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Veröffentlicht am 08.12.2021

Wunderschön – mal etwas anderes

Fighting Hard for Me
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Inhalt
Sophie hat es geschafft, über ihren besten Freund Cole hinwegzukommen, in den sie längere Zeit verliebt gewesen ist. Doch kaum ist sie sich dessen bewusst geworden, bittet Cole sie um ein Gespräch ...

Inhalt
Sophie hat es geschafft, über ihren besten Freund Cole hinwegzukommen, in den sie längere Zeit verliebt gewesen ist. Doch kaum ist sie sich dessen bewusst geworden, bittet Cole sie um ein Gespräch und gesteht ihr, dass er in sie verliebt ist. Sophie fällt aus allen Wolken und beschließt daher, Cole dabei zu helfen, über sie hinwegzukommen. Dabei soll ihr der Plan helfen, der auch ihr geholfen hat, sich zu entlieben. Doch je mehr Punkte sie abarbeiten, desto mehr melden sich ihre eigenen Gefühle wieder...

Meine Meinung
Die Geschichte hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Sie war mal erfrischend anders und konnte mich damit auch überzeugen. Allerdings hat mir ein bisschen etwas gefehlt, um fünf Sterne geben zu können.

Die Idee der Geschichte rund um den zwölf-punkte-plan fand ich sehr originell und hat mir gut gefallen. Dass das nicht so funktionieren wird, wie Emilia es sich wünscht, war natürlich von Anfang an klar. Dennoch war meine Neugier darauf geweckt, wie es sich entwickeln wird. Zudem haben sowohl Emilia als auch Cole noch eigene, private Probleme, die für Spannung in der Geschichte gesorgt haben. Die Kombination aus Beidem hat mir gut gefallen, zumal man dadurch auch einmal die Leichtigkeit, als auch die Ernsthaftigkeit aufgrund der Probleme hatte.
Doch irgendwie hat mir hier etwas gefehlt, was ich leider auch nicht so richtig benennen kann. Es war zwar alles da, was ich mir für die Geschichte gewünscht hätte, aber, bis auf bei dem Humor, hatte ich das Gefühl, dass bei den ernsten Themen und deren Ausarbeitung zum Teil ein bisschen an der Oberfläche gekratzt wurde und das Ganze schnell durch die Leichtigkeit wieder ersetzt wurde.
Trotzdem fand ich aber auch, dass die ernsteren Dinge ihren nötigen Raum bekommen haben und man dahingehend auch ein gutes Verständnis entwickeln konnte, aber diese hatten trotzdem nicht die Stärke, sich genügend durchzusetzen, vor allem, wenn ich an die beiden Vorgängerbände denke. Zudem blieben am Ende auch noch Fragen offen, was ich schade fand.

Sophie fand ich einfach nur toll. Ich mochte ihre tollpatschige Art richtig gerne, vor allem, das sie nicht nur einmal für viel Humor in der Geschichte gesorgt hat. Auch Cole war mir direkt sympathisch und ich fand seine direkte Art toll.
Generell fand ich, dass die Beiden eine tolle Dynamik und Harmonie inne hatten und der Geschichte viel Leben eingehaucht haben.
Schön fand ich auch, das Wiedersehen mit altbekannten Gesichtern und zu erfahren, wie es ihnen so ergangen ist.
Und die WG ist natürlich einfach nur großartig und sehr lebendig, was für viel Humor gesorgt hat. Der Vergleich mit den Sims in einem der Vorgängerbänden trifft es einfach komplett.

Auch dieser Band ließ sich wieder sehr angenehm lesen und hatte eine tolle Leichtigkeit und mich daher auch gut unterhalten können. Dementsprechend war auch die Atmosphäre von Lockerheit und Leichtigkeit geprägt, was mir gut gefallen hat. Dennoch bekamen auch die ernsteren Themen und Dinge – zumindest in wahrnehmbaren Maßen - ihren Raum und haben für eine entsprechende Stimmung gesorgt. Auch die Gefühle und Emotionen kamen gut rüber, sodass ich auch gefühlsmäßig abgeholt wurde.

Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen. Allerdings hat mir im Vergleich zu den ersten Bänden etwas gefehlt, sodass diese Geschichte da nicht ganz mithalten konnte.

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Veröffentlicht am 06.12.2021

schön, interessant, aber leider wenig Neues

Disney. Twisted Tales: Elsas Suche (Die Eiskönigin)
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Inhalt
Elsa ist die Thronfolgerin von Arendelle, aber sehr einsam. Nachdem ihre Eltern dann noch sehr plötzlich gestorben sind, muss sie sich zusammenreißen und lernen, eine souveräne Königin zu werden. ...

Inhalt
Elsa ist die Thronfolgerin von Arendelle, aber sehr einsam. Nachdem ihre Eltern dann noch sehr plötzlich gestorben sind, muss sie sich zusammenreißen und lernen, eine souveräne Königin zu werden. Doch dann werden Erinnerungen in ihr laut, die sie nicht mit ihrem Leben in Einklang bringen kann. Vor allem ein kleines Mädchen wird immer präsenter und ihre Gefühle sagen ihr, dass sie sie kennt. Daher macht sie sich entgegen aller Vernunft auf die Suche nach dem Mädchen...

Meine Meinung
Das ist mein erstes Buch aus der „Twisted Tales“-Reihe, das ich gelesen habe und ich muss sagen, es hat mir wirklich gut gefallen.

Zunächst einmal fand ich die Idee, dass Elsa und Anna sich gar nicht kennen richtig gut. Es wird auch deutlich, was das für einen Einfluss auf deren Leben hat und ich war gespannt darauf zu erfahren, wie es dazu gekommen ist. Ebenso war meine Neugier auf deren erste Begegnung geweckt und habe darauf hingefiebert. In der Hinsicht konnte mich das Buch auch fesseln.
Außerdem fand ich es toll, die Beiden einmal unabhängig voneinander kennenzulernen.
In den Grundzügen war die Geschichte nahezu identisch mit der des Films. Die wichtigen Dinge waren komplett identisch, andere waren hinsichtlich der Tatsache, dass Anna und Elsa sich nicht kennen eben entsprechend abgewandelt und sich nur noch sehr ähnlich.
Das ist auch gleichzeitig das, was ich etwas schade fand. Ich hätte mir einfach ein paar Unterschiede mehr im Handlungsverlauf gewünscht. So war es wirklich fast 1 zu 1 wie im Film, sodass das Ende nun auch keine große Überraschung mehr war.
Dennoch war es natürlich schön, einmal auf diese Weise in die Welt von Arendelle einzutauchen und Anna und Elsa so zu erleben.

Anna und Elsa haben mir in dieser Geschichte richtig gut gefallen. Es wird einfach deutlich, was sie schon für einen Wiedererkennungswert in dem Film erlangt haben, sodass ich sie allein aufgrund ihrer Eigenschaften schon wiedererkennen konnte.
Daher waren sie mir hier auch genauso sympathisch, wie in dem Film und ich fand sie auch genauso liebenswert.
Auch andere Figuren und Protagonisten aus dem Film haben Eingang in dieses Buch gefunden. Diese hatte ich anhand ihrer Handlungsweisen und Beschreibungen ebenfalls bildlich vor Augen beim Lesen.

Der Schreibstil war altersgerecht sowie einfach und flüssig gehalten. Die filmische Atmosphäre und Stimmung wurde wunderbar eingefangen und gut auf den Leser transportiert, sodass ich gut in die Geschichte eintauchen konnte und die Geschichte auch wie ein Film vor dem inneren Auge ablaufen konnte. Auch die Gefühle und Emotionen wurden altersgerecht aufbereitet und kamen dementsprechend auch gut rüber.

Insgesamt eine tolle „Twisted Tale“ zu der Eiskönigin, bei der ich mir zwar ein paar mehr Unterschiede gewünscht hatte, die aber trotzdem Lust auf mehr gemacht hat.

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Veröffentlicht am 02.12.2021

Emotional, berührend, spannend

Fly & Forget
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Inhalt
Nicht nur bei der Zeitung, für die Liv arbeitet, sondern auch in ihrer Beziehung läuft es nicht rund, weswegen ihr Freund sich auch von ihr trennt. Kurzerhand muss sie daher eine neue Wohnung finden. ...

Inhalt
Nicht nur bei der Zeitung, für die Liv arbeitet, sondern auch in ihrer Beziehung läuft es nicht rund, weswegen ihr Freund sich auch von ihr trennt. Kurzerhand muss sie daher eine neue Wohnung finden. Durch Zufall trifft sie auf Matilda, in deren WG kürzlich ein Zimmer frei geworden ist. Liv ergreift die Chance und fühlt sich auch direkt dort willkommen. Doch urplötzlich steht dann Noah vor ihr, der ebenfalls in der WG wohnt. Noah ist ihr bester Freund und hat sie in der schwierigsten Zeit ihres Lebens im Stich gelassen. Sie merkt direkt, dass er nicht mehr der Noah von früher ist und sich zum negativen entwickelt hat. Daher beschließt sie ihren Job bei der Zeitung zu retten und einen Artikel mit Noah als Testobjekt zum Thema Herzensbrecher zu schreiben – wären da nicht ihre Gefühle...

Meine Meinung
Über eine liebe Freundin bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und war direkt neugierig darauf, weswegen sie es mir letztlich auch geschenkt hat. Und was soll ich sagen? Ich bin hin und weg von der Geschichte.

Schon direkt am Anfang war die Neugier auf Livs Vergangenheit geweckt. Es wurden ein paar Dinge angedeutet, die für Spannung gesorgt haben und auch für Gefühle und Emotionen in der Geschichte gesorgt haben.
Im weiteren Verlauf fand ich es einfach sehr spannend, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Man merkt, dass Spannung in der Luft liegt wegen der Geschichte zwischen Liv und Noah, aber natürlich auch hinsichtlich des Artikels und der damit angedeuteten Katastrophe. Schade war nur, dass die Wendung am Ende etwas vorhersehbar war, da das einfach quasi passieren musste,
um noch einmal ein bisschen Dramatik in die Geschichte zu bringen.
Zudem konnte die Handlung mit der einen oder anderen unerwarteten Wendung punkten, die ich nicht habe kommen sehen.
Ebenso hat mir gut gefallen, dass hier viel mit Rückblicken in die Vergangenheit von Liv und Noah gearbeitet wurde. Dadurch hat man ein tolles Verständnis von deren Freundschaft erhalten und es wurde deutlicher, wie sich alles verändert hat.

Liv fand ich einfach nur toll. Sie ist keine perfekte Protagonistin, sondern macht ihre Fehler und hat ihre Schwächen. Sie wirkte dadurch richtig authentisch und lebendig, was sie auch liebenswert machte.
Noah hingegen musste man erst einmal näher kennen lernen und hinter seine Fassade schauen, um ihn richtig einschätzen zu können. Aber genau das machte ihn so spannend und interessant.
Die Dynamik und Harmonie zwischen den beiden hat einfach gestimmt und die Geschichte wirklich interessant und spannend gemacht.
Auch die anderen Protagonisten fand ich einfach nur toll und sie haben schon die Neugier auf die nächsten Bände geweckt.
Ein bisschen Schade fand ich allerdings die Darstellung von Livs Exfreund. Er wird so ein bisschen als der Böse dargestellt, auch, wenn er im Grunde ein Guter ist. Hier hätte ich mir ein paar Rückblicke auf die Beziehung der Beiden gewünscht, damit er nicht so unsympathisch rüber kommt.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Das Buch ließ sich flüssig lesen und ich konnte wunderbar in die Geschichte eintauchen und mich von ihr leiten lassen. Die Gefühle und Emotionen wurden greifbar gemacht, sodass ich auch emotional mitgerissen wurde. Gut hat mir gefallen, dass ich mich zwar gut in Liv einfühlen konnte und auch emotional komplett abgeholt wurde, aber es sich noch so im Rahmen bewegt hatte, dass ich dabei kein schlechtes oder bedrückendes Gefühl hatte.
Auch die Stimmung der Geschichte hat mir gut gefallen. Die WG hat für eine schöne Wohlfühlatmosphäre gesorgt und darüber hinaus wurde auch das Prickeln und die Spannung gut rübergebracht. Die Mischung hat hier einfach gestimmt.

Insgesamt ein toller Auftakt der Reihe mit großartigen Protagonisten, bei dem aber noch ein bisschen Luft nach oben ist.

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Veröffentlicht am 29.10.2021

ein toller Auftakt mit Luft nach oben

Night School 1. Du sollst keinem trauen
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Inhalt
Seitdem Allies Bruder verschwunden ist, ist Allie rebellisch. Sie hält sich nicht an Regeln und randaliert in der Schule. Nachdem sie schon mehrfach verhaftet wurde, soll sie nun auf ein Internat ...

Inhalt
Seitdem Allies Bruder verschwunden ist, ist Allie rebellisch. Sie hält sich nicht an Regeln und randaliert in der Schule. Nachdem sie schon mehrfach verhaftet wurde, soll sie nun auf ein Internat gehen, von dem sie vorher noch nie gehört hat. Dort sind weder Handys noch Laptops erlaubt und auch sonst ist es irgendwie merkwürdig dort. Glücklicherweise findet sie aber direkt Anschluss und auch der begehrteste Junge der Schule zeigt direkt Interesse an ihr. Dann geschehen jedoch seltsame Dinge, die sie skeptisch werden lassen und sie gerät auch selbst ins Visier, sodass sie sich fragt, wem sie überhaupt noch trauen kann...

Meine Meinung
Nach langer Zeit bin ich nun endlich dazu gekommen, den ersten Teil der Night School-Reihe zu lesen. Und was soll ich sagen? Es war ein toller Auftakt, der auf jeden Fall die Neugier auf die nächsten Teile geweckt hat, aber auch noch Luft nach oben hat.

Der Einstieg in die Geschichte war schon sehr interessant und hat meine Neugier auf Allie und ihren Hintergrund geweckt. Der weitere Verlauf ist zunächst ruhig und man taucht nach und nach in die Geschichte und in das Leben auf dem Internat ein. Schnell häufen sich die Fragen und die Geheimnisse, weswegen die Geschichte immer spannender und fesselnder wird. Ich habe mit allen Mitteln versucht dahinter zukommen, was da wirklich vor sich geht und habe eine Theorie nach der anderen gehabt und sie wieder verworfen, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Das zeigt natürlich, wie spannend und rätselhaft diese Geschichte ist und auch Spaß beim Lesen gemacht hat.
Dennoch fand ich, dass vor allem das letzte Drittel etwas an Tempo verloren hat. Es passiert zwar viel, aber ich hatte so ein bisschen das Gefühl, mich im Kreis zu drehen. Es passieren immer wieder merkwürdig Dinge, die Fragen aufwerfen, um einen in eine andere Richtung zu lenken, sodass ich das Gefühl hatte, nicht voran zukommen.
Letztendlich hat sich die Geschichte ganz anders entwickelt, als erwartet, sodass ich wirklich überrascht wurde. Dennoch blieben noch viele Fragen offen und auch der Cliffhanger am Ende war nicht ohne und hat die Neugier auf die Fortsetzung geschürt.

Bis auf Allie konnte ich keinen der Protagonisten so richtig gut einschätzen. Der Titel des Buches „Du sollst keinem trauen“ trifft also voll ins Schwarze, weil ich wirklich nicht wusste, wem man wirklich trauen kann und, wer es gut mit Allie meint.
Allie war eine tolle und sympathische Hauptfigur, die nicht nur selbst viele offene Fragen mitbringt, sondern vor dem gleichen Rätsel wie der Leser selbst steht. Sie ist neugierig und geht mit der ganzen Situation auch sehr authentisch um. Sie handelt nachvollziehbar und auch was ihre Gefühlswelt angeht, konnte ich ihr gut folgen und mich in sie einfühlen.

Das Buch ließ sich, wenn ich einmal richtig drin gewesen bin, einfach und flüssig lesen. Ich hatte jedoch immer ein paar Probleme, wenn ich einmal länger nicht darin gelesen habe, wieder in die Geschichte reinzukommen. Ich weiß nicht genau, woran das lag, vielleicht, lag es an der dritten Person oder, der Schreibstil war irgendwie gewöhnungsbedürftig, ich kann es jedenfalls nicht so genau benennen.
Die Atmosphäre und das Setting haben mir wirklich gut gefallen. Es hatte etwas düsteres, geheimnisvolles und spannungsgeladenes an sich, hat aber trotzdem den Internats-Flair gut rübergebracht.

Insgesamt ein toller Auftakt in eine vielversprechende Reihe, der trotz kleinerer Schwächen überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 25.10.2021

düster, spannend, magisch

Liber Bellorum. Band I
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Inhalt
Kyle und Raven sind Brüder und heimatlos. Sie reisen rastlos im Land umher, von einer Unterkunft zur nächsten. Lange halten sie es nie an einem Ort aus, da Kyle sehr impulsiv ist und sie deshalb ...

Inhalt
Kyle und Raven sind Brüder und heimatlos. Sie reisen rastlos im Land umher, von einer Unterkunft zur nächsten. Lange halten sie es nie an einem Ort aus, da Kyle sehr impulsiv ist und sie deshalb häufig in Schwierigkeiten geraten. Raven versteht nicht, was mit Kyle los ist. Dann überqueren sie verbotenerweise die Grenze zum Verbotenen Land, wo ein Ort voller Magie auf sie wartet. Sie treffen dort auf Melenis, die in der Akademie in Sachen Magie unterrichtet wird und werden kurzerhand selbst Schüler dort...

Meine Meinung
Der Klappentext des Buches hatte mich direkt angesprochen und meine Neugier geweckt. Ich habe es dann innerhalb kürzester Zeit verschlungen und muss sagen, obwohl es zwischendurch etwas träge wurde, hat es mir insgesamt doch gut gefallen.

Zunächst einmal kurz zu der Aufmachung des Buches: diese gefällt mir einfach richtig gut und macht das Lesen noch einmal umso schöner. Nicht nur das Cover hat etwas magisches und geheimnisvolles an sich, sondern auch von innen, macht es einiges her.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen, da sich das Buch zum einen richtig schön lesen lässt und zum anderen einen auch von der Handlung her langsam an die Geschichte heran führt. Es werden viele Fragen aufgeworfen, vor allem mit Blick auf unsere beiden Protagonisten. Das weckte natürlich die Neugier auf die Antworten sowie auf den Fortgang der Handlung. Nach und nach ergibt sich immer mehr ein Gesamtbild und dafür werden wiederum neue Fragen und spannende Elemente eingeführt, sodass es in der Hinsicht nie langweilig wurde. Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte auch abwechslungsreich, spannend und fesselnd. Für meine Geschmack war es auch definitiv etwas Neues, was ich so noch nicht gelesen hatte, was vor allem mit den beiden interessanten Hauptprotagonisten zu tun hatte.
Dennoch muss ich sagen, dass die Handlung zwischendurch auch mal leider nur vor sich hin plätscherte und auch nicht wirklich etwas passiert ist, bevor es dann zu dem fulminanten Ende kam, das vielversprechend für den nächsten Band ist.

Kyle und Raven fand ich wirklich sehr spannend. Sie sind so grundverschieden und vor allem am Anfang habe ich mich ständig gefragt, was mit ihnen los ist. Kyle ist nicht gerade ein Sympathieträger, um es mal vorsichtig auszudrücken, was ihn aber umso spannender für die Geschichte machte. Raven hingegen konnte ich schnell in mein Herz schließen und mit ihm mitfiebern. Beide haben Entwicklungspotenzial inne, was natürlich für Spannung sorgte, da ich wissen wollte, inwieweit es ausgeschöpft wird.
Und dann gibt es noch Melenis, die ich ebenfalls einfach nur großartig fand, weil sie auch viel positive Energie in die Geschichte gebracht hat. Sie ist noch einmal eine ganz andere Protagonistin, die auch einen ganz anderen Hintergrund als Kyle und Raven hat, was das Ganze sehr interessant und spannend machte.

Wie schon erwähnt hat mir der Schreibstil sehr zugesagt und das Buch ließ sich einfach und flüssig lesen. Die Gefühle und Emotionen wurden greifbar gemacht, sodass ich auch gut mit den Protagonisten mitfühlen konnte. Die Atmosphäre fand ich ebenfalls großartig. Ich mag das düstere und geheimnisvolle, aber auch magische sehr gerne, weswegen ich auch gut in die Geschichte eintauchen konnte. Das Setting in der Akademie fand ich einfach nur fantastisch, vor allem, da diese viel zu der tollen Atmosphäre beigetragen hat.

Insgesamt hat mir der Einstieg in diese Buchreihe richtig gut gefallen. Die Geschichte hatte irgendwas besonderes an sich, was ich sehr mochte. Aber es ist auch noch Luft nach oben und ich denke, dass es jetzt erst so richtig los gehen wird.

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