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Veröffentlicht am 24.11.2021

Fantastisch, anspruchsvoll, lesenswert!

Die 24 Elemente der Magie
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Eine Geschichte wie Die 24 Elemente der Magie habe ich definitiv noch nicht gelesen. Rahuls Ruf bildet den Auftakt einer magischen Reihe mit dystopischen Setting. Gleichzeitig fühlte ich mich in der Zeit ...

Eine Geschichte wie Die 24 Elemente der Magie habe ich definitiv noch nicht gelesen. Rahuls Ruf bildet den Auftakt einer magischen Reihe mit dystopischen Setting. Gleichzeitig fühlte ich mich in der Zeit zurück versetzt. Wirklich interessant ist auch die Thematik der Ein-Kind-Politik, durch die ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden bin. Und ich finde Danielle Weidig hat das Thema ziemlich genial umgesetzt.

Die Autorin setzt uns mitten im Geschehen in der überbevölkerten Stadt La Metrópolis aus. Um der Bevölkerungswachstum entgegen zu wirken, gelten extreme Gesetze. Für jedes neue Leben muss ein altes enden. Kommt ein Baby auf die Welt, muss sich jemand freiwillig opfern - im besten Fall. Andernfalls wird die Jagd eröffnet und es kommt zu einer Hinrichtung. In dieser unwirtlichen Welt, in der die Kluft zwischen Elend und der privilegierten Oberschicht groß ist, treffen unsere drei Protagonisten aufeinander. Rahul, der gemeinsam mit seiner Mutter im Armenviertel La Metrópolis lebt und der Königinmutter dient. Yara, die freiheitsliebende Waise, welche auf der Straße ihr zu Hause gefunden hat und sich als Diebin verdient. Und zuletzt Lady Meiming, die Kronerbin des Reiches. Die drei jungen Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein und doch sind sie durch das Schicksal eng miteinander verbunden.

Was nach einer relativ langen Einführung beginnt, ist fantastisch und eröffnet unglaubliche Welten. Es ist eine Reise durch Raum und Zeit zur Rettung der Welt. Nach und nach entwirrt sich der Knoten, die Spannung steigt und Puzzlestückchen finden ihren Platz. Man merkt allerdings auch, dass es ein Reihenauftakt ist, der einleitet und auf die Geschichte vorbereitet. Trotz aller Faszination, konnte mich das Buch erst gegen Ende richtig fesseln.



Mit dem Schreibstil von Danielle Weidig bin ich auch nicht ganz so gut zurecht gekommen. Einerseits mochte ich das Bildhafte und Ausschweifende. Die französischen Begrifflichkeiten haben der Geschichte eine gewisse Eleganz verliehen. Anderseits wurde mein Lesefluss immer wieder unterbrochen. Es sind lange Sätze, die sehr verschachtelt sind. Die zwar eine gewisse Poesie in sich bergen, mir das Lesen aber nicht ganz so leicht gemacht haben. Rahuls Ruf ist kein Buch, dass sich schnell nebenher lesen lässt. Ich musste mich teilweise sehr konzentrieren, um den Faden nicht zu verlieren. All jenen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit dystopischen Charakter und einer Prise Sience Fiction lieben sei dieser außergewöhnliche Reihenauftakt wärmstens empfohlen!



Fazit:

"24 magische Welten, 3 Schicksale und ein magisches Puzzlespiel durch Raum und Zeit."

Die 24 Elemente der Magie - Rahuls Ruf lässt sich in keine Schublade stecken. Es ist ein magischer Reihenauftakt, der Elemente der Fantasy, Dystopie und Sience Fiction vereint. Ein komplexer Weltenbau, vielschichtige Protagonisten und eine geniale und außergewöhnliche Grundidee sind die großen Stärken. Von mir gibt's 3,5 Herzchen. Auf den gängigen

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Veröffentlicht am 20.11.2021

Die Macht des Kreuzes

Das Kreuz des Pilgers
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Für mich war es nach langer Pause wieder einmal Zeit ins Mittelalter abzutauchen. Die Wahl fiel auf Das Kreuz des Pilgers, für mich ein Debüt, da ich Petra Schier bislang noch nicht kannte. Tatsächlich ...

Für mich war es nach langer Pause wieder einmal Zeit ins Mittelalter abzutauchen. Die Wahl fiel auf Das Kreuz des Pilgers, für mich ein Debüt, da ich Petra Schier bislang noch nicht kannte. Tatsächlich ist dieser Reihenauftakt die Fortsetzung ihrer Kreuz-Trilogie. Kann ich das Buch Quereinsteigern und Neulingen empfehlen? Ganz eindeutig ja! Petra Schier nimmt dich an die Hand und zeigt dir ein gar nicht so dunkles Bild des Mittelalters. Und mit Augenzwinkern ist auch ein klitzekleiner Hauch Fantasy dabei.

Petra Schier hat es geschafft mich bereits nach wenigen Seiten ins 14. Jahrhundert zu holen. Sehr bildgewaltig und authentisch ist das Bild, welches die Autorin vor meinen Augen hat entstehen lassen. Und ziemlich dramatisch sind die Ereignisse, die sich gleich zu Beginn abspielen. Es ist das Jahr 1379 in welchem die junge Grafentochter Reinhild und ihr Mann Gottfried von Wegelagerern überfallen werden. Reinhild wird in letzter Minuten von den beiden Pilgern Palmiro und Conlin gerettet. Für Gottfried kommt die Hilfe jedoch zu spät. Und das sind sie, die drei Protagonisten, um die sich die Haupthandlung dreht. Reinhild, die plötzlich auf sich alleine gestellt ist, die den Verlust ihres Mannes betrauert; Ihre Gefühle und ihr Herz aber für Conlin öffnet. Eine unmögliche Verbindung,  zumindest wenn es nach Reinhilds Vater geht.  Und dann ist da noch Palmiro, welcher einen großen und mächtigen Schatz von seiner Pilgerreise mitbringt und der ein Geheimnis hütet, dass ihn ernsthaft in Gefahr bringen könnte. 

Petra Schier spielt in ihrem historischen Roman mit dem Aberglauben der Menschen. Sie verdeutlicht eindrucksvoll die mächtige Wirkung von Reliquien. Die Geschichte wirkt in diesen Punkten fast schon fantastisch. 

Das Kreuz des Pilgers ist aber sich ein Buch über Familienbanden, Freundschaft und Liebe. Die Autorin erweckt mit ihrem detailreichen Beschreibungen Koblenz und seine Bewohner zum Leben. Ein Leben, welches zur damaligen Zeit mit allerlei Bürden und Gefahren verbunden ist. Und sie spricht auch das Thema Homosexualität an. 

Die Handlung ist vielschichtig und eröffnet mehrere Handlungsstränge . Trotz aller Komplexität und der Vielzahl an Personen und Namen, die im Laufe der Geschichte auftauchen,  kann man der Geschichte aber recht gut folgen - dem Personenregister sei Dank. 

Mir hat es Spaß gemacht Reinhild, Conlin und Palmiro ein Stück weit zu begleiten. Teilweise war es mir ein bisschen zu ausschweifend, wodurch einige Längen entstanden sind. Nichts desto trotz bin ich sehr auf die Fortsetzung gespannt, denn das Buch lässt am Ende fast alles offen. 

Für Liebhaber gut recherchierter historischer Romane mit einem Hauch Mystik ein Must Read. Aber ich kann Das Kreuz des Pilgers auch guten Gewissens Einsteigern empfehlen.


Fazit:

Bildgewaltig, ausschweifend, authentisch,  dramatisch, wendungsreich und sehr vielschichtig mit einem Hauch Magie! Mit Das Kreuz des Pilgers entführt uns Petra Schier ins 14. Jahrhundert, in eine Zeit, in der Reliquien große Macht zugeschrieben wurden. Neben dem weit verbreiteten Aberglauben geht es aber auch um die Gefahren der Zeit, Geheimnisse, Familienbanden und Freundschaft. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.11.2021

Rückkehr ins Geborgene Land

Die Rückkehr der Zwerge 1
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Markus Heitz, Meister von epischen Erzählungen und bildgewaltigen Szenerien ist zurück und hat seine Zwerge im Gepäck. Ich muss ja gestehen, dass ich bislang nur das erste Buch der erfolgreichen ...

Markus Heitz, Meister von epischen Erzählungen und bildgewaltigen Szenerien ist zurück und hat seine Zwerge im Gepäck. Ich muss ja gestehen, dass ich bislang nur das erste Buch der erfolgreichen Reihe gelesen habe.  Mir hats damals recht gut gefallen. Als mein Freund Die Rückkehr der Zwerge mit Begeisterung zu lesen begonnen hat, habe ich kurzerhand beschlossen mich ihm anzuschließen.  Also ohne große Vorkenntnisse, was tatsächlich kein Problem dargestellt hat. 

Markus Heitz hat einige Jahrhunderte ins Land ziehen lassen. Der junge Zwerg Goïmron, der von der Geschichte der alten Zeit fasziniert ist, stößt eines Tages auf ein Buch, welches vom heldenhaften Tungdil Goldhand selbst verfasst wurde und die letzte Eintragung kann noch nicht lange zurück liegen. Ein Ding der Unmöglichkeit, denn Tungdil Goldhand gilt seit Hunderten von Zyklen nach einem Beben im Grauen Gebirge als verschollen. Ein Rätsel, das es zu lösen gilt und für Goïmron Anlass für eine große Reise.

Und genau so könnte man Die Rückkehr der Zwerge 1 beschreiben.  Eine klassische Heldenreise mit allerlei Gefahren, verschiedenen Völkern, Verbündete, die sich Goïmrons Truppe nach und nach anschließen und zahlreichen Handlungsstränge, die im Lauf der Geschichte zueinander finden. Einige werden zusammengeführt und auserzählt,  andere bleiben (noch) offen. 

Markus Heitz hat sich eine unglaublich komplexe Handlung erdacht, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, deren Einstieg mir trotz Liebe zur Welt und den Charakteren allerdings eher schwer viel. Obwohl ich in den Grundzügen wusste, was mich erwartet, war ich dann zunächst doch etwas überfordert von den Erklärungen zur Welt und der Fülle an Personen und Völkern. Ich würde sagen,  dass man zwar keine Vorkenntnisse,  allerdings eine gewisse Warmlaufzeit benötigt, bis man zur Gänze im Geborgenen Land angekommen ist und die Geschichte im vollen Umfang genießen kann. 

Wer gerne komplexe Fantasy mit vielschichtigen Charakteren, einem unheldenhaften und eher unzwergischen Protagonisten, detailreichen Beschreibungen,  vielen Handlungssträngen und einer gehörigen Portion Zwergenhumor liest, dem sei Die Rückkehr der Zwerge wärmstens empfohlen. 

Anmerkung von meinem Freund: Ein bisschen ausschweifender hätte es ruhig sein können. Im Gegensatz zu den Vorgängern war es solide und gut, erreicht aber nicht ganz das hohe Niveau der "alten Reihe".

Fazit:

Zwerge, Albae, Drachen und Menschen! Machtkämpfe, Intrigen und eine gefährliche Heldenreise!

Markus Heitz kehrt ins Geborgene Land zurück. Die Rückkehr der Zwerge ist der Auftakt einer neuen Dilogie, die man gut ohne Vorkenntnisse lesen kann. Der Autor schreibt packend, detailreich und bildgewaltig mit einer Portion zwergischem Humor. 

Da ich mich am Anfang von den vielen Erklärungen und unbekannten Namen etwas erschlagen gefühlt habe und eine gewisse Warmlaufzeit durchlaufen habe, vergebe ich vier Sterne auf den gängigen Portalen und eine Leseempfehlung für Fans der High Fantasy! 


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Veröffentlicht am 02.11.2021

Eine berührende Gedankensammlung zum Thema Sterblichkeit

Was bleibt, wenn wir sterben
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Da ich in diesem Jahr selber mit schweren Verlusten zu kämpfen hatte, bin ich auf Louise Browns persönlichen Erfahrungsbericht aufmerksam geworden. Denn die Frage nach dem Danach und dem Was ...

Da ich in diesem Jahr selber mit schweren Verlusten zu kämpfen hatte, bin ich auf Louise Browns persönlichen Erfahrungsbericht aufmerksam geworden. Denn die Frage nach dem Danach und dem Was bleibt, wenn wir sterben habe ich mir nach dem viel zu frühen Ableben meines Papas und dem kurz darauf folgenden, unerwarteten Tod meiner Oma mehr denn je gestellt. Komplett beantwortet wurden meine Fragen zwar nicht. Das Buch lässt einem aber in jedem Fall durch zahlreiche Anekdoten von Verstorbenen, als auch der Hinterbliebenen, über die eigene Sterblichkeit und dem, was von uns in Erinnerung bleiben soll, nachdenken.

Die ehemalige Journalistin Louise Brown gibt in ihrem Erfahrungsbericht einen sehr berührenden Einblick in ihre Arbeit als Trauerrednerin und wie sie zu diesem besonderen Beruf gekommen ist. Es ist der Verlust ihrer Eltern, die beide kurz hintereinander verstorben sind, der Louise über die Endlichkeit des Seins nachdenken lässt. Es ist ihr ein großes Anliegen trauernde Hinterbliebene zu trösten und ihnen Mut zuzusprechen und außerdem sich mit dem Thema Sterblichkeit auseinander zu setzen.
So plaudert Louise Brown quasi aus dem Nähkästchen. Sehr klar, schnörkellos und ohne zu dramatisieren. Sie erzählt wie sie die Verstorbenen durch die Hinterbliebenen kennen lernt; wie diese durch wundervolle, teils humorvolle Erinnerungen ein Stück weit wieder lebendig werden. Zwischen den Kapiteln über ihren Beruf lässt sie uns durch Schilderungen über den Tod ihrer Mutter auch an ihrer eigenen Trauer teilhaben und wie sie gelernt hat damit umzugehen.

Ich würde das Buch jetzt nicht als Anleitung oder Ratgeber einstufen. Es ist eher eine Sammlung vieler kleiner Geschichten und Louises Gedanken dazu. Bei vielen ihrer Resümees habe ich mich wieder gefunden. Einige Dinge sind mir erst beim Lesen so richtig bewusst geworden. Mit machen Ratschlägen konnte ich mich wiederum gar nicht identifizieren. Es ist aber auch gar nicht das Ziel der Autorin uns ihre Meinung aufzudrücken. Ich denke, dass so ziemlich jeder, der schon einmal einen Verlust erlitten hat oder sich mit dem Thema Tod und Sterben auseinandersetzen will, dem Buch wertvolle Tipps entnehmen kann. Mir gibt es auf jeden Fall Hoffnung darauf, dass der Tod nicht das Ende sein muss. Wir alle können unser Leben frei gestalten und unsere Spuren auf der Erde hinterlassen, sodass wir für unsere Nachwelt in ewiger Erinnerung bleiben.

Fazit:

Was bleibt, wenn wir sterben? Louise Brown hat zahlreiche Erlebnisse aus ihrer Arbeit als Trauerrednerin gesammelt und lässt uns schnörkellos und ohne zu dramatisieren an ihren Gedanken zum Thema Tod und Sterblichkeit teilhaben. Es ist ein Buch, dass Mut macht, Hoffnung spendet und vorallem über das eigene Leben und wie man dieses bestmöglich gestalten will, um in Erinnerung zu bleiben, nachdenken lässt.

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Veröffentlicht am 26.10.2021

Ein Must Have für Literaturfans

Book Rebels
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Wo holt ihr euch Ideen für neuen Lesestoff? Lass ihr euch durch Sozial Media inspirieren, oder sind es Buchforen im Internet, Freunde oder Familie? Bei mir ist es ein Mix aus allen. Und kürzlich ...

Wo holt ihr euch Ideen für neuen Lesestoff? Lass ihr euch durch Sozial Media inspirieren, oder sind es Buchforen im Internet, Freunde oder Familie? Bei mir ist es ein Mix aus allen. Und kürzlich ist 'Book Rebels' bei mir eingezogen, welches sich mit den großartigen Heldinnen der Literatur befasst. Insgesamt werden 75 mutige und starke Frauen von klassischer bis moderner Literatur porträtiert. Einige der Bücher kenne ich bereits, viele allerdings noch nicht. Und so wächst meine Wunschliste wieder einmal ins Unermessliche.

Ja, 'Book Rebels' macht definitiv Lust altbekannte Geschichten wieder zu entdecken und neue kennen zu lernen. Pro Kapitel wird eine Heldin vorgestellt und ganz wunderbar von Felicitas Horstschäfer malerisch in Szene gesetzt. Die Bandbreite reicht dabei von klassischen Werken wie 'Romeo und Julia' bishin zu neuer Literatur, zum Beispiel 'Die Tribute von Panem'. Iphigenie, Elizabeth Bennet, Jane Eyre, Momo, Pippi Langstrumpf, Heidi, Madita und Celaena Sardothien - es ist wirklich für jede Generation und jedes Alter spannend und interessant. Es sind einfach soviele Namen, die in 'Book Rebels' Erwähnung finden. Von Unbekannt bis zum Popstar der Buchwelt ist alles dabei. Ich finde die Auswahl ganz großartig getroffen. Es sind Frauen, die sich in Männerwelten behaupten müssen, die großes leisten, für die Liebe kämpfen, sich über Konventionen hinwegsetzen, für die gute Sache Kriege kämpfen - Rebellinnen ihrer Zeit. Jede auf ihre eigene Art mutig und stark.

'Book Rebels' ist kein Buch, dass man in einem Rutsch durchliest und dann ins Regal stellt. Es ist ein Buch, das man immer wieder zur Hand nimmt, das man Kreuz und Quer liest, das man auf einer zufälligen Seite aufschlägt und sich inspirieren lässt. Es ist ein Buch, in dem man die wunderschönen Illustrationen sprechen und sie einfach auf sich wirken lässt. 'Book Rebels' ist eine Lektüre, die man immer wieder gerne zur Hand nimmt, um sich an bereits gelesene Geschichten wieder zu erinnern, neue zu entdecken oder als Begleitbuch für sein Currently Reading.

Geschrieben wurde 'Book Rebels' übrigens von vielen verschiedenen Autor*innen, genau genommen 32. Trotzdem wirkt der Schreibstil sehr einheitlich und ist gut lesbar. Etwas mehr Emotionen hätte ich mir allerdings schon gewünscht. Das Buch liest sich doch sehr wie ein Lexikon, eben sehr sachlich. Das ist aber auch mein einziger kleiner Kritikpunkt.

Ich kann 'Book Rebels - 75 Heldinnen aus der Literatur' wirklich jedem empfehlen. Ganz besonders jenen, die sich von mutigen, rebellischen und außergewöhnlichen jungen Frauen inspirieren lassen möchten oder jenen, die alte Geschichte wiederbeleben und neue entdecken möchten.

Fazit:

'Book Rebels - 75 Heldinnen aus der Literatur' ist ein wunderbares feministisches und toll illustriertes Lexikon über starke Frauen, mutige Mädchen und junge Rebellinnen, die sich über Konventionen ihrer Zeit hinwegsetzen, Gefahren ins Auge blicken, Probleme und Hürden bezwingen und große Kämpfe austragen. Insgesamt 75 Persönlichkeiten aus antiken Klassikern bishin zu modernen Bestsellern werden porträtiert. Es ist ein Buch, welches man immer wieder gerne zur Hand nimmt und sich inspirieren lassen kann. Ein Must Have für Literaturfans!

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