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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2017

Frieda Fricke und die Kühe

Frieda Fricke - unmöglich!
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Ich habe das Buch "Frieda Fricke - Unmöglich!" zusammen mit meiner Tochter (5 Jahre) im Rahmen einer Leserunde gelesen. Meine Tochter sagte am Ende des Buches: "Es war super toll".


Doch worum geht es ...

Ich habe das Buch "Frieda Fricke - Unmöglich!" zusammen mit meiner Tochter (5 Jahre) im Rahmen einer Leserunde gelesen. Meine Tochter sagte am Ende des Buches: "Es war super toll".


Doch worum geht es in dem Buch. Frieda Fricke hat keine Eltern mehr. Sie lebt mit ihrem Hund Lupo bei ihrer Tante Siggi am Deich. Ins das komplett sanierte Nachbarhaus ziehen Leute aus Hamburg ein, während Tante Siggi dringend Geld bräuchte, um auch an ihrem Haus endlich dringende Reparaturen auszuführen.


Doch Frieda gefällt es auch so und alles könnte gut sein, wäre da nicht die Dame vom Amt, die da ganz andere Ansichten hat.


Nachdem der neue Nachbarsjunge Mitja auch in Friedas Klasse geht, lernen sie sich näher kennen. Außerdem gibt es da noch Jannis und Merle und die hochnäsige Nora-Lynn. Und natürlich Friedas Kühe, die sie über alles liebt.


Findet Frieda einen Weg, um nicht ausziehen zu müssen?


Karen-Susan Fessel erzählt hier in einer kindgerechten Erzählweise eine tolle Geschichte über Freundschaften zwischen alten und jungen Menschen und zeigt, dass man manchmal seine Abneigung überwinden muss, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Ganz nebenbei erfährt man auch noch so einiges über Kühe und deren Haltung.


Das Buch hat uns sehr gut gefallen und wir empfehlen es gerne weiter.

Veröffentlicht am 21.04.2017

Ein Spionageroman

Die Schwestern
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Im mittlerweile fünften Teil der Jahrhundertsaga von Jan Guillou machen wir einen Zeitsprung. Wir befinden uns wieder in den Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs. Diesmal wird uns die Geschichte aber aus ...

Im mittlerweile fünften Teil der Jahrhundertsaga von Jan Guillou machen wir einen Zeitsprung. Wir befinden uns wieder in den Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs. Diesmal wird uns die Geschichte aber aus Sicht der Frauen erzählt. Johanne und Rosa sind in geheimer Mission unterwegs. Von Rosas Tätigkeiten erfährt man nur sehr wenig. Johannes Einsätze für die verschiedenen Organisationen werden jedoch unter die Lupe genommen. Dank eines hervorragenden Erzählers wird man von der Geschichte mitgerissen und erlebt die Höhen und Tiefen der Kriegsjahre.
Im Gegensatz zu den ersten vier Bänden kann man den fünften durchaus als Spionageroman einstufen. Es hat Spaß gemacht ihn zu hören.

Veröffentlicht am 18.04.2017

Tolle Karten zum Selbstgestalten

Blütenpracht und Schmetterlingszauber
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In dem Buch finden sich sehr schöne Klappkarten zum ausmalen. Sie haben abwechslungsreiche Motive mit Blumen, Käfern und Schmetterlingen. Passend dazu gibt es auch Umschläge mit tollen Motiven. Alles ist ...

In dem Buch finden sich sehr schöne Klappkarten zum ausmalen. Sie haben abwechslungsreiche Motive mit Blumen, Käfern und Schmetterlingen. Passend dazu gibt es auch Umschläge mit tollen Motiven. Alles ist sehr detailiert gezeichnet und erfordert daher auch Geduld beim Ausmalen. Für meine fünfjährige Tochter war es trotzdem ein Spaß.
Zum stilgerechten Verschließen der gefalteten Briefe gibt es auf der letzten Seite auch noch schöne Aufkleber.


Ich finde das Buch sehr gelungen und für 12 Euro bekommt man 24 wunderbare Karten.

Veröffentlicht am 05.04.2017

Bienen und Menschen gehören zusammen

Die Geschichte der Bienen
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Vor einiger Zeit habe ich den Film "More than honey" gesehen, der sehr interessant aber auch traurig ist. Als ich durch Zufall auf dieses Buch gestoßen bin, musste ich gleich an den Film denken und entschied ...

Vor einiger Zeit habe ich den Film "More than honey" gesehen, der sehr interessant aber auch traurig ist. Als ich durch Zufall auf dieses Buch gestoßen bin, musste ich gleich an den Film denken und entschied mich es zu lesen.

Das Buch erzählt drei Geschichten, die alle in der Ich-Form geschrieben sind. William, George und Tao erzählen über ihr Leben.

William lebt im Jahre 1852 in England. Er ist Samenhändler und bettlägerich. Durch seinen Sohn kommt er auf die Idee einen Bienenstock zu entwickeln, um die Bienen besser beobachten zu können. Bisher gibt es nur unpraktische Bienenkörbe.

George lebt im Jahre 2007 in Ohio. Er entstammt einer Imkerfamilie und kämpft mit dem bereits auftretenden Bienensterben.

Tao lebt in der Zukunft im Jahre 2098 in China. Sie ist Arbeiterin und bestäubt jeden Tag Blüten mit der Hand, da die Bienen inzwischen komplett verschwunden sind. An ihrem freien Tag hat ihr Junge einen Unfall.

Auf den ersten Blick bzw. in den ersten Kapiteln gibt es keinen wirklichen Zusammenhang zwischen den Geschichten, doch am Ende wird alles klar.
Maja Lunde schafft es durch das abwechselnde Erzählen der drei Stories in allen eine gewisse Spannung aufzubauen. Auch wenn das Buch zum Teil in der Zukunft spielt, basiert es doch auf Tatsachen. Es handelt sich um einen Roman in den fachliche Aspekte wunderbar eingeflochten wurden.

Bislang wird weltweit viel zu wenig auf das Bienensterben eingegangen. Doch ohne Bienen kann der Mensch nicht oder nur sehr schwer überleben. Vielleicht schafft es dieses Buch mehr Aufmerksam auf das brisante Thema zu richten.

Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich gebe ihn 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.04.2017

Sie haben 48 Stunden Zeit mir zu sagen wen ich entführt habe und warum

Todesfrist
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Sabine Nemez arbeitet beim Kriminaldauerdienst (KDD) in München. Sie wird zu einem Tatort gerufen. Als die Tote ihre Mutter ist und ihr Vater unter Mordverdacht steht, bricht für sie eine Welt zusammen. ...

Sabine Nemez arbeitet beim Kriminaldauerdienst (KDD) in München. Sie wird zu einem Tatort gerufen. Als die Tote ihre Mutter ist und ihr Vater unter Mordverdacht steht, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie macht es sich zur Aufgabe die Unschuld ihres Vaters zu beweisen und den wahren Mörder zu finden.
Doch der Fall wird an das Landeskriminalamt abgegeben. Sabine versucht trotzdem weiter zu ermitteln und riskiert damit ihren Job.
Durch ihre Recherchen wird Maarten S. Sneijder vom BKA auf den Fall aufmerksam. Er ist hinter einem Serienmörder her und sieht einen Zusammenhang zum Münchener Fall.
Die Fälle haben eins gemeinsam. Der Täter entführt eine Person und kontaktiert dann jemanden, der der Person nahe steht.
"Sie haben 48 Stunden Zeit mit zu sagen, wen ich entführt habe und warum. Schaffen sie es nicht oder schalten sie die Polizei ein, stirbt die Person."
Nachdem Sabine von den anderen Fällen hört, sieht sie Parallelen zu einem Kinderbuch. Kann Sie zusammen mit Sneijder und mit Hilfe des Buches den Mörder fassen?

Andreas Gruber baut in seinem ersten von drei Fällen gleich zu Beginn eine Spannung auf und schafft es diese bis zum Ende des Falls aufrecht zu halten. So ist ein Krimi nach meinem Geschmack.
Die Beziehung zwischen Sabine und dem eigenartigen und nicht gerade beliebten Maarten S. Sneijder gibt dem Kriminalroman das gewisse etwas.

Achim Buch ist der Sprecher des Hörbuches und er hat bewiesen, dass er der richtige für diese Story ist. Durch seine überragende Umsetzung des Buches zieht ein förmlich in die Geschichte und man bekommt das Gefühl zusammen mit der Münchner Kriminalogin und dem niederländischen BKA-Beamten hinter dem wienerisch-sächsischen Serienmörder hinterzujagen.

Ich bin schon auf den nächsten Fall gespannt.

Fazit:

Ich gebe sowohl dem Buchautor als auch dem Sprecher 5 Sterne. Ich kann diesen Kriminalroman jedem Krimifan ans Herz legen und hoffe, dass der nächste Fall dem ersten in nichts nachsteht.