Ein bewegender Roman
Lucy und das Wesen der DingeLucy erfährt am Tag ihrer Kündigung davon, dass ihr Vater gestorben ist. Zu ihm hatte sie seit Jahren keinen Kontakt mehr. Trotzdem entschließt sie sich, nach Spanien zur Beerdigung zu fahren, wo sie auch ...
Lucy erfährt am Tag ihrer Kündigung davon, dass ihr Vater gestorben ist. Zu ihm hatte sie seit Jahren keinen Kontakt mehr. Trotzdem entschließt sie sich, nach Spanien zur Beerdigung zu fahren, wo sie auch etwas von ihrem Vater erhalten soll. Sie fährt mit dem Auto und ist froh, dass sie endlich im Hotel ankommt. Dessen Besitzer ist Aramis, der mit Lucy schnell ins Gespräch kommt. Dabei geht es keineswegs um Belanglosigkeiten, sondern schnell um wirklich tiefgreifende Themen. Lucy merkt, wie sie ihr Bewusstsein und ihr ganzes Selbst immer weiter verändert und wie sie auch immer mehr merkt, was sie selber eigentlich vom Leben möchte und wie das möglich ist.
Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, was auch gut ist, weil die meisten Kapitel eine Lehre enthalten, die man erst einmal verdauen muss. So habe ich an mir gemerkt, dass ich das Buch nach manchen Kapiteln erst einmal auf die Seite legen und nachdenken wollte. Das ist auch durchaus sinnvoll, weil man erst mal von Lucys Situation auf das eigene Leben kommen und schauen muss, was diese Lehre mir in meinem Leben bringen kann.
Und gemeinsam mit Lucy kommt man da zu so einige Erkenntnissen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es toll, dass einem nicht einfach Lebensweisheiten erzählt wurden, sondern diese noch in einer spannenden und schönen Geschichte verpackt waren. Mich packt so etwas deutlich mehr als ein reines Sachbuch und ich bin bei solchen Geschichten viel aufmerksamer.
Das Cover gefällt mir auch sehr gut. die Bebilderung wirkt sehr mystisch und die Schrift finde ich sehr edel gestaltet.