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Veröffentlicht am 13.11.2021

Wie soll man mit Krebs umgehen`

halbtote schmetterlinge
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Inhalt:

Ambühl ist um die 50 und erhält eine erschreckende Diagnose: Prostatakrebs. Sein Leben ändert sich drastisch und eine Behandlung folgt der nächsten. Ein auf und ab der Gefühle ist vorprogrammiert ...

Inhalt:

Ambühl ist um die 50 und erhält eine erschreckende Diagnose: Prostatakrebs. Sein Leben ändert sich drastisch und eine Behandlung folgt der nächsten. Ein auf und ab der Gefühle ist vorprogrammiert und das ist nicht nur für sein Umfeld und seine Mitmenschen nicht einfach.

Meinung:

Ich finde dieses Thema sehr wichtig und ich denke, dass es viel mehr Menschen betrifft als man denkt bzw. als man so auf dem Schirm hat. Ich fand interessant, wie mit der Thematik umgegangen wurde, wobei der Erzählweise teilweise sehr poetisch und teilweise sehr emotionslos ist.

Ambühl war mir leider leider - obwohl Lehrer! - ziemlich unsympathisch. Seine Liebschaften und dann auch sein Verhalten gegenüber seiner Lebensgefährtin, hmm... Nichtsdestotrotz war es ein kurzweiliges Buch, was ich interessant und lesenswert fand.

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Veröffentlicht am 05.11.2021

Wie man toxische Menschen loswerden kann

Wie du Menschen loswirst, die dir nicht guttun, ohne sie umzubringen
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Ich dachte, dass es sich bei diesem Buch um ein Sachbuch handelt. Umso größer war die Überraschung als ich festgestellt habe, dass es wie ein Roman aufgebaut ist. Andrea und ihr bester Freund Lukas fahren ...

Ich dachte, dass es sich bei diesem Buch um ein Sachbuch handelt. Umso größer war die Überraschung als ich festgestellt habe, dass es wie ein Roman aufgebaut ist. Andrea und ihr bester Freund Lukas fahren übers Wochenende zu Andreas Freundin Charly. Die hatte eine super Idee: Sie hat Paul, einen Therapeuten, eingeladen, der der Gruppe dabei helfen soll, ihre Ängste zu überwinden und toxische Menschen und Gedanken loszuwerden. Und so werden nacheinander die Personen der Gruppe unter die Lupe genommen.

Die Idee der Therapiegruppe als Prosatext aufzuarbeiten, finde ich super. Dadurch fällt einem das Lesen leichter und man kann sich das Ganze besser vorstellen, es ist nahbarer.

Die Menschen haben unterschiedliche Probleme, Ängste und toxische Menschen in ihrem Umfeld, sodass sich jeder wohl in der einen oder anderen Erzählung wiederfinden wird und hilfreiche Fragen, die zum Nachdenken und Reflektieren anregen, findet. An sehr vielen Stellen kann man und wird man über sich selbst und den Personen im Umfeld nachdenken und überlegen.

Mein Problem lag etwas an der Sprache. Für meine Begriffe wirkten einige Dialoge unnatürlich, hölzern und einfach nicht realistisch. Weiterhin fand ich zum Schluss, dass sich die Dinge wiederholen und sich im Kreis drehen. Nach dem Lesen des Titels, dachte ich wirklich, dass es konkrete Tipps dafür gibt, wie man toxische Menschen loswird, die habe ich so direkt aber nicht gefunden, sondern nur indirekt. Es gibt ein Kapitel, das den Titel trägt, wie man solche Menschen loswird und da gab es leider keinen einzigen konkreten Tipp, lediglich abstrakte Fragen dazu. Und mir gab es viel zu viele Metaphern und Vergleiche. Jedes Problem wurde mit Metaphern erklärt, dabei wäre manchmal eine klare Erklärung für mich angemessener und gehaltvoller gewesen.

Ich fand die Therapiesitzung spannend und habe den Schilderungen und Analysen mit großen Interesse gelesen, aber so richtig viel konnte ich für mich nicht mitnehmen. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass dieses Buch einigen Menschen weiterhelfen kann.

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Veröffentlicht am 24.10.2021

Schwedens dunkelstes Kapitel

Der Verrückte
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Inhalt:

Bertil Kras hat von seinem Leben genug und macht sich auf den Weg in den Norden, um ein neues Leben anzufangen. Er kommt im Marktflecken an, findet Arbeit und verliebt sich. Doch der Schein trügt, ...

Inhalt:

Bertil Kras hat von seinem Leben genug und macht sich auf den Weg in den Norden, um ein neues Leben anzufangen. Er kommt im Marktflecken an, findet Arbeit und verliebt sich. Doch der Schein trügt, seine politischen Ansichten gefallen nicht jedem und schon bald muss er mit verheerenden Gerüchten kämpfen.



Meinung:

Ich mag den Schreibstil von Mankell sehr gerne. Auch in diesem Buch ist er gelungen. Es wird langsam Spannung aufgebaut, durch das ganze Buch hinweg hat man als Leser das Gefühl, dass bald etwas Schlimmes passieren wird. Die Spannung bleibt subtil und im Hintergrund, es klingt ständig etwas Bedrohliches mit, das man nicht so recht greifen kann. Weiterhin beschreibt Mankell alles sehr ausführlich und plastisch, sodass man sich super in das Geschehen hineinversetzen kann und sich unmittelbar im Buch befindet.

Zu der Geschichte als solche bin ich zwiegespalten. Einerseits finde ich sie sehr interessant, die Beschreibungen (vor allem die Korruption) haben mich sauer gemacht und ich war voll drin. Andererseits schleppt sich das Geschehen teilweise etwas hin und es passiert nicht so wirklich etwas. Wenn dann aber was passiert, dann wird das Ganze so schnell abgetan.

Auch das Ende konnte mich nicht so richtig überzeugen. Fragen bleiben offen, was ich nicht schlimm fand, aber irgendwie hat das Ende mich unzufrieden zurückgelassen, dabei kann ich nicht so richtig erklären, woran das liegt.

Die Charaktere fand ich allerdings wieder super. Es gibt verschiedene Menschen mit unterschiedlichen politischen Haltungen, Meinungen und Facetten. Ihre Handlungen, Denkweisen und Positionen waren für mich interessant und auch lehrreich.

Das Problem, glaube ich, ist, dass die Einleitung, das erste Kapitel des Buches und auch das Zitat von Georg Seesslen auf dem Buchrücken auf etwas anderes hindeuten und man dadurch am Ende enttäuscht wird, da man etwas gänzlich anderes erwartet hat. Auch der Titel war für mich irreführen und ich kann ihn so im Buch nicht wiederfinden.



Fazit:

Ich mag Mankell und bleibe auch bei meiner Meinung. Aber dieses Buch konnte mich leider nicht in Gänze überzeugen.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Nicht mein Lieblingsbuch des Autors

Die Winterprinzessin
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Ich bin wirklich ein wahnsinnig großer Kai Meyer Fan und habe fast alle seine Bücher verschlungen und geliebt. Da wunderte es mich, dass ich dieses Buch noch nicht gelesen hatte, was ich direkt nachgeholt ...

Ich bin wirklich ein wahnsinnig großer Kai Meyer Fan und habe fast alle seine Bücher verschlungen und geliebt. Da wunderte es mich, dass ich dieses Buch noch nicht gelesen hatte, was ich direkt nachgeholt habe. Leider hat mir dieses Buch nicht so gut gefallen wie ich es sonst vom Autor gewohnt bin/war. Ich kann auch gar nicht so richtig beschreiben, woran das lag.

Die Geschichte ist eigentlich ganz spannend. Es geht geheimnisvoll los, es werden Fragen aufgeworfen, die nach und nach beantwortet werden. Der große Showdown kommt am Ende. So weit, so gut. Leider haben mich die Figuren nicht ganz so überzeugt. Vor allem die Prinzessin aus Indien war mir super unsympathisch und blieb mir bis zum Schluss zu undurchsichtig. Sie hat mich fast schon genervt.

Der Schreibstil hat mir an sich auch gut gefallen, aber konnte mich dann doch nicht komplett abholen (falls das irgendwie Sinn ergebt). Ich muss gestehen, dass ich die letzten Seiten etwas überflogen habe. Ich wollte einfach nur noch die Auflösung wissen, der Weg dahin war mir zum Schluss zu lang.

Wirklich schade, da ich ein sooo großer Kai Meyer Fan bin (und auch bleibe).

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Solide, aber nichts Besonderes

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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„Die Einladung“ ist ein klassischer Krimi im Stil eines geschlossenen Settings, in dem sich eine ausgewählte Gruppe von Gästen auf einer abgelegenen Insel wiederfindet – und schnell wird klar: Nicht jeder ...

„Die Einladung“ ist ein klassischer Krimi im Stil eines geschlossenen Settings, in dem sich eine ausgewählte Gruppe von Gästen auf einer abgelegenen Insel wiederfindet – und schnell wird klar: Nicht jeder ist, wer er zu sein scheint. Kelly Mullen liefert eine solide Geschichte, die zwar unterhaltsam, aber nicht besonders innovativ ist.

Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel angenehm kurz gehalten, was das Buch durchaus zu einem schnellen Lesevergnügen macht. Die Grundidee erinnert an bekannte Vorbilder, bleibt dabei aber eigenständig genug, um nicht wie eine Kopie zu wirken. Die Charaktere sind abwechslungsreich, wenn auch stellenweise etwas klischeehaft und durch das ganze Buch hinweg zu oberflächlich gezeichnet. Man lernt die einzelnen Figuren kaum kennen, sodass das Miträtseln und Fiebern sehr schwierig ist. Ich wollte schon wissen, wer am Ende schuldig ist, aber die Auflösung hat mir nicht besonders gut gefallen. Die Charaktere bleiben viel zu blass, wobei immerhin die beiden Protagonistinnen eine schöne Entwicklung durchleben.

Die Spannung hält sich über weite Strecken, allerdings fehlt dem Buch das gewisse Etwas, das es aus der Masse ähnlicher Krimis herausheben würde. Einige Wendungen sind vorhersehbar, andere wirken etwas konstruiert. Besonders das Ende war mir zu plakativ. Der Alkoholkonsum innerhalb des Buches war mir persönlich etwas too much, das wäre nicht nötig gewesen und hat auch von der eigentlich Story ziemlich abgelenkt.

Trotzdem: Wer Krimis mit abgeschotteten Schauplätzen (das Haus war definitiv ein kleines Highlight) und einem Hauch psychologischer Spannung mag, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen.

Problematisch waren die vielen Anspielungen auf andere Filme und Bücher. Ich kannte viele davon nicht und konnte so mit den Referenzen nicht viel anfangen leider. Weiterhin gab es eine Sache hinsichtlich des Mordfalles, die ich nicht Spoilern möchte, die aber auch komplett unnötig war. An manchen Stellen lag der Fokus einfach falsch, sodass auch die Geschichte teilweise etwas dünn war.

Fazit:
Ein solider Kriminalroman mit klassischen Zutaten, der sich gut lesen lässt, aber wenig Überraschendes bietet. Für Zwischendurch absolut geeignet, aber kein Buch, das lange im Gedächtnis bleibt.

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