Für Fans von nordischer Mythologie und Fantasy
Lied der DämmerungSchweden Anfang des 15. Jahrhunderts
Fjara lebt mit ihrer Mutter am Rand eines Dorfes in einer kleinen Waldhütte.
Nachdem ihr einziger Freund Esa sie verraten hat, nehmen Hexenjäger ihre Mutter Merethe ...
Schweden Anfang des 15. Jahrhunderts
Fjara lebt mit ihrer Mutter am Rand eines Dorfes in einer kleinen Waldhütte.
Nachdem ihr einziger Freund Esa sie verraten hat, nehmen Hexenjäger ihre Mutter Merethe gefangen und brennen ihr zu Hause nieder; nun macht sich die junge Hexe Fjara auf den Weg, ihre Mutter zu retten. Um ihr Ziel zu erreichen, muss sie ein Bündnis mit einem Gott eingehen, welches sie dazu zwingt, ihr Weltbild zu überdenken.
Der Schreibstil ist sehr locker und so liest sich diese sehr spannende Geschichte flüssig hintereinander weg.
Die Etappen der Reise und alle Charaktere werden sehr liebevoll und bildhaft beschrieben, so dass man von Anfang an das Gefühl hat, dabei zu sein. Das sorgt auch dafür, dass man sofort in der Geschichte ist und es durchweg spannend bleibt.
Erzählt wird hauptsächlich von Fjara in der Ich-Perspektive, eine Erzählform, die ich persönlich sehr mag.
Wir begleiten Fjara auf ihrer Reise durch Schweden während der sie sich von einem naiven und schüchternen Mädchen zu einer selbstbewussten und starken Frau entwickelt; eine Wandlung, die schrittweise von statten geht und gut nachvollziehbar ist.
Zwischendurch wechselt die Erzählung zu Esa aus der Er-Form und wir können verfolgen, wie es ihm nach seinem Verrat an Fjara ergeht.
Die von der Autorin selbst gezeichneten Illustrationen am Ende von jedem Kapitel runden das Ganze schön ab und machen das Buch persönlicher.
Der Mix aus Fantasy, Hexen und Mittelalter ist gut gelungen und ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band in die Finger zu bekommen.