Der Junge der das Universum verschlang
Der Junge, der das Universum verschlangElli Bell wächst mit seinem Bruder August bei Mutter und Stiefvater auf. An seinen leiblichen Vater kann er sich kaum erinnern und alle vertrösten ihn auf die Zeit wenn er älter ist, um ihm vom Trennungsgrund ...
Elli Bell wächst mit seinem Bruder August bei Mutter und Stiefvater auf. An seinen leiblichen Vater kann er sich kaum erinnern und alle vertrösten ihn auf die Zeit wenn er älter ist, um ihm vom Trennungsgrund zu erzählen. Weil sein Stiefvater mit Dealen einen Nebenverdienst macht, muss Elli aber viel schneller erwachsen werden. Als er sich immer wieder zwielichtigen Gestalten gegenüber sieht, beschäftigt ihn eine Frage mehr als alles andere: was macht einen guten Menschen aus?
Elli verurteilt die Menschen nicht auf Grund ihrer Vergangenheit, sondern fällt sein Urteil in der Gegenwart. Dabei hat er keinerlei kindliche Ansichtsweisen, behält sich aber seinen Optimismus und fragt oft auch direkt nach, ob sein Gegenüber sich als guten Menschen sieht. Bis zum Ende war ich mir bei manchen Dingen nicht sicher, ob sie echt waren oder sich nur in seiner Phantasie abgespielt haben, denn die Grenzen sind immer wieder verschwommen, weil er sehr detailverliebte und detaillierte Gedankengänge hatte. Obwohl mir das Buch gut gefallen hat, bin ich mir sicher, dass es nicht jedem so geht, da der rote Faden der Geschichte keinem bestimmten Ziel folgt. Es ist einfach eine besondere Geschichte eines besonderen Jungen.