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Veröffentlicht am 04.02.2026

Potenzial ungenutzt

Royal Houses – Haus der Drachen
2

Kerrigan ist Halb-Fae und wird deswegen strukturell diskriminiert. Um Teil der Gesellschaft zu werden dient sie am Berg dem Haus der Drachen. Sie steht kurz vor ihrem Abschluss und hofft von einem herrschenden ...

Kerrigan ist Halb-Fae und wird deswegen strukturell diskriminiert. Um Teil der Gesellschaft zu werden dient sie am Berg dem Haus der Drachen. Sie steht kurz vor ihrem Abschluss und hofft von einem herrschenden Haus gewählt zu werden. Zeitgleich findet am Berg das berühmte Drachenturnier statt, doch niemand hat mit der Teilnahme von Fordham aus dem verstoßenen Haus der Schatten gerechnet.

Mir ist der Einstieg etwas schwergefallen, da ich eine andere Story erwartet habe. Man wird mit Namen bombardiert, ohne diese genauer zu erklären. Sodass man sehr schnell den Überblick verliert. Klar darf das Worldbuilding komplex sein und klar hebt man sich Sachen für die Folgebände auf, es sollte aber dennoch verständlich sein. Hier fehlen leider viele Beschreibungen und Erklärungen, sodass sich das Buch stellenweise, wie ein zweiter Band anfühlt, dessen ersten Teil man nicht kennt. Zudem werden Szenen wild aneinandergereiht, ohne einen wirklichen roten Faden oder Sinn zu haben. Hinzu kommen Perspektiven die absolut keinen Mehrwert liefern. Das Turnier, das Haus der Drachen und die Drachen selbst rücken komplett in den Hintergrund, sodass ich die Rolle der Drachen und den Sinn des Turniers nicht verstehe.

Kerrigan ist zwar mächtig, wird aber oft unterschätzt und mit Vorurteilen konfrontiert. Ihre neugierige und aufmüpfige Art hat mich am Anfang sehr gestört, dies legt sich allerdings im Laufe der Geschichte. Fordham kann ich nicht einschätzen, was aber auch an der Er-Erzähler Perspektive liegt. Er ist nett und überkommt seine Vorurteile, doch sein wirklicher Plan bleibt blass. Grundsätzlich mochte ich die Dynamik zwischen Ker und Fordham, allerdings handelt es sich hier eher um den Aufbau einer Freundschaft als um eine Love Story. Weswegen ich einige Punkte nicht gefühlt habe und inszeniert finde. Auch die generellen Emotionen wechseln so abrupt, dass ich es nicht authentisch finde.

Die Idee der Story hat Potenzial wurde aber nicht gut umgesetzt. Die Handlung zieht sich teilweise sehr, war langweilig und durch die Random Aneinanderreihung von Szenen schlecht aufgebaut. Zudem ist der deutsche Klappentext komplett irreführend und schlecht übersetzt. Hier sollte man sich doch den originalen durchlesen.

Wer Romantasy in Band 1 erwartet, dürfte eher enttäuscht werden. Sehr wahrscheinlich Romantasy in den Folgebänden, doch Band 1 liest sich eher wie High Fantasy mit aufbauender Freundschaft und Mystery. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen, weswegen ich die Folgebände nicht lesen werde.

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Veröffentlicht am 12.11.2024

komplexer Fantasy-Roman ohne klare Struktur

Heart & Shadow
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Chaotische Energien breiten sich aus und plötzlich tauche mysteriöse Kreaturen auf, die alles zu zerstören drohen. Das Buch folgt zwei Handlungssträngen: die Wächterin Rah versucht, das Rätsel um die Angriffe ...

Chaotische Energien breiten sich aus und plötzlich tauche mysteriöse Kreaturen auf, die alles zu zerstören drohen. Das Buch folgt zwei Handlungssträngen: die Wächterin Rah versucht, das Rätsel um die Angriffe der Monster zu lösen und erhofft sich zudem ihre eigenen Geheimnisse zu verstehen; und Shina, eine Astralin, die mit einem schwierigen familiären Umfeld kämpft und nur versucht ihrer besten Freundin zu helfen. Zwei Hauptfiguren, zwei Reisen voller Konflikte, Mythen und Geheimnisse.

Die Story wird jeweils aus Shinas und Rahs Sicht erzählt. Die Kapitel sind kurz und die Sprünge schnell. Teilweise waren wir bei Rah, sind zu Shina gesprungen für ein Kapitel, um wieder zurück zu Rah zu kommen. Dadurch kam ich nie wirklich komplett in der jeweiligen Handlung an.

Ich bin ehrlich die Charaktere sind mir zu oberflächig geblieben. Es gab nur sehr wenige Charakterzüge oder innere Konflikte, die irgendwie Tiefgang brachten. Ich weiß zu wenig über die Charaktere, um wirklich mit ihnen fühlen zu können. Die Welt und das Magie-System waren interessant, aber auch sehr komplex, sodass ich immer noch nicht alles verstanden habe und irgendwann den Überblick verloren habe. Warum wir generell 2 Handlungsstränge haben, ist mir schleierhaft, denn Shina und Mae bringen für mich keinen Mehrwert für die Geschichte. Sie fokussiert sich dabei nur auf Shina und Mae, bzw. mehr auf Mae, da Shina eine extreme Fixierung auf Mae hat. Die beiden reden für mich als langjährige Freunde auch viel zu wenig. Zudem ging mir bei ihren Ereignissen alles etwas zu einfach. Vor allem Shinas Handlungen sind für mich nicht immer nachvollziehbar gewesen.
Rah und Irin hingegen fand ich superspannend. Sie untersuchen die Geschehnisse in der Stadt und reisen durch die Länder, um Antworten zu finden. Dabei haben beide so ihre Geheimnisse. Auf ihrer Reise kommen viele Fragen auf und sie erleben viel, so treffen sie zum Beispiel auch auf mysteriöse Truppen. Jedoch hat keiner wirklich einen Plan von dem, was eigentlich passiert oder was der Sinn dahinter ist. Leider habe ich die Beziehung von Rah und Irin gar nicht gefühlt, da gab es für mich nicht wirklich eine Anziehung. Deswegen konnte ich auch nicht verstehen, wieso Rah sich Irin so schnell anvertrauen konnte, obwohl sie nie mit irgendjemanden über diese Dinge geredet hat.

Für mich persönlich wurden die Fragen und Geheimnisse, die aufkamen, nicht mal annähernd aufgelöst. Es ist ja okay, wenn man sich Enthüllungen für Band 2 aufbewahren will, aber dann gar nichts wirklich aufzulösen find ich nicht gut. Es hat mich nur verwirrt und es macht für mich ehrlicherweise alles einfach keinen Sinn, denn mir fehlt die Struktur und ein klares Ziel. Ich sehe das große Ganze nicht. Wo soll die Geschichte überhaupt hingehen? Ja teilweise wurden Fragen zu Personen beantwortet, aber das hat man auch schon vorhergeahnt. Der Plot Twist, wenn es überhaupt einen gab, war für mich auch eher lahm. Denn die Enthüllung habe ich von dem ersten Kennenlernen an kommen sehen. Band 1 hört abrupt mitten im Geschehen auf, jetzt wo es endlich hätte, spannend werden können. Daher bleibt extrem viel offen für Band 2, was sehr chaotisch werden könnte. Leider fehlt mir ein richtiger Spannungsbogen, irgendwas, was einen neugierig bleiben lässt.

Es war mein erstes Buch von der Autorin und hat sich von der Story her super interessant angehört, mich dann aber doch eher enttäuscht. Mein Highlight des Buchs war tatsächlich der Epilog bzw. die letzten beiden Sätze, auch wenn es irgendwo wieder nichtssagend war. Ob ich Band 2 lesen werde, weiß ich noch nicht. Ich glaube, es muss sich jeder selbst ein Bild von dem Buch machen.

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Veröffentlicht am 04.10.2024

Ernüchternd mit fehlender Balance

Goddess of Fury 1: Dein Herz so steinern
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Euryale ist eine Halbgöttin und möchte, wie ihre Tanten, zu einer Furie werden. Dafür muss sie nun eine letzte Prüfung absolvieren. Dies führt sie nach London, wo sich ein Riss im Hades aufgetan hat, welcher ...

Euryale ist eine Halbgöttin und möchte, wie ihre Tanten, zu einer Furie werden. Dafür muss sie nun eine letzte Prüfung absolvieren. Dies führt sie nach London, wo sich ein Riss im Hades aufgetan hat, welcher geschlossen werden muss. Nun liegt es an Euryale den Verantwortlichen zu finden und den Riss zu schließen und ausgerechnet Deacon Haworth soll ihr dabei helfen.

Ein viktorianisches London verbunden mit griechischer Mythologie klingt vielversprechend, konnte aber bis zum Ende nicht überzeugen. Euryale ist eine taffe Persönlichkeit, die es nicht mag, wenn man ihren Freien Willen nimmt. Dabei ist sie oft sehr schroff und gewaltbereit. Natürlich soll ihr Charakter, zu dem einer Furie passen, ist für mich aber persönlich zu viel gewesen, da sie sich gefühlt über nichts Gedanken macht und alles mit dem Furiendasein erklärt. Auch wenn sich dies im Laufe der Story etwas ins Positive entwickelt. Jedoch wurde ich mit ihr einfach nicht warm. Dann haben wir Deacon, der als Hauptcharakter neben Euryale komplett blass wirkt. Er ist angehender Geschichtsprofessor mit Fokus auf griechische Mythologie. Er ist liebevoll und von Sekunde eins von Euryale fasziniert und quasi in sie verliebt (also kein Kritiker wie angeteasert). Es gibt zwar ein paar Neckereien, aber es ist doch relativ schnell klar, dass die beiden einander verfallen sind. Auch wenn Euryale das zunächst nicht einsehen möchte. Callisto und Cecilia sind für mich zwei liebevolle Nebencharaktere. Hauptfokus der Geschichte ist leider jedoch eher die Liebesgeschichte zwischen Euryale und Deacon, wobei ich nicht so ganz weiß, was ich von dieser halten soll. Dadurch zieht sich leider auch alles in die Länge und wirkt einfach nur langweilig. Der Fantasy/Mythologie Aspekt rückt komplett in den Hintergrund. Und dafür, dass der Riss ja DIE Bedrohung als auch Euryales letzte Aufgabe ist bekommt es nur 3-mal Erwähnung. Und eigentlich passiert nichts. Generell waren viele Dinge sehr schnell klar und die Enthüllungen haben bei mir dann leider überhaupt nicht eingeschlagen. Man hat es halt kommen sehen, wobei manche Reaktionen /Handlungen dann nicht ganz so logisch waren meiner Meinung nach. Auf den letzten 74 Seiten wird es etwas spannender, wobei das spannendste dann vielleicht nur auf 5 Seiten passiert und das viel zu schnell und viel zu einfach. Es gab nie eine wirkliche Bedrohung und der Riss war nebensächlich.

Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt und ich hatte ehrlicherweise auch was anderes erwartet, denn auch der Klappentext oder das angeteaserte ließ für mich was anderes erwarten was nicht vorkam. Ohne die Liebesgeschichte gäbe es keine Story, was ich super schade finde, denn die Idee war sehr interessant. Mir hat dann doch einfach die Balance gefehlt, es war mehr Romance a la Bridgerton als Fantasy und Spannung… Sehr ernüchternd, dass der Fokus von Fantasy und Mythologie irgendwie verloren ging. Wirklich schade da ich Queen of the Wicked echt mochte..

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Veröffentlicht am 26.09.2023

Liebe am Set - ein Zwiespalt mit mehr Potenzial

This is Our Time
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Welcome to Hollywood - wo das Casting der weiblichen Hauptrolle für die neue Netflix-Show This is Our Time so schlecht läuft, dass der Regisseur in Rage sogar wettet, dass selbst die Praktikantin es besser ...

Welcome to Hollywood - wo das Casting der weiblichen Hauptrolle für die neue Netflix-Show This is Our Time so schlecht läuft, dass der Regisseur in Rage sogar wettet, dass selbst die Praktikantin es besser hinbekommt als alle anderen Kandidatinnen. Und Schwups wird Ferne von der Praktikantin ohne Schauspielerfahrung zum Gesicht der Hauptrolle Madison. Ihr Co-Star ist dabei niemand anders als Rio McQuoid. Je mehr sie jedoch Zeit als Paar vor der Kamera verbringen, desto mehr Verschwimmen Realität und Schein. Doch was, wenn es plötzlich auch hinter der Kamera funkt? Lest es selbst 😊

“This is Our Time” wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive der 22 Jahre alten Ferne Resnik und dem 23-jährigen Rio McQuoid erzählt. Dadurch entsteht eine gute Dynamik und als Leser bekommt man Einblick in beide (Gefühls-)Welten. Der Schreibstil ist recht flüssig, auch wenn ich nie so wirklich das Gefühl hatte weiterlesen zu müssen bzw. man das Buch auch öfter aus der Hand legen konnte.. Der Gedanke mit dem Blick hinter die Kulissen am Set bzw. das Filmsetting finde ich jedoch echt super, auch das man erfahren hat, wie viel Druck dahintersteckt. Negativ zu erwähnen ist jedoch, dass mir der Tiefgang der Story gefehlt hat, es wurde alles eher oberflächlich und für mich persönlich zu klischeehaft behandelt. Es blieb leider alles sehr blass und eindimensional.

Ferne macht gerade ein Praktikum, um Kontakte zu knüpfen für ihren Traum als Drehbuchautorin. Das ist auch der Grund weshalb sie beim Casting zur neuen Serie anwesend ist und gecastet wird. Eigentlich ist sie an der Rolle gar nicht interessiert, denn sie will ja keine Schauspielerin werden. Aber der Regisseur setzt am Ende seinen Willen durch und bekommt Ferne als Hauptrolle. Das am Set nicht alles glatt verläuft kann man da auch nicht verübeln. Sie ist sehr freundlich, weiß was sie will und sehr bodenständig. Manchmal hätte ich mir nur gewünscht, dass sie sich mehr durchgesetzt hätte.

Rio hingegen ist einer der aufstrebenden Schauspieler schlecht hin, der jedoch nach seinem letzten Film viel schlechte Presse bekommen hat, da er oft in Clubs abgestürzt ist. Die Rolle in der Serie soll ihm wieder zu einem besseren Image verhelfen. Rio hat sehr viele Mauern aufgebaut, weswegen er durch seine unausstehliche Art alle auf Abstand hält. Je näher er und Ferne sich jedoch kommen, desto mehr zeigt er seine liebevolle und freundliche Seite. Zu beginn konnte ich Rio nicht wirklich ausstehen, das hat sich jedoch schnell geändert, auch wenn er noch sehr an sich arbeiten muss. Darüber hinaus ist er für mich der vielseitigste Charakter in diesem Buch.

Die Entwicklung zwischen Ferne und Rio ging mir jedoch etwas schnell und sie war für mich nicht wirklich nachvollziehbar, wir springen von dem einem Extrem zum andern, ohne was dazwischen.. Auch manche Reaktionen der beiden konnte ich nicht verstehen. Ich hatte das Gefühl, dass dann doch recht wenig Verständnis für die jeweilige Welt und Sicht des anderen aufgebracht wird. Der Konflikt war für mich persönlich etwas unnötig und mit ein wenig mehr Kommunikation hätte man hier vieles lösen können. Auch manche Gedanken von Rio haben mich eher genervt. Die anderen Charaktere haben leider auch kein Tiefgang und bleiben blass, wenn sie denn mal mehr erwähnt werden (vor allem die Set-Kollegen). Für mich war das Ende doch recht vorhersehbar. Ich hatte irgendwie nicht das Gefühl, das die Autorin ihr ganzes Herz in das Buch gelegt hat und das Potenzial leider nicht ausschöpfen konnte.

Vor allem durch die vielen Klischees, unnötigen Drama, Vorhersehbarkeit, fehlendem Tiefgang sowie fehlenden Emotionen und manch nicht ganz nach vollziehbaren Reaktionen, weiß ich nicht ob es sich lohnt weiterzulesen.

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Veröffentlicht am 20.09.2021

wenige überzeugende Aspekte im Kontrast zu Band 1

Save You
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Puuh mit Band zwei hatte ich so einige Schwierigkeiten. James hat Ruby so sehr verletzt, sodass diese mit ihm erstmal nichts mehr zu tun haben möchte. Ruby versucht James aus ihrem Leben zu verdrängen, ...

Puuh mit Band zwei hatte ich so einige Schwierigkeiten. James hat Ruby so sehr verletzt, sodass diese mit ihm erstmal nichts mehr zu tun haben möchte. Ruby versucht James aus ihrem Leben zu verdrängen, doch so einfach wird das nicht, denn James setzt alles daran sie zurückzugewinnen.

Das Buch wird dieses Mal aus mehreren Sichtweisen geschildert. Ruby, James, Lydia und Ember – wenn ich mich richtig erinnere. Mich persönlich hat es einfach gestört, weil ich es als unnötig empfunden habe, diese beiden neue Handlungsstränge in die Geschichte einzubringen. Zudem hat mich James Art gestört, auch wenn man ihn irgendwie nachvollziehen konnte. Trotzdem kann immer anders gehandelt werden. Und das Gemeckere von Ruby hat mich wahnsinnig gemacht. Jedoch waren James` Bemühungen Ruby zurückzugewinnen wirklich süß, man hat einfach gemerkt, wie leid es ihm tut und wie sehr James in Ruby verliebt ist. Ruby hingegen ist zunächst eine Zeit lang Hart geblieben und für meine Sinne aber trotzdem zu früh eingeknickt. Zusätzlich sind Rubys und James` Annäherungen deutlich intensiver, was ich als Leser auch deutlich gemerkt habe. Die Intensität der Beziehung ist aber auch tatsächlich das Einzige was mir an diesem Buch besser gefallen hat.

Mit der Zeit wurde ich aber auch mit Lydias Perspektive warm und es war spannend ihre Geschichte weiterzuverfolgen und nochmal eine neue Perspektive auf die Beaufort Familie zu sehen. Allerdings konnte ich teilweise keinen Unterschied in der Erzählperspektive erkennen, sodass ich manchmal verwirrt war, welche Perspektive lese. Die atmosphärischen Beschreibungen in diesem Buch sind auch wieder gelungen, ich hatte ein deutliches Bild davon, wie die Stimmung in Rubys Elternhaus im Kontrast zu James Elternhaus ist. Man kann sich auf jeden fall gut in die Atmosphäre hineinversetzen.

Fazit:
Mittelteile haben es ja bekanntlich schwer, auch bei diesem ist es der Fall. Es war teilweise sehr langatmig und mich konnten hier nur wenige Aspekte überzeugen, sodass ich diesem Band 3 Sterne gebe.

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