Dieser Roman/Thriller wird aus der Perspektive einer Frau erzählt. Er besteht zum Großteil aus ihren Gedanken, die in meist sehr kurzen Sätzen, teilweise auch nur durch einzelne Wörter, beschrieben werden. ...
Dieser Roman/Thriller wird aus der Perspektive einer Frau erzählt. Er besteht zum Großteil aus ihren Gedanken, die in meist sehr kurzen Sätzen, teilweise auch nur durch einzelne Wörter, beschrieben werden. Die Struktur ähnelt einem Gedicht, hin und wieder wird der Text von Dialogen durchbrochen.
Ich bin ein wenig ratlos, was ich von diesem Buch halten soll.
Einerseits war es sehr spannend. Man spürt, wie bei den Figuren die Sorge, Angst und Verzweiflung zunimmt und die eigene Anspannung steigert sich im gleichen Tempo. Auch die Verwirrung über das Geschehene und die Wut aufgrund der Hilflosigkeit fühlt man als Leser in gleichem Maße. Ich mochte die authentischen Reaktionen der Figuren und das Erzähltempo.
Andererseits viel es mir aufgrund des Erzählstils teilweise sehr schwer, zu verstehen, was gerade passierte. Und auch das Ende der Geschichte ließ mich sehr ratlos zurück; wer auf eine Erklärung oder zumindest auf eine Botschaft hofft, der wird enttäuscht werden. Zumindest kann ich, obwohl ich mir große Mühe gegeben habe, keine Botschaft erkennen.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, dieses hat eine Länge von 2 Stunden. Die Sprecher*innen haben ihre Sache gut gemacht und die Emotionen gut vermittelt, allen voran Eva Meckbach.
Fazit:
Eine spannende, kurze Geschichte mit verwirrendem Ende. Man sollte vor dem Kauf auf jeden Fall reinlesen/-hören, um einschätzen zu können, ob man den Stil mag. 3 Sterne.
Diese Geschichte wird aus der Perspektive von Brooklyn, auch Brooke oder Bee genannt, erzählt und ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.
Bee hatte in ihrer Kindheit ein schreckliches Erlebnis, dass ...
Diese Geschichte wird aus der Perspektive von Brooklyn, auch Brooke oder Bee genannt, erzählt und ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.
Bee hatte in ihrer Kindheit ein schreckliches Erlebnis, dass sie nicht nur traumatisiert, sondern ihr auch die Mutter genommen hat. Seither bleibt sie für sich und lässt nur eine einzige Person näher an sich heran: ihre beste Freundin und Mitbewohnerin Lexi. Als diese jedoch einen neuen Typen datet, stolpert Bee immer wieder über dessen besten Freund. Finn ist nicht nur sehr penetrant und nervig, sondern geht ihr bereits nach kurzer Zeit unter die Haut...
Ich muss leider sagen, dass ich mir von dieser Geschichte mehr erhofft hatte. Der Beginn des Buches hat mich sofort gepackt, es war spannend und emotional und ich mochte den Schlagabtausch zwischen den Figuren sehr. Allerdings entwickelte sich die Geschichte anschließend leider nicht so, wie ich es erwartet und mir erhofft hatte.
Bee tritt am Anfang als eine sehr selbstbewusste weibliche Figur auf, die entgegen vieler Stereotypen kein Problem damit hat, regelmäßige One-Night-Stands mit Männern zu haben. Dadurch war sie mir sehr sympathisch. Finn wirkte zu Beginn zwar sehr herablassend und egozentrisch, aber ich mochte trotzdem die Dynamik zwischen den beiden und das unterschwellige Knistern. Dies hielt allerdings nicht lange an. Schon nach kurzer Zeit kamen sich die beiden näher, ohne dass ich nachvollziehen konnte, wie es zu dieser Veränderung kam. Finn wechselte in rasantem Tempo von "ich habe sexuelles Interesse an dir und nerve dich" zu "ich kann nicht mehr ohne dich sein, wir sind füreinander bestimmt", was dem Buch eine völlig neue Dynamik gab. Auch zeigte Finn über die gesamte Geschichte immer wieder extrem übergriffiges Verhalten, was ich nicht gut heißen konnte und ihn teilweise unsympathisch machte. Bee hält gedanklich an ihren Grundsätzen fest, niemandem emotional näher zu kommen, ihr Handeln widerspricht diesen Gedanken jedoch ständig. Auch hatte ich das Gefühl, dass sich ihre Gedanken immer und immer wieder wiederholten. Irgendwann ging sie mir sehr auf die Nerven. Und auch Lexi, Bees beste Freundin, sammelte direkt zu Beginn des Buches ein paar starke Minuspunkte mit ihrem egozentrischen Verhalten, die sie bis zum Schluss nicht wieder aufholen konnte.
Das Spannungselement der Geschichte konnte mich ebenfalls nicht überzeugen. Zwar gab es einige sehr spannende Szenen und ich war bis zum Schluss sehr daran interessiert zu erfahren, was wohl dahinter steckt, aber Bees Verhalten war in vielen Szenen naiv und leichtsinnig. Man hat als Leser sehr schnell eine Vermutung, wer dahinter steckt und warum, und leider gab es in dieser Hinsicht auch keinerlei Überraschungen. Das fand ich sehr schade, da man definitiv mehr aus dieser Geschichte hätte holen können. Einige Male kam es auch vor, dass Bees Gedanken mir zu melodramatisch waren, einige dieser Gedanken hätte man sich meiner Meinung nach sparen können.
Und schlussendlich fand ich auch die Auflösung von Finns "Geheimnis" sehr übertrieben, das war mal wieder ein typischer Fall von "wenn die Figuren mal miteinander reden würden...".
Insgesamt war es eine Geschichte, die durchaus schöne Stellen hatte; beispielsweise mochte ich einige Rückblenden sehr sowie einige Momente zwischen Bee und Finn. Aber es gab auch ständig etwas, das mir negativ auffiel, und die negativen Punkte überwogen für mich. Vielleicht war ich nach den anderen Büchern der Autorin auch mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte gegangen... aber auch mit niedrigeren Erwartungen hätte mich das Buch vermutlich nicht überzeugen können.
Fazit:
Dieses Buch war zwar ganz nett, konnte mich jedoch nicht begeistern. Die Figuren waren mir über weite Teile nicht sympathisch und die Spannung war zu vorhersehbar. Leider nur 3 Sterne von mir.
In diesem Manga wird die Geschichte von Kasumi und Kyousuke erzählt, die sich schon seit der Schulzeit kennen. Kasumi musste schon viele Verluste verkraften und ist eher ein schüchterner Außenseiter, während ...
In diesem Manga wird die Geschichte von Kasumi und Kyousuke erzählt, die sich schon seit der Schulzeit kennen. Kasumi musste schon viele Verluste verkraften und ist eher ein schüchterner Außenseiter, während Kyousuke stets beliebt bei seinen Mitschülern war. Beide empfinden seit langer Zeit mehr füreinander als bloße Freundschaft, doch haben sie sich ihre Gefühle nie offenbart.
Die Geschichte zwischen Kasumi und Kyousuke, wie aus ihrer Freundschaft langsam mehr wird, hat mir gut gefallen. Beide waren mir sehr sympathisch, und ich konnte ihre Unsicherheiten sehr gut nachvollziehen. Kasumi hat wirklich schon viel mitgemacht und musste sich durchkämpfen, weshalb er es schnell in mein Herz geschafft hat. Ich fand sehr authentisch, wie ihnen durch kleine Missverständnisse Steine in den Weg gelegt wurden.
Etwas schade fand ich, dass die Szenen, in denen sie sich angenähert haben, so schnell in eine sexuelle Richtung umgeschlagen sind. Mir haben da ein paar ausführlichere Gespräche und süßes Zusammensein gefehlt. Die Gefühle der beiden füreinander sind teilweise nicht bei mir angekommen. Auch fand ich es ein wenig schwierig, die Rückblenden innerhalb der Geschichte als solche zu erkennen. Besonders am Anfang war ich deshalb einige Male irritiert.
Fazit:
Eine schöne Geschichte, die mich emotional aber leider nicht für sich einnehmen konnte. Daher 3 Sterne von mir.
Diese Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Mia und Maddox erzählt.
Mia war mir sofort sympathisch. Vor einigen Jahren, als sie schwanger war, ist ihr Freund spurlos verschwunden und bis ...
Diese Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Mia und Maddox erzählt.
Mia war mir sofort sympathisch. Vor einigen Jahren, als sie schwanger war, ist ihr Freund spurlos verschwunden und bis heute belastet es sie sehr, nicht zu wissen, was mit ihm geschehen ist. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie hin und her gerissen sie ist, weil sie nicht weiß, ob sie mit ihrem Leben weitermachen darf oder ob ihr Freund nicht doch irgendwann zurückkommt; ob er tot ist oder irgendwo gefangen gehalten wird. Mit dieser Ungewissheit zu leben, stelle ich mir schrecklich vor und Mia habe ich für ihren Kampfgeist sehr bewundert. Sie liebt ihre Tochter über alles und ist eine wahre Löwenmutter, und zu ihrer verantwortungsvollen Aufgabe, ihre Tochter allein groß zu ziehen und durchzubringen, kommt nun auch noch die Diagnose Autismus hinzu, was Mia vor weitere (finanzielle) Herausforderungen stellt.
Maddox mochte ich zwar auch, allerdings ist er mir insgesamt ein wenig zu blass geblieben. Er verliebt sich Hals über Kopf in Mia, was ich nicht vollkommen nachvollziehen konnte, und obwohl man Einblicke in seine Vergangenheit erhält, waren mir diese zu oberflächlich. Man erfährt wenig über seine Gefühlswelt, bzw. konnte die Autorin mir seine Gefühle nicht richtig greifbar machen. Bei Maddox Geheimnis wird leider viel Potenzial verschenkt. Der Leser erfährt recht schnell, was Maddox versucht zu verheimlichen, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis dies in einer Katastrophe enden muss. Aber als es dann so weit ist, wird sich nur auf einen Aspekt konzentriert.
Die Szenen, in denen Mia und Maddox Zeit miteinander verbringen und sich besser kennenlernen haben mir sehr gefallen. Beide hatten seit langer Zeit niemanden mehr, mit dem sie so zusammen sein konnten, und man merkt ihnen an, wie sie es genießen. Auch hat mir sehr gefallen, wie viel Stellenwert Mias Familie in der Geschichte erhält.
Etwas zu zufällig und platt fand ich die Auflösung um Mias Exfreund und die daraus entstehenden Konflikte. Das hätte man meiner Meinung nach sehr viel geschickter anstellen können und auch Mias innerer Konflikt und ihre Gefühle kamen mir zu diesem Punkt zu kurz.
Das Ende war mir leider etwas zu viel "happy ever after", ein wenig realistischer und authentischer bzgl. der Figuren wäre aufgrund der vorherigen Ereignisse besser gewesen.
Fazit:
Ich wurde durch diese Geschichte gut unterhalten und die Thematik hat mir sehr gefallen. Leider wurde bzgl. des Plots viel Potenzial verschenkt und das Ende unrealistisch kitschig gehalten. Daher nur 3 Sterne von mir.
Dieser Einzelband von Kylie Scott wird aus der Perspektive von Protagonistin Adele erzählt. Der Schreibstil ist sehr angenehm, wie man es von der Autorin gewohnt ist, und zu Beginn der Kapitel gibt es ...
Dieser Einzelband von Kylie Scott wird aus der Perspektive von Protagonistin Adele erzählt. Der Schreibstil ist sehr angenehm, wie man es von der Autorin gewohnt ist, und zu Beginn der Kapitel gibt es immer kurze Rückblenden.
Adeles Vater heiratet, weshalb sie nach 7 Jahren in seinen Wohnort zurückkehrt. Als Kind und Jugendliche hat sie nach der Trennung ihrer Eltern jede Ferien hier verbracht - und die meiste Zeit davon mit Pete, einem Angestellten ihres Vaters. Trotz 15 Jahren Altersunterschied haben sich die beiden sehr gut verstanden, und Adele hat sich zunehmend in ihn verliebt und Hoffnungen gemacht, dass Pete diese Liebe erwidern würde. Nun, 7 Jahre nach dem schlimmsten Fehler ihres Lebens und dem Ende ihrer Freundschaft, müssen sich Adele und Pete wieder gegenüber stehen und die Tage bis zur Hochzeit miteinander verbringen - und an Adeles Gefühlen für Pete hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert...
Adele hat mich ab der ersten Seite für sich eingenommen. Sie hat durch ihre Gedanken und ihre Handlungen sehr viel Witz in die Geschichte gebracht und besitzt einen wundervoll sarkastischen Humor. Sie wirkte auf mich auch sehr reif und innerlich stark. Adele hat eine sehr ehrliche Art und spricht manchmal auch Wahrheiten aus, die man eigentlich nicht hören will.
Mit Pete hatte ich leider durchweg meine Probleme. Zu Beginn wirkte er auf mich einsiedlerisch und mürrisch, aber auch interessant. Ich wollte wissen, was hinter seiner Fassade steckt und was Adele in ihm gesehen hat bzw. noch immer in ihm sieht. Mit weiterem Verlauf der Geschichte allerdings wirkte er auf mich immer kindischer und zickiger und immer weniger sympathisch. Zwischenzeitlich gab es ein paar Szenen, in denen sich dieser Eindruck besserte, bevor er durch sein extrem sprunghaftes und feiges Verhalten erneut jede Sympathie zerstörte. Seine Entwicklung zum Ende hin war zwar positiv, für mich aber leider nicht nachvollziehbar und einfach viel zu spät.
Insgesamt bin ich sehr zwiegespalten, wie ich dieses Buch finden soll. Die Grundidee mit dem großen Altersunterschied zwischen Adele und Pete fand ich sehr interessant und war für mich mal etwas ganz Neues. Auch fand ich sehr spannend zu erfahren, was wohl vor 7 Jahren zwischen ihnen vorgefallen war, so dass ihre Freundschaft daran zerbrochen ist und Pete noch immer viel Wut gegen Adele hegt. Schon relativ frühzeitig wird erwähnt, was damals passiert ist - doch aufgrund der Rückblenden, die in der Zeit vor dem "Ereignis" spielen und dem großen Bruch zwischen Adele und Pete war ich mir sehr sicher, dass da noch mehr gewesen sein muss, etwas, das diese Dramatik erklärt. Aber leider habe ich mich da getäuscht. Daher wirkt Petes Wut und seine Ablehnung Adele gegenüber auf mich völlig unnötig dramatisiert, und auch die Rückblenden dienen so nur dazu, einen Einblick in ihre damalige Freundschaft zu erhalten.
Insgesamt fand ich die Geschichte spannend und dank Adeles Humor und ihrer erfrischend ehrlichen, lockeren Art wollte ich auch unbedingt weiterlesen. Über Pete und das unnötige Drama habe ich mich allerdings immer wieder sehr geärgert. Auch das Ende konnte mich dahingehend nicht umstimmen. Eine gewisse Wendung fand ich vollkommen überflüssig und hat meiner Meinung nach überhaupt nicht zu den Charakteren gepasst. Und auch Petes Weiterentwicklung kam mir zu plötzlich, da hätte ich gerne noch mehr von seinem Background gelesen und mehr Szenen gehabt, die diese Entwicklung ankündigen und sie plausibel erscheinen lassen.
Fazit:
Diese Geschichte hat mich gut unterhalten und Adele habe ich als Charakter geliebt. Leider musste ich mich sehr oft über Pete ärgern, der mir bis zum Schluss nicht sympathisch wurde, und auch einige Entwicklungen haben für mich nicht so recht gepasst. Daher gibt es hier nur 3 Sterne von mir.