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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2017

Die Welt jenseits des Buches.

Die Welt des Sherlock Holmes
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Der bekannteste Detektiv der Welt. Und sicherlich auch der Geschichte. Sherlock Holmes!
Doch was macht ihn unsterblich, wieso sind Generationen von Lesern auch heute noch fasziniert vom Detektiv aus der ...

Der bekannteste Detektiv der Welt. Und sicherlich auch der Geschichte. Sherlock Holmes!
Doch was macht ihn unsterblich, wieso sind Generationen von Lesern auch heute noch fasziniert vom Detektiv aus der Baker Street und seinem treuen Freund Dr. Watson?
Die Autorin versucht diese Fragen zu klären und dem Leser einen Überblick über die Besonderheiten des Werkes von Athur Conan Doyle zu geben. Außerdem geht sie auf die vielfältigen Adaptionen, Fan-Fictions und anderen Holmes-Reliquien ein. Denn die Welt von Sherlock Holmes endet nicht auf der letzten von Doyle geschrieben Seite.

Der Stil des Buches ist anschaulich, flüssig zu lesen und präsentiert seine Fakten ohne langweilig zu werden.
Der neugierige Leser erhält Informationen zu Autor, Figuren und den einzelnen Fällen.
Einem Kenner der Originalwerke wird dieser Überblick eventuell stellenweise etwas oberflächlich erscheinen. Das liegt aber nur daran, das der Leser bereits die vielen Details kennt, die die Autorin nicht in ihrem Werk aufgreift. Dies geschieht einzig und allein, um noch unerfahrenen Lesern die Spannung und den Spaß nicht zu verderben.

Zusätzlich zu einer Aufarbeitung der originalen Werke und ihrer Besonderheiten widmet die Autorin auch den Werken von Fans und Nachahmern einen gebührenden Platz.
Dabei finden selbst eingefleischte Sherlock Holmes Fans noch das eine oder andere, dass sie noch nicht wussten.

Ein sehr interssanetes Werk, dass aber vor allem für Neueinsteiger geeignet ist.

Veröffentlicht am 03.05.2017

Faszinierender Fantasy-Thriller. Lesenswert.

DNA - Die Erbsünde
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"Ein fantastischer Jugendroman mit Humor, Spannung und Dramatik!"

Mit diesem Satz wird "DNA - Die Erbsünde" beschrieben. Aber das ist noch lange nicht alles was dieses Buch aus macht.
Die Geschichte fängt ...

"Ein fantastischer Jugendroman mit Humor, Spannung und Dramatik!"

Mit diesem Satz wird "DNA - Die Erbsünde" beschrieben. Aber das ist noch lange nicht alles was dieses Buch aus macht.
Die Geschichte fängt mehr oder weniger harmlos an. Man denkt zunächst man hat es mit einer typischen Lovestory zu tun. Aber nach und nach merkt man, dass einiges nicht so ist wie es scheint.
Sabina Schneider entspinnt vor dem Leser eine geheimnisvolle und düstere Mischung aus Fantasy, Mystery und Thriller.
Die Protagonistin Ivo präsentiert sich dem Leser als junges naives Mädchen mit viel Fantasy und Freude am Leben. Doch als sie dem geheimnisvollen Natan begegnet ändert sich ihr Leben schlagartig.

Der Stil der Autorin beinhaltet faszinierenden Detailreichtum und überraschende Wendungen.
Dabei spricht sie auch eher unangenehme Tabuthemen an. Und scheut sich nicht auch diese bis ins kleinste, erschreckende Detail zu beschreiben.

Zu Beginn war ich eher skeptisch, ob diese Geschichte das Richtige für mich ist. Aber je weiter ich gelesen habe, desto begeisterter war ich. Hier wurde eine spannende Geschichte mit interessanten neuen Elementen erzählt. Einige Details mögen bekannt erscheinen, aber man sollte mit seinem Urteil sehr vorsichtig sein.
Einziges Manko aus meiner Sicht ist, dass die Geschichte genau an dem Punkt endet, an dem sie am interessantesten wird.
Die Autorin hinterlässt am Ende nur den Hinweis "Eine Fortsetzung wird erwogen."
Hoffen wir das Beste.

Veröffentlicht am 03.05.2017

Der brutale Kampf ums Überleben.

Dunkellicht
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Vor den Menschen verborgen, existieren seit langer Zeit die Bruderschaften des Lichtes und der Dunkelheit. Doch immer mehr Ordensbrüder verschwinden oder werden ermordet. Johannes Sturm, Krieger der Bruderschaft ...

Vor den Menschen verborgen, existieren seit langer Zeit die Bruderschaften des Lichtes und der Dunkelheit. Doch immer mehr Ordensbrüder verschwinden oder werden ermordet. Johannes Sturm, Krieger der Bruderschaft des Lichtes, muss sich mit einem Mitglieder der Bruderschaft der Dunkelheit und einem Magiker zusammenschließen um die Vorfälle zu ergründen. Ein mysteriöses Buch, das Schein und Schatten wirft, soll Antworten auf alle offenen Fragen liefern. Doch dann gelingt einem der letzten wahren Dunkellichtwesen, in das Geschehen einzugreifen. Es kommt zum letzten Kampf ...

Dunkellicht ist spannend, unvorhersehbar und fernab von Klischees, mit vielen Wendungen. Der Blickwinkel wechselt zwischen den handelnden Personen, wird dadurch aber zu keiner Zeit unübersichtlich.
Die einzelnen Kapitel sind durch Datums und Ortsangaben gekennzeichnet. Das ist nicht unbedingt übersichtlich, man merkt aber sofort, wann man welche Personen zu erwarten hat.
Der Autor Martin Ulmer hat sein gelungenes Debüt rund um seinen Heimatstadt Dortmund geschaffen und man merkt wirklich, dass er weiß wo seine Geschichte spielt.
So konnte er sich auf seine Charaktere konzentrieren und hat so sehr ausgereifte und vielschichtige Figuren präsentiert.
Dem kritischen Leser mag die Handlung zu sehr in Blut, Kampf und Tod versinken. Dies schafft aber eine einmalige, dramatische Stimmung. Allerdings ist dieses Buch durch die teilweise heftigen Szenen eher etwas für erwachsene Leser.

Kleine sprachliche Mängel fallen wohl nur dem akribischen und sehr aufmerksamen Lesern auf. Der Erzählstil ist eingängig und fesselnd. Man wird sofort in die Handlung aufgenommen. Erklärungen folgen im Laufe der Seiten ohne den Lesefluss zu stören.
Für Freunde von Urban-Fantasy, die keine Angst vor Blut haben ist dieses Buch durchaus empfehlenswert.

Veröffentlicht am 03.05.2017

Morgenstund hat Tod im Mund.

Morgentod
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An einem Sommermorgen findet sich in der Bibliothek einer
noblen Hamburger Vorstadtvilla eine tote Hausangestellte! Mord oder Selbstmord?
Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner ist auf dem Weg zum Tatort ...

An einem Sommermorgen findet sich in der Bibliothek einer
noblen Hamburger Vorstadtvilla eine tote Hausangestellte! Mord oder Selbstmord?
Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner ist auf dem Weg zum Tatort und trifft den
ehemaligen US-Profiler Tillman Halls, den er gleich mit in den Fall hinein
zieht. Die Zeugen scheinen nichts zu wissen und sagen noch weniger.
Und die ganze Wahrheit kommt erst am Ende des Tages ans Licht.

Die ist der zweite Fall für das Team Bruckner-Halls.

Leser, die die beiden noch nicht kennen kann es dabei etwas komisch vorkommen,
dass man zwar den Tagesbeginn des Protagonisten aus der Ich-Perspektive mit
verfolgt, dessen Namen aber erst in zweiten oder dritten Kapitel erfährt.

Der Krimi schlägt insgesamt eher ruhige Töne an. Man verfolgt die
Zeugenbefragung uns kann die Ermittler bei einigen Recherchen verfolgen. Erst
am Ende des Buches kommt die Geschichte in Fahrt und Artet in ein Drama aus.

Dabei bleiben am Ende einige Fragen offen und der Leser wird mit ein paar
kleinen Ungereimtheiten konfrontiert.

Sprachlich solide, lässt sich das Buch sehr angenehm lesen und fließt leise vor
sich hin.

Es stellt für mich somit eine gute Lektüre für einen verregnetes Wochenende
oder einen ruhigen Urlaubstag dar.

Veröffentlicht am 03.05.2017

Kurzgeschichten-Happen

Happy Halloween
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"Happy Halloween" ist eine Sammlung von sieben Kurzgeschichten, die entweder einen fantastischen Hintergrund, eine Beziehung zu Halloween oder einfach einen gewissen Gruselfaktor haben.
Dabei ist keine ...

"Happy Halloween" ist eine Sammlung von sieben Kurzgeschichten, die entweder einen fantastischen Hintergrund, eine Beziehung zu Halloween oder einfach einen gewissen Gruselfaktor haben.
Dabei ist keine Geschichte wie die andere. Sie spielen im Mittelalter, aber auch in der heutigen Zeit. Handeln von Kindern, die Geister sehen, Jugendlichen mit besonderen Fähigkeiten oder einer historischen Heldin.

Wer hier allerdings Gruselschocker erwartet wird enttäuscht. Zwar haben einige der Geschichten einen unheimlichen und düsteren Charakter, die großen Schockmomente bleiben aber aus.
Nicht alle Geschichten haben ein Happy-End, daher sind sie wohl nichts für die jüngsten Leser, trotzdem würde ich dieses Buch eher einem jüngeren Publikum ans Herz legen. Oder auch dem interessierten älteren Leser, der kleine Häppchen mit etwas Fantasy und Mystery für Zwischendurch sucht.

Sprachlich solide geschrieben ist dieses Buch ganz einfach eine feine Sammlung von kleinen, hübschen Kurzgeschichten.