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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2021

Emilys bewegende Geschichte

Die Frauen vom Lavendelgarten
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Im Sommer 1918 lernt die 21jährige Emily einen australischen Piloten der Royal Air Force, der in einem Genesungsheim seine Verwundungen auskuriert, kennen und lieben. Doch für ihre Eltern ist Robbie nicht ...

Im Sommer 1918 lernt die 21jährige Emily einen australischen Piloten der Royal Air Force, der in einem Genesungsheim seine Verwundungen auskuriert, kennen und lieben. Doch für ihre Eltern ist Robbie nicht standesgemäß. Sie untersagen ihr den Umgang mit ihm. Als er in ein Marinehospital verlegt wird, meldet sich Emily bei der Frauenlandarmee, um in seiner Nähe zu sein. Sie wird als Erntehelferin verpflichtet und erlebt die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Frauen, die ihr Kraft gibt, als Robbie wieder an die Front muss.
Dieser Roman beschreibt ein Schicksal, das zu Kriegszeiten eines unter vielen ist. Besonders hervorzuheben ist der Standesdünkel, der nur eine Heirat unter ihresgleichen akzeptiert und bei dem die Gefühle eine untergeordnete Rolle spielen. Und so verlässt Emily ihr Elternhaus, um ihrer großen Liebe nahe zu sein.
Sehr gut ist die Protagonistin dargestellt. Ihre Handlungen und Emotionen authentisch und nachvollziehbar.
Auch die anderen Charaktere hat Rhys Bowen wunderbar beschrieben. Die Handlung nimmt mit der Zeit an Fahrt auf und überrascht durch unvorhersehbare Wendungen.
Mein Fazit:
Dieses Buch hat mir so gut gefallen, dass ich es an einem Tag ausgelesen habe. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 17.11.2021

Abwechslungsreich und spannend

Das Leuchten der Sehnsucht - Töchter der Freiheit
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Dieses Buch ist der Auftakt der neuen Südstaaten-Reihe „Töchter der Sehnsucht“. Beschrieben wird das Leben dreier Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Während in den Südstaaten die Sklaverei ...

Dieses Buch ist der Auftakt der neuen Südstaaten-Reihe „Töchter der Sehnsucht“. Beschrieben wird das Leben dreier Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Während in den Südstaaten die Sklaverei herrscht, breitet sich im Mittleren Westen der Bürgerkrieg aus.
Mit einem bildgewaltigen und fesselnden Schreibstil führt die Autorin den Leser durch diesen Roman. Die Beschreibungen sind detailliert und farbenprächtig. Die Handlung nimmt ganz langsam an Fahrt auf, nimmt dann jedoch rapide an Tempo zu. Unvorhersehbare Wendungen lassen immer wieder aufs Neue Spannung aufkommen. Sehr gut sind die Charaktere beschrieben und die Problematik der Sklavenhaltung wird anschaulich dargestellt. Da die Orte der Handlungen stets wechseln, bleibt die Geschichte abwechslungsreich und fesselnd. Das Ende dieses ersten Bandes kam für mich ziemlich abrupt und läßt nun auf die Fortsetzung fiebern.
Mein Fazit:
Ein Roman, der den Leser in seinen Bann zieht. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.11.2021

Schöne Fortsetzung von „Rebekkas Weg“

Der Himmel über Amerika - Esthers Entscheidung
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Diese Geschichte spielt im Jahr 1861, also knapp 50 Jahre nach dem ersten Band. Esther, Rebekkas Enkelin, wächst in der Geborgenheit ihrer Familie und der Amisch-Gemeinde auf. Als der Sezessionskrieg
tobt, ...

Diese Geschichte spielt im Jahr 1861, also knapp 50 Jahre nach dem ersten Band. Esther, Rebekkas Enkelin, wächst in der Geborgenheit ihrer Familie und der Amisch-Gemeinde auf. Als der Sezessionskrieg
tobt, ziehen plündernde Rebellen durch das Land und auch der Hof der Familie bleibt von ihnen nicht verschont. Esther findet eines Tages einen schwerverletzten feindlichen Soldaten auf ihrem Grundstück. Sie nimmt ihn mit ins Haus und pflegt ihn gesund. Beide verlieben sich ineinander, doch es ist eine verbotene Liebe.
Die Autorin hat auch diesen Roman auf historischen Ereignissen aufgebaut. Anschaulich und bildhaft wird das Leben der Amisch-Gemeinde beschrieben. Die strengen Sitten und Gebräuche sind nachweisbar und werden bildgewaltig dargestellt. Auch die Protagonisten, ihre Charaktere und Handlungen sind authentisch und nachvollziehbar, obwohl ich so manches Mal fassungslos mit dem Kopf schütteln musste. Die Handlung ist spannend und unvorhersehbare Wendungen ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen.
Mein Fazit:
Auch wenn der erste Band meiner Empfindung nach fesselnder und actionreicher war, hat auch diese Fortsetzung 4 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 12.11.2021

Sehr spannend

Und leise klopft der Tod
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Eine Mordserie in Liverpool, bei der es der Täter auf Polizisten abgesehen hat. Ermittler Nathan Cody soll sie aufklären.
Dieser Krimi ist ein fesselnder Auftakt zu einer neuen Reihe. Mit einem einzigartigen ...

Eine Mordserie in Liverpool, bei der es der Täter auf Polizisten abgesehen hat. Ermittler Nathan Cody soll sie aufklären.
Dieser Krimi ist ein fesselnder Auftakt zu einer neuen Reihe. Mit einem einzigartigen Schreibstil führt David Jackson den Leser durch diesen Thriller. Die Handlung ist unvorhersehbar und lies mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Bis zum Schluss bleibt es unklar, wer der Mörder ist.
Mein Fazit:
Diesen spannenden Thriller empfehle ich sehr gerne weiter und gebe ihm 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.11.2021

Die dramatische Geschichte einer DRK-Schwester im 2. Weltkrieg

Die Klänge der Freiheit
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Die überzeugte Nationalsozialistin Inge will als DRK-Schwester nach Afrika. Jedoch wird sie an die Ostfront nach Charkow beordert. Dort wird sie mit dem absoluten Grauen des Krieges konfrontiert. Durch ...

Die überzeugte Nationalsozialistin Inge will als DRK-Schwester nach Afrika. Jedoch wird sie an die Ostfront nach Charkow beordert. Dort wird sie mit dem absoluten Grauen des Krieges konfrontiert. Durch den Patienten Oberstleutnant Heinrich Preuss erhält sie die Chance, mit ihm nach Italien zu gehen und bekommt dort Kontakt zu der Widerstandsbewegung. Doch in ihr regen sich das Gewissen und das Pflichtgefühl.
Die Geschichte von Inge Gerner geht dem Leser unter die Haut. Erschütternd werden ihre Erlebnisse an der Ostfront beschrieben, während in Cassino der Blick mehr auf den Oberstleutnant und den jungen Lorenzo gerichtet ist. Die Entwicklung Inges von einem naiven jungen Mädchen zur gereiften jungen Frau in den zwei letzten Kriegsjahren ist bildhaft und lebendig beschrieben. Auch hat die Autorin die anderen Protagonisten anschaulich und authentisch beschrieben. Besonders hervorzuheben sind die geschichtlichen Ereignisse von Charkow und dem Kloster Montecassino, die sehr gut und nachvollziehbar recherchiert wurden. Die Handlung ist spannend und dramatisch. Der Schreibstil führt locker und flüssig durch diesen Roman.
Mein Fazit:
Ein erschütternder und dramatischer historischer Roman, der mich betroffen gemacht hat. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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