt sie Cooper kennen, der ihr helfen möchte. Cooper hat selbst Probleme und bringt dennoch viel Empathie für Hope auf, was ihr hilft.
Cooper und Hope sehen sich bald täglich und man kann ihre junge Liebe begleiten. Ihre Gefühle wachsen stetig und werden von der Autorin nachvollziehbar und glaubwürdig beschrieben. Es gibt ein paar liebenswerte Nebencharaktere, über die ich gerne mehr erfahren hätte, aber der Fokus liegt hier eindeutig auf dem jungen Paar. Der Konflikt, der die Beziehung belastet und auch die Probleme, die Cooper im Gepäck hat wurden gut beschrieben und aufgelöst. Die Situationen waren teils vorhersehbar und boten wenig Überraschendes, aber der Erzählstil der Autorin machte hier vieles wett. Die Protagonisten wirken echt und sympathisch. Mir gefiel, dass die Probleme, die die Beiden hatten, nicht zu abgehoben waren, sondern authentisch wirkten. Ein sehr schöner YA Roman mit romantischen Momenten.

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Veröffentlicht am 06.07.2021

Rachels und Ataras Schicksal

Schicksal
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Zeruya Shalev erzählt in diesem Werk aus den Lebensgeschichten von Atara und Rachel aus Israel, die lose miteinander verwoben sind.
Die 90-jährige Rachel war als junge Frau in der Lechi, einer Untergrundbewegung, ...

Zeruya Shalev erzählt in diesem Werk aus den Lebensgeschichten von Atara und Rachel aus Israel, die lose miteinander verwoben sind.
Die 90-jährige Rachel war als junge Frau in der Lechi, einer Untergrundbewegung, aktiv. Das Ziel, der Abzug der britischen Besatzungsmacht, wurde mit allen Mitteln verfolgt, Tote wurden billigend in Kauf genommen. Die Gruppe wurde aufgrund ihrer Methoden nie für ihre Taten geehrt, worüber Rachel noch heute verbittert ist. In dieser Zeit war sie mit Ataras Vater verheiratet, der sich von ihr abwendete. Atara sucht Rachel auf, um etwas über ihren Vater zu erfahren, der ihr als Kind keine Liebe entgegenbrachte, sie erhofft sich Klarheit für sich selbst.
Die Begegnungen zwischen den Frauen laufen nicht so ab, wie von Atara geplant. Alte Wunden werden aufgerissen, neue entstehen. Ataras Familienleben ist nicht ganz einfach und erfährt hier erneut einen dramatischen Wandel, der sich auch auf ihre Kinder auswirkt. Es gibt Parallelen zu Rachel Leben, wenn man sie sucht, aber im Vordergrund seziert die Autorin die Gefühlswelt Ataras auf das Genaueste.
Die Geschichte Israels wird nur am Rande gestreift, der Fokus liegt auf dem Schicksal der beiden Frauen, welches emotional und poetisch geschildert wird. Die erzählerische Qualität ist hoch und jeder Satz macht hier Freude beim Lesen, so dass man sich dem Buch kaum entziehen kann.
Es werden nicht alle offenen Fragen beantwortet, denen die Protagonistinnen nachgehen, eben ganz so, wie das Leben einem manchmal mitspielt.
Ich habe Atara und Rachel gerne kennengelernt und sie eine Weile begleitet.

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Veröffentlicht am 24.06.2021

ungewöhnlich

Du wirst es mir niemals sagen
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Hier geht es um Liv Maria, die auf einer kleinen bretonischen Insel behütet aufgewachsen ist. Von ihrem norwegischen Vater hat sie die Liebe zur Literatur, von der Mutter eine gewisse Durchsetzungsfähigkeit ...

Hier geht es um Liv Maria, die auf einer kleinen bretonischen Insel behütet aufgewachsen ist. Von ihrem norwegischen Vater hat sie die Liebe zur Literatur, von der Mutter eine gewisse Durchsetzungsfähigkeit geerbt. Nach einem traumatischen Erlebnis verfrachten die Eltern Liv Maria aus mir unverständlichen Gründen nach Berlin. Hier lebt die Minderjährige bei der Schwester des Vaters und besucht einen Sprachkurs. Sie hat prägende Erlebnisse, die sie vor allen geheim hält. Nach dem plötzlichen Tod der Eltern kehrt sie auf die Insel zurück, wird dort umsorgt von ihren Onkeln. Nach einem Rat verlässt sie ihre Heimat und reist zunächst nach Chile. Jahre später verliebt sie sich und gründet mit ihrem Mann eine Familie in dessen Heimat Irland. Ihr ehemaliges Geheimnis tritt wieder in ihr Leben und lässt sie nicht mehr los. Diese Verknüpfungen sorgen für unvorhersehbare Wendungen.

Mir hat das Buch gefallen, ich habe es gerne gelesen. Der Erzählstil ist sehr schön, teils poetisch oder tiefgründig und es gibt zahlreiche Anspielungen auf Literatur, die mir Spaß gemacht haben. Dadurch flogen die Seiten dahin und ich kam gut durch das Buch.

Mit Liv Maria konnte ich mich nicht anfreunden, ihre Entscheidungen konnte ich häufig nicht nachvollziehen, vor allem nicht die letzte. Dennoch hat sie mit einem interessanten Leben aufgewartet, das nicht unrealistisch erschien. Mir lag ihre Art nicht und auch wie sie mit den Dingen umgeht, aber das hat der Lesefreude keinen Abbruch getan, auch wenn mich diese Person etwas ratlos zurücklässt. Eine ungewöhnliche Suche nach den sich selbst und der Liebe.
Für Literaturliebhaber eine empfehlenswerte Wahl.

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Veröffentlicht am 21.06.2021

Gegen die Hektik

Wir brauchen Entspannung
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Ein sehr informativer Ratgeber, der christuszentrierte Achtsamkeit und die Bibel mit einbezieht. Es werden allgemeine Grundlagen zu den wichtigen Themen wie Stress, Entspannung, Schlafforschung, Achtsamkeit ...

Ein sehr informativer Ratgeber, der christuszentrierte Achtsamkeit und die Bibel mit einbezieht. Es werden allgemeine Grundlagen zu den wichtigen Themen wie Stress, Entspannung, Schlafforschung, Achtsamkeit etc. vorgestellt. Die biblischen Texte werden in einen zeitgemäßen Rahmen gebracht. Mir gefielen besonders die Tests, die man als Leser zur Selbsteinschätzung selbst vornehmen kann und die praktischen Anwendungen. Haptik und Optik hätten etwas moderner sein können.
Fazit: Ein praktischer Ratgeber, den ich noch öfter zur Hand nehmen werde, um etwas nachzulesen und die Kenntnisse zu nutzen.

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Veröffentlicht am 19.06.2021

Emmys Leben

Sturmvögel
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Emmy ist 86 Jahre alt. Geboren und aufgewachsen auf einer kleinen Nordseeinsel, hat es sie früh als Dienstmädchen nach Berlin verschlagen. Sie hat die Weltkriege miterlebt, gearbeitet, geheiratet und Kinder ...

Emmy ist 86 Jahre alt. Geboren und aufgewachsen auf einer kleinen Nordseeinsel, hat es sie früh als Dienstmädchen nach Berlin verschlagen. Sie hat die Weltkriege miterlebt, gearbeitet, geheiratet und Kinder bekommen. Das Leben war nicht immer einfach, aber sie hatte Mumm und das Herz am rechten Fleck. Mit ihrer geraden Art ist sie gut und aufrichtig durchs Leben gekommen und sie ist beileibe nicht so naiv, wie ihre älteste Tochter Hilde gerne glauben mag. Als Hilde in Emmys Keller versteckte Unterlagen entdeckt, staunt sie nicht schlecht. Sie denkt, dass ihre Mutter über deren Bedeutung ahnungslos ist, aber diese ist ihr stets einen Schritt voraus, um ihren Willen durchzusetzen.
Emmys Leben wird in Rückblicken abwechselnd mit den aktuellen Geschehnissen erzählt. Diese Perspektivwechsel sorgen für eine schöne Dynamik und halten den Spannungsbogen oben. Nach und nach klärt sich auf, wie alles zusammenhängt und warum Emmy sich wofür entschieden hat und noch entscheidet.
Die Charaktere sind glaubhaft und gut angelegt. Durch die lange Zeitspanne erlebt man als Leser eine gewisse Entwicklung mit. Der Erzählstil ist lebhaft und gut. Mir gefiel das Buch sehr.

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