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Veröffentlicht am 23.12.2023

Wenn man zu viele Feinde hat

Die Schuld, die man trägt
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Sebastian Bergmann ist zwar super in seinem Job, aber sein Charakter lässt zu wünschen übrig. Er hat sich mit der Seite so viele Feinde gemacht bzw gibt es so viele Menschen, die ihm Schlechtes wollen, ...

Sebastian Bergmann ist zwar super in seinem Job, aber sein Charakter lässt zu wünschen übrig. Er hat sich mit der Seite so viele Feinde gemacht bzw gibt es so viele Menschen, die ihm Schlechtes wollen, dass er absolut nicht weiß, wer der Täter des neuen Opfers ist. Der Täter hasst Sebastian, aber bei den vielen Hassern, kann Sebastian nicht weiterhelfen. Es muss tief in der Vergangenheit gegraben werden.

Sebastian Bergmann ist nicht gerade ein sympathischer Mann, dennoch ist er ein spannender und interessanter Charakter. Meine persönlichen Sympathieträger waren aber andere.

Ich fand die Ermittlungen spannend und besonders das Ende nimmt an Fahrt auf und man möchte das Buch nicht mehr weglegen. Doch so spannend das Ende ist, so sehr plätschert der Anfang gemächlich vor sich hin. Für Quereinsteiger der Reihe sind die ersten 100 Seiten ziemlich schwierig, da sie sich quasi nur auf den bzw die Vorgänger Bände beziehen und man einfach keine bis wenig Ahnung hat, was da abging. Danach legte sich diese Schwierigkeit aber und das Lesen hat Spaß gemacht und man war dann auch in der Geschichte drin.

Es gibt einige Perspektivwechsel, die an sich super waren, nur waren es mir persönlich an manchen Stellen zu viele. 50 Seiten weniger hätten dem Buch nicht geschadet, dann wäre mehr Fokus auf dem Fall gewesen.

Dennoch hat es Spaß gemacht und ich werde wohl die Bände aus der Reihe zu lesen nachholen und auch weitere Bände dieser Reiher lesen :)

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Veröffentlicht am 08.11.2023

Krasse Thematik, aber unsympathische Protagonistin

Das Netzwerk des Blutes: Ein Krimi aus London
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Es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen, obwohl ich die Protagonistin nicht wirklich mochte und sie mir bis zum Schluss auch unsympathisch blieb. Ich habe ihr Handeln zwar teilweise verstanden, konnte ...

Es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen, obwohl ich die Protagonistin nicht wirklich mochte und sie mir bis zum Schluss auch unsympathisch blieb. Ich habe ihr Handeln zwar teilweise verstanden, konnte es aber dennoch nicht nachvollziehen. Trotzdessen fand ich die Geschichte gut.

Ich möchte nicht spoilern, aber es geht um eine ziemlich krasse Thematik und wenn man länger darüber nachdenkt, kommt es einem wirklich hoch. Das fand ich super, wirklich mal etwas anderes und sehr spannend.

Das Buch ist kurzweilig, es lässt isch schnell durchlesen.

Kurzum: Es hat Spaß gemacht, es ist spannend und eine gute Lektüre für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 23.01.2022

Unsere wunderschöne Erde

Eine Geschichte des Lebens - auf zehneinhalb Arten erzählt
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Ich finde das Cover des Buches total passend: schlicht, aber mit einem wunderschönen Motiv einer der Arten, die einem im Buch begegnen werden. Ganz allgemein betrachtet ist die Farbgestaltung des Buches ...

Ich finde das Cover des Buches total passend: schlicht, aber mit einem wunderschönen Motiv einer der Arten, die einem im Buch begegnen werden. Ganz allgemein betrachtet ist die Farbgestaltung des Buches echt schön und ansprechend. Leider ist es mitunter etwas schwierig die Schrift zu lesen, weil sie sich nicht so stark vom Hintergrund abhebt und ich persönlich bin einfach kein Fan von weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund. Die kann man zwar gut lesen, aber ich mag es einfach nicht.

Inhaltlich fand ich es meistens sehr interessant und auch informativ, wobei in der Leserunde, in der ich das Buch gelesen habe, deutlich wurde, dass sich ein paar inhaltliche Fehler eingeschlichen haben, die vom Lektorat/Verlag übersehen wurden. Mir als Laie sind sie nicht aufgefallen, aber natürlich ist es nicht schön.

Die Auswahl der Arten fand ich interessant und stimmig, einige kannte ich nicht oder hatte sie überhaupt nicht auf dem Schirum. Das war toll. Teilweise wurde es mir aber leider zu theoretisch und trocken, sodass ich nicht mehr folgen konnte und entweder mühsam recherchieren oder überspringen musste. Da hätte ich mir etwas weniger Fachwissen und dafür mehr Beispiele, Fun Facts o.ä. gewünscht. Meine letzte Biologiestunde ist nämlich schon ein paar Jahre her und auch wenn es an der einen oder anderen Stelle ganz leise geklingelt hat, konnte ich mit sehr vielen Begriffen einfach nichts mehr anfangen.

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Veröffentlicht am 04.12.2021

Hm...

Probe 12
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Die Geschichte geht direkt spannend los, man ist mitten im Geschehen und im wahrsten Sinne des Wortes gibt es eine Explosion. Genau das könnte aber auch das Problem sein. Die Spannung wird nicht konstant ...

Die Geschichte geht direkt spannend los, man ist mitten im Geschehen und im wahrsten Sinne des Wortes gibt es eine Explosion. Genau das könnte aber auch das Problem sein. Die Spannung wird nicht konstant hochgehalten, sondern ist anfangs sehr hoch, dann ebbt sie immer mehr ab, wird zum Schluss aber noch einmal spannend.

Die Thematik fand ich sehr spannend und super interessant. Das Problem war nur, dass mir sehr viele Begrifflichkeiten und Erklärungen nicht geläufig waren und ich viel zu spät erst fest gestellt habe, dass es hinten noch einmal kurze Erläuterungen zu einzelnen Dingen gibt. Teilweise wurde es mir auch etwas zu politisch, aber das ist nur eine Kleinigkeit.

Mir persönlich waren die Figuren nicht so sympathisch. Außer Georgy, über den man allerdings nur wenig erfährt. Des Weiteren gibt es eine Liebesgeschichte, die für meine Begriffe komplett überflüssig war. Sie hat weder in den Handlungsverlauf gepasst, noch fand ich sie authentisch und dann war der Schluss dahingehend echt nicht gut gelöst. Ich denke, dass das Buch um einiges besser gewesen wäre, hätte es diese Liebesgeschichte nicht gegeben.

An sich fand ich den Schreibstil gut und flüssig zu lesen, zumindest über weite Teile hinweg. An machen Stellen wiederholen sich die Dinge jedoch und teilweise werden Dinge mehrfach beschrieben, die schon vorher klar waren.

Dennoch hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen und zu verfolgen. Das Geschehen war schon packend, auch wenn manche Dinge zu einfach waren und die Polizei echt nicht gut bei weg kommt.

Daher vergebe ich insgesamt 3,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.11.2021

Wie soll man mit Krebs umgehen`

halbtote schmetterlinge
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Inhalt:

Ambühl ist um die 50 und erhält eine erschreckende Diagnose: Prostatakrebs. Sein Leben ändert sich drastisch und eine Behandlung folgt der nächsten. Ein auf und ab der Gefühle ist vorprogrammiert ...

Inhalt:

Ambühl ist um die 50 und erhält eine erschreckende Diagnose: Prostatakrebs. Sein Leben ändert sich drastisch und eine Behandlung folgt der nächsten. Ein auf und ab der Gefühle ist vorprogrammiert und das ist nicht nur für sein Umfeld und seine Mitmenschen nicht einfach.

Meinung:

Ich finde dieses Thema sehr wichtig und ich denke, dass es viel mehr Menschen betrifft als man denkt bzw. als man so auf dem Schirm hat. Ich fand interessant, wie mit der Thematik umgegangen wurde, wobei der Erzählweise teilweise sehr poetisch und teilweise sehr emotionslos ist.

Ambühl war mir leider leider - obwohl Lehrer! - ziemlich unsympathisch. Seine Liebschaften und dann auch sein Verhalten gegenüber seiner Lebensgefährtin, hmm... Nichtsdestotrotz war es ein kurzweiliges Buch, was ich interessant und lesenswert fand.

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