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Veröffentlicht am 28.11.2021

Witzige Lovestory

Aber der Sex war gut
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„Aber der Sex war gut“ von Aly Mennuti ist, wie der Titel schon verspricht, eine witzige und überraschende Lovestory, die mich richtig gut unterhalten hat.
Annie Shepherd ist die äußerst erfolgreiche Autorin ...

„Aber der Sex war gut“ von Aly Mennuti ist, wie der Titel schon verspricht, eine witzige und überraschende Lovestory, die mich richtig gut unterhalten hat.
Annie Shepherd ist die äußerst erfolgreiche Autorin der TRUST ME Reihe und die Goldene Gans ihres Verlages und ihres Agenten. Doch als ihr langjähriger Lebensgefährte, der preisgekrönte Literaturprofessor Joe Duke, überraschend stirbt, endet Annies Höhenflug abrupt. Sie hat ein streng gehütetes Geheimnis, welches sie nun ausgerechnet ihrem nervigen Literaturagenten Henry Higgins offenbaren muss. Henry machte bisher aus seiner Abneigung gegen Annie keinen Hehl, aber Annies Beichte könnte auch seine Karriere vernichten. Also tun sich die beiden Streithähne zusammen, um zu retten, was zu retten ist.

Ich gebe zu, dass mich hauptsächlich Cover und Titel zu diesem Buch haben greifen lassen, aber ich wurde in meinen Erwartungen in keiner Weise enttäuscht.
Aly Mennuti erzählt abseits der üblichen Schemen und Klischees eine amüsante und ungewöhnliche Lovestory, die gleichzeitig in einen tiefen Einblick in die Welt der Autoren und Literaturagenten gibt.
Man muss kein Hellseher sein, um Annies Geheimnis ziemlich früh zu erraten. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Annie und Henry erzählt und es ist gerade am Anfang total witzig, welches Bild sie voneinander und von sich selbst haben. Sie können sich nicht im Geringsten ausstehen, aber wie sich dieser Zustand langsam ändert, ist so erfrischend anders erzählt, als in den üblichen From-Enemys-To-Lovers Storys, die ich bisher gelesen habe.
Zwei riesige Egos treffen aufeinander und so sind Konflikte vorprogrammiert. In vielen skurrilen Situationen muss man einfach nur laut lachen, aber manchmal schüttelt man auch nur den Kopf, wenn sich beide wieder gegenseitig im Weg stehen. Meine absolute Lieblingsfigur ist Henrys kleiner Sohn Will, der schon bei seinem ersten Auftritt mein Herz erobert hat und in dem ganzen Wahnsinn der einzige Vernunftbegabte bleibt.

Mein Fazit:
Anders als die üblichen Lovestorys und ein klares Highlight!

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Veröffentlicht am 26.11.2021

Die Brieffreundin

The Chances We Take
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„The Chances We Take“ von Maya Hughes ist der dritte Band der Fulton University Reihe.
Schon seit einiger Zeit hütet Jules ein Geheimnis. Seit ihrem Einzug ist sie in ihren Nachbarn Berk verliebt, dem ...

„The Chances We Take“ von Maya Hughes ist der dritte Band der Fulton University Reihe.
Schon seit einiger Zeit hütet Jules ein Geheimnis. Seit ihrem Einzug ist sie in ihren Nachbarn Berk verliebt, dem als erfolgreichen und attraktiven Footballer die Frauen zu Füßen liegen. In einer spontanen Aktion schreibt sie ihm einen anonymen Brief, worin sie beschreibt, was sie gern mit ihm anstellen würde. Zu ihrer Überraschung antwortet Berk und es entwickelt sich eine heiße Brieffreundschaft. Als sich Berk und Jules plötzlich auch im echten Leben langsam näher kommen, hat sie riesige Angst, ihre Identität zu offenbaren, denn ihre Selbstzweifel waren schon immer ihr größter Feind.

Maya Hughes hat mich schon mit dem ersten Band dieser humorvollen und emotionalen Reihe gefangen und seitdem fiebere ich jedem neuen Teil entgegen.
Berk kam in den bisherigen Büchern nicht unbedingt als besonders tiefgründig oder ernsthaft daher und hat mich deshalb mit seiner persönlichen Geschichte umso mehr überrascht. Hinter dem scheinbar sorglosen und massiven Linebacker steckt ein sensibler und verletzlicher Charakter, der immer noch mit den Dämonen seiner tragischen Kindheit zu kämpfen hat. Die Hintergrundstory von Berk hat mich total berührt und ich konnte seine Emotionen nachempfinden.
Jules hat ihre eigenen Dämonen, die ihr seit dem Tod ihres Vaters von ihrer eigenen Familie eingeimpft wurden. Sie sucht zwar den Abstand zu ihrem früheren toxischen Umfeld, aber sie kann sich den negativen Einflüssen nicht komplett entziehen. Erst Berk schafft es nach und nach, dass sich das Selbstbild von Jules langsam bessert.
Dachte ich bisher, dass Berk und Jules eher in der Friendzone gefangen sind, zeigt die Perspektive von Berk recht schnell, dass er sehr wohl ganz andere Gefühle für Jules hat. Die Chemie zwischen den beiden ist großartig und der Funke springt klar über.
Besonders gefallen haben mir auch die Entwicklungen einiger Nebencharaktere, die mich zum Teil sehr überrascht haben. Ich würde diesen Band als den ernsthaftesten der Reihe einstufen, was natürlich nicht heißt, dass völlig auf Humor verzichtet wird. Schließlich beglückt Marisa den Männerhaushalt immer noch mit ihren verheerenden Kochkünsten.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und die vollen fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 26.11.2021

Ein Bösewicht verliebt sich

Boston Belles - Villain
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„Boston Belles – Villain“ ist der zweite Band der Boston-Belles-Reihe von L. J. Shen.
Cillian Fitzpatrick ist der Goldjunge der Familie, der das Imperium seines Vaters als CEO übernommen hat. Der eiskalte ...

„Boston Belles – Villain“ ist der zweite Band der Boston-Belles-Reihe von L. J. Shen.
Cillian Fitzpatrick ist der Goldjunge der Familie, der das Imperium seines Vaters als CEO übernommen hat. Der eiskalte und skrupellose Geschäftsmann ist jedoch durch sein emotionsloses Agieren überall verhasst und inzwischen wirkt sich dies auch auf das Familienunternehmen aus. Vor allem als sein Bruder glücklich verkündet, dass er und seine Frau Familienzuwachs erwarten, gerät Cillian unter Zugzwang. Eine Ehefrau und ein Erbe müssen her und glücklicherweise hat er genau die passende Kandidatin im Kopf. Kurz zuvor wandte sich Persephone Penrose mit einer verzweifelten Bitte an ihn und nun kennt Cillian die Gegenleistung für seinen Gefallen.

Ich gebe zu, dass ich ein Fan der Autorin bin und ihre Bücher einfach liebe. Deshalb war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Cillian und Persephone, die sich im ersten Band bereits leicht andeutete. Man kann das Buch natürlich auch unabhängig von den anderen Teilen lesen, aber es macht deutlich mehr Spaß, wenn man die anderen Figuren und ihre Hintergründe bereits kennt. Besonders Hunter ist wieder einmal der perfekte witzige Sidekick, der mich jedes Mal zum Lachen bringt.
Cillian besitzt scheinbar keine Gefühle und auch kein Gewissen. Dies stellt er auch permanent unter Beweis, auch wenn seine unnahbare Fassade durch Persephone langsam bröckelt. In dieser Story ist es geradezu essentiell, dass die Perspektiven zwischen Cillian und Persy wechseln, denn ansonsten wäre es echt schwer, auch nur ansatzweise Sympathien für Cillian zu entwickeln.
Persephone ist nicht ganz die unschuldige und naive Grundschullehrerin, die Cillian in ihr sieht. Völlig unerwartet hat er in ihr seine Meisterin gefunden, die verschollene Emotionen in ihm weckt und Cillian plötzlich zu Handlungen treibt, die sein Umfeld nie von ihm vermutet hätte.
Beide Charaktere sind so vielschichtig und tiefgründig, dass ich von ihrer Entwicklung völlig fasziniert und mitgerissen war. Vor allem die Geschichte von Cillian bricht einem das Herz und ist unglaublich berührend. Aber auch Persephone will man einfach nur in den Arm nehmen. Die einzigartige Dynamik der beiden und ihre Schlagabtausche wechseln von zuckersüß bis schockierend und natürlich ist klar, dass das Happy End keinen geraden Weg nehmen wird. Dafür ist es eines der schönsten, welches ich je gelesen habe und einfach nur zum Dahinschmelzen.

Mein Fazit:
Ich gebe eine ganz klare Leseempfehlung und die vollen fünf Sternchen und freue mich schon auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 24.11.2021

Höllischer Roadtrip

Calea
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„Calea“ von Alexandra Stückler-Wede lässt eine Höllenprinzessin nach ihrem Schicksal suchen und die Liebe finden.
Calea ist die Enkelin des Teufels und die Tochter der Königin der Hölle. Aber sie selbst ...

„Calea“ von Alexandra Stückler-Wede lässt eine Höllenprinzessin nach ihrem Schicksal suchen und die Liebe finden.
Calea ist die Enkelin des Teufels und die Tochter der Königin der Hölle. Aber sie selbst besitzt offenbar kein Fitzelchen Magie, was sie zu einem idealen Angriffsziel macht. Aus diesem Grund darf sie den Palast ihrer Eltern nicht verlassen und fühlt sich wie eine Gefangene in ihrem eigenen Zuhause. In einer dunklen Vision offenbart ihr ihr Großvater, dass ihre Kräfte nur gebannt wurden und sie in Schottland Antworten auf ihre Fragen erhält. Also flieht Calea heimlich aus dem Hades auf die Erde, wo sie in Kenzo einen Menschen trifft, der sie magisch anzuziehen scheint.

Alexandra Stückler-Wede hat mit ihrem Buch ein Spin Off der Elyanor Reihe erschaffen, welches man aber problemlos auch unabhängig von den anderen Bänden lesen kann.
Calea ist frustriert, enttäuscht und resigniert, denn ihr Schicksal im Hades verspricht keine großartige Zukunft. Bei ihren Eltern läuft sie nur gegen Mauern und als sie merkt, dass sie von ihnen nur belogen wurde, ergreift sie ihre Chance zur Flucht. Fraglich ist nur, wem sie überhaupt noch vertrauen kann, aber der menschliche Kenzo gehört nach ihrem Gefühl dazu.
Kenzo ist fast schon zu liebenswert und perfekt, aber seine ganz besondere Beziehung zu Calea klärt sich im Laufe der Handlung auf. Beide starten einen Roadtrip nach Schottland, der ziemlich schnell zwischen Sightseeing und tödlichen Gefahren wechselt.
Ich mag den lockeren und leichten Schreibstil der Autorin und ihre sympathischen Charaktere. Die Handlung steckt voller Überraschungen, punktet mit Spannung und Humor und natürlich der richtigen Prise Romantik zwischen Calea und Kenzo. Die Chemie der beiden funktioniert von Anfang an und ich habe mit ihnen mitgefiebert bis zum Schluss.

Mein Fazit:
Das unterhaltsame Spin Off ist der Autorin absolut gelungen und ich gebe eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 24.11.2021

Geliebter Feind

Witches & Hunters
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„Witches & Hunters“ von Janina Schneider-Tidigk ist eine spannende Romantasy, in der zwei Todfeinde um ihre Liebe kämpfen müssen.
Cataleya ist eine mächtige Hexe und eine der letzten ihrer Familie, die ...

„Witches & Hunters“ von Janina Schneider-Tidigk ist eine spannende Romantasy, in der zwei Todfeinde um ihre Liebe kämpfen müssen.
Cataleya ist eine mächtige Hexe und eine der letzten ihrer Familie, die noch am Leben ist. Gemeinsam mit den vier anderen Mitgliedern ihres Hexenzirkels, die gleichzeitig ihre engsten Freunde sind, hat sie sich ein neues Zuhause und einen fast normalen Alltag aufgebaut. Wäre da nicht die Tatsache, dass sie ihr Herz ausgerechnet an Alistair verloren hat, der zu ihrem Leidwesen ein Hexenjäger ist und zu einer gefährlichen und tödlichen Bruderschaft gehört. Der Tod aller Hexen ist deren Ziel und bisher weiß Alistair nichts von Cataleyas wahrer Identität. Doch dies ändert sich schneller als gedacht.

Dies ist mein erstes Buch der Autorin, aber hoffentlich nicht mein letztes. Ich war total schnell in der spannenden Geschichte gefangen und habe mit Cataleya und ihren Freunden mitgefiebert. Der Schreibstil liest sich leicht und locker und obwohl die Grundidee natürlich nicht komplett neu ist, wurde sie großartig und mitreißend umgesetzt.
Cat ist tough, liebenswert und loyal und ich mag sie von Anfang an. Die enge Verbundenheit des Zirkels geht total ans Herz und jedes einzelne Mitglied ist einzigartig und faszinierend.
Alistair ahnt nichts von Cats Geheimnis und ist zuerst schockiert. Aber bereits im nächsten Moment ist er sich sicher, dass seine Liebe zu Cat größer ist als die Bestimmung seiner Familie. Doch ganz so einfach wird es den beiden Lovebirds mit dem Happy End nicht gemacht und so warten tödliche Gefahren und überraschende Twists an jeder Ecke.
Der Mix aus Fantasy, Spannung, Romantik, Humor und Emotionen ist Janina Schneider-Tidigk hervorragend gelungen, so dass an keiner Stelle Langeweile aufkam. Die facettenreichen Charaktere überraschen mit ihren Entwicklungen und bleiben doch authentisch.

Mein Fazit:
Mein Herz zersprang und wurde wieder zusammengefügt von dieser wunderschönen Lovestory und so gebe ich eine ganz klare Leseempfehlung!

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