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Yakko

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2025

Absoluter Reinfall

The Last One - Schicksalsberührt (Band 1)
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Kai erwacht ohne Erinnerung, als eine Diebin über ihr gebeugt ihr Amulett und Kleidung stiehlt. Sie verfolgt sie, möchte unbedingt ihr Schmuckstück zurück und landet in einem abgelegenen Dorf.

Der Plot ...

Kai erwacht ohne Erinnerung, als eine Diebin über ihr gebeugt ihr Amulett und Kleidung stiehlt. Sie verfolgt sie, möchte unbedingt ihr Schmuckstück zurück und landet in einem abgelegenen Dorf.

Der Plot der Geschichte klang total vielversprechend und auch die ersten Seiten starten schon mal gut. Die Protagonistin versucht verzweifelt herauszufinden, wer sie eigentlich ist und was mit ihr passiert ist. Die Handlung beginnt spannend und actionreich. Das lässt für mich jedoch irgendwann stark nach und ich hatte echt Probleme mich in diese Welt hineinzufinden. Die Autorin beschreibt das vom Tod gezeichnete Dorf sehr bildlich, nämlich vor allem als ekelerregend, übelriechend, faulig, stinkend, usw. Auch auf die Dorfbewohner treffen diese Attribute zu, zudem sehen sie auch noch aus, als würden sie bereits verwesen. Anfangs war das noch okay für mich, doch als mir klar wurde, dass dies das Worldbuilding dieses Romans sein soll, konnte ich mich gar nicht damit anfreunden. Die faulig riechende Diebin entpuppte sich als eine der wesentlichen Nebenfiguren, was noch dazu kommt.
Ich hatte ständig ein gewisses Ekelempfinden beim Lesen, was mir den Spaß extrem verdorben hat. Auch der Slow Burn Trope hat mir absolut nicht gefallen. Jadon ist natürlich der einzige Mensch im Dorf, der weder stinkt noch am Verwesen ist, nein, er ist der schönste Mann überhaupt. Die Flirtversuche beginnen früh und sind unpassend und viel zu holprig. Konnte mich gar nicht überzeugen.

Insgesamt habe ich mich sehr durch das Buch quälen müssen. Selten habe ich so lange für eines gebraucht. Das Worldbuilding war überhaupt nicht mein Fall und auch die Charaktere überzeugen mich nicht. Schade!

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Langweilig und voller Klischees

Deluxe Dreams
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Sadie ist Rucksacktouristin und reist durch Europa. Nachdem ihr Freund sie auf der Reise hat sitzen lassen, führt sie diese dann alleine fort. In Nizza wird sie überfallen und hat Glück im Unglück - denn ...

Sadie ist Rucksacktouristin und reist durch Europa. Nachdem ihr Freund sie auf der Reise hat sitzen lassen, führt sie diese dann alleine fort. In Nizza wird sie überfallen und hat Glück im Unglück - denn sie wird von Olivier Dumont gerettet.

Ich habe schon sehr gute und schlechte Bücher von Karina Halle gelesen und dieses hier gehört leider zu letzteren. Obwohl der Plot noch ganz vielversprechend klang, hat sich das Buch sehr schnell schon als Flop heraus gestellt.
Die Hauptfiguren überzeugen mich nicht, Sadie soll eine "einfache", d.h. arme junge Frau sein, die teilweise stark, dann wieder übertrieben naiv dargestellt wird. Olivier ist der typische reiche Schönling ohne großen Tiefgang.
Die Geschichte ist schon nach nur wenigen Seiten so übertrieben voller Klischees, dass es nur noch nervt und langweilig wird. Sadie wird überfallen und dann von Olivier gerettet - klar, dass man da als Frau zuerst bemerkt, wie schön die Augen des Retters sind. Olivier fühlt sich durch eine "normale" Frau so gereizt, dass er fast schon einen Jagdtrieb entwickelt. Er benimmt sich, als wäre sie ein Alien - bloß weil sie eben nicht aus seiner Luxuswelt stammt.

Relativ schnell habe ich die Seiten nur noch überflogen und auf das große Geheimnis und Familiendrama gewartet, das angekündigt war. Das Warten hat sich leider nicht gelohnt. Das Buch bleibt bis zum Schluss langweilig und oberflächlich. Schade.

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Veröffentlicht am 06.06.2020

Wenig Liebe und noch weniger Strand

Die Liebe fällt nicht weit vom Strand
2

Sophie träumt eigentlich schon ihr Leben lang von einem Foodtruck. Stattdessen ist sie Rezeptionistin und ihrem Traum so fern, wie nur möglich. Durch Zufall erhält sie eine Stelle als Marketing Managerin ...

Sophie träumt eigentlich schon ihr Leben lang von einem Foodtruck. Stattdessen ist sie Rezeptionistin und ihrem Traum so fern, wie nur möglich. Durch Zufall erhält sie eine Stelle als Marketing Managerin für den neuen Film ihrer Firma und soll in Dänemark den Film vermarkten. Dort trifft sie auf einen Mann und hinterfragt die Beziehung zu ihrem Freund.

Der Klappentext und der Titel des Buches haben mich sofort angesprochen. Erwartet habe ich eine humorvolle Liebesgeschichte, die sich am Strand von Dänemark entwickelt, eine schöne Geschichte eben für den Sommer. Doch sowohl der Klappentext als auch der Titel sind mehr als irreführend.

Sophie als Protagonistin ist ganz nett, aber doch ihre ganzen Gedanken und Handlungen sind teilweise sehr wirr und nicht wirklich angemessen für ihr Alter. Die ganzen Nebenfiguren sind mir ebenfalls viel zu laut, sie bekommen zu viel Zeit innerhalb der Geschichte, sodass die Liebesgeschichte, auf die ich wirklich lange gewartet habe, kaum Platz hatte.

Der gesamte erste Teil des Buches dreht sich erstmal nur um Sophies aktuelle Lebenssituation, um ihren Job und ihre Kollegen. Dann irgendwann (endlich) ging es nach Dänemark - hier soll also die Liebesgeschichte beginnen, so zumindest laut Klappentext. Also weiter gelesen und gewartet und gewartet, bis dann tatsächlich der Unbekannte seinen Auftritt hat. Leider nur für wenige Szenen, was mehr als enttäuschend ist. Die romantische Stimmung am Strand kam überhaupt nicht bei mir an. Der Rest der Geschichte war für mich total überzogen und hat mich nicht mitgerissen.

Der Schreibstil der Autorin ist leider überhaupt nicht mein Fall. Ich bin mir sicher, dass man Wut/Ärger/Aufregung, etc. sehr gut ohne das ständige Verwenden von Großbuchstaben und Unmengen Ausrufe- und Fragezeichen transportieren kann. Das vermittelt dauernd das Gefühl des Schreiens und stört einfach. Genau wie die immer wieder in die Läääänge gezogenen Wörter. Das hat sich so dermaßen durch das gesamte Buch gezogen, dass es insgesamt sehr unruhig und laut wurde, man hat sich als Leser sehr gehetzt gefühlt.

Insgesamt war ich selten so enttäuscht von einem Buch wie von diesem. Meine Erwartungen waren ganz andere - so wie eben im Klappentext angegebeben. Ich habe ständig nach der Liebe und dem Strand gesucht und bis zuletzt nicht wirklich gefunden.

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Veröffentlicht am 12.05.2018

Einfach nur schlecht

Hot Cop
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Laurie und Ethan kennen sich schon lange, er ist Polizist und sieht der rebellischen Laurie dabei zu, wie sie aufwächst und dabei einen Mann nach dem anderen mit nach Hause nimmt.

Es soll so wirken, ...

Laurie und Ethan kennen sich schon lange, er ist Polizist und sieht der rebellischen Laurie dabei zu, wie sie aufwächst und dabei einen Mann nach dem anderen mit nach Hause nimmt.

Es soll so wirken, als wären die Hauptfiguren sehr gegensätzlich und ich muss zugeben, dass der erste Leseeindruck, der einen Rückblick vor 10 Jahren beinhaltet, sehr interessant war, daher war ich so neugierig auf dieses Buch.
In der inhaltlichen Gegenwart aber angekommen, hat es mich nur enttäuscht und auch genervt.
Ethan und Laurie ähneln sich sehr, so sehr, dass es einfach langweilig ist. Er soll zwar ach so romantisch sein, diese romantische Seite ist allerdings durch sein dominantes, fast schon vulgäres Verhalten absolut unglaubwürdig. Es wirkt, als sei er besessen von Laurie, sieht sieht sie allerdings als die große Liebe an. Es passt einfach nichts zusammen.

Den Charakteren fehlt es absolut an Tiefe, sie sind sehr oberflächlich, so wie das ganze Buch. Die erste erotische Liebesszene zwischen den Hauptfiguren umfasst tatsächlich fast ein Viertel des gesamten Buches - ich übertreibe wirklich nicht! Absolut überzogen und gefühlskalt, viel zu gewollt „romantisch“.

Ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich einige Seiten nur quergelesen und übersprungen habe. Zum Glück ist das Buch relativ kurz.

Tja, was soll ich sagen, das Buch ist ein echter Flop, obwohl ich das Genre sehr gerne lese. Vielleicht hätte ich das bei solch einem Titel auch erwarten müssen? Schade, denn der Start war wirklich nicht schlecht, aber so kann ich absolut keine Leseempfehlung geben.