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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2021

Und manchmal kommt es anders als man denkt…..

Und dann kam Juli
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Paul ist genervt und enttäuscht: Plötzlich steht Juli bei ihm und seinen Eltern im Garten. Sie ist ihnen zugelaufen und wohnt jetzt da. Er hat sich immer einen Hund gewünscht. Nur ist Juli kein Hund, sondern ...

Paul ist genervt und enttäuscht: Plötzlich steht Juli bei ihm und seinen Eltern im Garten. Sie ist ihnen zugelaufen und wohnt jetzt da. Er hat sich immer einen Hund gewünscht. Nur ist Juli kein Hund, sondern ein Pferd. Und damit fängt das Chaos schon an.

Das Buch von Petra Eimer ist wunderbar humorvoll geschrieben und sorgt für viel Gelächter bei kleinen und großen Lesern.
Die wunderschönen Illustrationen passen perfekt zum Inhalt und lockern das Buch auf, so dass auch kleinere Kinder viel Spaß am Lesen haben.

Paul versucht ziemlich einfallsreich Juli wieder loszuwerden, während sich Juli ganz klammheimlich in sein Herz schleicht, ohne dass er es bemerkt. Und dann taucht plötzlich Julis Besitzer auf….

Ein rundum gelungenes Buch für die ganze Familie!

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Veröffentlicht am 25.08.2021

Magisch und einfühlsam

Wie man einen Tiger fängt
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„Wie man einen Tiger fängt“ von Tae Keller erzählt die Geschichte von Lily, deren Superkraft es ist sich unsichtbar zu machen, und ihrer Familie. Lily zieht mit ihrer Schwester Sam und ihrer Mom zu ihrer ...

„Wie man einen Tiger fängt“ von Tae Keller erzählt die Geschichte von Lily, deren Superkraft es ist sich unsichtbar zu machen, und ihrer Familie. Lily zieht mit ihrer Schwester Sam und ihrer Mom zu ihrer Halmoni, ihrer kranken Großmutter, um sie zu unterstützen.

Die Geschichte wird aus Lilys Perspektive erzählt. Der Schreibstil ist klar und gut verständlich, die Autorin nähert sich sehr behutsam und liebevoll den unterschiedlichen Themen, die auf die junge Lily einprasseln.

Die Familie hat koreanische Wurzeln und innerhalb der Geschichte werden immer wieder Geschichten mit koreanischem Ursprung erzählt. Es handelt sich um magische Geschichten von Tigern und Mädchen, die auf der Suche sind. Viel mehr möchte ich nicht verraten, aber das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben und beinhaltet so viele Weisheiten, dass es auch für ältere Kinder und Erwachsene auf jeden Fall lesenswert ist.

Der Tiger auf dem Cover passt hervorragend zur Geschichte, auch wenn die Rolle des Tigers sich erst zum Ende der Geschichte aufklärt.

Mein Fazit: Das Buch ist ein Juwel, keine leichte Kost, aber durch den einfühlsamen Schreibstil auch für jüngere Leser ab 11 Jahren geeignet.

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Veröffentlicht am 04.09.2021

Kasi Kauz fragt nach

Kasi Kauz und die komische Krähe (Kasi Kauz 1)
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Als ein fremder seltsam aussehender Vogel im Wald auftaucht, begegnen ihm die übrigen Tiere mit Skepsis, Furcht und teilweise sehr ablehnend. Kasi Kauz kann das nicht nachvollziehen und geht den Gefühlen ...

Als ein fremder seltsam aussehender Vogel im Wald auftaucht, begegnen ihm die übrigen Tiere mit Skepsis, Furcht und teilweise sehr ablehnend. Kasi Kauz kann das nicht nachvollziehen und geht den Gefühlen seiner Waldnachbarn auf den Grund. Denn er findet die komische Krähe eigentlich ganz sympathisch.

Schon das Cover des Buchs ist unglaublich liebevoll gestaltet. Im Buch selbst sind immer wieder schöne Illustrationen, die es auch kleineren Kindern ermöglichen, der Geschichte mühelos zu folgen.

Kasi fragt bei jedem seiner Nachbarn nach, warum sie nicht wollen, dass der neue Vogel länger bleibt und tut dies sehr liebevoll und aufmerksam. Es ist kein erhobener Zeigefinger, sondern ein sanftes nachfragen und das kommt auch bei den Kindern gut an.
Sie können die Ängste und Bedenken der anderen Tiere nachvollziehen und den neuen Blickwinkeln, die Kasi Kauz nennt, gut folgen.

Ein wunderschönes liebevoll erzähltes Buch, das Ängste vor Unbekanntem Ernst nimmt und Wege zeigt, damit umzugehen.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass der neue Vogel immer „Blödmann“ ruft. Das hat bei uns Zuhause doch etwas für Verwirrung gesorgt. Vielleicht hätte man die Sprachbarrieren auch anders verdeutlichen können, da sich die Kinder zuerst gefragt haben, warum der fremde Vogel die anderen beleidigt.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Spannend bis zur letzten Seite

Rabid
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Rabid von Raven Kennedy und Ivy Asher hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es ist definitiv kein harmloses Buch und ist gespickt mit spicy Szenen, die auch wirklich spicy sind.
Das Buch erzählt die ...

Rabid von Raven Kennedy und Ivy Asher hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es ist definitiv kein harmloses Buch und ist gespickt mit spicy Szenen, die auch wirklich spicy sind.
Das Buch erzählt die Geschichte von Seneca, die in einem Werwolfrudel aufwächst, das von einem sadistischen Alpha übernommen wurde. Durchaus gesellschaftskritisch wird hier beschrieben, wie die einzelnen Mitglieder des Rudels sich unter Druck setzen lassen und zu Mitläufern und Mittätern werden, statt für die richtigen Dinge einzustehen. Die Werwolf-„Mechanik“ ist neu und mir so noch nicht untergekommen. Das war wirklich sehr gut zu lesen und auch wirklich spannend. Bei der Verbindung von Seneca und ihrer Wölfin kam es zu einem Zwischenfall, der dazu führt, dass sie „ungezähmt“ ist. Seneca selbst spricht davon ‚kaputt“ zu sein. Wertlos für ihr altes Rudel wird Seneca quasi entsorgt. Bishierhin war die Geschichte schon rasant, doch jetzt steigert sich das Erzähltempo noch mal und die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Mehr Spoilern möchte ich jedoch nicht.
Ich fand das Buch unglaublich spannend und konnte es kaum aus der Hand legen.
Ich finde Seneca und ihre Entwicklung einfach phantastisch beschrieben und auch gut nachvollziehbar.
Was mich allerdings gestört hat, ist der derbe Umgangston zwischen Seneca und Tyran. Das war aus meiner Sicht zu viel. Die spicy Szenen passen für mich gut und auch etwas Unterwerfung usw. gehören beim Werwolf Thema dazu, aber hier war es stellenweise zu derb und fast vulgär.
Trotz dessen war es eine fesselnde Geschichte, so dass ich über die für mich nicht ganz passende Sprache durchaus hinweg sehen konnte.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Von Mut und Freundschaft

Die Bestimmung der Mondsteinkinder
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Das Buch „Die Bestimmung der Mondsteinkinder“ von Maike Harel beginnt mir dem Perlentaucher Meelo, der eigentlich gar kein Perlentaucher sein möchte, da er Angst vor dem Wasser und dem Tauchen hat. Doch ...

Das Buch „Die Bestimmung der Mondsteinkinder“ von Maike Harel beginnt mir dem Perlentaucher Meelo, der eigentlich gar kein Perlentaucher sein möchte, da er Angst vor dem Wasser und dem Tauchen hat. Doch in seinem Dorf leben nun mal die Perlentaucher, was soll er denn sonst werden. Als Darian Himmelsstürmer in seinem Dorf auftaucht und ihm von der Prophezeiung erzählt, mit deren Hilfe der neue kindliche Herrscher ausgewählt werden soll, denkt Meelo erst nicht, dass sie auf ihn zutrifft, aber was wenn doch? Könnte er so seiner Bestimmung als Perlentaucher entgehen? Meelo entschließt sich, Darian zu begleiten und schon startet ein Abenteuer, dass weder Meelo noch der Leser so erwartet hätte.
Meelo ist ein netter Junge mit all den Stärken und Schwächen und dem Gefühlschaos, das ein normaler 13 Jähriger so durchlebt. Auf seiner Reise lernt Meelo neue Freunde kennen, vertraut auch mal den falschen Leuten und kann sich am Ende doch auf sein Bauchgefühl verlassen.
Wir haben die Reise mit Meelo und den anderen Kindern sehr genossen. Ein ungerechtes System, an dem man ja doch nichts ändern kann, erfordert manchmal den Mut Einzelner, um eben doch etwas zu verändern. Manchmal reicht eine kleine Veränderung aus, um großes zu bewirken.
Das Buch bietet Freundschaft, Intrigen, Verunsicherungen und Ungerechtigkeiten, wie sie auch im normalen Alltag gefunden werden können. Der phantastische Teil bietet den Kindern die Möglichkeit, die altbekannten Themen in einem neue Setting zu erleben. Wir fanden das Buch sehr gelungen. 10 Jahre als Altersempfehlung passt gut, für jüngere Kinder ist das Buch durchaus auch zum Vorlesen gut geeignet.

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