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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2017

Familiengeheimnisse

June
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June ist ein Roman aus der Feder der Autorin Miranda Beverly-Whittemore. Die Autorin entführt die Leser in zwei Welten, zum einen die Kleinstadt St. Jude im Jahr 1955 und die Kleinstadt St. Jude im Jahr ...

June ist ein Roman aus der Feder der Autorin Miranda Beverly-Whittemore. Die Autorin entführt die Leser in zwei Welten, zum einen die Kleinstadt St. Jude im Jahr 1955 und die Kleinstadt St. Jude im Jahr 2015.

Cassandra „Cassie“ Danvers hat von ihrer Großmutter June ein altes Herrenhaus in St. Jude geerbt. Dorthin zieht sie sich zurück und hadert damit das sie den Tod ihrer Großmutter nicht hat kommen sehen. In dieser traurigen Situation wird Cassie eröffnet das sie die Erbin des Filmstars Jack Montgomery ist. Nun fängt sie an im Leben ihrer Großmutter zu suchen um der Wahrheit auf den Grund zu kommen.

Der Schreibstil dieser Geschichte ist ruhig und in stetigem Fluss. Die Handlungsstränge aus dem Jahr 1955 und 2015 werden parallel zueinander erzählt und der Leser entdeckt immer mehr die Geheimnisse die June und Jack verbinden. Die Charaktere werden facettenreich dargestellt, sind aber nicht immer Sympathieträger, an einigen Stellen hapert es bei mir am Verständnis für ihr Verhalten. Das nimmt der Geschichte letztendlich auch ein wenig den Schwung, dennoch wurde ich einige Stunden lang ganz ordentlich unterhalten. Einiges in der Geschichte ist vorhersehbar aber trotzdem warten auf den Leser noch einige Überraschungen. Ein Buch das man gut im Urlaub lesen kann um ein wenig Zerstreuung zu erhalten.

Veröffentlicht am 17.04.2017

Schöne ruhige Geschichte

Die zwei Leben der Florence Grace
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Die zwei Leben der Florence Grace von Tracy Rees entführt die Leser in die Welt des 19. Jahrhundert nach England. Florence erfährt kurz vor dem Tod der Großmutter das ihre verstorbene Mutter zur angesehen ...

Die zwei Leben der Florence Grace von Tracy Rees entführt die Leser in die Welt des 19. Jahrhundert nach England. Florence erfährt kurz vor dem Tod der Großmutter das ihre verstorbene Mutter zur angesehen Grace gehört hat. Da auch der Vater von Florence verstorben ist nimmt die Familie Grace Florence zu sich. Nun schwer fügt sich Florence in das neue Leben ein und erfährt dabei auch die Höhen und Tiefen des Lebens und der Liebe.

Die Geschichte ist in ruhigen Tönen erzählt und der Schreibstil ist bildhaft und lässt den Leser tief eintauchen in das Leben Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Charaktere werden gut gezeichnet und die Entwicklung von Florence ist gut nachvollziehbar. Es gibt keine spektakulären Spannungsbögen und vieles ist vorhersehbar. Für mich bei einer Lektüre die ich zur Entspannung lese durchaus erwünscht. Trotz einiger Längen fand ich das Buch lesenswert und kann es als ruhige Geschichte, die man mal nebenbei lesen möchte empfehlen.

Veröffentlicht am 16.02.2017

Leben zur Zeit der Kreuzritter

Der Sohn der Kreuzfahrerin
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Der Sohn der Kreuzfahrerin von Stefan Nowicki ist die Fortsetzung des Romans Die Kreuzfahrerin. Der Leser begleitet Shakib, den Sohn von Ursula auf seinem Weg ins Leben. Ursula ist bei der Geburt ihres ...

Der Sohn der Kreuzfahrerin von Stefan Nowicki ist die Fortsetzung des Romans Die Kreuzfahrerin. Der Leser begleitet Shakib, den Sohn von Ursula auf seinem Weg ins Leben. Ursula ist bei der Geburt ihres Sohnes verstorben und dieser wird nun von Haddad, dem Waffenschmied des Königs von Damaskus verlassen aufgefunden. Da dieser bisher kinderlos geblieben ist, sieht er Shakib als Geschenk Gottes an und nimmt ihn mit nach Hause zu seiner Frau Nazia. Dort wächst Shakib liebevoll umsorgt zu einem jungen Mann heran. Stefan Nowicki lässt in seiner Geschichte die Zeit der Kreuzritter aufleben und den Leser teilhaben am Leben in Damaskus zu dieser Zeit. Shakib wird von seinem Ziehvater in der Kunst des Waffenschmiedens unterrichtet und erlebt auch das eine oder andere Abenteuer.
Der Erzählstil des Romans ist flüssig und gut lesbar, wobei ich mir jedoch weniger Erläuterungen der Arbeitsgänge des Schmiedens und mehr aus dem Leben der Protagonisten gewünscht hätte. Die Figuren bleiben ein wenig blass und konturlos und ich hätte mir auch mehr Dramatik und Spannung gewünscht. Für mich ist Der Sohn der Kreuzfahrerin ein leicht lesbarer unterhaltsamer Roman, den ich aber auch gut zwischendurch weglegen konnte. Eine leichte entspannende Lektüre für ruhige Urlaubstage oder zum Abschalten in einer kurzen Pause, ohne in Gefahr zu geraten über die Lektüre Zeit und Raum zu vergessen und nicht zum Ende kommen zu können, um zu erfahren wie es den Helden der Geschichte weiter ergeht. Dennoch bekommt das Buch von mir eine gute Wertung, da ich es nicht langweilig fand und der Erzählstil war für mich ansprechend. Man muss auch nicht den Roman Die Kreuzfahrerin gelesen haben, um in die Geschichte hinein zu kommen. Ursula wird nur am Anfang und zum Ende hin erwähnt und man benötigt keine Vorkenntnisse um die Geschichte zu verstehen.

Veröffentlicht am 15.02.2017

Kein Buch für vergnügliche Lesestunden

Das zerstörte Leben des Wes Trench
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In seinem Buch Das zerstörte Leben des Wes Trench lässt uns der Autor teilhaben am Leben von Wes Trench nachdem der Hurrikan Katrina gewütet hat. Seine Mutter ist dabei umgekommen, der Vater verbittert ...

In seinem Buch Das zerstörte Leben des Wes Trench lässt uns der Autor teilhaben am Leben von Wes Trench nachdem der Hurrikan Katrina gewütet hat. Seine Mutter ist dabei umgekommen, der Vater verbittert und er kennt nur noch Arbeit und kein Vergnügen. Der Autor lässt hier mehrere Lebensstränge nebeneinander laufen und der Leser wird nach und nach mit der Geschichte der Charaktere bekannt gemacht. So gibt es unter anderem noch den Shrimpfischer Lindquist der versucht einen Schatz zu finden und die Brüder Toup die durch den Anbau von Marihuana über die Runden kommen wollen.

In lebendiger und bildhafter Sprache entsteht ein Bild von der Mühsal der Protagonisten und ihrem Kampf ums Überleben. Das Bild ist eher düster und die Zukunft dunkel. Der Autor scheut sich auch nicht den Finger auf die Missstände zu richten, die das Schicksal der Personen in seinem Roman beeinflussen. Kein Buch für ein kurzweiliges Lesevergnügen sondern ein nachdenklich stimmender Roman der mich betroffen zurück gelassen hat.

Veröffentlicht am 02.02.2017

Ein Lied zur Rettung der Welt

Das ewige Lied
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Jayel ist eine angehende Bardin im Land Celane. Im Buch Das ewige Lied wird ihre Mission zur Rettung ihrer Welt beschrieben. Die Autorin Tanja Bruske versteht es ihre Leser in eine Welt zu entführen in ...

Jayel ist eine angehende Bardin im Land Celane. Im Buch Das ewige Lied wird ihre Mission zur Rettung ihrer Welt beschrieben. Die Autorin Tanja Bruske versteht es ihre Leser in eine Welt zu entführen in der verschiedene Völker nebeneinander wohnen. Diese Völker wollten eigentlich in Frieden zusammen leben und haben dazu machtvolle Kristalle genutzt um einen Kristall zu erschaffen, der eine große Macht innehat.

Leider ist der Wunsch nach friedlichem zusammen leben nicht der Wunsch aller, die in der Welt von Jayel leben, so nimmt das Schicksal ihren Lauf und Jayel sieht sich unversehens in das größte Abenteuer ihres Lebens verstrickt. Mit ihrer Hilfe soll die Macht des erschaffenen Kristalls gebrochen werden.

Diese Kristalle sind in der Obhut der verschiedenen Völker ihrer Welt und so zieht sie von einem Volk zum anderen um die Kristalle zu vereinen. zum Brechen der Macht werden alle Kristalle sowie ein Angehöriger jedes Volkes benötigt und noch einen Person die in einer Prophezeiung vorhergesagt wird.

Schaffen es Jayel und ihre Gefährten ihre Welt zu retten und welchen Preis müssen sie dafür bezahlen?

Alle diese Fragen werden im Buch auf spannende Weise beantwortet. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und war froh, das ich keine nennenswerten Unterbrechungen hatte. Zu gern wollte ich den Schluß des Buches erreichen, war aber dennoch enttäuscht als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Gerne hätte ich noch mehr von den Abenteuern gelesen. Manches kam mir auch ein wenig zu kurz vor, da hätte ich mir noch ein wenig mehr Ausschmückung gewünscht. Nicht weil das Buch schlecht war sondern weil es mir so gut gefallen hat und ich gerne mehr davon gelesen hätte.

Nur mit den Namen bin ich nicht so ganz zufrieden, da hätte ich den einen oder anderen Charakter anders genannt. Aber das ist mein ganz persönliches empfinden und hat nichts mit der Spannung und der frischen Erzählweise der Autorin zu tun. Ich habe das Buch gerne gelesen und fand es spannend und gut geschrieben und daher kann ich es als Lektüre empfehle