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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2022

Draußen lebt es sich gefährlich...

Draussen
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Zum Buch: Die Jugendlichen Cayenne und Joshua wachsen nicht in normalen Verhältnissen auf, denn sie leben mit dem hartgesottenen ehemaligen Militär Stephan im Wald. Sie müssen sich verstecken, denn es ...

Zum Buch: Die Jugendlichen Cayenne und Joshua wachsen nicht in normalen Verhältnissen auf, denn sie leben mit dem hartgesottenen ehemaligen Militär Stephan im Wald. Sie müssen sich verstecken, denn es gibt jemanden, der ihnen nach dem Leben trachtet und dieser Jemand sitzt inmitten der Regierung. Doch man kommt ihnen auf die Spur und statt weiter zu fliehen, stellen sie sich ihrem Feind…

Meine Meinung: Bei diesem Buch fällt es mir nicht leicht, eine Rezension zu schreiben, die den Inhalt des Buches in kurzer Form wiedergibt, ohne zu viel zu verraten. Denn es sind verschiedene Erzählstränge, die hinten zusammenlaufen. Wer ist Stephan, der ja nicht der leibliche Vater der Kinder ist und was hat er für eine Intention, sich um sie zu kümmern?

Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, denn ich mag es durchaus, wenn verschiedene Handlungen, die scheinbar gar nichts gemein haben, am Ende zusammenfließen. Auch die Kapitel, in denen ein Fremdenlegionär eine Art Tagebuch führt, haben mir gefallen. So erfährt der Leser Stück für Stück, um welche Personen es sich handelt.

Was mir aber eindeutig fehlte, war die Spannung… Dieses Buch ist als Thriller herausgegeben worden, aber es ist leider wenig Thrill vorhanden. Erst gegen Ende, wenn es zum Showdown kommt, wird es ein wenig spannend. Auch habe ich mich bei manchen Handlungen gefragt, ob die unbedingt ins Buch gemusst hätten. Die Prepperszene ist zwar durchaus realistisch, hätte aber nicht zwingend hier in die Geschichte eingebaut werden müssen.

Mein Fazit: Eine nette Lektüre für mal zwischendurch, aber empfehlen würde ich es jetzt nicht unbedingt, da mir wirklich die Spannung gefehlt hat. Aber drei Sterne vergebe ich dennoch, für den guten Aufbau und den Schreibstil!

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Veröffentlicht am 13.01.2022

Der Titel ist reißerischer als die Story...

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
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Zum Buch: Ein neuer Fall für die Londoner Spezialeinheit Serial Crimes Unit, die sich auf Serienmörder spezialisiert hat: am Fluss werden mehrere Körperteile gefunden, von verschiedenen Menschen. Als DI ...

Zum Buch: Ein neuer Fall für die Londoner Spezialeinheit Serial Crimes Unit, die sich auf Serienmörder spezialisiert hat: am Fluss werden mehrere Körperteile gefunden, von verschiedenen Menschen. Als DI Anjelica Henley ein spezielles Zeichen auf den Körperteilen entdeckt, denkt sie sofort an den Serienmörder Peter Olivier, den „Jigsaw Man“, der seine Opfer so markierte. Doch der sitzt seit Jahren im Gefängnis. Gibt es einen Nachahmungstäter? Kurz darauf bricht Peter Olivier aus dem Gefängnis aus…

Meine Meinung: Leider konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen. Die Story hat mich sofort an eine Serie denken lassen, zu der es starke Parallelen gibt. Das wäre nicht schlimm, wenn die Spannung nicht dauernd abfallen würde. Ja, es gibt eine Fortsetzung, für die es sicherlich wichtig ist, die Charaktere näher zu beleuchten, dennoch nimmt das eine zu starke Rolle ein und die Spannung bleibt auf der Strecke. So ist es ein guter Ermittlungskrimi, aber für mich kein Thriller. Zwischendurch wird es kurz spannend, aber es fällt sofort wieder ab, weil es ab da dann leider auch total vorhersehbar wird.

Mit der Detective Inspector Anjelica Henley bin ich absolut nicht warm geworden, dafür ist mir ihr Protegé Salim Ramouter sofort ans Herz gewachsen. Aber die ganze Einheit der SCU war für mich sehr chaotisch. Der interessanteste Charakter war hier der „Jigsaw Man“, der in meinen Augen noch mehr Platz hätte bekommen dürfen!

Mein Fazit: Leider kann ich dieses Buch nicht den Thrillern zuordnen, es ist aber ein solider Ermittlungskrimi, der sicherlich auch seine Berechtigung hat. Wer an der Reihe interessiert ist, kann sich ja freuen, die Fortsetzung steht in den Startlöchern. Für mich wird es keine Fortsetzung geben, da es mir nicht spannend genug war. Deshalb gibt es von mir auch nur drei von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 05.09.2021

In diesem Nachtclub ist für jeden Platz...

Von Herzen
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Zum Buch: Eckerd von Herzen betreibt einen Nachtclub für die Gestrandeten. Hier dürfen die Menschen so sein, wie sie sein wollen oder meinen, sein zu müssen… Eckerd hat für alle immer ein offenes Ohr und ...

Zum Buch: Eckerd von Herzen betreibt einen Nachtclub für die Gestrandeten. Hier dürfen die Menschen so sein, wie sie sein wollen oder meinen, sein zu müssen… Eckerd hat für alle immer ein offenes Ohr und hilft auch, wenn es gar nicht mehr geht… Denn er hat von Gott persönlich den Auftrag bekommen, solche armen Seelen zu ihm zu führen. Das macht er dann kurz und schmerzlos mit der Schweinekeule seiner Familie. Als Paul, ein ehemaliger Polizist, der sich umbringen will, sich aber nicht traut, sich der Truppe anschließt, droht das ganze Konstrukt auseinander zu fliegen! Aber Paul will Eckerd ja auch helfen, also denkt er sich was aus…

Meine Meinung: Ich bin ehrlich, ich hatte wirklich meine Probleme, überhaupt in das Buch reinzukommen. Der Schreibstil sowie die Ausdrucksweise finde ich sehr gewöhnungsbedürftig. Mehrmals war ich kurz davor, das Buch abzubrechen, habe dann aber doch immer noch ein wenig weitergelesen. Und man gewöhnt sich ja auch an den Stil und die kuriosen Menschen, denen man hier begegnet! Wenn man sich darauf einlässt, kann man sogar den Tiefgang erkennen, der auf jeden Fall da ist. Nur eben verpackt in Kuriositäten. Man kommt sich als Leser vor wie in einer Freakshow.

Die Charaktere sind natürlich auch stark dargestellt. Am meisten hat mich hier Paul beeindruckt. Vom absoluten Selbstmordkandidat mausert er sich zum Freund, Zuhörer und Problemlöser. Aber auch die Person von Eckerd ist gut umrissen. Er sollte eigentlich den Schweinehof seiner Familie weiterführen, aber er konnte es nicht. Und dann wird er als strenggläubiger Mensch auch noch von Gott beauftragt. Das heißt, er ist sich seiner Sache völlig sicher. Zumindest bis zum Ende hin, wo den Leuten alles um die Ohren fliegt.

Mein Fazit: Auf dieses Buch muss man sich wirklich einlassen und durchhalten. Denn die Story ist nicht schlecht. Aber es ist halt kein 08-15-Buch. Wer mal einen Thriller der etwas anderen Art lesen will, sollte es mal probieren. Wer auf Spannung mit Mördern und Serienmördern steht, sollte hier lieber die Finger von lassen.

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Veröffentlicht am 30.06.2021

Was für eine Irrfahrt, im wahrsten Sinne des Wortes...

The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum
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Zum Buch: Ein junges Paar ist im verschneiten Kanada unterwegs zu seinen Eltern. Sie trägt sich mit dem Gedanken, Schluss zu machen, ist aber doch immer noch neugierig auf alles, was Jake so macht und ...

Zum Buch: Ein junges Paar ist im verschneiten Kanada unterwegs zu seinen Eltern. Sie trägt sich mit dem Gedanken, Schluss zu machen, ist aber doch immer noch neugierig auf alles, was Jake so macht und warum er es so macht. Jake ist sehr intelligent, aber irgendwie auch langweilig vom Typ her. Der Besuch bei seinen Eltern ist sehr skurril, aber was dann auf der Rückfahrt passiert, noch viel mehr…

Meine Meinung: Ich tue mich hier mit meiner Bewertung ein wenig schwer… Auf der einen Seite hat der Autor es schon geschafft, mir teilweise eine Gänsehaut zu bescheren, weil man die Spannung unterschwellig spürt. Andererseits waren die Gespräche im Auto doch manchmal auch sehr langweilig. Ich bin ehrlich, da habe ich einiges „überlesen“.
Der Leser ist ziemlich ratlos, was da eigentlich passiert und ich hatte am Ende immer noch einige Fragen offen. Das ist bestimmt bewusst gewollt vom Autor und sein eigener Stil. Der mir aber nicht so sonderlich gut gefällt, muss ich sagen.

Also, irgendwie hat die Geschichte etwas, aber für mich war es auch zu diffus und skurril. Das Ende musste ich sogar zweimal lesen, um es richtig zu verstehen.
Ich kann mir vorstellen, dass dieser Stil einige Leser total begeistert, weil es wirklich mal etwas ganz Anderes ist, aber mich konnte es leider nicht so überzeugen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen, weil ich ja doch irgendwie unterhalten wurde und es auch zwischendurch wirklich mal spannend war.

Mein Fazit: Dieses Buch ist wohl eines für ausgewählte Leser und ich gehöre leider nicht zum Kreis der Auserwählten. Aber ich würde sagen, dass sich hier jeder seine eigene Meinung bilden muss. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch sehr polarisiert.

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Veröffentlicht am 01.01.2021

Humoriger Thriller, der mich leider nicht ganz abgeholt hat...

Als die Nacht begann
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Zum Buch: Eine junge Studentin wird in Berlin auf offener Straße erschossen. Jan Tommen von der Kripo ermittelt, was bei Heckenschützen nicht einfach ist. Hilfe bekommt er von seinen Freunden, der Rechtsmedizinerin ...

Zum Buch: Eine junge Studentin wird in Berlin auf offener Straße erschossen. Jan Tommen von der Kripo ermittelt, was bei Heckenschützen nicht einfach ist. Hilfe bekommt er von seinen Freunden, der Rechtsmedizinerin Zoe, dem Kollegen aus der IT-Abteilung Max und seinem Freund Chandu, der ausgezeichnete Kontakte zur Unterwelt hat. Als dann noch ein zweiter, scheinbar wahllos gewählter, junger Mann am Tegeler See mit einem Kopfschuss hingerichtet wird, wissen die Ermittler, dass die Zeit drängt…

Meine Meinung: Das war mein erstes Buch des Autors, aber bereits der 7. Teil der Reihe um den Hauptkommissar Jan Tommen. Dadurch bin ich nicht ganz so flüssig in das Buch eingestiegen. Der Fall ist zwar in sich abgeschlossen, aber es ist sicherlich noch besser zu lesen und die Ermittler zu verstehen, wenn man die Vorgänger gelesen hat. Hier hätte ich mir zumindest einen kleinen Steckbrief zu jedem Ermittler gewünscht, was es für mich einfacher gemacht hätte, in die Charaktere einzusteigen. Das Team ermittelt mit recht unkonventionellen Methoden, die zwar zielführend sind, aber niemals in der Realität vor einem Gericht standhalten würden. Der Chef von Jan scheint das auch so zu tolerieren. Das ist mir ein wenig sauer aufgestoßen. Auch die flapsige Art teilweise mochte ich nicht so gerne. Aber das ist ja Geschmackssache, viele mögen Humor in Thrillern, ich nicht so. Die Protagonisten sind auch dementsprechend aufgebaut, jeder hat so seine Eigenarten. Der einzige, der etwas blass bleibt, ist eigentlich Jan Tommen, um den es ja an sich geht…

Auch wollte bei mir die Spannung nicht so recht aufkommen. Der Plot war zwar gut und auch ausgeklügelt und nicht unbedingt vorhersehbar, dennoch konnte ich das Buch gut immer zwischendurch an die Seite legen. Es geht halt auch viel um Programmierer von Sicherheitssystemen und das Thema interessiert mich nicht so, vielleicht lag es auch daran.

Das Ende war recht rasant und hat mich auch überrascht. Trotzdem konnte mich das Buch nicht packen, da mir einfach die Ermittlungsmethoden nicht gefallen haben.

Mein Fazit: Leider kann ich das Buch so nicht empfehlen, was aber nicht heißt, dass es keine Berechtigung hat! Wer auf Humor in Thrillern steht und sich damit abfinden kann, dass man die Ermittlungsmethoden mit einem Augenzwinkern sehen muss, wird hier sicherlich voll auf seine Kosten kommen! Nur für mich war es halt nicht so das Richtige …

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