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Veröffentlicht am 12.10.2021

unbekannte Tennislegenden

Althea Gibson – Gegen alle Widerstände. Die Geschichte einer vergessenen Heldin
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Da ich sehr gerne Biografien lese, hat mich dieses Buch sofort neugierig gemacht. Es ist aber eher eine Mischung aus biografischer Erzählung und Sachbuch.

Ihre Geschichte, ihr Leben, wurde vom Autor sehr ...

Da ich sehr gerne Biografien lese, hat mich dieses Buch sofort neugierig gemacht. Es ist aber eher eine Mischung aus biografischer Erzählung und Sachbuch.

Ihre Geschichte, ihr Leben, wurde vom Autor sehr eindrucksvoll wiedergegeben.
Tennis, der weiße Sport. Hier kommt der Begriff doppeldeutig zur Geltung. Farbige Spieler waren im Tennissport verpönt und wurden sogar von den Turnieren ausgeschlossen. Aber mit Ehrgeiz und Siegeswillen schaffte sie es bis ganz nach oben.

Parallel dazu wird die Geschichte von Angela Buxton erzählt. Sie sah sich als Jüdin ähnlichen Diskriminierungen ausgesetzt.
Die beiden sportlerinnen schlossen sich zusammen und zeigten es alles! Ihr Sieg beim Damendoppel 1956 in Wimbledon und den French Open veränderte die Tenniswelt!

Ein interessantes Buch, aber nicht spannend, eher etwas nüchtern erzählt.

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Veröffentlicht am 21.08.2021

Familie

Die letzten Romantiker
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In diesem Buch geht es schlicht und einfach um...Familie.

Die Geschichte handelt von vier Geschwistern, Caroline, Renee, Joe und Fiona. Sie startet im Jahre 2079, als Fiona sich entschließt sie zu erzählen, ...

In diesem Buch geht es schlicht und einfach um...Familie.

Die Geschichte handelt von vier Geschwistern, Caroline, Renee, Joe und Fiona. Sie startet im Jahre 2079, als Fiona sich entschließt sie zu erzählen, auf einer Lesung vor Publikum.

Der Vater starb bereits sehr früh,1981 im Alter von nur 34 Jahren. Die alleinerziehende Mutter ist mit der Situation überfordert und verfällt in Depressionen.
Kein einfaches Leben für die vier Kinder, die mehr oder weniger auf sich allein gestellt sind.

Die Autorin schafft eine authentische Atmosphäre, bringt einem die einzelnen Familienmitglieder nahe und lässt auch den Ort der Handlung vor dem geistigen Auge auferstehen. Leider wird auf die Muter nicht näher eingegangen, aber der Fokus liegt wohl eher auf den Geschwistern.

Es geht um Lebenseinstellungen, Geschwisterliebe und Familienleben. Das Buch lässt sich flüssig lesen, kommt ohne große Spannung aus und bietet jede Menge interessanter Figuren.

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Veröffentlicht am 09.08.2021

zwei Frauen

Warten auf Eliza
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Ada und Eliza.
Zwei Frauen, die Jahrzehnte trennen, die verschiedener kaum sein können, aber doch vieles gemeinsam haben.

Ein Geschichte über Freundschaft, die zeigt, dass Alter, Herkunft und Interessen ...

Ada und Eliza.
Zwei Frauen, die Jahrzehnte trennen, die verschiedener kaum sein können, aber doch vieles gemeinsam haben.

Ein Geschichte über Freundschaft, die zeigt, dass Alter, Herkunft und Interessen keine Rolle spielen. Freundschaft sucht sich ihren Weg. Bevor die Frauen sich treffen, gewährt der Erzähler einen Rückblick in beider Leben, man erfährt von ihren Selbstzweifeln, ihrer Trauer, ihren Wünschen.

Was mir nicht so gut gefiel, wie die beiden, die sich ja schon kannten, letztendlich wieder zusammenfanden. Das hätte es eigentlich nicht gebraucht. Das zieht den Roman künstlich in die Länge und wirkt konstruiert.
Die Autorin verliert sich oft in zu vielen Detail, manches ist dabei eher nebensächlich. Im Gegesatz dazu bleibt vieles angedeutete ungesagt. Ein Roman den man gut zwischendurch lesen kann. Er unterhält und zeigt das man sein Leben in die Hand nehmen muss und das Alter nebensächlich ist, wenn man befreundet ist.

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Veröffentlicht am 01.08.2021

bis morgen!

Okay, danke, ciao!
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Eine Geschichte, die das Leben schrieb.

Wie oft geht man an Menschen vorbei die auf der Straße leben und denkt nicht weiter darüber nach. Vielleicht verspürt man den Wunsch zu helfen, aber weiß nicht ...

Eine Geschichte, die das Leben schrieb.

Wie oft geht man an Menschen vorbei die auf der Straße leben und denkt nicht weiter darüber nach. Vielleicht verspürt man den Wunsch zu helfen, aber weiß nicht wie. Vielleicht gibt man mal etwas Kleingeld.

Die Autorin erzählt hier von ihrer Begenung mit einem wohnungslosen jungen Mann. Sie nähert sich ihm langsam, aber beharrlich. Daraus wird eine fast tägliche Begegnung, bei der sie ihn mit Essen und Kleidung versorgt. Mit der Zeit kommen sie ins Gespräch und er öffnet sich ihr etwas.
Bis er sich eines Tages weigert ihre Hilfe anzunehmen.

Die Geschichte zeigt, aus welch unterschiedlichen Gründen Menschen auf der Straße leben. Nicht jeder möchte Hilfe von Aussenstehenden. Katja lässt sich davon aber nicht abhalten und versucht alles, sein Leben etwas lebenswerter zu machen.

Eine bewegende Geschichte, die Mut macht und einen seine Mitmenschen mit anderen Augen betrachten lässt.

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Veröffentlicht am 27.07.2021

Spannung fehlt, Unterhaltung ist da

Unter dem Sturm
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Das schöne, geheimnisvolle Stille ausstrahlende Buchcover hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht.

Der Klappentext verspricht einen spannenden Krimi, der seinen Ursprung in der Vergangenheit ...

Das schöne, geheimnisvolle Stille ausstrahlende Buchcover hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht.

Der Klappentext verspricht einen spannenden Krimi, der seinen Ursprung in der Vergangenheit hat. So weit, so gut.

Der Schreibstil ist gut, man kann es flüssig lesen. Aber an der Umsetzung hapert es etwas. Hätte man es als nicht als Krimi verkauft, sondern als Tragödie, Familiengeschichte oder ähnlichem, wären die Erwartungen andere gewesen und man wäre nicht enttäuscht worden. Die Fans skandinavischer Krimis werden hier etwas enttäuscht sein.

Was dieses Buch auch nicht gebraucht hätte, sind die Sexszenen, die nicht zur Aufklärung beitragen. Ich hätte dafür lieber mehr Spannung drin gehabt.
Für einen Krimi hätte ich nur 3 Sterne vergeben. Als Roman gelesen, gibt es 4 Sterne, da die Geschichte interessant ist.

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