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Veröffentlicht am 04.10.2021

Wer bist du wirklich?

Tot bist du perfekt
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Abbie wacht in einem ihr fremden Zimmer auf - "Wo ist sie" und viel wichtiger noch die Frage "Wer ist sie?" Ihr Mann Tim, ein erfolgreicher Unternehmer und Computer-Spezialist offenbart ihr, dass er jahrelang ...

Abbie wacht in einem ihr fremden Zimmer auf - "Wo ist sie" und viel wichtiger noch die Frage "Wer ist sie?" Ihr Mann Tim, ein erfolgreicher Unternehmer und Computer-Spezialist offenbart ihr, dass er jahrelang an ihr gearbeitet hat. Abbie ist ein Roboter - nachempfunden Tim's über alles geliebter Frau. Ihr Aussehen, ihre Gedanken, ihre Erinnerungen. Nur was ist mit der wahrhaftigen Abbie passiert? Hatte sie einen Unfall? Ist sie ermordet worden? Warum hat Tim sich die ganze Arbeit gemacht, einen KI (Künstliche Intelligenz) zu entwickeln? All diesen Fragen geht Abbie auf den Grund - ohne zu ahnen, was für Dinge sie ans Tageslicht befördert.



Gepackt von dem Klappentext und vielen Meinungen über den Autor JP Delaney wollte ich endlich dieses Buch aus meinem SUB befreien. Am Anfang war ich regelrecht gefangen von diesem Roman. Der fesselnde Schreibstil und die Erzählweise aus zwei unterschiedlichen Perspektiven haben mich durch die Seiten fliegen lassen. Zum einen wird die Geschichte aus der aktuellen Sicht der Hauptprotagonisten Abbie erzählt - ihr Leben und Gefühle als Roboter. Mit jedem Kapitel wurde mir dieser KI sympathischer und irgendwie tat sie mir leid - erschaffen nur zur Trauerbewältigung? Zum anderen aus der Perspektive einer anderen Person, die mich als Leser mehr gepackt hat, weil so die ganze Vergangenheit und Kennenlernen-Story von Tim und Abbie geschildert wird. Und was als romantische Liebesgeschichte begann, wird im Laufe der Zeit immer mehr zum Alptraum. Jedoch muss ich ehrlich gestehen, dass dieses Werk für mich kein typischer Thriller war. Das Thema war spannend und auch das Thema über Autismus hat mich sehr gefesselt. Leider war ich vom Ende etwas enttäuscht bzw. habe ich mich durch die letzten Seiten nur gequält. Ich habe die anderen Bücher des Autors hier noch rumstehen und werde diese definitiv noch lesen, weil ich neugierig geworden bin, über was hier geschrieben wird bzw. ich den Schreibstil sehr fesselnd finde.

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Veröffentlicht am 08.10.2020

Der Rachedurst hört nie auf ...

Wings of Silver. Die Rache einer Frau ist schön und brutal (Golden Cage 2)
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Zwei Jahre ist es her, dass Jack aufgrund des Mordes an seiner eigenen Tochter ins Gefängnis musste. Zwei Jahre, in denen Faye ihr Unternehmen "Revenge" weiter ausgebaut hat und jetzt sogar den amerikanischen ...

Zwei Jahre ist es her, dass Jack aufgrund des Mordes an seiner eigenen Tochter ins Gefängnis musste. Zwei Jahre, in denen Faye ihr Unternehmen "Revenge" weiter ausgebaut hat und jetzt sogar den amerikanischen Markt erobern will. Zusammen mit ihrer Mama, Kerstin und ihrer Tochter hat sie sich ein ruhiges Leben in Italien aufgebaut - fern ab von Reportern und der schwedischen Polizei. Doch dann gelingt Jack die Flucht und das bleibt nicht Faye's größtes Problem - denn ein anonymer Investor kauft nach und nach Firmenanteile auf. Droht der toughen Faye jetzt der Untergang?

Dies ist der 2.Teil der "Golden Cage"-Reihe von Camilla Läckberg - und was soll ich sagen, ich war etwas enttäuscht. War Faye im 1.Band für mich noch die mutige Frau, die ihrem Mann die Stirn geboten hat und aus eigenen Kräften ein Unternehmen gegründet hat, ist sie in diesem Band eher die Zweiflerin, die alles in Frage stellt. Um dann im nächsten Kapitel ihre wilde, verführerische Seite zu zeigen. Die Sexszenen und die Einblicke in Faye's Vergangenheit, die echt detailliert und schockierend beschrieben wurden, waren meine Highlights. Durch die angenehmen Kapitellängen und den Schreibstil liest man das Buch relativ schnell weg - jedoch haben die Themen Unternehmensübernahme, Aktienkurse etc. hier sehr oft die Oberhand in der Geschichte übernommen, was für mich einfach langweilig war zu lesen. Mit einem Cliffhanger endet die Story, so dass man weiß, es muss definitiv einen 3.Teil geben. Ob dies der Aufklärungsband wird, um endlich alle Fragen beantwortet zu bekommen - ich bin gespannt.

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Veröffentlicht am 27.08.2020

Nette Lektüre für werdende Mamas

Einer schreit immer
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Die beiden Autorinnen Jennifer Baro und Christina Tropper schreiben in diesem Buch über ihr Leben als Mama mit allen Höhen und Tiefen. Aufgrund der Kürze perfekt geeignet als kleiner Begleiter für frisch ...

Die beiden Autorinnen Jennifer Baro und Christina Tropper schreiben in diesem Buch über ihr Leben als Mama mit allen Höhen und Tiefen. Aufgrund der Kürze perfekt geeignet als kleiner Begleiter für frisch gebackene Mamas als Geburts-Geschenk in der großen Windeltorte :) Wir werden als Leser zu Beginn darüber aufgeklärt, wie man überhaupt schwanger wird und welchen Mondzyklus man dabei beachten muss - über die Geburtsschmerzen und den Part des Papas währenddessen um zum Schluss bei den Sätzen zu landen, die man NIE hören möchte. Überspitzt und meist etwas Übertrieben wird hier alles kurz und knapp geschildert. Leider für mich oft weit weg von der Realtität und ich hatte das Gefühl, dass die Autorinnen einfach nur witzig sein wollten - egal ob es sich um's Thema Windeln wechseln handelt oder wie lange man braucht, um sich für ein Treffen mit der Freundin fertig zu machen. Wer einen Ratgeber erwartet sollte hier die Finger von lassen. Wer über sein neu gewonnenes Glück aber gerne lachen möchte ist mit diesem Buch perfekt ausgestattet.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

"Wenn er dich nicht so liebt, wie du bist, war er es sowieso nicht wert."

Hinten sind Rezepte drin
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- MEINUNG -

Dieser Satz war leider mein einziges Highlight in diesem Buch. Die Leseprobe und das Cover hatten mich von Anfang an neugierig gemacht - was wird Frau Bauerfeind noch so erzählen. Was soll ...

- MEINUNG -

Dieser Satz war leider mein einziges Highlight in diesem Buch. Die Leseprobe und das Cover hatten mich von Anfang an neugierig gemacht - was wird Frau Bauerfeind noch so erzählen. Was soll ich sagen ... Ich bin enttäuscht. Bin soeben mit dem Buch fertig geworden. Und um ehrlich zu sein, habe ich mich ab der 2.Hälfte nur noch gequält ... War froh, dass ich nebenbei noch einen Thriller lesen konnte. Die Kapitel waren für mich einfach nur aneinander gereiht. Mir fehlte einfach der rote Faden. Und die Themen, die sie behandelt hat, waren teilweise sehr überspitzt. Beispiel: Am Weihnachtsabend erzählt die Familie über ihre Verdauunungsprobleme .... Am Anfang konnte ich noch drüber lachen, als sie über die Kindheit geschrieben hat. Aber bei den Thema Männer/Frauen hat sie für mich einfach übertrieben. Die Mundwinkel blieben unten, der Kopf wurde geschüttelt ... Es scheint wohl einfach nicht mein Humor zu sein ;( und anscheinend bin ich für die ganzen Klischees auch keine typische Frau. Ich habe weder 1000 Paar Schuhe, noch gehört in meinem Leben eine Handtasche wie ein Mann dazu ... Es geht auch mal ohne Make-Up aus dem Haus. Fazit: 3 Sterne für anfangs nette Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Shakespeare einmal quer durch Europa ...

Nur ein Tag
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- INHALT -

"Sein oder nicht sein:das ist hier die Frage" ... Mit diesen Worten beginnt der Roman "Nur ein Tag" von Gayle Forman. Die 18-jährige Allyson bekommt von ihren Eltern zum Highschoolabschluss ...

- INHALT -

"Sein oder nicht sein:das ist hier die Frage" ... Mit diesen Worten beginnt der Roman "Nur ein Tag" von Gayle Forman. Die 18-jährige Allyson bekommt von ihren Eltern zum Highschoolabschluss eine "Bildungsreise" durch Europa. Zusammen mit ihrer besten Freundin Mel bereist sie Ungarn,Italien etc. ... und landet schließlich zufällig in London bei einem Straßentheaterstück von "Wie es euch gefällt" vom W.Shakespeare ... Dort fällt ihr der smarte Schauspieler einer der Nebenrollen sofort ins Auge - Willem - ... Und wie sollte es auch anders sein - verguckt sich sofort in ihn ... Am nächsten Tag treffen die beiden sich zufällig am Bahnhof. Dort lädt Willem Allyson spontan zu einem Tag in Paris ein. Zunächst hadert sie mit sich - schließlich würde sie mit einem wildfremden Typen in eine wildfremde Stadt fahren. Und das, wo sie doch aus einem gutbehüteten Elternhaus kommt. Aber sie traut sich was - und fährt nach Paris. Dort genießt sie den Tag und die Nacht mit Willem ... Doch am nächsten Tag ist er weg ... Für Allyson beginnt eine schwere Zeit. Ständig die Frage, warum Willem einfach so abgehauen ist. Sie reist zurück nach Hause - Boston. Dort beginnt sie endlich, ihr Leben zu leben: sie setzt sich gegen ihre Eltern durch und studiert das, was ihr Spaß macht, sie lernt neue Freunde kennen und beginnt, ihr eigenes Geld zu verdienen ... Um sich eine Reise nach Paris leisten zu können. Sie will Willem noch einmal sehen, denn so ganz geht er ihr auch nach einem Jahr noch nicht aus dem Kopf.... Wird sie ihn finden? Und was passiert noch alles auf ihrer Reise nach Europa?

- MEINUNG -

Ein sehr schönes Jugendbuch. Aber wirklich was für zwischendurch. Am Anfang fiel es mir recht schwer, in die Story reinzukommen. Allyson war mir zunächst unsympathisch ... Trotz Highschoolabschluss wusste sie einfache Alltagsdinge nicht (Bspl.Wie funktioniert eine Schleuse?) ... Und auch ihr ständiges "Nein" ging mir anfangs auf die Nerven. Man wollte als Leser öfter sagen "Mensch Allyson,Trau dich doch mal was - Sag Ja und Stoß nicht alle Menschen, die es gut mit dir meinen, vor den Kopf!" Nach ihrem Aufenthalt in Paris geht es dann aber endlich bergauf mit der Geschichte. Und auch mit Allyson. Sie wird endlich erwachsen - und man fühlt als Leser zum ersten Mal mit ihr mit. Die Leute, die Allyson auf ihrem Weg kennenlernt, waren mir alle sympathisch und ich war so froh, dass sie endlich Freundschaften schließen konnte. Das Ende war der typische Cliffhanger, aber das hab ich mir schon fast gedacht, da es ja spannend bleiben soll für den 2.Band. Daher von mir nur 3 Sterne, da ich in dieses Buch nicht gleich reingekommen bin, zwischenzeitlich es etwas langatmig war und ich mir von dem zweiten Teil einfach mehr erhoffe.

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