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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2021

Eine bewegende Geschichte

Das Wasser wird mich an dich erinnern
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Murphy Shepherd ist ein Mann voller Geheimnisse. Er lebt auf einer kleinen Insel an der Küste Floridas, allein mit Zitrusbäumen, Rosenstöcken und einer verlassenen alten Kapelle. Eines Tages rettet er ...

Murphy Shepherd ist ein Mann voller Geheimnisse. Er lebt auf einer kleinen Insel an der Küste Floridas, allein mit Zitrusbäumen, Rosenstöcken und einer verlassenen alten Kapelle. Eines Tages rettet er eine verletzte Frau namens Summer aus den Fluten der Wasserstraße und von da an ist nichts mehr, wie es war. Er unterstützt sie bei ihrer verzweifelten Suche nach ihrer spurlos verschwundenen Tochter. Dabei fühlt er sich nicht nur immer mehr zu Summer hingezogen, sondern gerät auch in den Strudel dunkler Machenschaften von Mädchenhändlern, die entlang der Ostküste agieren. [übernommen]
Mit einem leichten poetischen, fesselnden Schreibstil führt der Autor den Leser durch diese Geschichte. Das Thema ist schwierig, jedoch wurde es excellent umgesetzt. Zwar hatte ich anfangs Probleme in die Handlung einzusteigen, doch es wurde schnell spannend, und so konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Mein Fazit:
Eine Geschichte, die unter die Haut geht. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.11.2021

Ein bewegender Debüt-Roman

Endstation U-Bahnhof Kottbusser Tor
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Von der Schwierigkeit, in Kreuzberg ein guter Türke zu sein... Ferhats Familie lebt im Osten der Türkei. Sein Vater schickt ihn nach Berlin. Er soll das Abitur machen, um Medizin studieren zu können. Doch ...

Von der Schwierigkeit, in Kreuzberg ein guter Türke zu sein... Ferhats Familie lebt im Osten der Türkei. Sein Vater schickt ihn nach Berlin. Er soll das Abitur machen, um Medizin studieren zu können. Doch Ferhat hat in Kreuzberg mehr Probleme als gute Tage. Die Freunde nerven, an seiner Schule ereignen sich Selbstmorde von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, zwei Nebenjobs sind zwei zu viel, auch mit den Mädchen scheint es nicht zu klappen. Und dann passiert das Unglück mit Cemal - Ferhats bestem Freund... Ein Episodenroman über den Umgang türkeistämmiger Jugendlicher mit Geld und Karriere, Familie und Heimat, Freundschaft und Liebe sowie über die Suche nach Identität. [übernommen]
Dieser Roman behandelt ein aktuelles Thema, über das man sich jedoch kaum Gedanken macht. Die Charaktere hat der Autor anschaulich beschrieben, so dass man sich in die Gefühle und Gedanken der Protagonisten hineinversetzen kann. Unabsehbare Wendungen in der Geschichte haben mich überrascht, teilweise auch sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Der Schreibstil ist flüssig.
Mein Fazit:
Ein Buch, das unter die Haut geht. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.11.2021

Ein Friedhof erzählt

Der Friedhof
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Eine einsame Frau an einem Grab, ein Mann, der sich auf dem Gelände herumtreibt und keine freundlichen Absichten hegt. Von dieser Begegnung erzählt dieser Friedhof. Und er hat zu erzählen!!
Es ist eine ...

Eine einsame Frau an einem Grab, ein Mann, der sich auf dem Gelände herumtreibt und keine freundlichen Absichten hegt. Von dieser Begegnung erzählt dieser Friedhof. Und er hat zu erzählen!!
Es ist eine Kurzgeschichte der besonderen Art, wie ich sie noch nie gelesen hatte. Mit einem flüssigen und lockeren Schreibstil beschreibt die Autorin das Zusammentreffen einer trauernden Dame mit einem unheimlichen Fremden, der nichts Gutes im Schilde führt. Die Handlung ist lebendig geschildert und die Charaktere wurden glaubhaft dargestellt. Spannung kommt in jedem Fall auf.
Mein Fazit:
Ein kurzer Roman mit 88 Seiten, der sich schnell liest und Gänsehaut-Feeling hinterlässt.
4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.11.2021

Emilys bewegende Geschichte

Die Frauen vom Lavendelgarten
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Im Sommer 1918 lernt die 21jährige Emily einen australischen Piloten der Royal Air Force, der in einem Genesungsheim seine Verwundungen auskuriert, kennen und lieben. Doch für ihre Eltern ist Robbie nicht ...

Im Sommer 1918 lernt die 21jährige Emily einen australischen Piloten der Royal Air Force, der in einem Genesungsheim seine Verwundungen auskuriert, kennen und lieben. Doch für ihre Eltern ist Robbie nicht standesgemäß. Sie untersagen ihr den Umgang mit ihm. Als er in ein Marinehospital verlegt wird, meldet sich Emily bei der Frauenlandarmee, um in seiner Nähe zu sein. Sie wird als Erntehelferin verpflichtet und erlebt die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Frauen, die ihr Kraft gibt, als Robbie wieder an die Front muss.
Dieser Roman beschreibt ein Schicksal, das zu Kriegszeiten eines unter vielen ist. Besonders hervorzuheben ist der Standesdünkel, der nur eine Heirat unter ihresgleichen akzeptiert und bei dem die Gefühle eine untergeordnete Rolle spielen. Und so verlässt Emily ihr Elternhaus, um ihrer großen Liebe nahe zu sein.
Sehr gut ist die Protagonistin dargestellt. Ihre Handlungen und Emotionen authentisch und nachvollziehbar.
Auch die anderen Charaktere hat Rhys Bowen wunderbar beschrieben. Die Handlung nimmt mit der Zeit an Fahrt auf und überrascht durch unvorhersehbare Wendungen.
Mein Fazit:
Dieses Buch hat mir so gut gefallen, dass ich es an einem Tag ausgelesen habe. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 17.11.2021

Abwechslungsreich und spannend

Das Leuchten der Sehnsucht - Töchter der Freiheit
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Dieses Buch ist der Auftakt der neuen Südstaaten-Reihe „Töchter der Sehnsucht“. Beschrieben wird das Leben dreier Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Während in den Südstaaten die Sklaverei ...

Dieses Buch ist der Auftakt der neuen Südstaaten-Reihe „Töchter der Sehnsucht“. Beschrieben wird das Leben dreier Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Während in den Südstaaten die Sklaverei herrscht, breitet sich im Mittleren Westen der Bürgerkrieg aus.
Mit einem bildgewaltigen und fesselnden Schreibstil führt die Autorin den Leser durch diesen Roman. Die Beschreibungen sind detailliert und farbenprächtig. Die Handlung nimmt ganz langsam an Fahrt auf, nimmt dann jedoch rapide an Tempo zu. Unvorhersehbare Wendungen lassen immer wieder aufs Neue Spannung aufkommen. Sehr gut sind die Charaktere beschrieben und die Problematik der Sklavenhaltung wird anschaulich dargestellt. Da die Orte der Handlungen stets wechseln, bleibt die Geschichte abwechslungsreich und fesselnd. Das Ende dieses ersten Bandes kam für mich ziemlich abrupt und läßt nun auf die Fortsetzung fiebern.
Mein Fazit:
Ein Roman, der den Leser in seinen Bann zieht. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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